Zentrale Rufnummern

Krankenhaus Achim

04202-998-0

Bierdener Mühle 2,
28832 Achim

Krankenhaus Verden

04231-103-0

Eitzer Straße 20,
27283 Verden (Aller)

Aller-Weser-Klinik Aktuell

22Mai

Aller-Weser-Klinik bietet Möglichkeit eines dualen Studiums

 

Bewerbungsstart für den Studiengang Hebammenwissenschaften

 

Verden, 22. Mai 2020 – Künftig bildet die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) Hebammen im eigenen Kreisssaal aus: Im Rahmen des Studiengangs Hebammenwissenschaft können im Herbst zwei Schüler ihre Ausbildung beginnen. Eine ganz neue Möglichkeit, denn statt in Schulen werden angehende Hebammen jetzt in Form eines dualen Studiums auf den Beruf vorbereitet. Die Hälfte der Ausbildungszeit ist Praxiszeit in einer Klinik, die andere Hälfte findet an einer Hochschule statt. Mit der neuen Form der Ausbildung mit Bachelor-Abschluss steht den Hebammen der Weg offen, auch international zu arbeiten. Die AWK bietet erstmalig zum 1. Oktober 2020 zwei Ausbildungsplätze im Bereich Hebammenwissenschaften an und eröffnet das Bewerbungsverfahren.

 

Eine EU-Verordnung reformiert die Ausbildung für Entbindungs-Fachkräfte. Statt der bisherigen schulischen Ausbildung ist jetzt ein duales Studium vorgeschrieben. Die AWK zählt zu den ersten Kliniken, die diesen Ausbildungsweg in der Region anbieten und finanziert ab kommendem Wintersemester zwei Plätze an der renommierten Jade Hochschule in Oldenburg.

Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung von Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt, während des Wochenbetts und der Stillzeit sowie von Neugeborenen und Säuglingen. Pflegedirektorin Christine Schrader und die leitende Hebamme der Klinik für Geburtshilfe im Krankenhaus Verden, Irene Kill, setzten sich in den vergangenen Monaten für die neue Ausbildungsmöglichkeit ein und freuen sich, in Verden zwei Studienplätze anbieten zu können.

In der AWK hilft das Team des Kreißsaales jährlich rund 650 Babys auf die Welt. „Unser Team ist kompetent, einfühlsam und kümmert sich individuell um jede Schwangere“, beschreibt Kill ihren Arbeitsplatz. „Jede Geburt ist anders, jeder Tag unvorhersehbar. Wir Hebammen bekommen im Kreißsaal Anerkennung für unsere Arbeit. Die Mütter geben viel zurück, oft noch Jahre später, wenn man sich wiedertrifft oder die Familien ihr nächstes Kind bekommen.“ Familiär ginge es zu, so die leitende Hebamme. Doch die Hebammen leiden unter Nachwuchskräftemangel.

Schrader weiß, dass Hebammen auch in Zukunft in alleiniger Verantwortung normal verlaufende Schwangerschaften und physiologische Geburten versorgen und die Mütter im Wochenbett und während der Stillzeit betreuen müssen. Zunehmend müssen sie aber auch über wissenschaftliche Erkenntnisse verfügen, um komplexe Prozesse zu begleiten und hier die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung einzubringen. So war es für Schrader klar, dass die AWK von Beginn an bei der Jade Hochschule in Oldenburg zwei Studienplätze belegt.

„Die Auszubildenden schließen mit der AWK einen Ausbildungsvertrag und sind gleichzeitig als Student an der Hochschule im praxisintegrierten Studiengang „Hebammenwissenschaft“ immatrikuliert. In mehrwöchigen Blöcken werden Sie abwechselnd an der Hochschule und den Praxiseinrichtungen unterrichtet, “ erklärt Schrader den Ablauf. Insgesamt sind sieben Semester für das Studium vorgesehen. Die vollständigen Studiengebühren übernimmt die AWK, die angehenden Hebammen und Geburtshelfer erhalten zudem ein Ausbildungsgehalt, Jahressonderzahlungen und 30 Tage Urlaub.

Schrader und Kill freuen sich über den neuen Ausbildungsweg. „In anderen Ländern Europas ist man mit einem Studium für Hebammen längst weiter“, weiß Kill. Ab diesem Jahr sind von der EU zwölf Jahre Schulbildung mit dem Abschluss mindestens eines Fachabiturs vorgeschrieben. Im Studium sind die Vermittlung von genauen wissenschaftlichen Inhalten aus den Bereichen Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Allgemeinmedizin und Pharmakologie geplant. „Dank des hohen Praxisanteils kommen auch die Erfahrungswerte nicht zu kurz. Die meisten Praxiseinheiten werden direkt in der AWK im Krankenhaus Verden angeboten. Für die Bereiche Neonatologie und Einblick in die Arbeit einer freiberuflichen Hebamme oder im Geburtshaus arbeiten wir mit erfahrenden Kooperationspartnern zusammen“, so Schrader. Schrader freut sich, dass den künftigen Auszubildenden von Beginn an sogenannte Praxisanleiter zur Seite gestellt werden können; Mitarbeiter, die über eine Zusatzqualifikation verfügen, um Lernende zu unterstützen. Eine von ihnen ist die leitende Hebamme Kill.

„An der Hochschule lernen angehende Hebammen etwas über die medizinischen, sozialen und psychischen Hintergründe der praktischen Arbeit. Im Krankenhaus zeigen wir den praktischen Berufsalltag, der vielfältiger ist, als es oft scheint“, so Kill. Es gibt viele schöne Momente, aber auch traurige gehören zum Beruf. Hier den richtigen Umgang in den Situationen mit den Betroffenen und für sich selber zu lernen, ist eine Herausforderung. Wer sich für den Beruf der Hebamme entscheidet, sollte laut Kill Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen.

Sorgen um einen Arbeitsplatz brauchen sich Hebammen nicht zu machen. Nach bestandenem Bachelor-Abschluss sollen die Hebammen einen Anschlussvertrag von der AWK erhalten.

 

Wer sich für das duale Studium interessiert kann sich ab sofort über das Online-Bewerbungsportal auf der Website der AWK unter www.aller-weser-klinik.de bewerben. Hier sind auch nähere Informationen zu finden. Zudem steht die Pflegedirektorin Christine Schrader unter der Telefonnummer 04202 – 998-291 für Rückfragen zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 30. August 2020. Vor Beginn des Studiums ist ein Praktikum im Krankenhaus, Kreißsaal oder freiberuflichen Hebamme von vierwöchiger Dauer vorzuweisen.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                                                  Klinik Achim
Eitzer Straße 20                                             Bierdener Mühle 2
27283 Verden (Aller)                                     28832 Achim
Tel. 04231 103-7305                                     Tel. 04202 998-300
Fax. 04231 103-507

E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

14Mai

Die ersten Tage zu dritt erleben

Besuchsverbot in der Geburtshilfe gelockert

 

Verden, 14. Mai 2020 – Als Corona den Norden Deutschlands erreichte, wurde ein Besuchsverbot im Krankenhaus Verden zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden verhängt. Jede Schwangere, die zur Entbindung in die Klinik gekommen ist, durfte eine Begleitperson zur Geburt mitbringen. „Mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen konnten wir jetzt das Besuchsverbot für junge Väter lockern“, freut sich Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Aller-Weser-Klinik gGmbH.

 

Die Geburt eines Kindes ist für Eltern ein besonderes und emotionales Erlebnis. Der Moment, in dem der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, die Eltern ihr Baby das erste Mal sehen, berühren und in den Armen halten können, ist einzigartig. „Es gehört viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl dazu, um der jungen Familie die Geburt und ersten gemeinsamen Stunden so individuell wie möglich zu gestalten“, weiß Dr. Astrid Brunnbauer.
Auch wenn die Eltern in den letzten Wochen viel Verständnis für die Situation und das herrschende Besuchsverbot hatten, so war es dem Team der Klinik immer wichtig, schnellstmöglich den Vätern mehr Zeit mit ihren Familien im Krankenhaus zu ermöglichen.

Seit dieser Woche kann der Vater oder eine von der Schwangeren benannte Begleitperson nicht nur bei der Geburt dabei sein, sondern auch zweimal täglich Mutter und Kind für 30 Minuten im Zimmer besuchen. „Wir spüren, wie viel dies unseren Patienten bedeutet. Es sind emotionale Begegnungen, voller Freude und Glück. Ein Stück Normalität, welches zwischen den Einschränkungen möglich ist.“ Brunnbauer erklärt, dass im Rahmen dieser Lockerung bei der Begleitperson vor jedem Besuch der aktuelle Gesundheitszustand abgefragt wird und sie sich bei der Security melden muss, um Einlass ins Krankenhaus zu erhalten.

Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor im Krankenhaus Verden, ergänzt: „Aus Gründen der Sicherheit für die Patienten und Mitarbeiter bleibt das Besuchsverbot grundsätzlich jedoch weiterhin bestehen. Die Ausnahme in der Geburtsklinik ist ein erster Schritt, weitere sind in Planung, müssen aber mit Bedacht und Stück für Stück umgesetzt werden.“ Neben den jungen Vätern sind derzeit auch je ein Angehöriger von Palliativpatienten und schwerkranken Patienten im Krankenhaus zugelassen. Für alle gelten strenge Hygienemaßnahmen, betont Ahrens.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller

Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

 

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                                                  Klinik Achim
Eitzer Straße 20                                             Bierdener Mühle 2
27283 Verden (Aller)                                     28832 Achim
Tel. 04231 103-7305                                     Tel. 04202 998-300
Fax. 04231 103-507

E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

11Mai

Mehr Unterstützung für die Aller-Weser-Klinik

‚Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V.‘ gegründet

 

Verden, 11. Mai 2020 – Die Weiterentwicklung des Verdener Krankenhauses liegt nicht nur dem Landkreis, der Geschäftsführung der Aller-Weser-Klinik gGmbH sowie deren Mitarbeiter am Herzen, auch Privatpersonen ist dies eine Herzensangelegenheit. Wolfgang Reichelt, CEO der Firma Block Transformatoren-Elektronik GmbH, gründete nun gemeinsam mit weiteren Interessierten den Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V.

 

 

Große und kleine Projekte für das öffentliche Gesundheitswesen am Verdener Krankenhaus mit zu fördern und somit dem Krankenhaus zu helfen, sich weiterzuentwickeln, ist das Ziel des neu gegründeten Vereins. „Im vergangenen Jahr ist die Idee entstanden, Projekte, die im Krankenhaus realisiert werden, finanziell zu unterstützen“, erklärt Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und Internistische Intensivmedizin im Verdener Krankenhaus. Dabei denkt er speziell an die Punkte in Konzepten, die durch öffentliche Förderung von Land, Kreis und Stadt nicht abgedeckt sind.

Wolfgang Reichelt überzeugte Weßels Idee sofort. „Das hochmoderne Herzkatheterlabor in der Aller-Weser-Klinik in Verden ist ein großer Gewinn für den gesamten Landkreis. Auch der Bettenhausneubau wird eine Bereicherung werden. Hier sollten wir anknüpfen und weitere Projekte fördern“, so Reichelt. Beispiele, wie Bevölkerung und Krankenhäuser durch diese Form der Unterstützung voneinander profitieren können, seien in anderen Städten zu finden, ergänzt Weßel.

 

Die Strukturen stehen, der Verein ist offiziell von sieben Personen gegründet, im Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt Verden bestätigt. Fortan bilden die Gründungsmitglieder Wolfgang Reichelt als Vorsitzender, Ingo Neumann als Stellvertreter sowie Gunda Hoppe als Schatzmeisterin, den Vorstand. Weßels Aufgabe besteht gemeinsam mit der Geschäftsführung der Aller-Weser-Klinik darin, Projekte des Krankenhauses zusammenzutragen und Konzepte zu entwickeln. Wird ein Vorhaben durch den Vorstand als unterstützenswert eingestuft, begleitet Weßel die Umsetzung und sorgt dafür, dass die Gelder effizient eingesetzt werden.

 

„Aktuell suchen wir nach weiteren Mitgliedern für den Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V.“, wirbt Reichelt. Private Personen sind mit einem Jahresbeitrag von 100 Euro dabei, auch Einmalspenden sind willkommen. Interessenten erhalten nähere Informationen zu einer Mitgliedschaft bei Gunda Hoppe, Firma Block Transformatoren-Elektronik GmbH, Tel. 04231-678131, gunda.hoppe(at)block.eu.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller

Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

 

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                                                  Klinik Achim
Eitzer Straße 20                                             Bierdener Mühle 2
27283 Verden (Aller)                                     28832 Achim
Tel. 04231 103-7305                                     Tel. 04202 998-300
Fax. 04231 103-507

E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

Baukamera: Neubau des Bettenhaus in Verden.

Stellenangebote

Sie suchen eine neue Karrierechance?

Infos für Besucher

Besuchszeiten, Besucherparkplätze, etc.