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Aller-Weser-Klinik Aktuell

24Apr

3.640,035 Kilometer für Niedersachsens Krankenhäuser

(Hannover) Unter dem Motto – „Ich laufe am Limit … für mein Krankenhaus!“, sind am gestrigen Sonntag 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den niedersächsischen Krankenhäusern beim HAJ-Marathon in Hannover an den Start gegangen. Mit dabei waren auch Regine Sewerin-Klein (St. 4 Achim), Annette Bergmann (St. 2 Achim), Bärbel Walting (St. 2 Achim), Marjon Cordes (St. 2 Verden) sowie Martina Allhusen (Stellv. Betriebsratsvorsitzende). Sie haben eindrucksvoll demonstriert, dass sie für ihre Krankenhäuser ans Limit gehen, und damit für eine faire und auskömmliche Krankenhausfinanzierung Stellung bezogen.

Im „Business Village“ hatte die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) einen Treffpunkt für Läuferinnen und Läufer sowie interessierte Besucher eingerichtet, an dem neben den sportlichen Erfolgen auch die Situation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der niedersächsischen Krankenhäuser im Fokus standen. Auch am Arbeitsplatz gehen sie alle immer wieder an ihr Limit, um die Folgen von Unterfinanzierung und Bürokratie nicht in der Patientenversorgung spürbar werden zu lassen und weiterhin die bislang gute Qualität aufrecht zu erhalten.

Martina Allhusen, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Aller-Weser-Klinik gGmbH ist mit ihren Kolleginnen aus der Pflege an den Start gegangen, um die ländliche Region zu vertreten.

„Das Eckpunktepapier hilft mit Sicherheit nicht weiter. Die Krankenhäuser brauchen von der Politik eine stabile Finanzierung für Investitionen. In Verden wird dringend ein neues Bettenhaus gebraucht.

Um die Patientenversorgung umfänglich zu leisten, wird rund um die Uhr Fachpersonal benötigt. Wir fordern eine Personalbemessungsgrenze in der Pflege, damit die einzelnen Schichten optimal besetzt werden müssen und wir nicht, wie der Kollege Stemmle berichtet, einen täglichen Marathonlauf absolvieren. Und ganz nebenbei, die Teilnahme hat viel Spaß gemacht in unserer Freizeit.“

Ihre Hoffnungen in Politik und Gesetzgeber waren in der letzten Zeit durch das von der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft erarbeitete Eckpunktepapier – wieder einmal – stark erschüttert worden. „Das Papier ist Grundlage der anstehenden Reform der Krankenhausfinanzierung. Leider löst es nicht die zentralen Finanzierungsprobleme der Krankenhäuser. Die Abwärtsspirale aus Unterfinanzierung, erzwungenem Personalabbau und Leistungsverdichtung dreht sich so immer weiter.“ benennt der Verbandsdirektor der NKG, Helge Engelke, ebenfalls Teilnehmer des Laufes, den Kern des Problems. Aus dem Teilnehmerkreis wurde angedeutet, dass nächstes Mal noch viel mehr Beschäftigte aus den niedersächsischen Krankenhäusern unterwegs sein könnten, falls „die Politiker“ sich nicht endlich bewegten.

Uneingeschränkt unterstützt wurden daher die Forderungen der niedersächsischen Krankenhäuser an die Politik, bei der Reform der Krankenhausfinanzierung die hohe Qualität der Patientenbetreuung zu erhalten und den Krankenhäusern über eine faire Leistungsvergütung Mittel für angemessene Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet konkret, dass zusätzliche Qualitätsanforderungen der Patientenversorgung zugutekommen müssen, nicht einer verdeckten Finanzierungskürzung oder Leistungsbeschränkung. Die Reform muss zu einer fairen Finanzierung der Personal- und Sachkosten, dem Abbau des aufgelaufenen Investitionsstaus sowie zur Einführung bundeseinheitlicher Vergütungen für Krankenhausleistungen führen.

21Jan

Aller-Weser-Klinik gGmbH veranstaltet wieder eine Gesundheitsmesse 2015

Am 14. Juni 2015 lädt die Aller-Weser-Klinik alle Interessierten ein, sich auf dem Gelände des Krankenhauses in Achim über Gesundheit und Pflege zu informieren. Für die Gesundheitsmesse werden noch Aussteller gesucht.

Nach dem Erfolg im Jahr 2013 mit mehr als 1.500 Besuchern wird in diesem Jahr wieder die Gesundheitsmesse Achim stattfinden. Jede Menge Informationen rund um das Thema Gesundheit soll es am Sonntag, 14. Juni 2015, auf dem Gelände der Aller-Weser-Klinik geben. Von 11 bis 17 Uhr sind neben dem allgemeinen Gesundheitschecks, Vorträge, Rundgänge, Vorführungen und ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt vorgesehen.

Darüber hinaus haben Sie in diesem Jahr die Möglichkeit einen sogenannten Alterssimulationsanzug auszuprobieren. Durch den Alterssimulationsanzug können Sie die mit zunehmendem Alter auftretenden sensorischen und motorischen Einschränkungen und die Probleme der Älteren auf besondere Weise kennen lernen.

Natürlich sorgen dabei viele gesunde und leckere Spezialitäten für kulinarischen Genuss.

Des Weiteren sind in diesem Jahr verschiedene Zelte auf dem Gelände aufgebaut, in denen sich Dienstleister und Geschäfte aus dem Gesundheitsbereich mit einem Stand präsentieren können. Hierfür sind noch Ausstellerplätze zu vergeben: Weitere Informationen gibt es von Daniela Aevermann unter Tel. 04231 / 103-314 oder per E-Mail unter d.aevermann@aller-weser-klinik.de oder m.langemeier@aller-weser-klinik.de. Die Anmeldung sollte bis zum 30. April 2015 erfolgen.
Pressekontakt:
Für die Aller-Weser-Klinik:
Daniela Aevermann, Tel.: 04231 / 103 314
Mail: d.aevermann@aller-weser-klinik.de

Martina Langemeier, Tel.: 04202 / 998 291
Mail: m.langemeier@aller-weser-klinik.de

23Dez

Sicherer Umgang mit hochansteckenden Patienten

Aller-Weser-Klinik, DRK und Landkreis übten infektiologischen Notfall

Verden. Was ist zu tun, wenn bei einem Patienten der Verdacht auf eine hochansteckende, lebensbedrohende Erkrankung besteht? Welche Maßnahmen sind zum Schutz von medizinischem Personal und Bevölkerung einzuleiten? Vor dem Hintergrund einer möglichen Ebola-Infektion im Landkreis Verden führten am Samstag die Aller-Weser-Klinik (AWK), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Fachdienst Gesundheit und Umweltmedizin des Landkreises eine so genannte infektiologische Notfallübung durch. Ärzte, Pflegepersonal und Rettungskräfte übten auf dem Gelände des Verdener Krankenhauses den Umgang mit möglicherweise infizierten Personen.

Den Anstoß zur Übung hatte der stellv. Kreisgeschäftsführer und Techn. Leiter Rettungsdienst Ralf Schwarze und das Team der leitenden Notärzte des Krankenhauses, Dr. Matthias Meyer-Barner und Andreas Vagt, gegeben. Gemeinsam mit Landkreis entwickelten und bereiteten sie eine solche Übung vor. „Nur wenn alle Beteiligten als Team zusammenarbeiten, ist eine sichere Versorgung dieser besonderen Patienten und der Schutz von Mitarbeitern möglich“, so Ralf Schwarze.

„Uns ist es wichtig, die Situation möglichst real darzustellen“, erklärt Andreas Vagt. Aus diesem Grund sei nur ein kleiner Kreis in die Vorbereitungen einbezogen gewesen. „Wir wollen mit dieser Übung die Chance nutzen, unsere Abläufe zu analysieren und mögliche Verbesserungen zu erkennen“, ergänzt AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr.

Im Rahmen der Übung wurden zwei Szenarien simuliert. Im ersten Fall hatte ein Patient selbsttätig die Notaufnahme des Krankenhauses aufgesucht und über Symptome geklagt. Bereits in der Notaufnahme galt es, auf Grund bestehender Verdachtsmomente erste Maßnahmen einzuleiten. „Je früher wir eine mögliche Gefahr erkennen desto schneller können wir den potenziell infektiösen Patienten in einem speziell ausgestatteten Zimmer isolieren“, betont Vagt. Parallel würde die AWK in einem solchen Fall das Gesundheitsamt einschalten und Kontakt mit dem Kompetenzzentrum Hamburg aufnehmen, so Vagt.

Im zweiten Szenario wurde ein Patient, bei dem der Infektionsverdacht bereits bekannt war, nach Meldung durch die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle vom Rettungsdienst abgeholt und ins Krankenhaus gebracht. Zu dem Zweck baute das DRK auf dem Krankenhausgelände eine Isolationseinheit auf, in der der Patient medizinisch versorgt werden konnte. Neben dem Aufbau des Isolationszeltes stand insbesondere der Einsatz sowie das An- und Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung von Rettungskräften und Krankenhauspersonal im Fokus des Szenarios.

Dr. Peter Ahrens sieht die AWK und ihre Partner für den Ernstfall gut aufgestellt. „Unsere Ablaufpläne haben sich in der Übung als praktikabel erwiesen“, resümiert Ahrens den Übungsverlauf, „dennoch müssen wir uns angesichts des hohen Übertragungsrisikos derartiger Erreger immer wieder bewusst machen, wie wichtig die Einhaltung besonderer Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen ist.“

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