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Aller-Weser-Klinik Aktuell
2026

2Juli

Kaisergeburt: Mehr Nähe und bewusstes Erleben beim Kaiserschnitt in der Aller-Weser-Klinik in Verden

 

Verden, 02.07.2026 – Die Geburt des eigenen Kindes ist für Eltern ein besonderer Moment. Auch bei einem Kaiserschnitt können Eltern die Geburt ihres Kindes aktiv miterleben. Mit dem Angebot der Kaisergeburt ermöglicht das geburtshilfliche Team – sofern medizinisch vertretbar – einen unmittelbaren Blick auf die Geburt, spätes Abnabeln und frühen Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Kind.

 

Sollte ein Kaiserschnitt medizinisch notwendig sein oder von den werdenden Eltern gewünscht werden, möchten viele Familien diesen Augenblick möglichst nah und unmittelbar erleben. Die Aller-Weser-Klinik bietet dafür die Möglichkeit einer sogenannten Kaisergeburt an.

Bei einer Kaisergeburt beginnt der Kaiserschnitt zunächst wie gewohnt mit einem OP-Tuch als Sichtschutz. Zum Zeitpunkt der Geburt kann dieses Tuch auf Wunsch abgesenkt werden, sodass die Eltern die Geburt ihres Kindes miterleben können. Anschließend wird das OP-Tuch für den weiteren Operationsverlauf wieder angehoben.

Wenn es die Situation erlaubt, wird die Nabelschnur nicht sofort durchtrennt. Sie darf nach der Geburt noch einige Zeit auspulsieren, mindestens jedoch 60 Sekunden. Anschließend übernimmt die Hebamme die Erstversorgung des Neugeborenen.

Geht es Mutter und Kind gut, wird das Baby möglichst direkt für das erste Bonding zur Mutter gelegt – Haut an Haut. Dieses frühe Kennenlernen unterstützt die Nähe zwischen Mutter und Kind und ermöglicht einen ruhigen Start in die erste gemeinsame Zeit. Auf Wunsch ist auch ein erstes Stillen im OP möglich.

„Uns ist wichtig, dass Eltern auch bei einem Kaiserschnitt gut begleitet werden und die Geburt ihres Kindes bewusst erleben können. Die Kaisergeburt schafft dafür einen familienorientierten Rahmen – immer unter der Voraussetzung, dass Mutter und Kind sicher versorgt sind“, so Andrea Müller, stellvertretende Leitung des Kreißsaals in Verden.

Ob eine Kaisergeburt möglich ist, hängt stets von der individuellen Situation von Mutter und Kind und vom Verlauf des Kaiserschnitts ab. Die Sicherheit von Mutter und Kind steht dabei stets an erster Stelle.

Werdende Eltern, die sich für diese Möglichkeit interessieren, können ihren Wunsch bereits bei der Geburtsplanung mit der Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. med. Astrid Brunnbauer, ansprechen. Das geburtshilfliche Team bespricht dann gemeinsam mit den werdenden Eltern, ob eine Kaisergeburt in der individuellen Situation möglich ist. Termine können gerne über das Sekretariat der Geburtshilfe unter 04231 – 103-1400 vereinbart werden.

Schauen Sie gerne bei einem unserer kommenden Infoabende mit anschließender Kreißsaalführung vorbei:

Donnerstag, 30.07.2026
Donnerstag, 27.08.2026
Donnerstag, 24.09.2026

Treffpunkt ist um 18 Uhr in der Cafeteria in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

 

 

12Juni

Vortragsabend Medizin aktuell: Die Fachabteilung für Plastische Wiederherstellungs-chirurgie, Hand- und Fußchirurgie stellt ihr Leistungsspektrum vor

 


BU: Dr. med. Andreas Brockmann stellt sein Leistungsspektrum im Fachkrankenhaus Achim vor und führt durch neue Räumlichkeiten
Foto: Aller-Weser-Klinik

 

Achim, 12.06.2026 – Dr. med. Andreas Brockmann, Chefarzt der Abteilung für Plastisch-Rekonstruktive, Hand- und Fußchirurgie stellt am Mittwoch, 17. Juni 2026 um 19 Uhr das Leistungsspektrum der Abteilung vor und führt durch die neuen Räumlichkeiten des Sprechstundenzentrums im Fachkrankenhaus Achim.

 

Die Klinik für Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie, Hand- und Fußchirurgie ist eine hochspezialisierte Abteilung des Fachkrankenhauses Achim.
Der Schwerpunkt liegt auf der Wiederherstellung von Körperform und -funktion bei komplexen Defekten nach Tumorerkrankungen, Fehlbildungen, Unfällen und degenerativen Veränderungen. Behandelt werden komplexe rekonstruktive Fragestellungen ebenso wie spezialisierte hand- und fußchirurgische Erkrankungen bis hin zu Nerven-, Sehnen-, Knochen- und Weichteilrekonstruktionen.

Sind Sie selbst betroffen oder möchten sich einfach nur mit dem Thema beschäftigen? Nutzen Sie die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Chefarzt Dr. Brockmann.

Ein besonderer Bestandteil der Veranstaltung ist die Vorstellung der neu gestalteten Räumlichkeiten des Sprechstundenzentrums. Im Rahmen einer geführten Besichtigung erhalten die Teilnehmenden einen direkten Einblick in die funktionale und patientenorientierte Infrastruktur. Die Räumlichkeiten wurden gezielt auf effiziente Abläufe, kurze Wege und eine verbesserte Aufenthaltsqualität für Patientinnen und Patienten ausgerichtet.

 

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss im Fachkrankenhaus Achim. Der Weg ist vom Eingangsbereich aus ausgeschildert. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28Mai

Vortragsabend im Krankenhaus Verden: Moderne Darmchirurgie - Operationen bei gutartigen und bösartigen Dickdarmerkrankungen

Verden, 28. Mai 2026 – „Moderne chirurgische Operationsmöglichkeiten am Dickdarm bei gutartigen, entzündlichen und bösartigen Erkrankungen“ lautet der Titel des Vortrags am Mittwoch, den 03. Juni 2026, zu dem die Aller-Weser-Klinik Verden im Rahmen der Reihe „Medizin aktuell“ in die Cafeteria der Klinik einlädt. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr. Referentin ist Dr. med. Miriam Philipp, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Viszeralchirurgie.

Viele Menschen reagieren zunächst verunsichert, wenn eine Operation am Bauch oder Darm notwendig wird. In ihrem Vortrag erläutert Dr. Philipp, welche Erkrankungen eine Notoperation oder einen geplanten Eingriff erforderlich machen können. Dabei geht sie sowohl auf gutartige Erkrankungen wie die Divertikelerkrankung als auch auf bösartige Erkrankungen wie Dickdarmkrebs ein.

Darüber hinaus stellt die Ärztin moderne chirurgische Operationsverfahren vor und erklärt die typischen Abläufe vor, während und nach einer Operation. Ziel des Abends ist es, medizinische Hintergründe verständlich zu vermitteln, Ängste abzubauen und Fragen rund um Diagnostik, Behandlung und Nachsorge offen zu beantworten. Im Anschluss ist Raum für persönlichen Austausch und Fragen.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen statt, die laienverständlich aufbereitet sind. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

26Mai

Vortragsabend im Fachkrankenhaus Achim: Kniearthrose und moderne OP-Technik mit Roboterunterstützung

Achim, 22. Mai 2026 – Die Aller-Weser-Klinik (AWK) setzt ihre Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ fort und lädt zu einem weiteren medizinischen Informationsabend in das Fachkrankenhaus Achim ein. Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, informiert Dr. med. Andreas Neckritz, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, um 19:00 Uhr über aktuelle konservative und operative Therapieoptionen bei Kniearthrose.

Arthrose im Kniegelenk gehört zu den verbreitetsten Gelenkerkrankungen und führt bei vielen Betroffenen zu Schmerzen sowie zunehmenden Bewegungseinschränkungen. In dem etwa 90-minütigen Vortrag erläutert Dr. Andreas Neckritz moderne Behandlungsmöglichkeiten – angefangen bei physiotherapeutischen und medikamentösen Therapien über gelenkerhaltende Verfahren bis hin zu operativen Eingriffen und dem Einsatz künstlicher Kniegelenke.

Dabei wird auch die moderne roboterassistierte Endoprothetik thematisiert, die künftig am Standort Achim im Fachkrankenhaus zum Einsatz kommt. Das System der neuesten Generation unterstützt die Operateurinnen und Operateure mit präzisen Daten zur Größe, Beweglichkeit und Stabilität des Kniegelenks. Dadurch kann die Implantation noch genauer geplant und durchgeführt werden. Bereits während der Operation lässt sich die spätere Funktion der Knieprothese digital simulieren und individuell optimieren, bevor die endgültige Implantation erfolgt.

Die Veranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten sowie an alle Interessierten, die mehr über Ursachen, Beschwerden und individuell angepasste Behandlungsmöglichkeiten der Kniearthrose erfahren möchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Untergeschoss im Fachkrankenhaus Achim. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

15Mai

Aller-Weser-Klinik überzeugt mit niedriger Abbrecherquote und intensiver Praxisbegleitung


Verden, 13.05.2026 – Die Pflegeausbildung steht bundesweit vor großen Herausforderungen. Hohe Belastungen, Fachkräftemangel und eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Ausbildungsabbrüchen prägen vielerorts das Bild. Umso bemerkenswerter sind die Entwicklungen bei der Aller-Weser-Klinik (AWK). Mit einer Abbrecherquote von lediglich 14,6 Prozent liegt die Klinik deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 33 Prozent. Auch im Vergleich zu Niedersachsen (32,3 Prozent) und Bremen (26,5 Prozent) zeigt sich die AWK als echtes Vorbild in der Pflegeausbildung.

Dabei ist der Erfolg kein Zufall, sondern Ergebnis eines konsequent aufgebauten Ausbildungs- und Betreuungskonzeptes. Seit 2016 bildet die AWK an der Gesundheitsfachschule Osterholz-Scharmbeck kontinuierlich Pflegekräfte aus. Was zunächst mit der klassischen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung begann, entwickelte sich mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung und der Gründung des Ausbildungsverbundes im Landkreis Verden im Jahr 2020 zu einem modernen und breit aufgestellten Ausbildungsmodell. Hinzu kamen die IBS Berufsfachschule Pflege und Altenpflege Achim sowie die BBS Verden, an denen jährlich beginnend zum 01.August Pflegefachpersonen ausgebildet werden.

Gleichzeitig wurde die Ausbildung immer internationaler und vielfältiger. Seit 2022 gehören auch Auszubildende aus China zu den Jahrgängen. Insgesamt zeichnet sich die Ausbildung durch eine hohe Diversität aus – darunter ein wachsender Männeranteil sowie Qualifizierungsangebote für bereits beschäftigte Mitarbeitende über das Qualifizierungschancengesetz.

Besonders hervorzuheben ist die intensive Praxisanleitung, die innerhalb der AWK einen außergewöhnlich hohen Stellenwert besitzt. Auf jeder Station und in jeder Abteilung stehen ausgebildete Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter zur Verfügung, die stets auf dem neusten Stand sind.

Mit der generalistischen Pflegeausbildung sind die Anforderungen an die praktische Begleitung deutlich gestiegen. Mindestens zehn Prozent der praktischen Ausbildungszeit müssen direkt durch Praxisanleitende begleitet werden. Die AWK erfüllt diese Vorgaben nicht nur, sondern entwickelt daraus ein umfassendes Betreuungskonzept. Regelmäßige Treffen aller Praxisanleitenden dienen dem Austausch über Lernstände, der Entwicklung gemeinsamer Lernkonzepte sowie der gezielten Prüfungsvorbereitung.

Koordiniert wird dieses Leuchtturmprojekt von Martina Langemeier, Referentin der Pflegedirektion für Aus-, Fort- und Weiterbildung, gemeinsam mit zwei zentralen Praxisanleitungen für die Standorte Achim und Verden. Sie organisieren unter anderem spezielle Anleitungstage, an denen die Auszubildenden gezielt aus dem Stationsalltag herausgenommen werden. In geschützter Lernatmosphäre werden dort Pflegesituationen, Fachtechniken sowie Präsentationen und Referate trainiert. Besonders wertvoll: Alle Ausbildungsjahre arbeiten gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig. Selbst Auszubildende anderer Einrichtungen profitieren während ihrer Pflichteinsätze von diesem Konzept.

Ein weiterer Baustein sind die an beiden Standorten eingerichteten Skills-Labs, die erfreulicherweise durch den Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. unterstützt werden.
Dort können sensible Pflegesituationen unter realitätsnahen Bedingungen an Simulationspuppen geübt werden – ohne Zeitdruck und in sicherer Umgebung. Für viele Auszubildende bedeutet dies mehr Sicherheit, mehr Selbstvertrauen und letztlich mehr Motivation, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Die Zahlen sprechen für sich: Von 77 Auszubildenden, die ihre Probezeit bestanden haben, legten bis 2025 bereits 56 erfolgreich ihr Examen ab. 48 von ihnen wollten anschließend direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Weitere 38 Auszubildende machen noch in diesem Jahr und in den folgenden Jahren ihr Examen.

Damit zeigt die AWK nicht nur, wie Ausbildung erfolgreich gestaltet werden kann, sondern auch, wie junge Menschen langfristig für den Pflegeberuf begeistert werden.

Die Kombination aus individueller Förderung, enger Praxisbegleitung und einer wertschätzenden Ausbildungskultur macht die Pflegeausbildung an der AWK zu einem herausragenden Beispiel in der Region – und weit darüber hinaus. Während vielerorts über Ausbildungsabbrüche diskutiert wird, setzt die AWK ein starkes Zeichen dafür, wie nachhaltige Nachwuchsförderung in der Pflege gelingen kann.

 

30März

Eierstockzysten verstehen und richtig einordnen

Vortragsabend im Krankenhaus Verden über Ursachen, Diagnostik und Therapieoptionen bei Eierstockzysten.

 

Verden, 16. April 2026 – Eierstockzysten gehören zu den häufigsten Veränderungen im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane. Oft werden sie zufällig entdeckt und sind in vielen Fällen harmlos. Dennoch können sie Beschwerden verursachen oder eine Behandlung erforderlich machen. Über Ursachen, Diagnostik und moderne Therapieoptionen informiert ein weiterer Vortragsabend der „Medizin aktuell“-Reihe am 22. April von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr in der Aller-Weser-Klinik (AWK) in Verden.

 

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die unterschiedlichen Arten von Eierstockzysten sowie deren medizinische Einordnung. Die Referentinnen Dr. med. Astrid Brunnbauer, Chefärztin, und Noha Shareef, Assistenzärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, erläutern, wie Zysten diagnostiziert werden und welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen – von der kontrollierten Beobachtung bis hin zu operativen Verfahren. Darüber hinaus wird aufgezeigt, in welchen Fällen eine weiterführende Abklärung notwendig ist und welche Warnzeichen ernst genommen werden sollten.

 

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Sitzungszimmer der Cafeteria im Erdgeschoss der Aller-Weser-Klinik in Verden statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen statt, die laienverständlich aufbereitet sind. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

23März

Erster kabelloser Zweikammer-Schrittmacher bei 89-jährigem Patienten in der AWK Verden erfolgreich implantiert.

Verden, 23. März 2026 – In der Aller-Weser-Klinik (AWK) in Verden wurde vor wenigen Tagen erfolgreich ein kabelloser Zweikammer-Schrittmacher implantiert. Der 89-jährige Patient hat den Eingriff gut überstanden und konnte vergangenen Freitag in stabilem Zustand in die Geriatrie nach Achim entlassen werden.

Zum Einsatz kam ein modernes, kabelloses Schrittmachersystem der Firma Abbott (Aveir DR). Dieses innovative System stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen dar und ermöglicht die gezielte Stimulation sowohl des rechten Vorhofs als auch der rechten Herzkammer. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schrittmachern kommt das System ohne Elektroden (Kabel) aus, die sonst zwischen Aggregat und Herz verlaufen. Dadurch werden potenzielle Komplikationen wie Infektionen, Kabelbrüche oder Gefäßprobleme deutlich reduziert.
Die sogenannten Schrittmacher-Kapseln werden minimalinvasiv über einen Katheter direkt in das Herz eingebracht. Der Zugang erfolgt über die Leistenvene. Unter Röntgenkontrolle werden die kleinen, in sich geschlossenen Systeme präzise in den entsprechenden Herzkammern positioniert und dort verankert. Die Kommunikation zwischen den Kapseln erfolgt drahtlos, sodass eine koordinierte Stimulation beider Herzkammern möglich ist.

„Die erfolgreiche Implantation dieses Systems ist ein wichtiger Schritt für unsere Klinik“, erklärt Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin. „Gerade für Ältere, oder Menschen mit verschiedensten Vorerkrankungen wie z.B. Krebs oder Unterernährung, eröffnet diese Technologie neue Möglichkeiten einer schonenden und gleichzeitig effektiven Therapie. Dass Herr Seidel den Eingriff so gut überstanden hat und nun in der Geriatrie in unserem Achimer Haus und der anschließenden Reha weiter mobilisiert wird, freut uns sehr.“

An dem Eingriff waren neben dem kardiologischen Team der Aller-Weser-Klinik auch ein Spezialist der Firma Abbott beteiligt. Die enge Zusammenarbeit und hohe Expertise aller Beteiligten trugen maßgeblich zum erfolgreichen Verlauf der Implantation bei.

Mit dieser Innovation baut die Aller-Weser-Klinik in Verden ihre Position als leistungsstarker Anbieter moderner kardiologischer Versorgung weiter aus. Das Krankenhaus ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als spezialisiertes Zentrum für Schrittmacher- und Device-Therapie zertifiziert. Neben der Implantation bietet das Haus auch umfassende Nachsorgeprogramme und die Möglichkeit, sich in deren Anwendung ausbilden zu lassen.

13März

Feierliche Verabschiedung der Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik

Marianne Baehr geht in den Ruhestand

Verden, 12. März 2026 – Rund 120 Gäste verabschiedeten am 11. März die langjährige Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik (AWK), Marianne Baehr, im Kreishaus. Landrat Peter Bohlmann und Pflegedirektorin Christine Schrader würdigten in einem Festakt ihren beruflichen Weg, ihr Engagement für den Klinikverbund sowie ihre prägende Rolle für eine zukunftsfestigende Gesundheitsversorgung.

Mit einer Feierstunde im Kreistagssaal des Landkreises wurde am 11. März die langjährige Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik verabschiedet. Rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen sowie Mitarbeitende und Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der Klinik nahmen an der Veranstaltung teil.

Für den Aufsichtsrat würdigte Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat Peter Bohlmann in seiner Ansprache den beruflichen Werdegang der scheidenden Geschäftsführerin. Die ausgebildete Krankenschwester und studierte Diplom-Kauffrau begann ihre Laufbahn im Gesundheitswesen und übernahm später verschiedene Leitungsfunktionen in Halle und Berlin. Im Jahr 2010 bewarb sie sich schließlich um die Geschäftsführung der AWK mit der Begründung, ihren „beruflichen Schwerpunkt wieder in der Region Hamburg-Bremen“ setzen zu wollen. Ihre erste Ausbildung machte sich bis zum heutigen Tag bemerkbar, weil sie Krankenhaus von der Pike auf gelernt hat. „Damit waren es diese kombinierten Erfahrungen, die ihren Führungsstil prägten – oder anders ausgedrückt: Dass sie auch die Sprache der Pflege nicht verlernt habe, führte zu guten Ergebnissen und vor allem zu einer hohen Akzeptanz in den Häusern“, so der Landrat.

Ihr Start in der AWK forderte ihr ganzes Engagement. Gemeinsam mit den Klinikärztinnen und -ärzten gelang es ihr zunächst, das Notarztsystem zu konsolidieren und zu einem nachhaltigen und tragfähigen System auszubauen. Zu den bleibenden und sichtbarsten Projekten ihrer Zeit gehört jedoch der Bettenhausneubau im Verdener Krankenhaus, für den die Baugenehmigung 2019 vorlag und die Einweihung 2023 erfolgte. Bis zum Schluss prägte der finanzielle Druck ihr Handeln, wegen dem sie gemeinsam mit ihrer Nachfolgerin Melanie Sander wichtige Grundlagen für das Zukunftskonzept der AWK schuf, welches die Entwicklung des Achimer Standortes als Fachklinik und das Verdener Haus weiter als Standort der Grund- und Regeversorgung vorsieht.
Zum Schluss dankte Bohlmann Baehr für eineinhalb Jahrzehnte Kompetenz und Leidenschaft, hohe Gründlichkeit und die immer enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis in seinen vielfältigen Funktionen. „Landkreise wären mit ihren Aufgaben im Katastrophenschutz, im Rettungsdienst und in der Notarztversorgung ohne kommunale Klinik nur „zahnlose Tiger“, betonte Bohlmann.

Für die Klinikleitung sprach Pflegedirektorin Christine Schrader, die Baehrs Verbundenheit mit den Mitarbeitenden hervorhob. „Du hast stets Gesprächsoffenheit signalisiert, Erfolge feiern lassen, bei denen Du völlig uneitel den Mitarbeitenden auch die Erfolge gegönnt und sie darin bestärkt hast, sich zu zeigen“, resümiert Schrader wertschätzend in ihrer Rede.

Was nach innen gelungen sei, habe sich auch nach außen gezeigt: Baehr habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die Aller-Weser-Klinik regelmäßig mit positiven Themen in der Öffentlichkeit präsent war.

Zum Abschluss richtete Schrader im Namen der gesamten Klinikleitung ihren Dank an die langjährige Geschäftsführerin: „Wir wünschen Dir jetzt eine gute Zeit – nicht nur gesundheitlich, sondern mit all den anderen Dingen, die in einer solchen Position immer zu kurz kommen.“

Als Zeichen der Wertschätzung überreichten die drei kommunalen Gesellschafter ein Bild der Verdener Stadtmusikanten sowie ein individuelles, handgemaltes Werk mit den Eingängen der beiden Klinikstandorte.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung vom Ensemble Animé der Musikschule des Landkreises Verden.

Die Feierlichkeit klang im Anschluss bei Getränken und einem gemeinsamen Buffet in persönlicher Atmosphäre aus.
Mit ihrem Abschied geht die Führung des Klinikverbundes an ihre Nachfolgerin, Melanie Sander, über. Tobias Schwarz übernimmt die Position des Kaufmännischen Direktors.

12März

Mittwoch, 18. März 2026: Informationsabend zum Thema "Darmkrebsvorsorge ab 50"

Verden, 13. März 2026 – Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Gleichzeitig bestehen heute wirksame Möglichkeiten, das Risiko durch frühzeitige Vorsorge und einen gesundheitsbewussten Lebensstil deutlich zu senken. Über aktuelle Erkenntnisse zur Prävention informiert ein Vortrag aus der Reihe „Medizin aktuell“ im Krankenhaus Verden.

Am Mittwoch, 18. März 2026, um 19 Uhr spricht Xenia Nölle, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie in der Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses Verden über das Thema „Darmkrebs – Vorsorge ab 50 für Frauen und Männer“. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge sowie wichtige Risikofaktoren, mögliche Auslöser und erbliche Belastungen. Zudem erläutert Nölle die Bedeutung von Darmpolypen und erklärt, wie diese im Rahmen einer Darmspiegelung endoskopisch entfernt werden können, um der Entstehung von Krebs frühzeitig entgegenzuwirken.

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an Frauen und Männer ab 50 Jahren, für die die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung besonders empfohlen wird. Ziel der Veranstaltung ist es, über Prävention aufzuklären und die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge verständlich darzustellen.

Nutzen Sie den Darmkrebsmonat März, um sich über wichtige Präventionsmaßnahmen zu informieren und aktiv zur eigenen Gesundheit beizutragen.

 

Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt ist die Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen statt, die laienverständlich aufbereitet sind. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

9März

Neuer Spendentrichter im Foyer des Krankenhauses Verden – Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. unterstützt Klinikprojekte

Verden, 09. März 2026 – Seit vergangener Woche steht im Eingangsbereich des Krankenhauses Verden ein besonderer Blickfang: Ein Spendentrichter lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, mit einer kleinen Spende Großes zu bewirken. Der Trichter wurde offiziell vom Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. übergeben.

Die Freude bei der Krankenhausleitung war groß. Geschäftsführerin Melanie Sander, Pflegedirektorin Christine Schrader sowie Ärztlicher Direktor Dr. Peter Ahrens zeigten sich sichtlich begeistert, denn der Spendentrichter war schon länger ein Herzenswunsch der Klinik. Möglich gemacht wurde die Anschaffung durch die private Finanzierung eines Mitglieds des Förderkreises Aller-Weser-Klinik Verden e.V.

Auch die Gestaltung des Trichters wurde großzügig unterstützt: Der Werbeaufdruck wurde von der Firma Block Transformatoren-Elektronik GmbH entworfen und gespendet.

Der Spendentrichter steht nun gut sichtbar im Foyer des Krankenhauses und kann ab sofort von allen Besucherinnen und Besuchern genutzt werden. Solche Trichter sind vielen Menschen bereits aus Tierparks oder Museen bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit jeder Münze, die im Trichter ihre Kreise zieht, wird die Arbeit des Förderkreises unterstützt.

Die gesammelten Spenden fließen zu 100 Prozent in gemeinsame Projekte von Förderkreis und Klinik. Der Förderkreis arbeitet vollständig ehrenamtlich und investiert jeden gespendeten Euro in Maßnahmen, die Patientinnen und Patienten sowie dem medizinischen Personal zugutekommen.

Der Vorstand des Förderkreises bittet auch weiterhin um Unterstützung. Bereits jetzt stehen für die Jahre 2026 und 2027 mehrere Projekte auf der Wunschliste der Klinikverantwortlichen.

Bewährt hat sich in den vergangenen Jahren auch eine weitere Form der Unterstützung: Spenden im Rahmen von Beerdigungen. Bei mehreren Trauerfällen wurden in den letzten drei Jahren über 13.000 Euro für den Förderkreis gesammelt.

„Unterstützen Sie die Arbeit in unserem Krankenhaus und helfen Sie mit, dass Ärztinnen, Ärzte und Pflegeteams weiterhin unter modernen Bedingungen arbeiten können“, appelliert der Vorstand. „Wenn viele Menschen eine kleine Spende geben, kann gemeinsam sehr viel bewegt werden.“

Spenden können auch weiterhin direkt auf das Konto des Förderkreises überwiesen werden:

Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V.
IBAN: DE67 2915 2670 0020 5451 58
Kreissparkasse Verden

Wer Mitglied im Förderkreis werden möchte, kann sich gerne bei Frau Gunda Hoppe melden, Telefon-Nr. 04231-678131 oder per E-Mail gunda.hoppe(at)block.eu.

Da der Förderkreis als gemeinnützig anerkannt ist, erhalten alle Spenderinnen und Spender selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.

 

6März

Mittwoch, 11. März 2026.: Informationsabend zum Thema "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht - Was aus medizinischer Sicht wichtig ist".

Verden, 06. März 2026 – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ lädt die Aller-Weser-Klinik (AWK) erneut zu einem Informationsabend rund um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht nach Verden ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 11. März 2026, von 19:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr statt.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht bieten die Möglichkeit, frühzeitig festzulegen, welche medizinischen Maßnahmen im Ernstfall gewünscht sind – insbesondere dann, wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen oder diese zu äußern. Dabei stellt sich häufig die Frage, welche Inhalte aus medizinischer Sicht besonders relevant sind und wie persönliche Vorstellungen klar formuliert werden können.

Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor sowie Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, geht in seinem Vortrag auf diese Aspekte ein. Er erklärt, welche Punkte bei der Erstellung einer Patientenverfügung berücksichtigt werden sollten und wie sich medizinische Behandlungswünsche verständlich und eindeutig festhalten lassen. Außerdem erläutert er die Bedeutung einer Vorsorgevollmacht, insbesondere für die Zusammenarbeit und Kommunikation mit Ärzten und medizinischen Einrichtungen.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden praktische Hinweise dazu, wie sich sicherstellen lässt, dass die eigenen Wünsche im Ernstfall Beachtung finden und rechtlich wirksam umgesetzt werden können.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt ist die Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen statt, die laienverständlich aufbereitet sind. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

27Feb.

Elternschule des Kreißsaals bietet auch 2026 wieder Infoabende an - erster Termin zum Thema „Von der ersten Wehe bis zur Geburt“

 

Verden, 26. Februar 2026 – Das Hebammen-Team des Kreißsaals der Aller-Weser-Klinik (AWK) in Verden setzt seine Informationsreihe der Elternschule fort und bietet auch im Jahr 2026 wieder regelmäßig Informationsabende für (werdende) Eltern an rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

Den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe macht am 5. März 2026 um 18 Uhr der Themenabend „Von der ersten Wehe bis zur Geburt“. Hebamme Myriam Borchardt erklärt, wie Eltern den Beginn der Geburt erkennen und wann der richtige Zeitpunkt für die Fahrt in die Klinik gekommen ist. Zudem geht sie auf Situationen ein, in denen das Baby länger auf sich warten lässt, und erläutert, was die werdenden Eltern in der aufregenden ersten Phase im Kreißsaal erwartet. Ziel ist es, dass die Paare gut informiert und mit gestärktem Selbstbewusstsein in das Abenteuer Geburt starten.

Im weiteren Verlauf des Frühjahrs widmet sich Still- und Beikostberaterin Defne Küpeli im Mai dem sensiblen Thema Stillstart. Sie gibt Einblicke in die erste Zeit der Stillbeziehung, erklärt die körperlichen Abläufe der Milchbildung und zeigt, wie das richtige Anlegen die Basis für eine harmonische Stillzeit legt. Der darauffolgende Termin im Juni konzentriert sich auf die ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft und deren Bedeutung für die gesunde Entwicklung des Kindes sowie das Wohlbefinden der Mutter.

Alle Veranstaltungen finden ohne Voranmeldung statt und richten sich sowohl an Erstgebärende als auch Eltern mit Vorerfahrung, die ihr Wissen auffrischen möchten. Beginn ist jeweils um 18 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen sowie die vollständige Themenübersicht finden Interessierte online unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen

 

Das Hebammen-Team freut sich auf Ihren Besuch!

24Feb.

40 Jahre Krankenhausbesuchs-dienst „Sonnenblumendamen“ Ehrenamt mit Herz und Zeit

 

Achim, 24.02.2026 – Seit nunmehr 40 Jahren engagieren sich die Sonnenblumendamen ehrenamtlich im Krankenhaus Achim, um Patientinnen und Patienten ihren Krankenhausaufenthalt zu erleichtern. Was im Januar 1986 begann, ist heute ein fester Bestandteil der gelebten Krankenhauskultur: persönliche Zuwendung, offene Ohren und vor allem Zeit.

 

Aktuell sind sieben ehrenamtliche Damen im Krankenhausbesuchsdienst tätig. Dreimal wöchentlich nehmen sie sich jeweils rund drei Stunden Zeit für Gespräche mit Patientinnen und Patienten. Die Ehrenamtlichen hören zu, spenden Trost, machen Mut und sind ansprechbar für individuelle Anliegen und Sorgen. Darüber hinaus übernehmen sie auch kleinere Botengänge.

„Wir bringen Zeit mit“ – dieses Motto prägt die Arbeit des Besuchsdienstes seit vier Jahrzehnten. Zeit, die im oftmals durchgetakteten Klinikalltag ein kostbares Gut ist. Über den zeitlichen Einsatz hinaus besteht eine wesentliche Aufgabe der Sonnenblumendamen darin, die Hoffnung, das „Licht“ ins Zimmer zu bringen. Daher wurde auch die Sonnenblume Bestandteil der Namensgebung des Besuchsdienstes. Die Sonnenblume steht als starkes Symbol für Lebensfreude, Hoffnung, Wärme und Zuwendung.

Die heutige Leiterin des Teams, Dorothea Ulbricht, leistet bereits seit 2002 den Besuchsdienst im Krankenhaus, ab 2012 im Kreis der Sonnenblumendamen. Ihr persönlicher Weg in das Ehrenamt ist eng mit eigenen Erfahrungen verbunden: Mit 37 Jahren lag sie selbst drei Wochen im Krankenhaus und erhielt Besuch von den ehrenamtlichen Damen. Diese Begegnungen habe sie nachhaltig beeindruckt. „Damals habe ich mir vorgenommen, im Alter etwas zurückzugeben“, so Ulbricht. „Es ist ein Geben und Nehmen. Zu jener Zeit befand ich mich selbst in einer schwierigen Situation und habe erfahren, wie wohltuend Zuspruch und Ermutigung sein können. Heute gebe ich diese Erfahrung weiter an Menschen, denen es gerade nicht gut geht“, erzählt die engagierte Sonnenblumendame.

Dieses Selbstverständnis prägt den Dienst bis heute. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen leisten einen wertvollen Beitrag zur psychosozialen Unterstützung der Patientinnen und Patienten. Das 40-jährige Jubiläum ist daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Moment des Dankes. Die Geschäftsführung würdigt das langjährige, verlässliche Engagement der Damen, die mit Empathie, Diskretion und Beständigkeit unterstützend zur Seite stehen.

Vier Jahrzehnte Krankenhausbesuchsdienst „Sonnenblumendamen“ stehen für gelebte Solidarität und für die Überzeugung, dass Heilung neben der Medizin auch immer Pflege und Gespräche benötigt.

 

Der Krankenhausbesuchsdienst im Fachkrankenhaus Achim:

Montags, mittwochs und freitags 09:30 – ca. 12:00 Uhr

11Feb.

Sechs Wochen nach Umstrukturierung: Aller-Weser-Klinik Achim zieht erstes positives Resümee

 

Achim, 10. Februar 2026 – Rund sechs Wochen nach dem Start der Umstrukturierung des Krankenhauses Achim vom Grund- und Regelversorger hin zu einem spezialisierten Fachkrankenhaus zieht die Krankenhausleitung der Aller-Weser-Klinik (AWK) ein erstes positives Zwischenfazit. Die eingeleiteten, notwendigen Maßnahmen zeigen bereits Wirkung und werden von den Mitarbeitenden mit großem Engagement und hoher Motivation getragen.

Die Krankenhausleitung und alle Mitarbeitenden haben die mit der Neuausrichtung verbundenen Herausforderungen aktiv angenommen. Die Umstrukturierung umfasst eine personelle Neuausrichtung in einzelnen Bereichen, räumliche Anpassungen sowie die umfassende Neuorganisation vieler interner Prozesse. Darüber hinaus sind kleinere Renovierungsarbeiten notwendig, um die neue fachliche Ausrichtung optimal zu unterstützen. „Diese Veränderungen benötigen naturgemäß Zeit, doch wir sind sehr zuversichtlich“, betont der Ärztliche Direktor des Fachkrankenhauses Achim, Dr. Stephan Sehrt. „Unsere Mitarbeitenden bringen sich mit großem Einsatz ein. Dank dieses Engagements konnten wir in den vergangenen Wochen bereits wichtige Schritte erfolgreich umsetzen“, so Sehrt weiter.

Einige Umstellungen befinden sich derzeit noch im Prozess. Die wesentlichen räumlichen Veränderungen sollten bis Ende des ersten Quartals abgeschlossen sein. Nicht mehr benötigte Gebäudeteile sollen künftig anderweitig genutzt und an Anbieter medizinischer Leistungen vermietet werden.

Die Anzahl der aufgestellten Betten wurde insgesamt reduziert, da sich auch die Zahl der verbleibenden Fachabteilungen verringert hat und in einigen Bereichen eine personelle Anpassung erfolgt ist. Aufgrund der neuen Schwerpunktsetzung wurde die geriatrische Abteilung hingegen deutlich erweitert. Die Klinik für Geriatrie verfügt nun über 40 stationäre Betten und kann damit noch mehr Patientinnen und Patienten im Rahmen der frührehabiliativen geriatrischen Komplexbehandlung wohnortnah behandeln.

Bereits abgeschlossen ist die umfassende Renovierung der ehemaligen Zentralen Notaufnahme. Diese bildet nun das Herzstück des neuen Sprechstundenzentrums.
In einem nächsten Schritt ist geplant, den perioperativen Versorgungsbereich in die unmittelbare Nähe zum OP-Bereich zu verlagern, um Abläufe weiter zu optimieren.
In den Pflegebereichen der Geriatrie und der operativen Orthopädie würde sich die Fachklinik über zusätzliche personelle Verstärkung freuen.

Erfreulicherweise ist das Fachkrankenhaus mit guten Leistungszahlen in das Jahr 2026 gestartet: in der Geriatrie ist die geplante Auslastung nahezu erreicht, ebenso in den operativen Abteilungen. Auch die ambulante Notfallversorgung wird im derzeit angebotenen Umfang gut angenommen. Mit der vollständigen Inbetriebnahme des neuen Sprechstundenzentrums wird hier eine weitere Steigerung erwartet.

Aktuell arbeitet die Klinik intensiv daran, das Leistungsportfolio bei der Bevölkerung sowie der einweisenden Ärzteschaft noch bekannter zu machen. „Ziel ist es, die neue fachliche Ausrichtung transparent zu kommunizieren und die regionalen Versorgungsangebote weiter zu stärken“, so Sarah von Larcher, Leitung Öffentlichkeitsarbeit.

Die Krankenhausleitung blickt zuversichtlich auf die kommenden Monate: „Die ersten Wochen haben gezeigt, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg sind. Mit dem Engagement unserer Teams und der Unterstützung unserer Partner werden wir das Fachkrankenhaus nachhaltig für die Zukunft aufstellen“, resümiert AWK-Geschäftsführerin, Melanie Sander.

 

16Jan.

Gefahr für das Herz erkennen: Auftakt der Patientenreihe „Medizin aktuell“ zum Thema Vorhofflimmern in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

Gefahr für das Herz erkennen: Auftakt der Patientenreihe „Medizin aktuell“ zum Thema Vorhofflimmern in der Aller-Weser-Klinik Verden

Verden, 16. Januar 2026 – Die Aller-Weser-Klinik (AWK) lädt am kommenden Mittwoch, den 21. Januar 2026, um 19 Uhr zum ersten Termin der beliebten Vortragsreihe „Medizin aktuell“ in diesem Jahr nach Verden ein. Im Fokus steht ein weitverbreitetes Leiden, das oft unbemerkt bleibt: das Vorhofflimmern.

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland sind fast zwei Millionen Menschen betroffen – viele davon, ohne es zu wissen, da die Symptome oft unspezifisch sind. Doch die Unwissenheit birgt Gefahren: Unbehandelt erhöht Vorhofflimmern das Risiko für Schlaganfälle und die Entwicklung einer chronischen Herzschwäche.

„Unser Ziel ist es, die Bevölkerung für die Warnsignale zu sensibilisieren und Ängste abzubauen“, erklärt der Referent des Abends, Dipl. Biochem. Ralf Weßel, Chefarzt und Herzspezialist am Krankenhaus Verden. In seinem Vortrag erläutert er, was medizinisch bei Vorhofflimmern im Körper passiert und warum die Gefahr eines Schlaganfalls dabei so stark ansteigt.

Die gute Nachricht: Die moderne Kardiologie bietet heute hochwirksame Lösungen. Moderne, risikoarme Blutverdünner ermöglichen heute in vielen Fällen eine wirksame Schlaganfallprävention. Innovative kardiologische Therapien können den natürlichen Herzrhythmus häufig stabilisieren oder wiederherstellen. Dargestellt werden aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie das Leistungsportfolio der Kardiologie des Verdener Krankenhauses zur schnellen Diagnostik und Therapie, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

Neben der medizinischen Theorie stehen auch praktische Ansätze an diesem Abend im Vordergrund. So werden auch konkrete Wege aufgezeigt, wie Betroffene ihre Symptome kontrollieren und ihre Lebensqualität trotz der Diagnose zurückgewinnen können. Im Anschluss an den Vortrag ist Raum für Fragen und Diskussionen.

Seien auch Sie an diesem Abend dabei und tun etwas für Ihre HERZ-Gesundheit!

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen statt, die laienverständlich aufbereitet sind. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

8Jan.

Webseite in Überarbeitung - Wir gestalten für Sie um

Seit dem 01.01.2026 wird unser Krankenhaus Achim als Fachkrankenhaus für Geriatrie, Orthopädie mit plastischer Wiederherstellungschirurgie, Hand- und Fußchirurgie und Urologie weitergeführt.

Aufgrund dieser Umstrukturierung werden einige Bereiche dieser Website aktuell überarbeitet. Vielen Dank für Ihr Verständnis – wir freuen uns, Ihnen bald neue Inhalte präsentieren zu können.

7Jan.

Willkommen 2026: Rahel ist das erste Neujahrsbaby in der Aller-Weser-Klinik Verden


Verden, 07. Januar 2026 – Mit einem besonderen Glücksmoment begann das Jahr 2026 im Krankenhaus Verden: Um genau 0:45 Uhr erblickte die kleine Rahel Konew als erstes Neujahrsbaby des Jahres das Licht der Welt. Mit einem Gewicht von 3130 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern verhalfen ihr Hebamme Jeannine Emmerich und Dr. Jan Roseland gesund und munter ins neue Jahr zu starten.

Die Freude ist groß – nicht nur bei den stolzen Eltern Julia und Thomas, sondern auch bei Rahels großem Bruder Ruben, der seine kleine Schwester bereits sehnsüchtig zu Hause erwartete.


Geburtshilfe mit Herz, Kompetenz und Sicherheit

In der geburtshilflichen Abteilung der Aller-Weser-Klinik Verden werden jährlich um die 650 Kinder geboren. Der Großteil dieser Geburten erfolgt spontan (vaginal). Das erfahrene Team aus Ärztinnen und Ärzten, Hebammen sowie Pflegekräften begleitet werdende Eltern ganzheitlich und familienorientiert – von der Schwangerschaft über die Geburt als auch die Zeit danach. Ziel ist stets eine möglichst natürliche Geburt bei gleichzeitig höchster medizinischer Sicherheit für Mutter und Kind.

Geburtshilfe im Krankenhaus Verden auf einen Blick:

  • Engagiertes Team aus 11 Hebammen + 5 Pflegehelfenden und Hebammenstudierenden
  • Assistenzärztin/Assistenzarzt rund um die Uhr verfügbar
  • Geburt ab Schwangerschaftswoche 37+0 möglich
  • Großteil der Geburten erfolgt spontan (vaginal), ein Kaiserschnitt ist bei medizinischer Notwendigkeit jederzeit möglich
  • Enge Kooperation mit umliegenden Kinderkliniken
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für Hebammen und Ärztinnen /Ärzte
  • 3 Kreißsäle sowie eine Geburtswanne für eine individuelle Geburtsgestaltung

 

Mit der Geburt von Rahel startet das Krankenhaus Verden nicht nur in ein neues Jahr, sondern setzt auch weiterhin auf eine Geburtshilfe, die medizinische Kompetenz, moderne Ausstattung und menschliche Nähe miteinander verbindet.

Sie möchten unsere Geburtshilfe/Kreißsäle näher kennenlernen? Kommen Sie gerne zu einem unserer nächsten Infoabende und lernen Sie das Team und die Räumlichkeiten persönlich kennen!

Die kommenden Termine:

Donnerstag, 29. Januar 2026

Donnerstag, 26. Februar 2026

Donnerstag, 26. März 2026

Donnerstag, 30. April 2026

Donnerstag, 28. Mai 2026

Treffpunkt: 18 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss der Aller-Weser-Klinik Verden

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.