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Aller-Weser-Klinik Aktuell

23Jan

Neuer Chefarzt: „Vertrauen ist mitentscheidend für Genesung“

Der neue Leiter in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie in Verden heißt Friedrich Wenner.

Verden, 23. Januar 2020 – Zum neuen Jahr begrüßt die Aller-Weser-Klinik (AWK) in Verden einen neuen Chefarzt. Nachfolger von Dr. Fabio Crescenti in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie ist Friedrich Wenner, der zuletzt in Nienburg beschäftigt war.

AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr freut sich über den Chefarzt, der ihr Haus bereits aus einer früheren Zusammenarbeit mit dem Diakoniekrankenhaus Rotenburg, seinem damaligen Arbeitgeber, kennt: „Es ist sehr wertvoll, dass Herr Wenner den Klinikalltag der AWK kennt. Er weiß genau, in welchen Bereichen seine hervorragenden Fähigkeiten unsere Arbeit bestmöglich ergänzen und wie wir gemeinsam vorangehen können. Darüber hinaus passt seine empathische und freundliche Art wunderbar zu uns! Nicht nur ich freue mich sehr, dass er wieder da ist!“

Friedrich Wenner ist anerkannter Facharzt für Allgemein-, Viszeralchirurgie/Spezielle Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie. Der gebürtige Westfale war zuletzt Chefarzt in den Helios-Kliniken Nienburg und leitete dort das Darmzentrum. Er arbeitete zuvor im Diakonie-Krankenhaus Rotenburg, wo er insgesamt zehn Jahre beschäftigt war. Dort hat er sowohl die Gefäßchirurgie als Sektionsleiter verantwortet als auch später die Position des leitenden Oberarztes in der Klinik für Allgemein -, Viszeral – und Thoraxchirurgie bekleidet.

Weitere Stationen waren Arendal/Norwegen und zehn Jahre war er in Bremer Kliniken beschäftigt. Sein Studium als Mediziner absolvierte er in Berlin und Italien. Eine enge Verbindung nach Italien zeichnete auch seinen Vorgänger aus. Dr. Fabio Crescenti hat die AWK verlassen, um zurück in seine Heimat Sizilien zu ziehen.

Wenner bringt eine fundierte Expertise als Bauch – und Schilddrüsenchirurg mit. Seine Fähigkeiten als Gefäßchirurg geben ihm eine zusätzliche Sicherheit, auch sehr komplexe Situationen zu beherrschen. Neben den operativen Aufgaben ist für den neuen Chefarzt Wenner im Klinikalltag die Kommunikation mit den Patienten und zuweisenden Ärzten sehr wichtig. „Besonders in Notsituationen, in denen sich unsere Patienten befinden, halte ich einen guten Kontakt, der Vertrauen aufbaut, für mitentscheidend für den Genesungsprozess.“ Um die Arbeit für die Pflegekräfte und Ärzte attraktiver zu machen, will er Umstrukturierungen mitgestalten, damit alle mehr Zeit für fachliche und weniger für bürokratische Aufgaben aufbringen können.

Mehr Informationen zum Fachgebiet des neuen Chefarztes bekommen Sie hier

17Jan

Ausbildungsreform: „Die Ausbildung in der Pflege wird vielfältiger“

Die Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik Christine Schrader erklärt im Interview die neue generalistische Pflegeausbildung.

Verden – 17. Januar 2020. Im Jahr 2020 startet die neue generalistische Pflegeausbildung auch in der Aller-Weser-Klinik (AWK). Damit werden die bisherigen Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengelegt. Was das im Detail bedeutet, erklärt AWK-Pflegedirektorin Christine Schrader.

Frage: Frau Schrader, war die bisherige Ausbildung in der Pflege nicht gut genug oder warum wird sie jetzt verändert?

Schrader: Das ist keine Frage von gut oder schlecht. Die neue generalistische Ausbildung als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann ist vielmehr eine Antwort auf die veränderten Bedingungen in der Pflege. Durch die immer älter werdende Bevölkerung treffen Pflegekräfte im Krankenhaus auf immer mehr alte Menschen, andersherum treffen Pfleger im Altersheim auf immer mehr kranke Menschen. Die Aufgaben der Fachbereiche überschneiden sich in der Praxis also immer mehr.

Frage: Welche Vorteile hat die neue Ausbildung für die Auszubildenden?

Schrader: Die Ausbildung wird vielfältiger und damit abwechslungsreicher. Denn die Auszubildenden verbringen ihre Zeit an Einsatzorten aller drei Bereiche. Darüber hinaus ist auch ein Auslandseinsatz möglich. Für uns ist das in mancherlei Hinsicht eine Umstellung, denn wir sehen die Auszubildenden während der Ausbildungszeit weniger. Darüber hinaus muss sich der oder die Auszubildende nicht von vornherein festlegen, sondern kann in allen Bereichen Erfahrungen sammeln und auch in allen drei Bereichen später arbeiten. Besonders für junge Menschen, die noch nicht so genau wissen, wo es hingeht, halte ich das für sehr attraktiv.

Frage: Die Aller-Weser-Klinik sucht noch Auszubildende für das Jahr 2020. Welche Voraussetzungen sollten sie mitbringen?

Schrader: Ein mittlerer Schulabschluss muss es sein. Unter unseren Auszubildenden ist aber auch jemand, der hat einen Hauptschulabschluss. In Kombination mit einer schulischen Ausbildung zur Pflegeassistenz, beispielsweise in der berufsbildenden Schule Verden, ist das auch möglich. Damit erwirbt man automatisch den mittleren Schulabschluss. Im Umgang mit den Patienten empfiehlt es sich, keine Berührungsängste zu haben, und vor allem Einfühlungsvermögen und Kontaktfreude. Ein vorheriges Praktikum in der Pflege ist wünschenswert.

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie hier

16Jan

Baustelle Verden: Das Treppenhaus ist abgerissen

Bauarbeiter schaffen Platz für das neue Bettenhaus.

Verden – 15. Januar 2020. Nach einigen Verzögerungen begann am 15. Januar der Abriss des Treppenhauses an der Aller-Weser-Klinik in Verden. Für den Abriss sind auf der Baustelle drei bis vier Tage eingeplant. Die Fortschritte können über die Baukamera unter www.aller-weser-klinik.de verfolgt werden.

Der Abriss des Treppenhauses, an der Ecke Burgberg/Ecke Sedanstraße soll Platz schaffen für den Neubau. Die Abrissarbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche dauern. Anschließend sorgen die Bauarbeiter für die Stärkung des Fundaments der bestehenden Klinikgebäude, um ein Abrutschen zu verhindern. Daraufhin wird die Baugrube für das neue Gebäude ausgehoben. Es folgen Kanalarbeiten und parallel dazu wird die Grube mit Schotter gefüllt und betoniert. Im Frühsommer stehen dann voraussichtlich die ersten Mauern.

Das neue Bettenhaus, in dem auch ein neuer OP-Bereich enthalten sein wird, wird voraussichtlich im Jahr 2022 fertig sein. Knapp 38 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Allein für die Planung werden etwa 1,7 Millionen Euro benötigt. Die Stadt Verden sowie der Landkreis tragen jeweils zehn Prozent der Gesamtsumme. Der Rest kommt vom Land Niedersachsen.

Baukamera: Neubau des Bettenhaus in Verden.

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