Zentrale Rufnummern

Krankenhaus Achim

04202-998-0

Bierdener Mühle 2,
28832 Achim

Krankenhaus Verden

04231-103-0

Eitzer Straße 20,
27283 Verden (Aller)

Aller-Weser-Klinik Aktuell

17Jun

Persönliche Anmeldung zur Geburt wieder möglich

Aller-Weser-Klinik sagt Veranstaltungen für Juli ab

 

Verden, 17. Juni 2020 – Veranstaltungen in der Aller-Weser-Klinik gGmbH müssen auch im Juli abgesagt werden. Anmeldegespräche zur Geburt können hingegen wieder persönlich in der Klinik stattfinden.

 

Nachdem das Besuchsrecht für frisch gebackene Väter gelockert werden konnte, dürfen ab sofort nun auch die Anmeldegespräche zur Geburt wieder im Klinikum stattfinden. Schwangere werden gebeten, einen Termin zu vereinbaren und während des Anmeldegespräches einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Die beliebten Kreissaalführungen können im Juli weiterhin nicht angeboten werden. Das Team vom Kreißsaal sowie der gesamten Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe steht jedoch telefonisch für Fragen und Gespräche unter der Tel. 04231 – 103-7511 zur Verfügung.

 

Der für den 24. Juni geplante Aktionsabend „Wiederbelebung – Was kann ich tun?“ und der am 1. Juli angesetzte Vortrag „Das unverzichtbare Gelenk – Die Schulter“, Veranstaltungen, die im Rahmen der Reihe „Medizin Aktuell“ geplant waren, fallen aus.

 

Diese Maßnahmen dienen dem Schutz unserer Patienten, Mitarbeitenden und der Besucher.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                                                  Klinik Achim
Eitzer Straße 20                                             Bierdener Mühle 2
27283 Verden (Aller)                                     28832 Achim
Tel. 04231 103-7305                                     Tel. 04202 998-300
Fax. 04231 103-507

E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

22Mai

Aller-Weser-Klinik bietet Möglichkeit eines dualen Studiums

 

Bewerbungsstart für den Studiengang Hebammenwissenschaften

 

Verden, 22. Mai 2020 – Künftig bildet die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) Hebammen im eigenen Kreisssaal aus: Im Rahmen des Studiengangs Hebammenwissenschaft können im Herbst zwei Schüler ihre Ausbildung beginnen. Eine ganz neue Möglichkeit, denn statt in Schulen werden angehende Hebammen jetzt in Form eines dualen Studiums auf den Beruf vorbereitet. Die Hälfte der Ausbildungszeit ist Praxiszeit in einer Klinik, die andere Hälfte findet an einer Hochschule statt. Mit der neuen Form der Ausbildung mit Bachelor-Abschluss steht den Hebammen der Weg offen, auch international zu arbeiten. Die AWK bietet erstmalig zum 1. Oktober 2020 zwei Ausbildungsplätze im Bereich Hebammenwissenschaften an und eröffnet das Bewerbungsverfahren.

 

Eine EU-Verordnung reformiert die Ausbildung für Entbindungs-Fachkräfte. Statt der bisherigen schulischen Ausbildung ist jetzt ein duales Studium vorgeschrieben. Die AWK zählt zu den ersten Kliniken, die diesen Ausbildungsweg in der Region anbieten und finanziert ab kommendem Wintersemester zwei Plätze an der renommierten Jade Hochschule in Oldenburg.

Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung von Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt, während des Wochenbetts und der Stillzeit sowie von Neugeborenen und Säuglingen. Pflegedirektorin Christine Schrader und die leitende Hebamme der Klinik für Geburtshilfe im Krankenhaus Verden, Irene Kill, setzten sich in den vergangenen Monaten für die neue Ausbildungsmöglichkeit ein und freuen sich, in Verden zwei Studienplätze anbieten zu können.

In der AWK hilft das Team des Kreißsaales jährlich rund 650 Babys auf die Welt. „Unser Team ist kompetent, einfühlsam und kümmert sich individuell um jede Schwangere“, beschreibt Kill ihren Arbeitsplatz. „Jede Geburt ist anders, jeder Tag unvorhersehbar. Wir Hebammen bekommen im Kreißsaal Anerkennung für unsere Arbeit. Die Mütter geben viel zurück, oft noch Jahre später, wenn man sich wiedertrifft oder die Familien ihr nächstes Kind bekommen.“ Familiär ginge es zu, so die leitende Hebamme. Doch die Hebammen leiden unter Nachwuchskräftemangel.

Schrader weiß, dass Hebammen auch in Zukunft in alleiniger Verantwortung normal verlaufende Schwangerschaften und physiologische Geburten versorgen und die Mütter im Wochenbett und während der Stillzeit betreuen müssen. Zunehmend müssen sie aber auch über wissenschaftliche Erkenntnisse verfügen, um komplexe Prozesse zu begleiten und hier die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung einzubringen. So war es für Schrader klar, dass die AWK von Beginn an bei der Jade Hochschule in Oldenburg zwei Studienplätze belegt.

„Die Auszubildenden schließen mit der AWK einen Ausbildungsvertrag und sind gleichzeitig als Student an der Hochschule im praxisintegrierten Studiengang „Hebammenwissenschaft“ immatrikuliert. In mehrwöchigen Blöcken werden Sie abwechselnd an der Hochschule und den Praxiseinrichtungen unterrichtet, “ erklärt Schrader den Ablauf. Insgesamt sind sieben Semester für das Studium vorgesehen. Die vollständigen Studiengebühren übernimmt die AWK, die angehenden Hebammen und Geburtshelfer erhalten zudem ein Ausbildungsgehalt, Jahressonderzahlungen und 30 Tage Urlaub.

Schrader und Kill freuen sich über den neuen Ausbildungsweg. „In anderen Ländern Europas ist man mit einem Studium für Hebammen längst weiter“, weiß Kill. Ab diesem Jahr sind von der EU zwölf Jahre Schulbildung mit dem Abschluss mindestens eines Fachabiturs vorgeschrieben. Im Studium sind die Vermittlung von genauen wissenschaftlichen Inhalten aus den Bereichen Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Allgemeinmedizin und Pharmakologie geplant. „Dank des hohen Praxisanteils kommen auch die Erfahrungswerte nicht zu kurz. Die meisten Praxiseinheiten werden direkt in der AWK im Krankenhaus Verden angeboten. Für die Bereiche Neonatologie und Einblick in die Arbeit einer freiberuflichen Hebamme oder im Geburtshaus arbeiten wir mit erfahrenden Kooperationspartnern zusammen“, so Schrader. Schrader freut sich, dass den künftigen Auszubildenden von Beginn an sogenannte Praxisanleiter zur Seite gestellt werden können; Mitarbeiter, die über eine Zusatzqualifikation verfügen, um Lernende zu unterstützen. Eine von ihnen ist die leitende Hebamme Kill.

„An der Hochschule lernen angehende Hebammen etwas über die medizinischen, sozialen und psychischen Hintergründe der praktischen Arbeit. Im Krankenhaus zeigen wir den praktischen Berufsalltag, der vielfältiger ist, als es oft scheint“, so Kill. Es gibt viele schöne Momente, aber auch traurige gehören zum Beruf. Hier den richtigen Umgang in den Situationen mit den Betroffenen und für sich selber zu lernen, ist eine Herausforderung. Wer sich für den Beruf der Hebamme entscheidet, sollte laut Kill Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen.

Sorgen um einen Arbeitsplatz brauchen sich Hebammen nicht zu machen. Nach bestandenem Bachelor-Abschluss sollen die Hebammen einen Anschlussvertrag von der AWK erhalten.

 

Wer sich für das duale Studium interessiert kann sich ab sofort über das Online-Bewerbungsportal auf der Website der AWK unter www.aller-weser-klinik.de bewerben. Hier sind auch nähere Informationen zu finden. Zudem steht die Pflegedirektorin Christine Schrader unter der Telefonnummer 04202 – 998-291 für Rückfragen zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 30. August 2020. Vor Beginn des Studiums ist ein Praktikum im Krankenhaus, Kreißsaal oder freiberuflichen Hebamme von vierwöchiger Dauer vorzuweisen.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
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Fax. 04231 103-507

E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

14Mai

Die ersten Tage zu dritt erleben

Besuchsverbot in der Geburtshilfe gelockert

 

Verden, 14. Mai 2020 – Als Corona den Norden Deutschlands erreichte, wurde ein Besuchsverbot im Krankenhaus Verden zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden verhängt. Jede Schwangere, die zur Entbindung in die Klinik gekommen ist, durfte eine Begleitperson zur Geburt mitbringen. „Mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen konnten wir jetzt das Besuchsverbot für junge Väter lockern“, freut sich Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Aller-Weser-Klinik gGmbH.

 

Die Geburt eines Kindes ist für Eltern ein besonderes und emotionales Erlebnis. Der Moment, in dem der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, die Eltern ihr Baby das erste Mal sehen, berühren und in den Armen halten können, ist einzigartig. „Es gehört viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl dazu, um der jungen Familie die Geburt und ersten gemeinsamen Stunden so individuell wie möglich zu gestalten“, weiß Dr. Astrid Brunnbauer.
Auch wenn die Eltern in den letzten Wochen viel Verständnis für die Situation und das herrschende Besuchsverbot hatten, so war es dem Team der Klinik immer wichtig, schnellstmöglich den Vätern mehr Zeit mit ihren Familien im Krankenhaus zu ermöglichen.

Seit dieser Woche kann der Vater oder eine von der Schwangeren benannte Begleitperson nicht nur bei der Geburt dabei sein, sondern auch zweimal täglich Mutter und Kind für 30 Minuten im Zimmer besuchen. „Wir spüren, wie viel dies unseren Patienten bedeutet. Es sind emotionale Begegnungen, voller Freude und Glück. Ein Stück Normalität, welches zwischen den Einschränkungen möglich ist.“ Brunnbauer erklärt, dass im Rahmen dieser Lockerung bei der Begleitperson vor jedem Besuch der aktuelle Gesundheitszustand abgefragt wird und sie sich bei der Security melden muss, um Einlass ins Krankenhaus zu erhalten.

Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor im Krankenhaus Verden, ergänzt: „Aus Gründen der Sicherheit für die Patienten und Mitarbeiter bleibt das Besuchsverbot grundsätzlich jedoch weiterhin bestehen. Die Ausnahme in der Geburtsklinik ist ein erster Schritt, weitere sind in Planung, müssen aber mit Bedacht und Stück für Stück umgesetzt werden.“ Neben den jungen Vätern sind derzeit auch je ein Angehöriger von Palliativpatienten und schwerkranken Patienten im Krankenhaus zugelassen. Für alle gelten strenge Hygienemaßnahmen, betont Ahrens.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller

Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

 

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E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

Baukamera: Neubau des Bettenhaus in Verden.

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