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Veranstaltungen
Aller-Weser-Klinik Aktuell
Medizin aktuell: Gesund und selbstständig im Alter
Vortrag der geriatrischen Abteilung im Fachkrankenhaus Achim
Achim, 01. Oktober 2026 – Wie lässt sich Gesundheit und Selbstständigkeit im höheren Lebensalter möglichst lange erhalten? Welche Rolle spielen Bewegung, Ernährung und Gedächtnistraining? Und worauf ist bei Osteoporose sowie bei der Einnahme von Medikamenten im Alter zu achten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der nächste Vortragsabend der Reihe „Medizin aktuell“ des Fachkrankenhauses Achim am Mittwoch, 7. Oktober 2026.
Die geriatrische Abteilung des Fachkrankenhauses Achim stellt an diesem Abend ihr Konzept vor, das auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet ist. Im Mittelpunkt stehen Möglichkeiten, körperliche und geistige Fitness zu erhalten und so die Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter möglichst lange zu bewahren.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends ist das Thema Osteoporose. Chefärztin Gudrun Knöll informiert, welche Bedeutung die Erkrankung insbesondere im höheren Lebensalter hat. Ergänzt wird das Programm durch einen Vortrag des Krankenhausapothekers Adib Alhomsi. Er widmet sich dem Thema Depressionen und der Pharmakologie in der Praxis. Dabei geht es unter anderem um die Wirkung und mögliche Wechselwirkungen von Antidepressiva sowie um Besonderheiten bei der Arzneimitteltherapie älterer Menschen.
Die Abteilung für Geriatrie im Fachkrankenhaus Achim ist auf die besonderen Bedürfnisse älterer Patientinnen und Patienten spezialisiert. Behandelt werden Menschen, die neben einer akuten Erkrankung oder nach einem Unfall häufig weitere gesundheitliche, funktionelle oder kognitive Einschränkungen mitbringen. Ein interdisziplinäres Team aus Ärztinnen und Ärzten, Pflege, Therapie und Sozialdienst verfolgt einen ganzheitlichen Behandlungsansatz mit dem Ziel, Mobilität, Alltagskompetenz und Selbstständigkeit zu erhalten oder wiederzugewinnen. Im Zuge der Umstrukturierung zum Fachkrankenhaus wurde die Abteilung auf 40 stationäre Betten erweitert und bietet damit zusätzliche Kapazitäten für die frührehabilitative geriatrische Komplexbehandlung.
Der Vortragsabend findet am Mittwoch, 7. Oktober 2026, von 19:00 bis etwa 20:30 Uhr im Sitzungszimmer im Untergeschoss des Fachkrankenhauses Achim statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an ältere Menschen und ihre Angehörigen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ gibt es unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen sowie in den regelmäßigen Pressemitteilungen.
Sicherheit von Anfang an
Aller-Weser-Klinik Verden stärkt Kompetenz in der Versorgung von Neugeborenen
Verden, 22.09.2026 – Die sichere und kompetente Versorgung von Neugeborenen hat in der Aller-Weser-Klinik (AWK) in Verden einen hohen Stellenwert. Das jüngst ins Leben gerufene Schulungsprojekt für das Pflegeteam der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist erfolgreich abgeschlossen – eine jährliche Wiederholung geplant.
Rund 600 Geburten werden jährlich im Verdener Krankenhaus betreut. Die weit überwiegende Zahl der Geburten und die Versorgung der Neugeborenen verlaufen komplikationslos.
Doch wenn es bei einem Neugeborenen zu einer kritischen Situation kommt, sind schnelles und sicheres Handeln entscheidend. Um die hohe Qualität der Versorgung auch in solchen Situationen sicherzustellen, hat die AWK ein umfassendes Schulungsprojekt für das Pflegeteam der Gynäkologie und Geburtshilfe durchgeführt. Die erste Projektphase konnte Mitte August erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Idee für das Schulungsprojekt entstand auf Initiative der Stationsleitung der Gynäkologie und Geburtshilfe im Verdener Krankenhaus, Karolin Apel. Hintergrund sind Veränderungen in der personellen Zusammensetzung des Pflegeteams, unter anderem durch den Rückgang von Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern, die generalistische Pflegeausbildung sowie bevorstehende Renteneintritte.
„Wir merken, dass sich die personelle Zusammensetzung in der Pflege verändert. Der Anteil der Kolleginnen und Kollegen mit einer ursprünglichen Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege nimmt ab, gleichzeitig bringt die generalistische Pflegeausbildung neue Rahmenbedingungen mit sich und erfahrene Mitarbeitende verabschieden sich in den Ruhestand. Für uns war deshalb klar: Wir müssen unser Wissen und unsere Erfahrung gezielt weitergeben und gleichzeitig die Handlungssicherheit des gesamten Teams stärken. Aus diesem Gedanken heraus ist die Idee für das Schulungsprojekt entstanden. Unser Ziel ist es, die hohe Qualität der Neugeborenenversorgung auch langfristig sicherzustellen und allen Mitarbeitenden die Sicherheit zu geben, auch in besonderen Situationen kompetent handeln zu können“, führt Karolin Apel aus.
Im Juni starteten die Mitarbeitenden mit dem ersten Durchlauf der Schulung. Im Mittelpunkt standen zunächst das gesunde Neugeborene, die Grundlagen der Versorgung sowie der Aufbau und die Festigung praktischer Handlungskompetenz. Anschließend ging es um Säuglinge mit spezifischen Krankheitsbildern. Dabei wurde das Team durch den erfahrenen neonatologischen Intensivpfleger aus dem Klinikverbund Bremen Mitte, Philipp Haverkamp unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Versorgung des kritischen Neugeborenen und dem sicheren Handeln in Notfallsituationen. Anhand von Fallbeispielen wurden verschiedene Szenarien zunächst gemeinsam besprochen und anschließend praktisch trainiert. Dazu gehörten unter anderem Reanimationsmaßnahmen, das Legen einer Magensonde und einer Venenverweilkanüle, Blutentnahmen sowie das Aufziehen von Notfallmedikamenten.
Neben den medizinisch-pflegerischen Inhalten spielte auch die Begleitung der Eltern eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit den Sterneneltern Niedersachen / Bremen e.V. wurde ein Workshop
durchgeführt, der sich unter anderem mit der Begleitung von Eltern in akuten und belastenden Situationen, dem Schaffen von Erinnerungen, wertschätzender Kommunikation und rechtlicher Fragestellungen beschäftigte.
Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen sowie mit den Sterneneltern wurde von den Teilnehmenden als sehr positiv und bereichernd erlebt. Perspektivisch soll die Schulung jährlich stattfinden, um Wissen und Handlungskompetenz kontinuierlich aufzufrischen und weiterzuentwickeln.
Eine besondere Bedeutung hat die Schulung auch vor dem Hintergrund, dass am Standort Verden keine Kinderklinik vorhanden ist.
„Da wir keine Kinderklinik vor Ort haben, ist es uns besonders wichtig, dass unser Team auch in außergewöhnlichen und kritischen Situationen sicher handeln kann. Gleichzeitig sollen sich Eltern bei uns sicher und kompetent in der Versorgung ihrer Kinder begleitet fühlen. Deshalb ist die regelmäßige Schulung für uns eine echte Herzensangelegenheit“, betont Apel.
Das Projekt verbindet damit fachliche Kompetenz, praktische Handlungssicherheit, interprofessionelle Zusammenarbeit und die einfühlsame Begleitung von Eltern und ihren Neugeborenen.
Die Pilotphase des Schulungsprojektes wird im laufenden Jahr durch die Aller-Weser-Klinik finanziert. Das Projekt soll auch im Jahr 2027 fortgeführt werden und wird auf Initiative des Förderkreises Aller-Weser-Klinik e.V. unter dem Vorsitz von Wolfgang Reichelt finanziell abgesichert.
Woche der Wiederbelebung: Was tun bei plötzlichem Herzstillstand?
Vortrag informiert über Reanimation und bietet praktische Kurzschulung im Krankenhaus Verden.
Verden, 15. September 2026 – Was ist zu tun, wenn ein Mensch plötzlich bewusstlos zusammenbricht und nicht mehr atmet? In einer solchen Situation kommt es auf schnelles Handeln an. Anlässlich der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ vom 21. bis 27. September lädt die Aller-Weser-Klinik (AWK) am Mittwoch, 23. September, zu einem besonderen Abend ihrer Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ ein. Chefarzt Andreas Vagt und Oberärztin Karen Taube-Wilken aus der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin vermitteln mit ihrem Team grundlegendes Wissen zur Wiederbelebung und zeigen anschließend, wie die wichtigsten Handgriffe praktisch angewendet werden.
Ein Herz-Kreislauf-Stillstand kann völlig unerwartet auftreten – unabhängig davon, ob sich jemand zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs befindet. Bis der Rettungsdienst eintrifft, sind deshalb häufig die Menschen vor Ort gefragt. Jede Minute ohne wirksame Wiederbelebung ver-ringert die Überlebenschancen. Trotzdem zögern viele Menschen im Ernstfall. „Viele haben Angst, etwas falsch zu machen – dabei ist Nichtstun das einzig Falsche“, betont Chefarzt Andreas Vagt.
Genau hier setzt die Veranstaltung an. An diesem Abend soll nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem Sicherheit im Umgang mit einer akuten Notfallsituation gegeben werden. Die Mediziner erklären, wie ein Herz-Kreislauf-Stillstand erkannt wird, welche ersten Schritte entscheidend sind und welche Rolle die Herzdruckmassage und ein automatisierter externer Defibrillator (AED) spielen. Im Anschluss können die Teilnehmenden die wichtigsten Maßnahmen selbst auspro-bieren und unter professioneller Anleitung trainieren.
Der Vortrags- und Schulungsabend findet von 19 bis etwa 20.30 Uhr in der Cafeteria im Erdge-schoss des Krankenhauses Verden statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die „Woche der Wiederbelebung“ ist eine bundesweite Aktionswoche, die darauf aufmerksam macht, wie wichtig Kenntnisse in Erster Hilfe und Wiederbelebung sind. Unter dem Motto „Prüfen. Rufen. Drücken.“ wird dazu aufgerufen, im Notfall nicht zu zögern und sofort mit lebens-rettenden Maßnahmen zu beginnen.
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ gibt es unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen sowie in den regelmäßigen Pressemitteilungen.
Verstärkung!







