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Aller-Weser-Klinik Aktuell

19Sep

Wenn der Beckenboden nachgibt

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

Verden, 13. September 2017 – Die unterschiedlichen Phasen im Leben einer Frau wie Schwangerschaft und Geburt, Belastungen durch die körperliche Arbeit, Übergewicht, nachlassende Festigkeit der Muskulatur und des Bindegewebes hinterlassen manchmal Spuren. Ist der Beckenboden hiervon betroffen, gibt es vielfältige Diagnose- und Behandlungswege. In ihrem Vortrag geht Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Aller-Weser-Klinik gGmbH, am Mittwoch, 20. September 2017, um 19.00 Uhr in der Cafeteria des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20, auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der Therapien ein.

 

Ein geschwächter Beckenboden kann zu Problemen wie Inkontinenz, ständigem Harndrang, Darmentleerungsstörungen oder Senkungsbeschwerden führen. „Die Störungen können bereits mit etwa 30 Jahren beginnen, beispielsweise bei Frauen nach einer Geburt“, erläutert Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin im Krankenhaus Verden.

In ihrem Vortrag „Wenn der Beckenboden nachgibt – Möglichkeiten der Therapien“, zeigt Brunnbauer, warum es sich lohnt, sich bei ersten Anzeichen bereits an einen Gynäkologen zu wenden und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Individuell auf die Situation jeder einzelnen Frau abgestimmte Therapien lindern die Beschwerden und Einschränkungen im Alltag. Die Chefärztin geht auf vorbeugenden Maßnahmen ebenso wie auf konservative und operative Therapieverfahren ein.

„Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass bei Betroffenen eine große Hemmschwelle existiert, die sie daran hindert, sich einem Arzt anzuvertrauen. Harn- und Stuhlinkontinenz scheinen nach wie vor Tabuthemen zu sein. Dieser Tatsache möchte ich gerne entgegenwirken, denn mit einer qualifizierten Abklärung der Beschwerden und der passenden Therapie kann Betroffenen oftmals geholfen werden“, so Brunnbauer. Durch zu langes Abwarten verschlimmert sich die Situation in der Regel. „Die Folge sind häufig anatomische Beschwerden, sogenannte Absenkungen“, erläutert die Gynäkologin weiter. Diese können operativ behandelt werden. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde ist versiert auf Behandlungsmöglichkeiten der Inkontinenz und Beckenbodensenkung.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe, die anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Krankenhauses in Verden läuft.

 

Bildunterschrift: Über mögliche Behandlungsmethoden bei Beckenbodenleiden und vorbeugende Maßnahmen spricht Dr. med. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, in ihrem Vortrag.

 

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
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27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-320
E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de

28Aug

Bei Herzstillstand Leben retten

Aktionsabend am 20. September im Kreishaus

 

Landkreis. Was tun, wenn jemand bewusstlos wird und nicht mehr normal oder gar nicht mehr atmet? Eine Herzdruckmassage durch Laien kann in den entscheidenden Minuten nach dem Herzstillstand Leben retten. Wie man diese optimal durchführt, zeigt ein Aktionsabend am Mittwoch, 20. September von 18.30 bis 21 Uhr im Kreistagssaal des Verdener Kreishauses. Die Teilnehmer erwarten Kurzvorträge über Reanimationsmaßnahmen bei Herzstillstand sowie professionelle Kurzschulungen. Zu der Veranstaltung anlässlich der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ laden die Aller-Weser-Klinik, das Deutsche Rote Kreuz Verden, die Johanniter Verden und der Landkreis Verden ein.

 

„Ob Eltern, Partner, Kinder, Freunde oder ein Fremder – ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Deshalb sollte auch jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen“, erklärt Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor der Aller-Weser-Klinik Verden. Vor allem die Herzdruckmassage könne, so Ahrens, in den ersten entscheidenden Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Leben retten. Wiederbelebungsmaßnahmen sollten deshalb nicht erst ins Bewusstsein rücken, wenn der Notfall eintritt. Da der letzte Erste Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurückliege, sei es wichtig, das Reanimationswissen rechtzeitig aufzufrischen, zumal die Anwendung in den letzten Jahren deutlich einfacher geworden sei.

 

In einem Kurzvortrag informiert Chefarzt Ralf Weßel über Ursachen und Prävention von Herzerkrankungen. Wie wichtig im Notfall eine Herzdruckmassage ist und wie sie von Laien optimal durchgeführt werden kann, verdeutlicht am Aktionsabend sein Kollege Chefarzt Andreas Vagt. In praktischen Übungen können anschließend Interessierte in Kleingruppen unter professioneller Anleitung durch Rettungskräfte des DRK und der Johanniter die richtigen Handgriffe an Puppen üben. „Die Maßnahmen sind einfach, man kann nichts falsch machen“, betont Ahrens. Ganz im Gegenteil: Die sofortige Herzdruckmassage rund 100 Mal pro Minute verdoppele bis verdreifache die Überlebenschance von Betroffenen.

 

„Ziel der Aktion ist es, Hemmschwellen abzubauen und das Bewusstsein jedes Einzelnen zu schärfen, dass sein Einsatz lebensentscheidend sein könnte“, so der Tenor der Veranstalter. Zu dem Reanimationstraining sind alle Interessierten ab zehn Jahren eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere auch an Personen, die im beruflichen oder privaten Umfeld Verantwortung für Gruppen tragen wie beispielsweise Lehrkräfte an Schulen, Erzieherinnen und Erzieher oder Übungsleitungen in Sportvereinen.

 

Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für die Besucher gibt es im Rahmen eines Gewinnspiels nützliche Preise zu gewinnen. Der Hauptpreis ist ein Fahrrad. Infostände der Rettungsdienste sowie der Aller-Weser-Klinik laden zu einem Besuch ein. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.landkreis-verden.de.

Fragen beantwortet Ulf Neumann vom Landkreis, Telefon (04231) 15-562, E-Mail: ulf-neumann@landkreis-verden.de.

 

Bildunterschrift: Sie sorgen sich im Verdener Krankenhaus um Patienten mit Herzversagen (von links): Chefarzt Dr. Peter Ahrens, Oberarzt Dr. Paul Janicki, Chefarzt Dr. Hubertus Petermann, Chefarzt Dr. Matthias Meyer-Barner und Chefarzt Andreas Vagt. (Foto: Aller-Weser-Klinik Verden)

 

22Aug

Neues Herzkatheterlabor im Krankenhaus Verden eingeweiht

Einladung zum Tag der offenen Tür
Verden, 17. August 2017 – Mit der Eröffnung eines neuen Herzkatheterlabors im Krankenhaus Verden ist ein wichtiger Meilenstein zur Erweiterung des Leistungsspektrums der Aller-Weser-Klinik gGmbH geschaffen worden. In dem Labor mit Hybrid-Operationssaal (OP) können Herzerkrankungen auf dem neusten Stand medizinischer Technik umfassend diagnostiziert und therapiert werden.

 

Herzerkrankungen gehören in Deutschland immer noch zu den drei häufigsten Todesursachen. Sobald ein menschliches Herz an Durchblutungsstörungen leidet, sollte der betroffene Patient so schnell wie möglich behandelt werden; heißt, eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden.

In Verdens erstem Herzkatheterlabor mit Hybrid-OP ist das Team um Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK), in der Lage, kardiologische Erkrankungen auf dem neusten Stand medizinischer Technik zu behandeln.

Marianne Baehr, Geschäftsführerin der AWK, sieht hierin eine wichtige Neuerung für die Verdener Bevölkerung und das Umland. „Patienten, die bisher in umliegende Kliniken verlegt werden mussten, können jetzt direkt bei uns im Krankenhaus Verden versorgt werden. Hierdurch wird im Ernstfall wichtige Zeit gespart.“ Zudem trage die hochmoderne Technik, verbunden mit hochmotivierten und fachlich versierten Mitarbeitern, erheblich zur Standortsicherung bei.

 

„Das Herzkatheterlabor mit Hybrid-OP verfügt über neuste Technik und zählt zu den am modernsten ausgestatteten Laboren in Norddeutschland“, freuen sich Dr. med. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Ralf Weßel. Nun können wichtige Therapieverfahren der invasiven Kardiologie zur Anwendung gebracht werden. Dank einer Kombination aus Herzkatheterlabor und Hybrid-OP sind alle Arten von Kathetereingriffen an den Herzkranzgefäßen, alle Methoden von Herzschrittmacher- und Defibrillatorimplantationen sowie elektrophysiologische Eingriffe möglich. Beispielsweise können Drei-Kammer Herzschrittmacher und ICDs den Betroffenen in der Aller-Weser-Klinik eingesetzt werden. „In unserem Team arbeiten erfahrene Experten“, erklärt Weßel und deutet auf sein Team. Es sei jeder Bereich im Labor mit gut ausgebildeten Kräften besetzt, die Hand in Hand arbeiten.

 

„Die hochauflösende Röntgenanlage bezeichne ich als Herzstück des Labors“, erklärt Weßel stolz. „Sie birgt neueste Technik, mit der die Strahlenbelastung für Patienten verringert wird.“ Ihre eindrucksvolle Größe beherrscht das Labor. Patienten erhalten eine örtliche Betäubung und werden vorwiegend transradial untersucht. Die Untersuchung werde immer im Team, bestehend aus mindestens einem Arzt und zwei Pflegekräften, durchgeführt. Nach einem Eingriff, der im Herzkatheterlabor beziehungsweise Hybrid-OP durchgeführt wird, werden Patienten noch bis zu zwei Stunden im Überwachungsraum des Labors beobachtet. Dieser mit modernem Monitoring ausgestattete Raum befindet sich nur eine Tür weiterund ist ebenfalls neu geschaffen worden. Danach geht es für den Patienten zurück auf die Station, die ebenfalls nicht weit entfernt ist.

 

 

Für das neue Herzkatheterlabor wurde ein neuer Anbau errichtet, die Bauzeit betrug ein halbes Jahr. Landrat Peter Bohlmann betont, dass die Gesamtkosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zu hundert Prozent aus Trägermitteln finanziert werden konnten. Das Konzept von Chefarzt Ralf Weßel habe sowohl die Geschäftsführung als auch den Aufsichtsrat überzeugt. Zwei Drittel der Kosten fielen für den Neu- und Umbau an, ein Drittel für die technische Ausstattung.

Im Herzkatheterlabor arbeitet ein elfköpfiges Team, bestehend aus Ärzten und spezialisiert ausgebildetem Pflegepersonal. Die Abteilungsleitung hat Cornelia Cordes inne. Ab 1. Januar soll das Labor rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche besetzt sein.

 

 

Am Samstag, 16. September 2017, findet von 10.00 bis 14.00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen und können sich in Ruhe die Technik und Abläufe im Herzkatheterlabor zeigen lassen.

 

 

Bildunterschrift: Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik gGmbH Marianne Baehr, Landrat Peter Bohlmann, Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin der, Oberärztin Lima Jafari-Konermann und Cornelia Cordes, Abteilungsleitung Herzkatheterlabor (v.r.) bei der feierlichen Eröffnung.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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28Aug

Weinverkauf zum Stadtjubiläum

Verden, 28. August 2017 – Besuchen Sie unseren Pavillon am 2. September 2017 auf dem Rathausplatz in Verden.

Im Rahmen des Stadtjubiläums „Ein Fest für Alle. Norder- und Süderstadt vereint seit 1667″ verkaufen wir Wein für einen guten Zweck.

Weitere Informationen erhalten Sie hier .

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28Aug

Tabuthema Hämorrhoiden

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

Verden, 28. August 2017 – Oftmals ist es Menschen unangenehm wegen Hämorrhoiden zum Arzt zu gehen, obwohl sie Juckreiz, ein Brennen oder Schmerzen am Darmausgang verspüren. Doch wodurch entstehen Hämorrhoiden? Und welche Folgeschäden können bei länger andauernder Erkrankung entstehen? Dott. Fabio Crescenti, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie in der Aller-Weser-Klinik gGmbH, geht diesen Fragen am Mittwoch, 6. September 2017, um 19.00 Uhr in der Cafeteria des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20, nach. Der kostenfreie Vortrag „Hämorrhoiden – Das versteckte Leiden“ ist Teil der Veranstaltungsreihe, die anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Krankenhauses in Verden läuft.

 

„Immer wieder werden Hämorrhoiden als Tabuthema empfunden, dabei sind sie etwas ganz Natürliches und jeder Mensch trägt sie in seinem Körper“, weiß Chefarzt Dott. Fabio Crescenti.

Hämorrhoiden sind ringförmig unter der Enddarmschleimhaut angelegte Gefäßpolster, die dem Feinverschluss des Afters dienen. Sind diese beispielsweise vergrößert, sind Juckreiz, aber auch wiederholte anale Blutungen oder Nässen zu spüren. „Leider suchen Betroffene in vielen Fällen erst dann den Arzt auf, wenn Schmerzen und Unannehmlichkeiten so stark sind, dass das Schamgefühl übertroffen wird“, so Crescenti weiter. Er stellt immer wieder fest, dass Patienten im ersten Schritt lieber erst einmal eine Eigendiagnose stellen, als zum Arzt zu gehen. Durch die Anwendung von rezeptfreien Produkten wie Salben oder Zäpfchen aus der Apotheke und auch das Durchführen von Sitzbädern versprechen sie sich Heilung. „Zumeist mit mäßigem Erfolg“, sagt Crescenti.

Präventiv rät der Chefarzt zu viel Bewegung, viel Trinken, einer ballaststoffreichen Kost und einer guten Hygiene. Mithilfe einer Basistherapie kann das Voranschreiten der Erkrankung gebremst werden, mit einem schmerzarmen operativen Eingriff Abhilfe geschaffen werden. Der chirurgische Eingriff erfolgt oftmals minimalinvasiv, wenn rechtzeitig gehandelt wird. Welche Behandlungsmöglichkeiten wann in Frage kommen und über den aktuellen Stand der Technik klärt Chefarzt Dott. Fabio Crescenti in seinem Vortrag „Hämorrhoiden – Das versteckte Leiden“ auf.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

 

Bildunterschrift: Dott. Fabio Crescenti, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie in der Aller-Weser-Klinik Verden, spricht über die Volkskrankheit Hämorrhoiden.

 

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12Jun

30 Millionen Euro für Bettenhausneubau

Aller-Weser-Klinik wird von Milliardenprogramm profitieren

Verden, 12. Juni 2017 – Am Standort Verden laufen die Planungen für den Neubau des Bettenhauses der Aller-Weser-Klinik gGmbH, die Finanzierung ist gesichert. Für das Jahr 2021 ist die Fertigstellung des Baus mit dann insgesamt 150 aufgestellten Betten, in dessen Rahmen auch vier neue moderne OP-Säle gebaut werden, geplant. Die wesentliche Finanzierung in Höhe von 30 Millionen Euro erfolgt laut Beschluss des Planungsausschusses aus dem Sondervermögen zur Sicherstellung der niedersächsischen Krankenhausfinanzierung.

 

In seiner jüngsten Sitzung am 12. Juni 2017 hat sich der Planungsausschuss des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit der Verteilung der Mittel im Rahmen des Förderprogramms „Sondervermögens zur Sicherstellung der Krankenhausfinanzierung in Niedersachsen“ befasst. Dem Förderantrag, der von der Aller-Weser-Klinik gGmbH für den geplanten Neubau für die Bereiche Pflege und OP sowie die Umstrukturierung der Funktionsbereiche am Standort Verden eingereicht worden ist, wurde stattgegeben. Von den angesteuerten Gesamtkosten des Neubaus in Höhe von 37,3 Millionen Euro, erhält die Aller-Weser-Klinik 30 Millionen Euro aus den Mitteln des aktuellen Sondervermögens. Weitere fünf Millionen Euro werden gemeinsam vom Landkreis Verden und der Stadt Verden aufgebracht, teilte Landrat Peter Bohlmann als Aufsichtsratsvorsitzender mit. „Die entsprechenden Beschlüsse hat der Kreistag am vergangenen Freitag gefasst“.

„Wir alle freuen uns sehr über diese Entscheidung“, so Geschäftsführerin Marianne Baehr. „Durch diese Zusage ist uns der Weg für eine zukunftsorientierte Planung, die neben der Schaffung des aktuellen Raumbedarfes ebenso eine Aufstockung zusätzlicher Kapazitäten erlaubt, geebnet. Räumlich werden wir im Neubau über sehr gute moderne Strukturen verfügen, die den Patienten und dem Personal zugutekommen werden. Der OP-Trakt wird mit modernster Technik ausgestattet, technische Neuerungen sichern den reibungslosen Ablauf“.

„Wir planen den Baubeginn im kommenden Jahr, die Fertigstellung des Neubaus für 2020, die des Ambulanzbereiches für 2021. Derzeit arbeiten unsere Architekten an den Bauanträgen und die Stadt Verden schafft die baurechtlichen Voraussetzungen“, erläutert Baehr. In dem hochmodernen Neubau, der sich über drei Etagen erstrecken wird, sind 120 aufgestellte Betten in Ein- und Zweibettzimmern und vier zusätzliche Betten in Erweiterung der im Jahr 2011 modernisierten Intensivstation, die derzeit über neun Betten verfügt, geplant. Die vier neuen OP-Säle werden über den neusten Stand der Technik verfügen. Die zentralisierte Anordnung der Stationen ermöglicht optimale Arbeitsabläufe für Patienten und Personal. Der Neubau wird mit dem bestehenden Krankenhausgebäude verbunden sein.

 

Bereits 2009 wurde der erste Antrag zum Bau eines neuen Bettenhauses gestellt. Im Laufe des mehrjährigen Planungsprozesses wurden verschiedene Modelle geprüft und unter qualifizierter

 

Begleitung der Oberfinanzdirektion Hannover und des Gesundheitsministeriums diskutiert. Im Ergebnis des langjährigen Planungsprozesses hat sich gezeigt, dass nicht nur der Bereich Pflege einen Neubau benötigt, sondern das es wirtschaftlicher ist, den OP komplett im Bereich des Neubaus anzusiedeln.. Des Weiteren wurde die räumliche Enge der derzeitigen Ambulanzbereiche durch das im Vorfeld erstellte unabhängige Raumgutachten bestätigt. Im Bereich der Notfallambulanz fehlen gemäß Raumgutachten 239 qm. Die Beschränkung auf diese drei Kernthemen ergibt gemäß Kostenberechnung ein Bauvolumen von 37,3 Millionen Euro. Die Kosten zur Abschaffung der Defizite im Bereich der technischen Anlagen, wie z.B. Transformatoren und Notstromaggregat, die es zu erneuern gilt sind hierbei berücksichtigt.

Im März 2017 stellte die Aller-Weser-Klinik beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung einen Antrag auf Finanzierung aus Mitteln des „Sondervermögens zur Sicherstellung der Krankenhausfinanzierung in Niedersachsen“, denn das Land Niedersachsen will bis 2020 rund 1,3 Milliarden Euro für Modernisierungen und Baumaßnahmen in Krankenhäusern ausgeben.  Des Weiteren soll noch eine Pauschalförderung von einer halben Milliarde Euro hinzukommen. Seit Jahren kämpfen Kliniken gegen den Investitionsstau an, der mit Hilfe der bisher zur Verfügung stehenden Mittel nicht aufgelöst werden konnte. Durch die Errichtung des Sondervermögens, das mit einer Laufzeit von 25 Jahren geplant ist, soll künftig Abhilfe geschaffen werden. Eingesetzt werden sollen die Mittel für die Finanzierung von Investitionen in die zukünftige Versorgungsstruktur und in die Versorgungssicherheit im ländlichen Raum, sprich für Kliniken wie die der Aller-Weser-Klinik gGmbH. Das Sonderinvestitionsprogramm wird von Land und Kommunen finanziert.

 

Bildunterschrift: Geschäftsführerin Marianne Baehr freut sich über die Förderung aus dem Sondervermögen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

 

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19Sep

Informationsabende für Schwangere mit Kreißsaalführung

Einblick in die Geburtshilfe des Verdener Krankenhauses
 

Verden, 5. September 2017 – Das Team Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet am Mittwoch, 13. und 20. September 2017 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr im Verdener Krankenhaus, Eitzer Straße 20. Am 13. September findet die Veranstaltung in der Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses statt, am 20. September im Verwaltungsgebäude (roter Backsteinbau).

 

Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer (2.v.l.) und ihr Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser- Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden bieten kostenfreie Kreißsaalführungen an.

 

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4Jul

Informationsabende für Schwangere mit Kreißsaalführung

Einblick in die Geburtshilfe des Verdener Krankenhauses

 

Verden, 4. Juli 2017 – Das Team Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet am Mittwoch, 12. und 19. Juni 2017 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20.

Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer (2.v.l.) und ihr Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser- Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden bieten kostenfreie Kreißsaalführungen an.

 

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7Jun

Informationsabende für Schwangere mit Kreißsaalführung

Einblick in die Geburtshilfe des Verdener Krankenhauses

 

Verden, 7. Juni 2017 – Das Team Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet am Mittwoch, 14. und 21. Juni 2017 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20.

Im vergangenen Jahr vertrauten sich über 580 Schwangere den Mitarbeitern der Geburtshilfe am Krankenhaus Verden an und brachten hier ihre Kinder in einem familiären Umfeld zur Welt. In diesem Jahr wird mit einer wachsenden Anzahl gerechnet. Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511 oder im Internet www.aller-weser-klink.de.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und ihr Team stellen den Kreißsaal und die Wöchnerinnenstation des Verdener Krankenhauses vor.

 

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8Mai

Notarzt in der Brust

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden

Verden, 3. Mai 2017 – Rund drei Milliarden Mal schlägt das menschliche Herz im Laufe eines Lebens. Doch wenn es aus dem Rhythmus gerät, ist schnelle Hilfe erforderlich. In seinem Vortrag „Notarzt in der Brust – Moderne Technik zum Leben“ widmet sich Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin der Aller-Weser-Klinik gGmbH am Mittwoch, 10. Mai 2017, um 19.00 Uhr in der Cafeteria des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20, einen Abend lang den Diagnose- und Therapieverfahren. Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe, die anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Krankenhauses in Verden läuft.

 

Das Herz ist unser wichtigster Muskel im Körper. Erkrankt das Herz, verliert es an Leistungsfähigkeit, den Betroffenen drohen Leiden wie beispielsweise Herzinfarkt, Müdigkeit, Wassereinlagerungen oder Herzschwäche.

„Herz-Kreislauferkrankungen gelten als häufigste Todesursache in Deutschland“, so Ralf Weßel. Dabei zeigt sich ein großes Spektrum an verschiedenen Krankheitsbildern bei Herzrhythmusstörungen. „Ein gesunder Lebensstil beugt vor, kommt es zu Erkrankungen, kann die moderne Medizin helfen“, erläutert Wessel weiter. Die Behandlung und Therapie dieser Erkrankungen erfolgt teilweise medikamentös und teilweise apparativ. „Uns stehen heute viele Geräte, entweder in den Körper eingebracht oder extern angelegt, zur Verfügung. Das Spektrum ist ebenso groß, wie das der Erkrankungen.“

Zudem führen Herzrhythmusstörungen zu weiteren Erkrankungen, wie z.B. der Herzschwäche. Auch hier bietet die moderne Medizin viele Möglichkeiten, um das schwache Herz zu unterstützen. Ab Mitte des Jahres gibt es mit Eröffnung des neuen Hybrid-OP und Herzkatheterlabors im Krankenhaus Verden die Möglichkeit, solche Therapieverfahren zur Anwendung zu bringen. Beispielsweise können dann Drei-Kammer Herzschrittmacher und ICDs den Betroffenen in der Aller-Weser-Klinik eingesetzt werden.

In seinem Vortrag stellt Weßel aktuelle Diagnose- und Therapieverfahren in der Herzmedizin bei Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche vor sowie spezielle Herzschrittmacher zur Unterstützung bei Herzschwäche, der sogenannten Herzinsuffizienz.

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

 

 

Bildunterschrift: Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin der Aller-Weser-Klinik gGmbH, Krankenhaus Verden.

 

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