Achim, 10. Februar 2026 – Rund sechs Wochen nach dem Start der Umstrukturierung des Krankenhauses Achim vom Grund- und Regelversorger hin zu einem spezialisierten Fachkrankenhaus zieht die Krankenhausleitung der Aller-Weser-Klinik (AWK) ein erstes positives Zwischenfazit. Die eingeleiteten, notwendigen Maßnahmen zeigen bereits Wirkung und werden von den Mitarbeitenden mit großem Engagement und hoher Motivation getragen.
Die Krankenhausleitung und alle Mitarbeitenden haben die mit der Neuausrichtung verbundenen Herausforderungen aktiv angenommen. Die Umstrukturierung umfasst eine personelle Neuausrichtung in einzelnen Bereichen, räumliche Anpassungen sowie die umfassende Neuorganisation vieler interner Prozesse. Darüber hinaus sind kleinere Renovierungsarbeiten notwendig, um die neue fachliche Ausrichtung optimal zu unterstützen. „Diese Veränderungen benötigen naturgemäß Zeit, doch wir sind sehr zuversichtlich“, betont der Ärztliche Direktor des Fachkrankenhauses Achim, Dr. Stephan Sehrt. „Unsere Mitarbeitenden bringen sich mit großem Einsatz ein. Dank dieses Engagements konnten wir in den vergangenen Wochen bereits wichtige Schritte erfolgreich umsetzen“, so Sehrt weiter.
Einige Umstellungen befinden sich derzeit noch im Prozess. Die wesentlichen räumlichen Veränderungen sollten bis Ende des ersten Quartals abgeschlossen sein. Nicht mehr benötigte Gebäudeteile sollen künftig anderweitig genutzt und an Anbieter medizinischer Leistungen vermietet werden.
Die Anzahl der aufgestellten Betten wurde insgesamt reduziert, da sich auch die Zahl der verbleibenden Fachabteilungen verringert hat und in einigen Bereichen eine personelle Anpassung erfolgt ist. Aufgrund der neuen Schwerpunktsetzung wurde die geriatrische Abteilung hingegen deutlich erweitert. Die Klinik für Geriatrie verfügt nun über 40 stationäre Betten und kann damit noch mehr Patientinnen und Patienten im Rahmen der frührehabiliativen geriatrischen Komplexbehandlung wohnortnah behandeln.
Bereits abgeschlossen ist die umfassende Renovierung der ehemaligen Zentralen Notaufnahme. Diese bildet nun das Herzstück des neuen Sprechstundenzentrums.
In einem nächsten Schritt ist geplant, den perioperativen Versorgungsbereich in die unmittelbare Nähe zum OP-Bereich zu verlagern, um Abläufe weiter zu optimieren.
In den Pflegebereichen der Geriatrie und der operativen Orthopädie würde sich die Fachklinik über zusätzliche personelle Verstärkung freuen.
Erfreulicherweise ist das Fachkrankenhaus mit guten Leistungszahlen in das Jahr 2026 gestartet: in der Geriatrie ist die geplante Auslastung nahezu erreicht, ebenso in den operativen Abteilungen. Auch die ambulante Notfallversorgung wird im derzeit angebotenen Umfang gut angenommen. Mit der vollständigen Inbetriebnahme des neuen Sprechstundenzentrums wird hier eine weitere Steigerung erwartet.
Aktuell arbeitet die Klinik intensiv daran, das Leistungsportfolio bei der Bevölkerung sowie der einweisenden Ärzteschaft noch bekannter zu machen. „Ziel ist es, die neue fachliche Ausrichtung transparent zu kommunizieren und die regionalen Versorgungsangebote weiter zu stärken“, so Sarah von Larcher, Leitung Öffentlichkeitsarbeit.
Die Krankenhausleitung blickt zuversichtlich auf die kommenden Monate: „Die ersten Wochen haben gezeigt, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg sind. Mit dem Engagement unserer Teams und der Unterstützung unserer Partner werden wir das Fachkrankenhaus nachhaltig für die Zukunft aufstellen“, resümiert AWK-Geschäftsführerin, Melanie Sander.







