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Veranstaltungen
Aller-Weser-Klinik Aktuell
Vortragsabend im Krankenhaus Verden: Moderne Darmchirurgie - Operationen bei gutartigen und bösartigen Dickdarmerkrankungen
Verden, 28. Mai 2026 – „Moderne chirurgische Operationsmöglichkeiten am Dickdarm bei gutartigen, entzündlichen und bösartigen Erkrankungen“ lautet der Titel des Vortrags am Mittwoch, den 03. Juni 2026, zu dem die Aller-Weser-Klinik Verden im Rahmen der Reihe „Medizin aktuell“ in die Cafeteria der Klinik einlädt. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr. Referentin ist Dr. med. Miriam Philipp, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Viszeralchirurgie.
Viele Menschen reagieren zunächst verunsichert, wenn eine Operation am Bauch oder Darm notwendig wird. In ihrem Vortrag erläutert Dr. Philipp, welche Erkrankungen eine Notoperation oder einen geplanten Eingriff erforderlich machen können. Dabei geht sie sowohl auf gutartige Erkrankungen wie die Divertikelerkrankung als auch auf bösartige Erkrankungen wie Dickdarmkrebs ein.
Darüber hinaus stellt die Ärztin moderne chirurgische Operationsverfahren vor und erklärt die typischen Abläufe vor, während und nach einer Operation. Ziel des Abends ist es, medizinische Hintergründe verständlich zu vermitteln, Ängste abzubauen und Fragen rund um Diagnostik, Behandlung und Nachsorge offen zu beantworten. Im Anschluss ist Raum für persönlichen Austausch und Fragen.
Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen statt, die laienverständlich aufbereitet sind. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.
Vortragsabend im Fachkrankenhaus Achim: Kniearthrose und moderne OP-Technik mit Roboterunterstützung
Achim, 22. Mai 2026 – Die Aller-Weser-Klinik (AWK) setzt ihre Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ fort und lädt zu einem weiteren medizinischen Informationsabend in das Fachkrankenhaus Achim ein. Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, informiert Dr. med. Andreas Neckritz, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, um 19:00 Uhr über aktuelle konservative und operative Therapieoptionen bei Kniearthrose.
Arthrose im Kniegelenk gehört zu den verbreitetsten Gelenkerkrankungen und führt bei vielen Betroffenen zu Schmerzen sowie zunehmenden Bewegungseinschränkungen. In dem etwa 90-minütigen Vortrag erläutert Dr. Andreas Neckritz moderne Behandlungsmöglichkeiten – angefangen bei physiotherapeutischen und medikamentösen Therapien über gelenkerhaltende Verfahren bis hin zu operativen Eingriffen und dem Einsatz künstlicher Kniegelenke.
Dabei wird auch die moderne roboterassistierte Endoprothetik thematisiert, die künftig am Standort Achim im Fachkrankenhaus zum Einsatz kommt. Das System der neuesten Generation unterstützt die Operateurinnen und Operateure mit präzisen Daten zur Größe, Beweglichkeit und Stabilität des Kniegelenks. Dadurch kann die Implantation noch genauer geplant und durchgeführt werden. Bereits während der Operation lässt sich die spätere Funktion der Knieprothese digital simulieren und individuell optimieren, bevor die endgültige Implantation erfolgt.
Die Veranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten sowie an alle Interessierten, die mehr über Ursachen, Beschwerden und individuell angepasste Behandlungsmöglichkeiten der Kniearthrose erfahren möchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Untergeschoss im Fachkrankenhaus Achim. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.
Aller-Weser-Klinik überzeugt mit niedriger Abbrecherquote und intensiver Praxisbegleitung
Verden, 13.05.2026 – Die Pflegeausbildung steht bundesweit vor großen Herausforderungen. Hohe Belastungen, Fachkräftemangel und eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Ausbildungsabbrüchen prägen vielerorts das Bild. Umso bemerkenswerter sind die Entwicklungen bei der Aller-Weser-Klinik (AWK). Mit einer Abbrecherquote von lediglich 14,6 Prozent liegt die Klinik deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 33 Prozent. Auch im Vergleich zu Niedersachsen (32,3 Prozent) und Bremen (26,5 Prozent) zeigt sich die AWK als echtes Vorbild in der Pflegeausbildung.
Dabei ist der Erfolg kein Zufall, sondern Ergebnis eines konsequent aufgebauten Ausbildungs- und Betreuungskonzeptes. Seit 2016 bildet die AWK an der Gesundheitsfachschule Osterholz-Scharmbeck kontinuierlich Pflegekräfte aus. Was zunächst mit der klassischen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung begann, entwickelte sich mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung und der Gründung des Ausbildungsverbundes im Landkreis Verden im Jahr 2020 zu einem modernen und breit aufgestellten Ausbildungsmodell. Hinzu kamen die IBS Berufsfachschule Pflege und Altenpflege Achim sowie die BBS Verden, an denen jährlich beginnend zum 01.August Pflegefachpersonen ausgebildet werden.
Gleichzeitig wurde die Ausbildung immer internationaler und vielfältiger. Seit 2022 gehören auch Auszubildende aus China zu den Jahrgängen. Insgesamt zeichnet sich die Ausbildung durch eine hohe Diversität aus – darunter ein wachsender Männeranteil sowie Qualifizierungsangebote für bereits beschäftigte Mitarbeitende über das Qualifizierungschancengesetz.
Besonders hervorzuheben ist die intensive Praxisanleitung, die innerhalb der AWK einen außergewöhnlich hohen Stellenwert besitzt. Auf jeder Station und in jeder Abteilung stehen ausgebildete Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter zur Verfügung, die stets auf dem neusten Stand sind.
Mit der generalistischen Pflegeausbildung sind die Anforderungen an die praktische Begleitung deutlich gestiegen. Mindestens zehn Prozent der praktischen Ausbildungszeit müssen direkt durch Praxisanleitende begleitet werden. Die AWK erfüllt diese Vorgaben nicht nur, sondern entwickelt daraus ein umfassendes Betreuungskonzept. Regelmäßige Treffen aller Praxisanleitenden dienen dem Austausch über Lernstände, der Entwicklung gemeinsamer Lernkonzepte sowie der gezielten Prüfungsvorbereitung.
Koordiniert wird dieses Leuchtturmprojekt von Martina Langemeier, Referentin der Pflegedirektion für Aus-, Fort- und Weiterbildung, gemeinsam mit zwei zentralen Praxisanleitungen für die Standorte Achim und Verden. Sie organisieren unter anderem spezielle Anleitungstage, an denen die Auszubildenden gezielt aus dem Stationsalltag herausgenommen werden. In geschützter Lernatmosphäre werden dort Pflegesituationen, Fachtechniken sowie Präsentationen und Referate trainiert. Besonders wertvoll: Alle Ausbildungsjahre arbeiten gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig. Selbst Auszubildende anderer Einrichtungen profitieren während ihrer Pflichteinsätze von diesem Konzept.
Ein weiterer Baustein sind die an beiden Standorten eingerichteten Skills-Labs, die erfreulicherweise durch den Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. unterstützt werden.
Dort können sensible Pflegesituationen unter realitätsnahen Bedingungen an Simulationspuppen geübt werden – ohne Zeitdruck und in sicherer Umgebung. Für viele Auszubildende bedeutet dies mehr Sicherheit, mehr Selbstvertrauen und letztlich mehr Motivation, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
Die Zahlen sprechen für sich: Von 77 Auszubildenden, die ihre Probezeit bestanden haben, legten bis 2025 bereits 56 erfolgreich ihr Examen ab. 48 von ihnen wollten anschließend direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Weitere 38 Auszubildende machen noch in diesem Jahr und in den folgenden Jahren ihr Examen.
Damit zeigt die AWK nicht nur, wie Ausbildung erfolgreich gestaltet werden kann, sondern auch, wie junge Menschen langfristig für den Pflegeberuf begeistert werden.
Die Kombination aus individueller Förderung, enger Praxisbegleitung und einer wertschätzenden Ausbildungskultur macht die Pflegeausbildung an der AWK zu einem herausragenden Beispiel in der Region – und weit darüber hinaus. Während vielerorts über Ausbildungsabbrüche diskutiert wird, setzt die AWK ein starkes Zeichen dafür, wie nachhaltige Nachwuchsförderung in der Pflege gelingen kann.







