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Aller-Weser-Klinik Aktuell

11Feb

Qualitätssiegel: CPU-Zertifizierung für das Krankenhaus Verden

Jetzt ist es offiziell: Das Krankenhaus Verden der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) hat jetzt eine eigene, so genannte Brustschmerzeinheit zur Untersuchung und Behandlung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. Der Fachbegriff für eine solche Einrichtung lautet „Chest Pain Unit“, kurz CPU. Verliehen wurde dieses internationale Gütesiegel von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DKG).

„Chest Pain Unit – DGK zertifiziert“ ist eine eingetragene Marke. Hinter ihr verbergen sich hohe Qualitätsstandards bei der Versorgung von Patienten mit zunächst nicht definierbaren Schmerzen im Brustbereich, die auf eine akute Herzerkrankung schließen lassen. Krankenhäuser, die auf eine solche Situation vorbereitet sind und sie professionell zu managen wissen, werden nach dem Nachweis ihrer besonderen medizinischen Fähigkeiten auf Antrag CPU-zertifiziert. Das Prüfprocedere, das dabei durchlaufen werden muss, ist anspruchsvoll. Insgesamt 275 Kliniken in Deutschland haben das DKG-Gütesiegel – und das Krankenhaus Verden zählt nun dazu.

„Auf diese Zertifizierung haben wir zusammen mit Chefarzt Ralf Weßel und seinem Team seit seiner Einstellung im Sommer 2016 gezielt hingearbeitet“, sagt AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr. „Im Zentrum unserer Aktivitäten stand dabei der Bau des Herzkatheterlabors im Krankenhaus Verden. Im Sommer 2017 ging diese hochmoderne kardiologische Einrichtungen mit all ihren Peripheriekomponenten in Betrieb.“

Für die CPU-Zertifizierung hat die DKG entsprechende Kriterien verbindlich definiert. Und diese werden in der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin im Krankenhaus Verden vollumfänglich erfüllt.

Schmerzen in der Brust können tiefgreifende Ursachen haben. Wichtig ist es, eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen oder schnellstmöglich die erforderlichen stabilisierenden Maßnahmen zu ergreifen. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in Verbindung mit gut organisierten Arbeitsabläufen sind Voraussetzungen für erfolgreiche lebensrettende Maßnahmen. Außerdem hochwertige Medizintechnik wie Geräte zur Kreislaufüberwachung, Ultraschall, CT und MRT.

„Unser Herzkatheterlabor ist rund um die Uhr sofort einsetzbar, auch an Wochenenden und an Feiertagen“, erklärt Chefarzt Ralf Weßel. „Sämtliche Diagnosemöglichkeiten sind sofort verfügbar, wenn ein Patient mit einer zeitkritischen kardiologischen Erkrankung bei uns eintrifft. Personell und technisch. Innerhalb von 30 Minuten leiten wir alle notwendigen medizinischen Maßnahmen ein.“

Nicht nur die Nachweise der technischen und konzeptionellen Ressourcen wurden bei der CPU-Zertifizierung der Verdener Kardiologie eingefordert. Auch die internistischen Fachärzte mit dem Schwerpunkt Kardiologie sowie das speziell ausgebildete Pflegepersonal müssen in entsprechender Anzahl bereitstehen und darüber hinaus über einen überdurchschnittlich hohen Grad an fachlicher Qualifizierung verfügen. Ein Prozess, der nie zum Stillstand kommt, denn Weiter- und Fortbildungen sind Pflicht. Nach acht Jahren steht den Herzspezialisten im Krankenhaus Verden eine Rezertifizierung durch die DKG ins Haus, um das hohe medizinische Niveau zu halten.

Bei einem Herzinfarkt ist es lebenswichtig, so schnell wie möglich eine Behandlung einzuleiten. „Trotz modernster Diagnose- und Therapieverfahren liegt die Sterblichkeit bei einem akuten Infarkt bei rund 40 Prozent, ist weltweit die am häufigsten auftretende Todesursache“, sagt Ralf Weßel, Chef der Chest Pain Unit. „Die drei wichtigsten Gegenmittel halten wir im Krankenhaus Verden vor: Höchstmögliche Geschwindigkeit, effektive Diagnostik und qualifizierte Mitarbeiter für eine sofortige zielgerichtete Behandlung nach modernsten medizinischen Erkenntnissen.“

Bei rund der Hälfte der bislang in der Verdener CPU behandelten Patienten bestand kein akutes Herzproblem, so dass Entwarnung gegeben werden konnte. Ralf Weßel: „Liegt tatsächlich ein Herzinfarkt vor, ist oftmals das Gefäß nicht komplett verschlossen, so dass eine medikamentöse und gegebenenfalls eine spezielle Nachbehandlung im Herzkatheterlabor den Betroffenen wieder voll vitalisiert. Nur bei rund zehn Prozent aller Notfälle liegt eine akut lebensbedrohende Situation vor. Dann spielt der Faktor Zeit die entscheidende Rolle.“

Als erste Maßnahme werden in einem solchen Fall die Herzkranzgefäße unter Einsatz von Kontrastmittel sichtbar gemacht. Über das Handgelenk oder die Leiste wird ein Zugang gelegt, über den die Spezialisten des CPU-Teams bei einem akuten Gefäßverschluss den Engpass mittels eines Drahtes öffnen und einen Stent, eine dauerhafte Gefäßstütze, implantieren. Auch andere Krankheitsbilder wie eine Lungenembolie, Gefäßveränderungen an der Hauptschlagader oder Herzrhythmusstörungen werden in der CPU schonend und erfolgreich behandelt.

„Die Zertifizierung der Kardiologie des Verdener Krankenhauses als Chest Pain Unit ist nicht nur ein fachlicher Ritterschlag für die verantwortlichen Ärzte und das dort tätige Pflegepersonal“, sagt AWK-Chefin Marianne Baehr. „Dahinter verbirgt sich in erster Linie eine wichtige Optimierung der akutmedizinischen Versorgung der Menschen hier im Landkreis Verden und im Umland, die bei weitem nicht überall in Deutschland auf diesem hohen Niveau existiert. Mit dieser Investition in unsere eigene medizinische Qualität nehmen wir unsere Verantwortung wahr für die Versorgung der Menschen die hier leben und für die wir da sind.“

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Zurecht ist man im Krankenhaus Verden stolz auf die CPU-Zertifizierung (Foto von links): AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr, Leitung Herzkatheterlabor Cornelia Cordes, der stellvertretende Leiter der Zentralen Notaufnahme Sebastian Litzkuhn und Chefarzt Ralf Weßel. Foto: AWK

 

 

Kontakt:

Ulf Kaack
Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: u.kaack@aller-weser-klinik.de

6Feb

Prüfungsstress gemeistert - Gratulationen zu Weiterqualifizierungen

Dass mit dem Abschluss der Berufsausbildung keineswegs das Ende der Karriereleiter erreicht ist, haben neun Pflegekräfte der Aller-Weser-Klinik (AWK) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nach vielen arbeitsintensiven Monaten und gehörigem Prüfungsstress erhielten sie am Montag, 4. Februar 2019, die Gratulationen der Klinikleitung für erfolgreiche berufliche Weiterqualifizierungen im Rahmen einer Feierstunde.

„Gerade in den Bereichen Medizin und Pflege sind regelmäßige Fortbildungen ein Muss“, sagte AWK-Chefin Marianne Baehr in ihrer Laudatio. „Diese Fachgebiete unterliegen einem permanenten Wandel. Immer neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Pflege- und Medizintechnik stellen in recht kurzen Intervallen große Herausforderungen an unser Personal. Hinzu kommen umfangreiche Anforderungen im Managementsegment. Viele unserer Mitarbeiter nehmen die Profilierungschancen an, verstehen die Innovationen als Möglichkeit auch für die persönliche Weiterentwicklung.“

Zwei examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen aus dem Krankenhaus Verden – Ines Laake und Regina Spöring – sind nach einer zweijährigen Fachweiterbildung für den Verantwortungsberiech Stationsleitung befähigt. Beide üben diese kombinierte Pflege- und Managementfunktion bereits aus. Auch Jennifer Paul und Tina Schremmer legten erfolgreich ihre Prüfungen ab, qualifizierten sich innerhalb von 24 Monaten zur staatlich anerkannten Fachpflege für den Operationsdienst.

„Diese Fachweiterbildungen entsprechen ganz konkret einer Meisterprüfung, wie man sie aus Industrie und Handwerk kennt“, verdeutlicht AWK-Pflegedirektorin Christine Schrader den Stellenwert. „Man erwirbt damit automatisch eine Hochschulqualifikation, kann diese Plattform praktisch als Sprungbrett für die weitere berufliche Karriere nutzen. Die Fortbildungen selbst haben unsere Mitarbeiter nebenberuflich durchlaufen, standen die ganze Zeit voll im Job. Dabei hatten sie zwei Grundmodule sowie drei Fachmodule am Klinikum Mitte in Bremen zu absolvieren.“

Corinna Preiss und Paulina Sawka haben ihre Ausbildung zu Praxisanleiterinnen erfolgreich gemeistert. 200 Unterrichtsstunden und 15 Wochen berufspraktische Weiterbildung im eigenen Arbeitsumfeld gingen der anspruchsvollen Prüfung voraus. Sie sind nun mitverantwortlich für die fachlich versierte Ausbildung des Nachwuchses in den Kliniken Verden und Achim im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege.

Annika Sonnemann hat sich zur Herzinsuffizienzschwester im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz in Würzburg qualifiziert und bringt ihre erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten nun in ihre tägliche Arbeit in der kardiologischen Abteilung in Verden ein. Marco Budesheim erwarb die Zertifizierung zur Hygienefachkraft, ist nun kompetenter Ansprechpartner auf diesem weitreichenden Feld und verstärkt das Team Hygiene um Dr. Peter Ahrens an den beiden AWK-Standorten. Kaum weniger umfangreich ist der Verantwortungsbereich von Reinhardt Möller, der sich zur Medikationsfachkraft qualifizierte.

Die berufliche Fortbildung wird bei den Aller-Weser-Kliniken in Achim und Verden nachdrücklich protegiert, beispielsweise durch Kostenübernahme und Freistellung vom Dienst. „Unser Fortbildungsprogramm 2019 umfasst knapp 50 Seiten, bietet unseren Mitarbeitern mehr als 30 verschiedene Formen der beruflichen Weiterqualifizierung an,“, erklärt Christine Schrader. „Das zeigt auch den Facettenreichtum des Aufgabenspektrums, das wir in den beiden AWK-Krankenhäusern abbilden und anbieten. Und auch die Attraktivität, die die verschiedenen Pflegeberufe innehaben. Wer Lust auf Karriere hat und Leistungsbereitschaft mitbringt, für den tun sich in den Kliniken in Achim und Verden eine ganze Reihe von Chancen und Möglichkeiten auf.“

Bildunterschrift

AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr und Pflegedirektorin Christine Schrader (rechts im Bild) gratulierten den erfolgreichen Absolventen verschiedener Fortbildungsmaßnahmen in den Bereichen Medizin und Pflege. Foto: AWK

 

 

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Ulf Kaack
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Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
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Tel. 04231 103-7305
E-Mail: u.kaack@aller-weser-klinik.de

30Jan

Informationsabende für Schwangere mit Kreißsaalführungen

Werdende Eltern haben vor der Geburt viele Fragen. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH lädt am Mittwoch, 13. und 20. Februar 2019 zu einem kostenfreien Informationsabend für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr im Verdener Krankenhaus, Eitzer Straße 20.

Um Fragen, wie „Wann muss ich ins Krankenhaus?“, „Wie finde ich den schnellsten Weg zum Kreißsaal?“, „Wer betreut mich während der Geburt?“ oder „Wie sieht ein Kreißsaal eigentlich aus?“, geht es bei den regelmäßigen Veranstaltungen der Geburtshilfe im Krankenhaus Verden. Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511 oder im Internet www.aller-weser-klink.de.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer (2.v.l.) und ihr Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser- Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden bieten kostenfreie Kreißsaalführungen an.

 

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Ulf Kaack
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Aller-Weser-Klinik gGmbH
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