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Aller-Weser-Klinik integriert digitales Patientenmanagement-system (PDMS) auf der Intensivstation

24 Nov.
Abläufe werden optimiert: Philipp Pacher (li.), Stationspflegeleitung in der Aller-Weser-Klinik Verden, und Valdet Berbatovci, stellvertr. Stationspflegeleitung, freuen sich über die Vorteile, die das neue Patientendatenmanagementsystem (PDMS) mit sich bringt.

Verden, 24. November 2025 – Die Aller-Weser-Klinik (AWK) stellt am Standort Verden auf der Intensivstation auf ein digitales Patientendatenmanagement um. Die neue Technik ersetzt handschriftliche Dokumentationen, verbessert die Datenqualität und entlastet das Personal.

 

Im Klinikalltag der AWK ist die elektronische Patientenakte auf den Normalstationen seit Längerem etabliert und bildet dort sämtliche Behandlungsschritte vollständig digital ab. In den Intensivbereichen erfolgte ein Teil der Dokumentation bislang noch handschriftlich. Dies wird nun abgelöst: Ein digitales Patientendatenmanagementsystem (PDMS) wurde im Krankenhaus Verden schrittweise in den kritischen Versorgungseinheiten eingeführt.

Seit Anfang November arbeitet die Intensivstation mit dem neuen System. „Mit der elektronischen Patientenakte und dem PDMS verfügen wir jetzt über eine durchgehend digitale Erfassung und Abbildung aller patientenbezogenen Daten und Prozesse“, erklärt Martin Schmitt aus der Pflegedirektion, zuständig für klinische Prozesse und Digitalisierung.

 

Die Vorbereitung begann im Februar. Bauliche Anpassungen, neue Netzwerkleitungen, Glasfaseranbindungen und strukturelle Erweiterungen der IT-Infrastruktur wurden eingeplant und umgesetzt. Die Realisierung erfolgte als gemeinsames Projekt aller beteiligten Bereiche. Pflege, Ärztlicher Dienst, IT, Controlling, Hygiene und die Firma LOWteq, arbeiteten über Monate hinweg parallel.

 

Das PDMS übernimmt die automatische Erfassung aller zentralen Gerätedaten, wie z. B. Beatmungsparameter, Werte aus Nierenersatztherapie oder Herzunterstützungsverfahren fließen direkt in das System ein. Das entlastet die Mitarbeitenden deutlich: Die Dokumentation wird schneller, vollständiger und fehlerärmer. Die freiwerdende Zeit kommt unmittelbar der direkten Patientenversorgung zugute. Gleichzeitig verbessert die präzisere Datenlage die Abrechenbarkeit medizinischer Leistungen.

Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung aus dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG). Die Bundesmittel zielen darauf ab, Krankenhäuser in der Digitalisierung nachhaltig zu stärken – ein Ziel, das mit der Einführung des PDMS auf der Intensivstation der AWK sichtbar umgesetzt wurde.

 

Alle Mitarbeitenden der Intensivstation werden nun fortlaufend für die Nutzung des Systems geschult, damit die neuen digitalen Strukturen routiniert im Versorgungsalltag ankommen.