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Aller-Weser-Klinik Aktuell

11Nov

Angehende Azubis aufgepasst:


12.11.2020, 10:00 Uhr: Live-Vortrag online

Im Rahmen der Ausbildungsmesse BBS Rotenburg digital referiert Martina Langemeier, Assistentin Pflegedirektion in der Aller-Weser-Kliniken gGmbH, über „Karrierewege in der Pflege“. In ihrem Vortrag geht Langemeier auf die Ausbildung in der Aller-Weser-Klinik ein, beschreibt die generalistische Ausbildung Pflegefachfrau/Pflegefachmann, bietet Auszubildenden neue Perspektiven in Berufen der Pflege. Es werden klassische Berufswege, aber auch Karrierewege bis zum Masterabschluss aufgezeigt. Auf jeden Fall wird es spannend!

Einfach QR-Code einscannen und live dabei sein. Wir freuen uns auf Sie.

Weitere Informationen zu unseren vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten erhalten Sie unter Aus- und Weiterbildung.

 

AWK ist bei der Ausbildungsmesse BBS Rotenburg dabei

Die AWK ist bei der Ausbildungsmesse BBS Rotenburg dabei.

 

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Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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7Nov

Magen-Darm-Tag am 07.11.2020

Sodbrennen – Wenn es in der Speiseröhre brennt

Verden, 7. November 2020 – Das Gefühl von Übersättigung und einem gereizten Magen nach einem üppigen Essen oder zu viel Alkohol kennen viele. Ein Drücken in der Magengegend, ein Brennen im Rachen oder hinter dem Brustbein sind die klassischen Symptome für Sodbrennen. Sodbrennen beschreiben die meisten Betroffenen als ein unangenehmes Gefühl. Doch was genau löst den brennenden Schmerz in der Speiseröhre aus?

Sodbrennen entsteht durch den sogenannten Reflux (lateinisch für Rückfluss). Das bedeutet nichts anderes, als dass Magensäure in der Speiseröhre wieder nach oben wandert – manchmal bis in den Rachenraum – und die empfindliche Schleimhaut gereizt wird. Manchmal steigt auch ein Teil der halbverdauten Speise wieder nach oben.

„Zu den möglichen Beschwerden des Reflux gehören Aufstoßen, Reizung der Atemwegsschleimhaut, gepaart mit nächtlichen Atembeschwerden, morgendlicher Reizhusten, Halsschmerzen und ein schlechter Geschmack im Mund“, erklärt Xenia Nölle, Chefärztin Innere Medizin/Gastroenterologie in der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Verden.

Das unangenehme Gefühl, dass von einem Reflux ausgelöst wird, legt sich meist schnell wieder oder kann durch einfache Mittel gelindert werden. Experten sprechen hier von einem physiologischen Reflux. „Sodbrennen wird durch eine lokale Verätzung der Speiseröhre durch die aggressive Magensäure verursacht. Der Schließmuskel der Speiseröhre ist in diesem Moment geschwächt durch zum Beispiel säurehaltige Nahrung, zu viel Koffein oder Alkohol“, erklärt Chefärztin Nölle.

Von einer sogenannten Refluxkrankheit (gastroösophageale Refluxkrankheit) ist die Rede, wenn der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre krankhaft gesteigert ist. Etwa 20% der Bevölkerung leiden unter einer gastroösophagealen Refluxkrankheit und sind somit häufig von Sodbrennen betroffen. Der Schließmuskel der Speiseröhre könne auch von Natur aus zu schwach sein, so Nölle. Reizstoffe wie Nikotin oder Koffein sowie bestimmte Medikamente können die Muskelspannung mindern. Aber auch andere Erkrankungen haben Einfluss auf die Muskulatur. Zu den organischen Ursachen gehören unter anderem Zwerchfellbrüche, (tritt vermehrt bei älteren Menschen auf), Speiseröhrenkrämpfe oder aber Geschwülste oder Tumore.


Wann ist es ratsam zum Arzt zu gehen?

„Tritt das Sodbrennen nur gelegentlich auf und kommen keine anderen Beschwerden dazu, gilt es meist als harmlos. Dann heißt es vor allem: Fette und süße Speisen sowie Getränke meiden, die den Magen reizen. Betroffenen hilft es auch häufig, Stress abzubauen“, weiß Gastroenterologin Nölle zu berichten. „Am besten ist ein Verdauungsspaziergang“, empfiehlt die Expertin. Von einem Mittagsschlaf sei eher abzusehen, denn das flache Liegen würde das Brennen in der Brust und im Rachen verstärken und auch den Drang zum Aufstoßen nur erhöhen. Eine Faustregel gibt es für die, die gelegentlich an Sodbrennen leiden: Wenige Tage mit leichter, fettarmer Kost und ohne Alkohol sorgen dafür, dass Betroffene schnell beschwerdefrei sind. „Manchmal helfen auch zusätzlich Antazida – das sind Medikamente, die die Magensäure binden. Sie sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich, sind aber nur dazu geeignet, vorübergehende Beschwerden kurzfristig zu behandeln. Auch rezeptfreie Magensäurehemmer sollten grundsätzlich nur in Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden“, empfiehlt die Chefärztin.


Mögliche Folgen von Reflux und Sodbrennen

Wer regelmäßig mit Sodbrennen oder unklarem Reizhusten zu tun hat, sollte einen Arzt aufsuchen. Denn wenn ein Reflux nicht angemessen behandelt wird, können sich die Beschwerden verschlimmern und ernstere Probleme nach sich ziehen. Hier mahnt die AWK-Expertin Nölle zur Vorsicht: „Wenn eine Refluxerkrankung schon länger besteht, kann das sogenannte Barrett-Syndrom entstehen. Dabei überwuchert eine kranke Gewebeart die zerstörten ursprünglichen Gewebeanteile in der Speiseröhre. Diese Veränderungen stellen eine Krebsvorstufe dar, die möglicherweise die Entstehung von Geschwüren und Speiseröhrenkrebs begünstigt. Leider ist diese Form der Krebserkrankung in den letzten Jahren angestiegen.“

Grundsätzlich gilt: Wenn die Beschwerden nach einer Ernährungsumstellung, einem Rauchstopp und einer ersten medikamentösen Probebehandlung weiter anhalten, muss die Speiseröhre mittels einer Spiegelung (Endoskopie) kontrolliert werden. „Die Endoskopie ist ein unkomplizierter Routineeingriff, der den Patienten keine Schmerzen bereitet“, erläutert Nölle. In der Regel führen niedergelassene Gastroenterologen den Eingriff durch.

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Alexandra Saake
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

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29Okt

555. Geburt im Krankenhaus Verden

Willkommen Matvey

 

Verden, 29. Oktober 2020 – Friedlich schlafend liegt der kleine Matvey in den Armen seiner Mutter, er lächelt zufrieden, seine Mutter strahlt. Am Dienstag, 27. Oktober 2020, um 11:50 Uhr, erblickte der neue Erdenbürger mit 3350 g und 53 cm Körpergröße gesund und munter das Licht der Welt.

 

Matvey, so erzählt Mutter Inga Krieger, ist ein hier eher weniger bekannter russischer Vorname und sei der Wunschname ihres Mannes gewesen. Er bedeutet ‚von Gott geschenkt‘. Ein ganz besonderes Geschenk ist Matvey Krieger nicht nur für seine Familie: Er ist das siebte Kind der Patchworkfamilie und das 555. Baby, das in diesem Jahr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH geboren wurde.

Chefärztin Dr. Astrid Brunnbauer gratuliert gemeinsam mit Marilena Scheele, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Inga Krieger zu ihrem Nachwuchs. Stellvertretend für das gesamte Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe wünschen sie der jungen Familie alles Gute und vor allem viel Gesundheit für die gemeinsame Zukunft.

Samstag geht es nach Hause nach Dörverden, dann wird es lebhaft, denn dort warten schon Matveys Vater und seine sechs neugierigen Geschwister, die ihren Bruder dann zum ersten Mal persönlich sehen werden.

 

In der Aller-Weser-Klinik kommen jedes Jahr rund 700 Kinder auf die Welt, so auch in dieser außergewöhnlichen Zeit, in der sich das COVID-19-Virus ausbreitet. „Der Hauptanteil der bei uns stattfindenden Geburten sind Spontangeburten, aber auch Beckenendlagen und Geburten von Zwillingen gehören bei uns zum Standardrepertoire“, erklärt Dr. Brunnbauer. Dazu bietet das Team aus Ärzten und Hebammen eine ganzheitliche und familienorientierte Betreuung – vor, während und nach der Geburt, auch derzeit. Für alle Schwangeren, die in diesen Monaten entbinden, steht das Team vom Kreißsaal für Fragen an sieben Tagen der Woche telefonisch unter der Telefonnummer 04231 – 103-7511 zur Verfügung.

 

 

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Katharina Tretzmüller
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16Okt

Aller-Weser-Klinik ändert Besuchsmöglichkeiten für Patienten

Besuchsverbot gilt weiterhin aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen

 

Verden, 15. Oktober 2020 – Das Corona-Virus sorgt täglich für ansteigende Fallzahlen, so auch im Landkreis Verden. Die Aller-Weser-Klinik gGmbH reagiert mit einem angepassten Besuchskonzept für Patienten: Besuche von Patienten sind untersagt, in Einzelfällen greifen festgelegte Ausnahmeregelungen.

Die Deutschlandweit ansteigenden COVID-19-Fallzahlen sind der Grund, warum die AWK ihr Besuchskonzept erneut ändern musste. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, schnell zu reagieren und so für die Sicherheit unserer Patienten und unserer Mitarbeiter zu sorgen“, erklärt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik mit ihren Standorten in Achim und Verden.

Ausgenommen vom Besuchsverbot sind Angehörige, die einen Patienten besuchen, der lebensbedrohlich erkrankt ist. Aber auch Angehörige von Palliativpatienten oder stark Demenzerkrankten gehören zu den Ausnahmefällen, die ins Krankenhaus kommen können. Ebenfalls dürfen Akutpatienten und Schwangere durch eine Person begleitet werden.

Generell müssen sich alle Besucher, die unter die Ausnahmeregelung fallen, einen Tag zuvor telefonisch anmelden. „Die Angehörigen können direkt auf der Station anrufen und einen Termin mit der Stationsleitung vereinbaren. Über die Kollegen der Pflege wird jeder Besuch geplant. Für die Begleitung zur Geburt oder eines Notfalls gilt diese Regelung selbstverständlich nicht“, erklärt Christine Schrader, Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik.

Am Tag des Besuches muss sich jeder bei den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes anmelden. „Die Security Mitarbeiter fungieren vor Ort als Ansprechpartner. Sie kontrollieren nicht nur, wer ins Haus kommt, sie dokumentieren auch die Kontaktdaten der Besuchenden“, erklärt Marianne Baehr. Außerdem kontrolliere der Sicherheitsdienst das Einhalten der Hygiene-Richtlinien wie die Desinfektion der Hände, das Tragen einer Mund-Nasen-Maske und das Einhalten der Abstandsregelung, so Baehr weiter.

„Wir wissen, dass die neue Situation für die Patienten und ihre Angehörigen sehr belastend sein kann, aber nur so können wir für die Sicherheit aller sorgen. Die Patienten haben aber die Möglichkeit, sich telefonisch mit ihren Liebsten in Verbindung zu setzen“, erläutert Schrader.

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29Sep

Anzahl der Auszubildenden verdoppelt

Aller-Weser-Klinik freut sich über 23 neue Auszubildende

 

Achim, 29. September 2020 – Nachwuchskräfte für die Pflege werden gesucht, die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) hat sie gefunden: 23 junge Auszubildende starten in den Krankenhäusern in Achim und Verden in das Berufsleben. Vor ihnen liegen drei abwechslungsreiche Jahre, in denen sie stets eng von ihren Praxisanleitern begleitet werden, die unterschiedlichsten Bereiche kennenlernen und in einem vielseitigen Team arbeiten.

„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder so engagierte und motivierte Menschen für die Ausbildung in unserem Haus gewonnen zu haben“, freut sich Pflegedirektorin Christine Schrader und blickt in junge, erwartungsvolle Gesichter. Traditionell werden die neuen Auszubildenden in der AWK mit einer kleinen Feier willkommen geheißen, einziger Unterschied in diesem Jahr, alles ist coronakonform. Doch die Menschen und die Krankenhäuser kennenlernen sowie erste Informationen für den Arbeitsalltag erhalten, das geht auch trotz der besonderen Umstände.

Bereits seit vier Jahren bildet die AWK wieder eigene Fachkräfte aus, jährlich steigt die Zahl der Ausbildungsplätze. Zu den 25 Azubis, die bereits in der AWK ihre Ausbildung absolvieren, sind in diesem Jahr 23 neue hinzugekommen. „Wir haben die Anzahl unserer Azubis nun nahezu verdoppelt“, so Schrader stolz. Neu zum Team der AWK gehören fortan drei Operationstechnische Assistenten, zwei Hebammen im Dualen Studium, vier Pflegeassistenten und 14 Pflegefachfrauen und -männer.

Die Auszubildenden der unterschiedlichen Berufszweige erwartet eine vielfältige und abwechslungsreiche Zeit. Profitieren können die neuen Teammitglieder von der überschaubaren Größe der beiden Standorte, an denen eine intensive und individuelle Betreuung durch die Praxisanleiter geboten wird. Auch wird das bereits erlernte Wissen der Azubis der höheren Ausbildungsjahrgänge bestimmt an der ein oder anderen Stelle nützlich sein. Martina Langemeier, Assistentin der Pflegedirektion und zuständig für die Auszubildenden, fasst zusammen, was alle Azubis, egal in welchen Jahrgang sie sind, vereint: „Sie alle haben ein großes Interesse an der Medizin und Pflege, Ihr Einfühlungsvermögen ist die Basis, die unsagbar wichtig für unsere Tätigkeit ist. Wir alle arbeiten zusammen im Team, bei der jeder einzelne von uns in der Kette von Abläufen und Handlungen eine wichtige Rolle einnimmt.“ Dazu gehören gewisse Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen, die die Auszubildenden gleich zu Beginn auf den Weg bekommen.

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig gut ausgebildete Pflegekräfte und medizinische Fachkräfte für unsere Gesellschaft und den reibungslosen Ablauf im Krankhaus sind, um Patienten umfassend zu versorgen. Schrader betont, dass es wichtiger denn je sei, jungen Menschen zu zeigen, wie viel Freude es macht, im Krankenhaus zu arbeiten, professionell zu pflegen und für Patienten ein kompetenter Ansprechpartner zu sein.

 

Pflegefachfrauen und -männer durchlaufen in den ersten zwei Jahren der „generalistischen Ausbildung“ die Bereiche Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege und entscheiden sich dann im letzten Ausbildungsjahr für eine sogenannte „Vertiefung“ im gewünschten Einsatzgebiet. Neben der theoretischen Ausbildung in der Krankenpflegeschule in Osterholz-Scharmbeck besteht erstmalig die Möglichkeit, die theoretische Ausbildung am Institut für Berufs- und Sozialpädagogik in Achim zu absolvieren.

Für das kommende Jahr stehen noch freie Ausbildungsplätze zur Verfügung. Nähere Auskunft erteilt Christine Schrader, Tel. 04231-103-7304. Wer in die Arbeitswelt in einem Krankenhaus einmal reinschnuppern möchte, der kann sich für den Bundesfreiwilligendienst oder für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewerben.

 

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24Sep

Neues Gesicht in der Anästhesie

Susanne Gröper verstärkt das Team der Anästhesisten in der Aller-Weser-Klinik in Achim

 

Achim, 24. September 2020 – Zum 1. September hat Susanne Gröper ihren Dienst in der Aller-Weser Klinik gGmbH (AWK) in Achim als leitende Ärztin begonnen. Sie folgt damit auf den ehemaligen Kollegen Dr. Axel Tholen.

 

Mit Susanne Gröper hat die AWK eine erfahrene Ärztin für das Team der Anästhesisten gewinnen können. Dazu kommt, dass die neue Kollegin keine Unbekannte ist, hilft sie doch schon seit mehreren Jahren immer wieder aus, wenn die Aller-Weser-Klinik einen Anästhesisten zur Vertretung benötigt.

 

„Die Herren haben schon lange geworben, damit ich nach Achim komme“, erzählt Susanne Gröper. Mit den beiden Herren sind Dr. Stephan Sehrt und Dr. Peter Ahrens gemeint. Die beiden Ärztlichen Direktoren aus Verden und Achim wollten die Kollegin schon längst ins Team der Anästhesie holen. Durch den ausgeschiedenen Leitenden Arzt, Dr. Axel Tholen, wurde eine Stelle frei und Gröper sollte sie besetzen.

 

Zusammen mit ihrem Mann, der ebenfalls als Anästhesist tätig ist, begann sie 1998 in einem ambulanten OP-Zentrum in Bremen zu arbeiten. Wenn Not am Mann war – ob in Verden oder Achim – sprangen sie und ihr Mann ein. Deshalb bedeutet der Start in der Aller-Weser-Klinik für Susanne Gröper ganz klar eins: Heimvorteil. Sie ist vertraut mit Klinik und Kollegen und wohnt zudem im nahe gelegenen Langwedel. „Meinen Vorgänger kenne ich auch schon lange. Somit trete ich in große, aber mir vertraute Fußstapfen“, beschreibt Gröper ihre Nachfolge auf den Kollegen Tholen, der zum 1. September nach 28 Jahren in den Ruhestand gegangen ist.

 

Die gebürtige Kielerin arbeitet seit 1988 als Ärztin, seit 1995 als Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin. Nach Stationen in Kiel, Dortmund und zuletzt Leipzig hat es Gröper wieder in den Norden Deutschlands gezogen. „Ehrlich gesagt hat mir das Meer gefehlt“, erklärt die dreifache Mutter ihren Weggang aus Leipzig zurück nach Norddeutschland.

 

Zur Anästhesie kam Gröper auch beinahe zufällig: „Als ich ausgebildet wurde, sah der Arbeitsmarkt für Ärzte ganz anders aus als heute.“ So musste der Wunsch der jungen Ärztin, Kinderärztin zu werden, überdacht werden, weil schlichtweg kein Ausbildungsplatz frei war. Gröper absolvierte zunächst zwei Jahre Assistenzzeit im Bereich der Inneren Medizin, bevor sie 1990 in Schleswig-Holstein die Weiterbildung zur Fachärztin für Anästhesie begann.

 

Wenn Susanne Gröper nicht im OP steht oder sich um Patienten kümmert, verbringt sie ihre Freizeit mit ihrer Familie, dem Familienhund, geht spazieren oder liest historische Romane. Darüber hinaus engagiert sie sich in der kirchlichen Jugendarbeit und macht Musik – perfekt, „um sich auszutoben“.

 

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16Sep

17. September 2020: Welttag der Patientensicherheit

Aller-Weser-Klinik gGmbH ist Mitglied des Aktionsbündnisses PATIENTENSICHERHEIT

Am 17. September findet der der internationale Aktionstag statt

Verden, 17. September 2020. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat zur Beteiligung am Welttag der Patientensicherheit aufgerufen. In Zeiten von Corona gewinnt der Aspekt der Sicherheit im Krankenhaus nochmal an Bedeutung. Dr. Stephan Sehrt, Ärztlicher Direktor der Aller-Weser-Klinik in Achim, erklärt, warum es so wichtig ist, dass die Sicherheit für alle gilt: Patienten und Mitarbeiter.

Die Versorgung von akut und chronisch Kranken oder von Notfallpatienten muss genau so weiterlaufen wie vorher – so lautet die Devise in der Aller-Weser-Klinik.

In Zeiten von Corona bedeutet das, dass komplexe und schnelle Abläufe besonders kontrolliert werden müssen, um die Sicherheit aller garantieren zu können. Zu diesem Zweck wurden teilweise neue Prozesse etabliert. „Wir waren uns sehr schnell bewusst, wie groß unsere Verantwortung hier ist“, erzählt Sehrt.

Im Krankenhauskernprozess hätte sich nicht viel geändert, nur gewisse Aufgaben seien dazu gekommen, weil Corona zusätzliche Anforderungen mit sich brachte. So wurden in der Aller-Weser-Klinik bereits an Corona erkrankte Menschen und sogenannte Verdachtsfälle operiert. Für den Anästhesisten Dr. Sehrt und die Mitarbeiter der Aller-Weser-Klinik ist der Mehraufwand im täglichen Prozess mittlerweile Routine. „Sicherheit wird bei uns großgeschrieben – und zwar schon beim ersten Kontakt eines Patienten mit der Klinik“, berichtet der Mediziner. Patienten würden beispielsweise schon im Aufklärungsgespräch über alle möglichen Risiken informiert. Der Ablauf einer geplanten Operation wird besprochen, damit der Patient Fragen stellen kann, auf gewisse Punkte werde einmal mehr hingewiesen. „In Zeiten von Corona haben die Patienten Ängste, die wir versuchen, im Gespräch aufzulösen.“

Für einen reibungslosen Ablauf werden die AWK Mitarbeiter regelmäßig geschult und seien somit sensibilisiert. Die Kontrolle von relevanten Abläufen und Verantwortlichkeiten erfolge regelmäßig durch das Qualitäts- und Risikomanagement. Dabei werden die Empfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit mitberücksichtigt.

Die Veränderungen im Krankenhausalltag bedeuten aber nicht nur einen zeitlichen Mehraufwand, es sind damit auch zusätzliche Kosten verbunden. „Wir nehmen in Kauf, im Zweifel nicht wirtschaftlich zu sein, denn der Corona-Zuschlag deckt das Mehr an Kosten nicht ab. Aber die Sicherheit geht vor“, schildert Sehrt die aktuelle Situation.

Auch die Besuchsregelung im Krankenhaus obliegt immer noch den allgemein gültigen Corona Regeln. Wohl wissend, dass ein Kranken-Besuch den Genesungsprozess beschleunigt, stellt er auch ein Infektionsrisiko für Patienten und Mitarbeiter dar. Auch aus diesem Grund hält die Aller-Weser-Klinik die Anzahl derer, die ins Krankenhaus kommen, bewusst niedrig. Patienten, die mobil sind, dürfen ihre Angehörigen auf dem Klinikgelände treffen.

Security Mitarbeiter, platziert im jeweiligen Eingang der Häuser, unterstützen die AWK in Puncto Sicherheit. Sie kontrollieren genau, wer ins Haus kommt und stellen anhand einer Checkliste Fragen an die Besuchenden, um Risikofälle einzugrenzen. Verdachtsfälle können die Sicherheitsmitarbeiter abweisen. „Nur so können wir das Infektionsrisiko minimieren und die Sicherheit gewährleisten“, erläutert der Ärztliche Direktor.

 

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15Sep

Aller-Weser-Klinik feiert Grundsteinlegung

AWK Verden: Der Grundstein ist gelegt 

Aller-Weser-Klinik gGmbH feiert Grundsteinlegung für den Bettenhausneubau in Verden. Neben Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann kamen zahlreiche Gäste zur Veranstaltung.

Verden, 15. September 2020. Der Bettenhausneubau in Verden nimmt immer mehr Gestalt an, der Hochbau des Gebäudes hat längst begonnen. Weil die Grundsteinlegung in die Zeit des Lockdowns gefallen wäre, wurde die Feierlichkeit erst jetzt offiziell nachgeholt. Unter Auflage der Corona-Bedingungen konnte die Geschäftsführerin der AWK, Marianne Baehr, zusammen mit Ministerin Reimann, Landrat Peter Bohlmann und Verdens Bürgermeister, Lutz Brockmann, symbolisch den Grundstein legen.

Als 1892 am Burgberg das erste Krankenhaus gebaut wurde, existierte ein Budget von rund 114000 Reichsmark. Dreißig Jahre hatten die Planung und Umsetzung des Hauses gebraucht, bis der Neubau 1892 endlich fertig gestellt war. So lang hat es mit dem Bettenhausneubau in der heutigen Zeit nicht gedauert, wenngleich der erste Fördermittelantrag bereits 2009 erfolgte. Schon im vergangenen Dezember wurde der Spatenstich in Verden gefeiert, am 2. April 2020 begannen die Betonarbeiten für die Bodenplatte. Das neue Gebäude wird Platz für zwei Stationen mit jeweils 60 Betten, vier neue OP-Säle, Intensivbetten und die erweiterte Zentrale Notaufnahme bieten. 2022 soll der Neubau in Betrieb genommen werden.

Das Land Niedersachsen, der Landkreis und die Stadt Verden unterstützen die AWK in ihrem Bauvorhaben. Landrat Peter Bohlmann bedankte sich in seiner Rede für die finanzielle Hilfe aus Hannover bei Ministerin Reimann und betonte, wie wichtig der Erhalt von Krankenhäusern in kommunaler Trägerschaft sei. Gerade die Corona-Pandemie hätte das gezeigt, so Bohlmann weiter. „Ohne die AWK hätten wir die Krise nicht so gut bewältigt“, erklärte der Landrat und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Krankenhaus.

Corona sollte überhaupt das Stichwort bei allen Festreden sein. Für sie sei es die erste Grundsteinlegung unter Corona-Bedingungen, erklärte auch Carola Reimann. „Eine Überlastung unseres Gesundheitssystems ist uns auch durch den großen Einsatz in den Krankenhäusern erspart geblieben“, lobte sie in ihrer Ansprache alle anwesenden Mitarbeiter des Hauses.

Gemeinsam mit Marianne Baehr, Peter Bohlmann und Lutz Brockmann versenkte die Gesundheitsministerin die Zeitkapsel zwischen Mörtel und Steinen. Sollte jemand Jahrzehnte später die metallene Hülle wieder ausgraben, würde er das Indiz schlechthin für die Corona-Pandemie in der Kapsel finden: eine Mund-Nasen-Maske. Sie kam zusammen mit Bauplänen, einer Festschrift und einer Verdener Tageszeitung mit in die Schatulle und sorgte für ein Schmunzeln bei den Gästen.

Geschäftsführerin Marianne Baehr freute sich besonders über den symbolischen Hammerschlag auf den Grundstein und richtete ihre Worte an die Verdener: „Dieses Krankenhaus bauen wir für die Bevölkerung, für die Region. Es soll Ihr Krankenhaus werden, das Sie von der Pike auf kennenlernen.“ Im Sommer 2021 würden für interessierte Bürger Baustellenführungen angeboten, erklärte Baehr weiter. Ministerin Reimann versprach, zur Einweihung im Sommer 2022 wiederzukommen.

 

 

 

 

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31Aug

Nach 28 Jahren in den Ruhestand

Zum 1. September übergibt Dr. Axel Tholen, Leitender Arzt der Anästhesie in der Aller-Weser-Klinik in Achim, den Staffelstab an seine Nachfolgerin, Susanne Gröper.


Verden, 26. August 2020. In einem kleinen, aber feierlichen Rahmen verabschiedete die Aller-Weser-Klinik gGmbH Dr. Tholen im Kreis seiner Kollegen und ehemaligen Weggefährten. Nach beinahe 29 Jahren am Standort Achim und insgesamt 46 Jahren im Krankenhaus freut sich der Anästhesist Tholen auf die Zeit danach.

Tholens Kollege und Ärztlicher Direktor des Achimer Krankenhauses, Dr. Stephan Sehrt, erzählte in seiner Laudatio vom ersten Kontakt zu Tholen. „Da haben wir uns noch Briefe geschrieben“, berichtet Sehrt. Beide Ärzte starteten kurz nacheinander im Achimer Krankenhaus und lebten zeitweise auch in einer Wohngemeinschaft. Obwohl diese gemeinsame Zeit verbindet und dazu führte, dass sich beide sehr gut kennen, sei es ihm schwergefallen, das richtige Geschenk für Tholens Abschied zu finden. Am Ende entschieden er und die Kollegen sich für eine Flasche Portwein von 1992 – das Jahr, in dem der Anästhesist seine berufliche Karriere in Achim begann. Eine Ausgabe des Spiegels vom 17.02.1992, erschienen am ersten Arbeitstag, soll den künftigen Ruheständler darüber aufklären, „was so los war damals“ und für ein Lächeln sorgen.

Auch Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann verabschiedete den Leitenden Arzt: „Ich danke Herrn Dr. Tholen für sein langjähriges Engagement und die herausragende Arbeit, die er in unserem Haus geleistet hat. Wir werden ihn vermissen. Gleichzeitig freue ich mich, dass wir mit Frau Gröper eine Nachbesetzung gefunden haben.“

Tholen, der seine medizinische Laufbahn an der Medizinischen Hochschule in Hannover begann, kam über Fulda und Ulm schließlich nach Achim. In seiner Abschiedsrede erzählte er von den Anfängen im hiesigen Krankenhaus und der Begrüßung des damaligen Verwaltungsleiters. Der machte ihm zum Dienstantritt wenig Mut auf eine Zukunft. Beinahe 30 Jahre später muss Tholen bei dieser Geschichte schmunzeln.

In seiner Ansprache bedachte er jeden einzelnen Kollegen: Ob es das OP-Team war oder die nette Kollegin in der Bettenzentrale, die ihn all die Jahre morgens nett begrüßte – Tholen hatte für alle Anwesenden ein Wort des Dankes. Am Ende gab er zu: „All die Jahre habe ich nie auf den heutigen Tag geschielt und nun er ist er tatsächlich gekommen und ich freue mich darüber.“

Tholens Ehefrau, selbst in der Aller-Weser-Klinik als Stationsleitung tätig, freut sich für ihren Mann: „Er hat so viele Hobbies – es ist schön, dass er dafür nun ausreichend Zeit hat.“

Die Kollegen der Anästhesiefunktionspflege hatten für den ausscheidenden Arzt eine Bilderpräsentation erstellt, die einen Rückblick in vergangene Zeiten darstellte. Untermalt mit einem eigens eingesungenen Lied sorgte die digitale Collage für Lacher auf allen Seiten. Der passionierte Musiker Tholen freute sich über diese Form des Abschieds ganz besonders.

 

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18Aug

Aller-Weser-Klinik sagt alle Veranstaltungen für das Jahr 2020 ab

Die Aller-Weser-Klinik sagt aufgrund der aktuellen Lage alle weiteren medizinischen Vorträge und Informationsveranstaltungen ab.


Verden, 13. August 2020. Um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV2) entgegenzuwirken, sagt die Aller-Weser-Klinik gGmbH alle Veranstaltungen für das laufende Jahr 2020 ab.

„Wir bedauern es sehr, dass wir nicht, wie gewohnt, Patienten und Interessierte mit medizinischen Vorträgen und anderen Veranstaltungen empfangen können“, erklärt Daniela Aevermann, Verwaltungsdirektorin der AWK.

Das oberste Ziel sei es, die eigenen Mitarbeiter, aber auch die zum Teil schwer erkrankten und verletzten Patienten zu schützen, die sich in der Klinik aufhalten, erläutert die Verwaltungsdirektorin.

Aevermann verspricht, dass alle für das Jahr 2020 angekündigten Veranstaltungen nachgeholt werden: „Wir wissen, dass Veranstaltungen in unseren Häusern gerne besucht werden und dass sie auch zum Alltag der Menschen im Landkreis gehören. Deshalb holen wir alle Termine nach.“

Für weitere Infos können sich Interessierte auf der Webseite der Aller-Weser-Klinik orientieren. Hier werden genaue Termine bekannt gegeben. „Wir hoffen auf das Verständnis unserer Besucher und wünschen allen, dass sie gesund bleiben“, so Aevermann.

Kontakt:
Alexandra Saake
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

 

Aller-Weser-Klinik gGmbH
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28Jul

Eine Wildblumenwiese für unsere Insekten

 

Es blüht und surrt am Krankenhaus in Achim. Zwischen Klinik und Bäumen erstreckt sich seit diesem Jahr eine artenreiche Vielfalt von Wildblumen, an der sich Patienten und Besucher erfreuen dürfen. Die Aller-Weser-Klinik gGmbH möchte hiermit dem Rückgang von Wildbienen und Schmetterlingen entgegenwirken.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller

Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

 

Aller-Weser-Klinik gGmbH
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23Jul

Aller-Weser-Klinik bietet neues Besuchskonzept für Patienten

Neue Besuchsmöglichkeiten für Patienten

 

Verden, 21. Juli 2020 – Nach der neuen niedersächsischen Corona Verordnung gilt seit dem 13. Juli 2020 eine neue Regelung für die Besuche in Krankenhäusern. Die bestehenden Vorgaben sind hierbei gelockert worden. Auch die Aller-Weser-Klinik gGmbH ändert auf dieser Basis das Besuchskonzept für ihre Patienten.

 

Patienten, die länger als zwei Tage stationär im Krankenhaus verbringen müssen, dürfen nun Besuche von maximal drei Personen erhalten. Das ist die neue Ausnahmeregelung, die im Verdener Krankenhaus gilt. Dazu müssen Patienten ihre Besucher namentlich benennen oder aber die Angehörigen melden sich spätestens am Vortag telefonisch für einen Besuch in der Klinik an. Im Achimer Haus sind derzeit bis zu vier Personen zugelassen, weil hier die Räumlichkeiten großzügiger geschnitten sind.

Im Krankenhaus selbst muss sich jeder Besucher vorab im Eingangsbereich bei den Mitarbeitern der Security anmelden. „Nur so können wir gewährleisten, dass sich nicht mehr als drei bzw. vier Personen auf der jeweiligen Station aufhalten. Zudem kontrollieren die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die hygienischen Vorgaben wie das Desinfizieren der Hände und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung“, erklärt Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor im Krankenhaus Verden. Im Zweifelsfall stellt das Krankenhaus auch einen Einmal-Mundschutz zur Verfügung.

Auch die zuvor angegebenen Daten (Name und Anschrift sowie Name des Patienten) werden von den Security Mitarbeitern abgeglichen. Ebenso nutzen die Mitarbeiter einen Fragebogen zum Abfragen des Gesundheitsstatus der Personen – ist dieser komplett ausgefüllt, dürfen sich die Besucher, versehen mit einem Besucherausweis, auf die jeweilige Station begeben und dort bei den Mitarbeitern anmelden, um weiter geleitet zu werden.

Die Zeitfenster für die Besuche sind ebenfalls vorgegeben. So dürfen Besuche vormittags in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr und nachmittags in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr erfolgen. Jede Station im Verdener Standort der Aller-Weser-Klinik führt eine Termin-Liste und kontrolliert zusätzlich die Besuchszeiten. Denn der Besuch darf maximal 20 – 30 Minuten dauern. In der Mittagszeit sind Besuche nicht gestattet, da in dieser Zeit das Essen serviert wird und die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden können.

„Wir wissen, wie wichtig der Besuch für die Genesung unserer Patienten ist. Deshalb freuen wir uns, dass die Verordnung weitere Möglichkeiten für die Besucher bietet. Um hier einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können, sind wir jedoch auf die Hilfe jedes Einzelnen angewiesen“, erläutert Ahrens weiter. Die Beschränkung auf einen Besucher pro Zimmer bleibe deshalb weiterhin bestehen, ebenso wie die 1,5 Meter Abstandsregel. Auch Umarmungen und/oder Hände schütteln seien weiterhin nicht gestattet, Ausnahmen gelten für palliative Patienten.

Wenn die Besucher Fragen zum Gesundheitsstatus seines Angehörigen haben, können sie sich vertrauensvoll an das Pflegepersonal in der AWK wenden. Die Kollegen der Pflege dürfen Fragen beantworten. „Sollten Fragen an einen Arzt erforderlich sein, wird entweder der Stationsarzt informiert oder an das Sekretariat verwiesen“, berichtet der Ärztliche Direktor.

Einen Sonderfall stellt die Geburtshilfe dar: Durften hier bisher nur die Väter zwei Mal am Tag zu ihrer Familie, haben jetzt auch die gesunden Geschwisterkinder die Möglichkeit, Mutter und Kind zu besuchen.

 

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Alexandra Saake
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

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20Jul

Aller-Weser-Klinik setzt auf Nachhaltigkeit beim Bauen

Neuartige Hohlkörperdecke im Bettenhausneubau in Verden

Verden, 20. Juli 2020. Ein neuartiges Verfahren aus der Baubranche kommt in den Decken des Bettenhausneubaus der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Verden zur Anwendung. Die Cobiax Hohlkörpertechnologie ist dabei das Stichwort. Mit dieser Methode werden im Neubau des Krankenhauses Decken aufgebaut. Damit folgt das Krankenhaus dem Trend, nachhaltig zu bauen und den CO2 Verbrauch zu senken.

Der Neubau in Verden steht mit der Bauweise seiner Decken ganz im Zeichen der Modernität und vor allem im Zeichen der Nachhaltigkeit. Das Prinzip hinter den Hohlkörpern in den Decken ist simpel: Runde Kunststoffhalbschalen werden zusammengesteckt und in einer Gittervorrichtung nebeneinander auf ein Konstrukt von Eisenstangen gelegt. Anschließend wird diese Schicht mit Beton ausgegossen. Dieser legt sich um die Hohlkörper und bildet, fest geworden, eine Einheit, die besonders stabil und zugleich leicht ist. Die Decke wird dadurch flacher, hat eine bessere Tragkraft und eine höhere Spannweite. Übersetzt heißt das, dass die neuartige Deckenkonstruktion ohne zahlreiche Stützelemente auskommt – ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Bauweisen.

Nachhaltig wird die Bauart durch den geringen Einsatz von Beton. Dadurch, dass nur der Zwischenraum der Kunststoffkugeln mit Beton ausgegossen wird, werden bis zu 35% weniger davon benötigt. Das ist nicht nur wirtschaftlich – es schont vor allem das Klima. Entstehen doch 8% der weltweiten CO2-Belastung durch die Produktion von Zement.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Bettenhausneubau Nachhaltigkeitsstandards erfüllen und somit etwas zum Klimaschutz beitragen können“, betont AWK Geschäftsführerin Marianne Baehr. Den Verdener Bettenhausneubau künftig als Referenzobjekt vorzeigen zu können, mache noch einmal mehr stolz, so Baehr weiter. Denn das neue Gebäude am Burgberg reiht sich ein in eine Vielzahl von Architektur-Projekten. Ob Berlin, Basel oder Bangkok – die Cobiax Methode wird weltweit angewendet.

Bauingenieur Jörg Hammerer erklärt, was die populäre Deckenkonstruktion aus dem Hause Cobiax ausmacht: „Die Kunststoffkörper sind nach dem Einbau vollkommen von Beton umschlossen und verbleiben für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes in den Betondecken. Im Gegensatz zu herkömmlichen und massiven Betondecken, spart die Cobiax Variante an statisch nicht relevanten Stellen der Decken Beton und somit Gewicht. Bautechnisch ist das ein enormer Vorteil.“

Historisch betrachtet, ist der Einsatz von Hohlkörpern in Beton quasi ein alter Hut. Bereits die Architekten des Altertums wussten, dass eine massive Bauweise zu schwer für das Gesamtkonstrukt und vor allem für die Spannweite von Decken ist. Der Vorgänger des heutigen Verfahrens mit Kunststoff war das Bauen in Form von Kassetten. Eine solche Decke findet sich beispielsweise im berühmten Pantheon in Rom.

 

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14Jul

Unterstützung durch den Landkreis

Landkreis Verden übernimmt ab 2021 weitere Anteile der Aller-Weser-Klinik GgmbH

 

Verden, 14. Juli 2020. Ab dem 1. Januar 2021 wird der Landkreis Verden das Stammkapital an den beiden Krankenhäusern in Achim und Verden erhöhen – das ist das Ergebnis der ersten Sitzung des Kreistages in diesem Jahr.

 

Für insgesamt 320.000 Euro übernimmt der Landkreis die Anteile des Diakonissen Mutterhauses in Rotenburg. Und wird somit ab 1. Januar 2021 mit insgesamt 50,82 Prozent am Stammkapital beteiligt sein. Die Anteile, die die beiden Städte Achim und Verden an den Häusern haben, bleiben unverändert. Auch Landrat Peter Bohlmann betonte in der Kreistag-Sitzung, wie wichtig die kommunale Trägerschaft für die Krankenhäuser sei.

AWK Geschäftsführerin Marianne Baehr freut sich über die Übernahme der Anteile durch den Landkreis: „Die Übernahme der Anteile vom Evangelisch-lutherischen Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg (Wümme) e.V. durch den Landkreis Verden, ist für uns ein Zeichen der Anerkennung unserer Arbeit und Entwicklung der Häuser in Achim und Verden in den letzten Jahren. Das Vorhaben zeigt, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird.“

Die Zusammenarbeit zwischen der Aller-Weser-Klinik und dem Landkreis sei eng und vertrauensvoll, so Baehr. So unterstützen sich beide Seiten bei der Notarztversorgung oder aktuell im Rahmen der Corona-Pandemie.

Die Verluste der Aller-Weser-Klinik trägt seit 2006 der Landkreis. In diesem Jahr werden sie höher ausfallen – Grund hierfür ist die Corona Pandemie. Die Aller-Weser-Klinik musste ab Mitte März anfangs 50% der Intensivbetten freihalten, planbare Operationen und Aufnahmen waren bis in den Mai hinein faktisch verboten. Noch heute sind 10% der Betten für mögliche Covid-19-Patienten bereitzuhalten. Die Ausgleichsfinanzierung durch den Bund ist nicht kostendeckend. Die Krankenhäuser sind trotz der nicht ausreichenden Finanzierung wichtiger und verlässlicher Partner in der Gesundheitsversorgung. Nicht zuletzt deshalb fordert Landrat Peter Bohlmann den Einsatz aller, um die Finanzierungssituation der Krankenhäuser nach der Corona-Krise zu verbessern.

 

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17Jun

Persönliche Anmeldung zur Geburt wieder möglich

Aller-Weser-Klinik sagt Veranstaltungen für Juli ab

 

Verden, 17. Juni 2020 – Veranstaltungen in der Aller-Weser-Klinik gGmbH müssen auch im Juli abgesagt werden. Anmeldegespräche zur Geburt können hingegen wieder persönlich in der Klinik stattfinden.

 

Nachdem das Besuchsrecht für frisch gebackene Väter gelockert werden konnte, dürfen ab sofort nun auch die Anmeldegespräche zur Geburt wieder im Klinikum stattfinden. Schwangere werden gebeten, einen Termin zu vereinbaren und während des Anmeldegespräches einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Die beliebten Kreissaalführungen können im Juli weiterhin nicht angeboten werden. Das Team vom Kreißsaal sowie der gesamten Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe steht jedoch telefonisch für Fragen und Gespräche unter der Tel. 04231 – 103-7511 zur Verfügung.

 

Der für den 24. Juni geplante Aktionsabend „Wiederbelebung – Was kann ich tun?“ und der am 1. Juli angesetzte Vortrag „Das unverzichtbare Gelenk – Die Schulter“, Veranstaltungen, die im Rahmen der Reihe „Medizin Aktuell“ geplant waren, fallen aus.

 

Diese Maßnahmen dienen dem Schutz unserer Patienten, Mitarbeitenden und der Besucher.

 

 

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22Mai

Aller-Weser-Klinik bietet Möglichkeit eines dualen Studiums

 

Bewerbungsstart für den Studiengang Hebammenwissenschaften

 

Verden, 22. Mai 2020 – Künftig bildet die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) Hebammen im eigenen Kreisssaal aus: Im Rahmen des Studiengangs Hebammenwissenschaft können im Herbst zwei Schüler ihre Ausbildung beginnen. Eine ganz neue Möglichkeit, denn statt in Schulen werden angehende Hebammen jetzt in Form eines dualen Studiums auf den Beruf vorbereitet. Die Hälfte der Ausbildungszeit ist Praxiszeit in einer Klinik, die andere Hälfte findet an einer Hochschule statt. Mit der neuen Form der Ausbildung mit Bachelor-Abschluss steht den Hebammen der Weg offen, auch international zu arbeiten. Die AWK bietet erstmalig zum 1. Oktober 2020 zwei Ausbildungsplätze im Bereich Hebammenwissenschaften an und eröffnet das Bewerbungsverfahren.

 

Eine EU-Verordnung reformiert die Ausbildung für Entbindungs-Fachkräfte. Statt der bisherigen schulischen Ausbildung ist jetzt ein duales Studium vorgeschrieben. Die AWK zählt zu den ersten Kliniken, die diesen Ausbildungsweg in der Region anbieten und finanziert ab kommendem Wintersemester zwei Plätze an der renommierten Jade Hochschule in Oldenburg.

Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung von Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt, während des Wochenbetts und der Stillzeit sowie von Neugeborenen und Säuglingen. Pflegedirektorin Christine Schrader und die leitende Hebamme der Klinik für Geburtshilfe im Krankenhaus Verden, Irene Kill, setzten sich in den vergangenen Monaten für die neue Ausbildungsmöglichkeit ein und freuen sich, in Verden zwei Studienplätze anbieten zu können.

In der AWK hilft das Team des Kreißsaales jährlich rund 650 Babys auf die Welt. „Unser Team ist kompetent, einfühlsam und kümmert sich individuell um jede Schwangere“, beschreibt Kill ihren Arbeitsplatz. „Jede Geburt ist anders, jeder Tag unvorhersehbar. Wir Hebammen bekommen im Kreißsaal Anerkennung für unsere Arbeit. Die Mütter geben viel zurück, oft noch Jahre später, wenn man sich wiedertrifft oder die Familien ihr nächstes Kind bekommen.“ Familiär ginge es zu, so die leitende Hebamme. Doch die Hebammen leiden unter Nachwuchskräftemangel.

Schrader weiß, dass Hebammen auch in Zukunft in alleiniger Verantwortung normal verlaufende Schwangerschaften und physiologische Geburten versorgen und die Mütter im Wochenbett und während der Stillzeit betreuen müssen. Zunehmend müssen sie aber auch über wissenschaftliche Erkenntnisse verfügen, um komplexe Prozesse zu begleiten und hier die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung einzubringen. So war es für Schrader klar, dass die AWK von Beginn an bei der Jade Hochschule in Oldenburg zwei Studienplätze belegt.

„Die Auszubildenden schließen mit der AWK einen Ausbildungsvertrag und sind gleichzeitig als Student an der Hochschule im praxisintegrierten Studiengang „Hebammenwissenschaft“ immatrikuliert. In mehrwöchigen Blöcken werden Sie abwechselnd an der Hochschule und den Praxiseinrichtungen unterrichtet, “ erklärt Schrader den Ablauf. Insgesamt sind sieben Semester für das Studium vorgesehen. Die vollständigen Studiengebühren übernimmt die AWK, die angehenden Hebammen und Geburtshelfer erhalten zudem ein Ausbildungsgehalt, Jahressonderzahlungen und 30 Tage Urlaub.

Schrader und Kill freuen sich über den neuen Ausbildungsweg. „In anderen Ländern Europas ist man mit einem Studium für Hebammen längst weiter“, weiß Kill. Ab diesem Jahr sind von der EU zwölf Jahre Schulbildung mit dem Abschluss mindestens eines Fachabiturs vorgeschrieben. Im Studium sind die Vermittlung von genauen wissenschaftlichen Inhalten aus den Bereichen Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Allgemeinmedizin und Pharmakologie geplant. „Dank des hohen Praxisanteils kommen auch die Erfahrungswerte nicht zu kurz. Die meisten Praxiseinheiten werden direkt in der AWK im Krankenhaus Verden angeboten. Für die Bereiche Neonatologie und Einblick in die Arbeit einer freiberuflichen Hebamme oder im Geburtshaus arbeiten wir mit erfahrenden Kooperationspartnern zusammen“, so Schrader. Schrader freut sich, dass den künftigen Auszubildenden von Beginn an sogenannte Praxisanleiter zur Seite gestellt werden können; Mitarbeiter, die über eine Zusatzqualifikation verfügen, um Lernende zu unterstützen. Eine von ihnen ist die leitende Hebamme Kill.

„An der Hochschule lernen angehende Hebammen etwas über die medizinischen, sozialen und psychischen Hintergründe der praktischen Arbeit. Im Krankenhaus zeigen wir den praktischen Berufsalltag, der vielfältiger ist, als es oft scheint“, so Kill. Es gibt viele schöne Momente, aber auch traurige gehören zum Beruf. Hier den richtigen Umgang in den Situationen mit den Betroffenen und für sich selber zu lernen, ist eine Herausforderung. Wer sich für den Beruf der Hebamme entscheidet, sollte laut Kill Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen.

Sorgen um einen Arbeitsplatz brauchen sich Hebammen nicht zu machen. Nach bestandenem Bachelor-Abschluss sollen die Hebammen einen Anschlussvertrag von der AWK erhalten.

 

Wer sich für das duale Studium interessiert kann sich ab sofort über das Online-Bewerbungsportal auf der Website der AWK unter www.aller-weser-klinik.de bewerben. Hier sind auch nähere Informationen zu finden. Zudem steht die Pflegedirektorin Christine Schrader unter der Telefonnummer 04202 – 998-291 für Rückfragen zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 30. August 2020. Vor Beginn des Studiums ist ein Praktikum im Krankenhaus, Kreißsaal oder freiberuflichen Hebamme von vierwöchiger Dauer vorzuweisen.

 

 

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14Mai

Die ersten Tage zu dritt erleben

Besuchsverbot in der Geburtshilfe gelockert

 

Verden, 14. Mai 2020 – Als Corona den Norden Deutschlands erreichte, wurde ein Besuchsverbot im Krankenhaus Verden zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden verhängt. Jede Schwangere, die zur Entbindung in die Klinik gekommen ist, durfte eine Begleitperson zur Geburt mitbringen. „Mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen konnten wir jetzt das Besuchsverbot für junge Väter lockern“, freut sich Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Aller-Weser-Klinik gGmbH.

 

Die Geburt eines Kindes ist für Eltern ein besonderes und emotionales Erlebnis. Der Moment, in dem der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, die Eltern ihr Baby das erste Mal sehen, berühren und in den Armen halten können, ist einzigartig. „Es gehört viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl dazu, um der jungen Familie die Geburt und ersten gemeinsamen Stunden so individuell wie möglich zu gestalten“, weiß Dr. Astrid Brunnbauer.
Auch wenn die Eltern in den letzten Wochen viel Verständnis für die Situation und das herrschende Besuchsverbot hatten, so war es dem Team der Klinik immer wichtig, schnellstmöglich den Vätern mehr Zeit mit ihren Familien im Krankenhaus zu ermöglichen.

Seit dieser Woche kann der Vater oder eine von der Schwangeren benannte Begleitperson nicht nur bei der Geburt dabei sein, sondern auch zweimal täglich Mutter und Kind für 30 Minuten im Zimmer besuchen. „Wir spüren, wie viel dies unseren Patienten bedeutet. Es sind emotionale Begegnungen, voller Freude und Glück. Ein Stück Normalität, welches zwischen den Einschränkungen möglich ist.“ Brunnbauer erklärt, dass im Rahmen dieser Lockerung bei der Begleitperson vor jedem Besuch der aktuelle Gesundheitszustand abgefragt wird und sie sich bei der Security melden muss, um Einlass ins Krankenhaus zu erhalten.

Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor im Krankenhaus Verden, ergänzt: „Aus Gründen der Sicherheit für die Patienten und Mitarbeiter bleibt das Besuchsverbot grundsätzlich jedoch weiterhin bestehen. Die Ausnahme in der Geburtsklinik ist ein erster Schritt, weitere sind in Planung, müssen aber mit Bedacht und Stück für Stück umgesetzt werden.“ Neben den jungen Vätern sind derzeit auch je ein Angehöriger von Palliativpatienten und schwerkranken Patienten im Krankenhaus zugelassen. Für alle gelten strenge Hygienemaßnahmen, betont Ahrens.

 

 

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11Mai

Mehr Unterstützung für die Aller-Weser-Klinik

‚Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V.‘ gegründet

 

Verden, 11. Mai 2020 – Die Weiterentwicklung des Verdener Krankenhauses liegt nicht nur dem Landkreis, der Geschäftsführung der Aller-Weser-Klinik gGmbH sowie deren Mitarbeiter am Herzen, auch Privatpersonen ist dies eine Herzensangelegenheit. Wolfgang Reichelt, CEO der Firma Block Transformatoren-Elektronik GmbH, gründete nun gemeinsam mit weiteren Interessierten den Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V.

 

 

Große und kleine Projekte für das öffentliche Gesundheitswesen am Verdener Krankenhaus mit zu fördern und somit dem Krankenhaus zu helfen, sich weiterzuentwickeln, ist das Ziel des neu gegründeten Vereins. „Im vergangenen Jahr ist die Idee entstanden, Projekte, die im Krankenhaus realisiert werden, finanziell zu unterstützen“, erklärt Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und Internistische Intensivmedizin im Verdener Krankenhaus. Dabei denkt er speziell an die Punkte in Konzepten, die durch öffentliche Förderung von Land, Kreis und Stadt nicht abgedeckt sind.

Wolfgang Reichelt überzeugte Weßels Idee sofort. „Das hochmoderne Herzkatheterlabor in der Aller-Weser-Klinik in Verden ist ein großer Gewinn für den gesamten Landkreis. Auch der Bettenhausneubau wird eine Bereicherung werden. Hier sollten wir anknüpfen und weitere Projekte fördern“, so Reichelt. Beispiele, wie Bevölkerung und Krankenhäuser durch diese Form der Unterstützung voneinander profitieren können, seien in anderen Städten zu finden, ergänzt Weßel.

 

Die Strukturen stehen, der Verein ist offiziell von sieben Personen gegründet, im Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt Verden bestätigt. Fortan bilden die Gründungsmitglieder Wolfgang Reichelt als Vorsitzender, Ingo Neumann als Stellvertreter sowie Gunda Hoppe als Schatzmeisterin, den Vorstand. Weßels Aufgabe besteht gemeinsam mit der Geschäftsführung der Aller-Weser-Klinik darin, Projekte des Krankenhauses zusammenzutragen und Konzepte zu entwickeln. Wird ein Vorhaben durch den Vorstand als unterstützenswert eingestuft, begleitet Weßel die Umsetzung und sorgt dafür, dass die Gelder effizient eingesetzt werden.

 

„Aktuell suchen wir nach weiteren Mitgliedern für den Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V.“, wirbt Reichelt. Private Personen sind mit einem Jahresbeitrag von 100 Euro dabei, auch Einmalspenden sind willkommen. Interessenten erhalten nähere Informationen zu einer Mitgliedschaft bei Gunda Hoppe, Firma Block Transformatoren-Elektronik GmbH, Tel. 04231-678131, gunda.hoppe(at)block.eu.

 

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8Mai

Gemeinsam gegen die Reform der Notfallversorgung

Berliner Abgeordneter erhält über 500 rote Karten

 

Verden, 08. Mai 2020. Die Aller-Weser-Klinik gGmbH sorgt sich um den Erhalt der ambulanten Notfallversorgung und rief zur Unterstützung auf. Im Rahmen der Aktion „Pro Patient“ warben die Krankenhausmitarbeiter bei Patienten und Besucher um Stimmen gegen die geplante Reform.

 

 

„Mehr als 500 ausgefüllte rote Karten wurden bei uns innerhalb weniger Wochen abgegeben“, freut sich Katharina Tretzmüller, Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit in der Aller-Weser-Klinik, über die große Resonanz. In Kürze erreicht der Stapel Karten den Abgeordneten des Wahlkreis Osterholz-Verden im Bundestag, Andreas Mattfeldt (CDU), mit dem Appell: ‚Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die ambulante Notfallversorgung auch künftig an unserem Krankenhaus sichergestellt ist!‘ „Wir wollen Stimme erheben und der Bevölkerung und Politikern transparent machen, was ein Beschluss der Reform für Konsequenzen für die gesamte Krankenhauslandschaft hat“, so Tretzmüller.

 

Hintergrund der vom Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. initiierten Aktion ist ein Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung, der derzeit im Bundestag beraten wird. Sollte der Bundestag diese Reform beschließen, werden ambulante Notfallpatienten nicht mehr an jedem Akutkrankenhaus versorgt werden können. Etwa die Hälfte der Krankenhäuser soll von der ambulanten Notfallversorgung ausgeschlossen werden. Die andere Hälfte der Krankenhäuser muss mit einem Anstieg der Zahl der Notfallpatienten und noch längeren Wartezeiten für Patienten rechnen. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Krankenhäusern in ganz Deutschland nimmt die Aller-Weser-Klinik an der Aktion teil.

 

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29Apr

Wir sagen Danke an unsere Spender und tatkräftigen Unterstützer

… und freuen uns sehr!

 

Mitarbeiter der Aller-Weser-Klinik gGmbH sind in dieser – für alle schwierigen – Zeit für die Gesundheit der Menschen im Landkreis Verden und darüber hinaus im Einsatz. Von vielen Seiten erfahren wir seit Beginn der Corona-Krise ein hohes Maß an Wertschätzung, Zuspruch, Unterstützung und Spenden. Es ist ein Miteinander in der Bevölkerung zu spüren, welches uns Kraft gibt.

Wir sind dankbar für jede einzelne Unterstützung. Für einen Medizinstudenten, der tatkräftig mitarbeitet, für Sachspenden, moralische Unterstützung, Essensspenden… Die Art der Hilfe durch Bürger, Vereine und Unternehmen der Region ist vielfältig.

Ein herzliches Dankeschön auch an die zahlreichen freiwilligen Helfer, die uns ihre Unterstützung angeboten haben.

Danke für Ihr Vertrauen!
Ihr Team der Aller-Weser-Klinik

 

Unsere Spender:

Günther und Nils Bohlmann, Langwedel: 20 Face Shields

Julian Bredehorst , Verden (Medizinstudent): tatkräftige Unterstützung

China Dialog, Dr. Yamei Leng und Team, Bremen: 300 FFP2-Masken

Eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH, Mettmann: 200 Gutscheine

Familiengarten Oyten: gebastelte Engel und Bibelworte

Help Dunja e.V., Bremen: 90 Mundschutzmasken

Kamu e.V. – Frauenjugendabteilung, Achim: Präsentkorb

Löns Apotheke, Verden und
Glaserei Laugesen, Verden: 60 Face Shields

Marinus Mackensen: 1.000 Ear Guards

Mundfein Achim und
Mundfein Verden: 50 % Rabatt für alle Mitarbeiter der AWK

Juanjuan Qian, China: 4.000 Mundschutzmasken

Rotary Club Verden/Aller: Pralinen

Vahl Verlag, Kirchlinteln: Bananen

Familie Zeyn, Dörverden: 90 FFP2-Masken

 

15Apr

Aller-Weser-Klinik erhält Spenden von Schutzmasken

Krankenhäuser empfangen Pakete direkt aus China

 

Verden, 15. April 2020 – Hygiene-Schutzausrüstung ist zurzeit überall knapp, teuer und schwer zu bekommen. Die persönliche Nähe im Arbeitsalltag in der Klinik ist nahezu unvermeidbar, das Tragen von Atemschutzmasken dadurch in vielen Bereichen ein Muss, der Bedarf hoch.

Der leitende Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Verden, Jiantao Peng, übergab der Aller-Weser-Klinik gGmbH nun Masken, die er gemeinsam mit einer Gruppe von freiwilligen Spendern direkt aus China bezogen hat. Auch eine ehemalige Patientin, die in China lebt, schickt zahlreiche Masken.

 

Peng, der in China geboren wurde, hat in Deutschland Medizin studiert und arbeitet seit Jahren hier als angesehener Mediziner. Er fühlt sich wohl in Deutschland, schätzt die gute Ausbildung und medizinische Versorgung. So wie ihm, geht es vielen Chinesen, weiß Peng.

Viele von ihnen halten immer noch Kontakt, auch die, die nach dem Studium zurück nach China gegangen sind. Die Bremer Dolmetscherin Dr. Yamei Leng lebt seit über 30 Jahren in Deutschland und hält die Gruppe zusammen. Gemeinsam kam die Idee, jetzt etwas den Menschen in Deutschland zurückzugeben. „Wir sehen es als einen kleinen Dank für die gute Zeit in Deutschland, die Chinesen der unterschiedlichsten Berufsgruppen hier erleben durften und dürfen“, erklärt Peng. Etwa 60 Personen aus dem Kreis haben gespendet, als Leng den Aufruf startete. So konnten am Ende 5.000 geprüfte Masken direkt aus ihrem Heimatland nach Bremen geliefert werden.

„Wir waren sehr erleichtert, dass die Ware heil und vollständig in Bremen angekommen ist“, sagt Peng, der 400 Stück für die Aller-Weser-Klinik mitgebracht hat. Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor, und Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann freuen sich über diese großzügige Spende.

 

Doch Peng hat noch eine weitere gute Nachricht in Form eines großen Paketes dabei: Vor zwei Jahren brachte die Chinesin Juanjuan Qian ein gesundes Mädchen in der Klinik für Geburtshilfe im Krankenhaus Verden zu Welt. Zum damaligen Zeitpunkt hat Qian in Bremen gelebt und gearbeitet, heute lebt sie mit ihrer Familie wieder in China. Immer noch denkt sie an ihren Aufenthalt in der Aller-Weser-Klinik gerne zurück und ist den Mitarbeitern sehr dankbar, wie sie schreibt. Insgesamt 4.000 Mundschutzmasken spendet Qian der Aller-Weser-Klinik. Die Hälfte hat Verden bereits sicher erreicht, das zweite Paket ist noch unterwegs.

 

„Als Klinik sind wir auf ausreichend Schutzausrüstung angewiesen, um die Versorgung der Region sicherstellen zu können. Umso mehr freuen wir uns über die unverhofften Spende durch unseren leitenden Oberarzt Herrn Peng, Frau Dr. Leng mit ihrem Team und unserer ehemaligen Patientin Frau Qian“, freut sich Aevermann. Für sie ist es schön zu sehen, wie in diesen schwierigen Zeiten, die Menschen auch länderübergreifend zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller

Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

 

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                                                  Klinik Achim
Eitzer Straße 20                                             Bierdener Mühle 2
27283 Verden (Aller)                                     28832 Achim
Tel. 04231 103-7305                                     Tel. 04202 998-300
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E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

9Apr

Eine mit dem Coronavirus infizierte Mutter bringt gesundes Baby zur Welt

Team der Geburtshilfe freut sich über eine besondere Geburt

 

 

Verden, 09. April 2020 – Ein gesundes Mädchen kommt auf die Welt und blickt in das Gesicht ihrer Mutter, in das der Hebamme, der Ärztin und sieht nur jeweils die Augen, denn alle drei tragen FFP-2 Schutzmasken. Die neue Erdenbürgerin wurde von ihrer an Covid-19 erkrankten Mutter in der Aller-Weser-Klinik gGmbH im Krankenhaus Verden geboren.

 

Gesund und munter blickt das Baby seine Mutter an. Es ist der Tag der Entlassung, zuhause wartet die Familie schon gespannt auf das neue Familienmitglied. Zuhause, das bedeutet vorerst ein Leben in Quarantäne, da die frisch gebackene Mutter an Covid-19 erkrankt ist.

„Als sich die Mutter über das Gesundheitsamt bei uns im Krankenhaus zur Geburt angemeldet hat und die Diagnose mitteilte, haben wir sofort ein individuelles Konzept für die Patientin erstellt“, erklärt Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Es mussten Wege errichtet werden, damit Mutter und Kind eine optimale Versorgung vor, während und nach der Geburt erhalten, räumlich losgelöst vom Kreißsaal, direkt auf der Isolierstation. Ein Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegekräften bereitete hierfür alles vor.

Gemeinsam mit der Mutter wurde schließlich ein Kaiserschnitt geplant. „Eine Geburt ist eine große körperliche Anstrengung für eine Mutter. Dies gepaart mit Covid-19-Symptomen stellt eine zusätzliche große Belastung für die Mutter dar, was dank eines Kaiserschnittes umgangen werden kann“, so Brunnbauer.

 

Doch am Tag der geplanten Geburt sollte alles ganz anders kommen. Die Mutter kam planmäßig in die Aller-Weser-Klinik, ihr Fieber war bereits weg, die Entzündungswerte rückläufig, der Muttermund ging innerhalb kurzer Zeit auf. Spontan disponierte das gesamte Team um und entschied sich unter diesen Voraussetzungen für eine natürliche Geburt. Und die neue Erdenbürgerin hatte es eilig. „Es war eine Geburt, die sicher nicht alltäglich war, aber optimal verlief“, lobt Brunnbauer und betont, dass ihr gesamtes Team und die Mitarbeiter der Station 3, für die es die erste Geburt auf ihrer Station war, Hand in Hand gearbeitet haben.

 

Direkt nach der Entbindung wurde bei dem Säugling ein Abstich gemacht, kurz vor der Entlassung erneut. Beide waren negativ, eine Übertragung auf das Kind konnte nicht nachgewiesen werden. Auch das Stillen ist unter Berücksichtigung von Hygienemaßnahmen gefahrlos möglich.

„Es ist mit Sicherheit eine der Geburt, die wir nicht vergessen werden. Wieder einmal konnten wir sehen, wie unsere Mitarbeiter auch in besonderen Situationen Lösungen finden“, freut sich der Ärztliche Direktor Dr. Peter Ahrens. Er hat die Vorbereitungen zur Geburt begleitet und lobt die engen und vertrauensvollen Absprachen, die vorab mit dem Verdener Gesundheitsamt getroffen wurden.

 

 

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Katharina Tretzmüller

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9Apr

Rotary Club Verden/Aller überrascht Mitarbeiter der Aller-Weser-Klinik

 

 

Verden, 09. April 2020 – Den Arbeitstag versüßt hat der Rotary Club Verden/Aller den Mitarbeitern der Aller-Weser-Klinik gGmbH im wahrsten Sinne des Wortes: 580 Tüten, gefüllt mit handgemachten Pralinen, spendete der Club für die Krankenhäuser in Achim und Verden.

 

Mit über 4.000 Pralinen im Gepäck, alle liebevoll in kleinen Geschenktütchen verpackt, überraschten die Verdener Rotarier jetzt das Personal der Aller-Weser-Klinik. „Wir haben ein persönliches Dankeschön für alle Klinikmitarbeiter dabei. Es ist für ihren unermüdlichen Einsatz in schwierigen Zeiten“, erklärt Jürgen Menzel vom Rotary Club Verden/Aller. Gemeinsam mit Lutz Sudergat übergab er die Pralinen, die von der Verdener Konditorei Erasmie hergestellt wurden, der Verwaltungsdirektorin der Aller-Weser-Klinik, Daniela Aevermann, dem Ärztlichen Direktor Dr. Peter Ahrens und der stellvertretenden Pflegedirektorin Sibylle Homeyer. „Wir möchten denen persönlich danken, die so unmittelbar und zum Teil sogar über ihre persönlichen Belastungsgrenzen hinaus zur Bewältigung der aktuellen Krise beitragen“, so Menzel weiter. Laut Sudergat sei es den Rotariern wichtig, dass diese Menschen, ob nun wegen ihres Berufes oder als Ehrenamtliche, direkt spüren, wie dankbar die Gesellschaft ihnen ist.

Aevermann freut sich über die Köstlichkeiten für das gesamte Team und ist sich sicher, dass diese Überraschung allen Bereichen der beiden Standorte große Freude bereitet.

 

Neben den Mitarbeitern der beiden Kliniken in Verden und Achim beschenkten die Rotarier auch das Personal der beiden kirchlichen Verdener Seniorenwohnheime St. Johannis und St. Josef, die Ehrenamtlichen der Verdener Tafel, die Mitarbeiter des „Corona“-Testzentrums der Kassenärztlichen Vereinigung sowie die Angehörigen des Krisenstabes des Landkreises Verden samt der ehrenamtlichen Helfer. Insgesamt profitierten rund 1.000 Menschen von der Dankeschön- Aktion.

 

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Katharina Tretzmüller

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3Apr

Auszubildende: „Das Vertrauen ist groß“

Angehende Gesundheits- und Krankenpfleger in der AWK bereiten sich auf Abschlussprüfungen vor.

Verden, 3. April 2020. Von den 29 Auszubildenden der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) bereiten sich sechs gerade auf ihre Abschlussprüfungen vor. Ende Mai ist es soweit. Eine von ihnen ist die angehende Gesundheits- und Krankenpflegerin Mona Rezaei. Hier erzählt sie, welche Pläne sie für die Zukunft hat, was sie an dem Beruf reizt und wie sie mit Schwierigkeiten umgeht.

„Auf Blutabnahme und Wundversorgung war ich anfangs besonders heiß“, sagt Mona Rezaei. Am Ende des ersten Ausbildungsjahres durfte sie sich endlich darum kümmern. Bevor sie die Nadel an einen Patienten ansetzten konnte, übte sie an einer Kollegin. Heute denkt sie kaum noch über solche Vorgänge nach. Im dritten Ausbildungsjahr ist das mittlerweile Routine. Die 25-jährige Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege steht kurz vor ihren Prüfungen. Ihre Zwischenprüfungen liefen schon gut, daher sieht sie auch den letzten Tests gelassen entgegen. Es scheint, als ob Mona Rezaei ihren Platz gefunden hat.

Nach der Ausbildung wird sie von der AWK übernommen und kann auf ihrer Wunschstation bleiben. Auf der interdisziplinären Station 1b, die Patienten der Orthopädie, Urologie und plastischen Chirurgie in Achim versorgt, gefällt es ihr am besten. Dort kümmert sie sich beispielsweise um Patienten, die ein neues Hüftgelenk bekommen – pre- und postoperative Versorgung nennt sich das. „Das Vertrauen hier ist groß“, sagt Rezaei. So übernimmt sie bestimmte Bereiche der Versorgung selbstständig und zusammen mit einer examinierten Kollegin hat sie schon Nachtschichten durchgeführt. Kolleginnen loben ihre positive und fröhliche Art. Rezaei sagt: „Ich teile gerne meinen Optimismus und meine gute Laune mit anderen Menschen. Ich liebe es, die Patienten in all ihrer Bedürftigkeit zu unterstützen.“

Verantwortung zu übernehmen ist für Rezaei nicht neu. Schon vor dem Beginn der Ausbildung hat sie sich aushilfsweise mit um eine Wachkomapatientin gekümmert, die zuhause betreut wurde. Sie wusste also genau, was sie wollte, als sie in der AWK anfing. „Einfühlungsvermögen und Interesse an Menschen ist wichtig in dem Beruf. Ebenso wertvoll ist es aber auch, klare Grenzen setzen zu können, wenn es im Alltag schwierig wird.“

Die gebürtige Kielerin, die jetzt in Achim lebt, hat ihre eigene Art gefunden, stressige Situationen zu verarbeiten. Sie achtet sehr darauf, fit und gesund zu bleiben. Gesunde Ernährung und mehrmals in der Woche Sport sind ihr wichtig. Sie springt Trampolin in einem Verein, fährt Inline-Skates, geht joggen und bouldern – eine Art Klettern. Nach der Schicht im Krankenhaus fährt sie die sieben Kilometer nach Hause mit dem Rad. Danach ist der Kopf wieder frei für alle Gedanken, die nichts mit dem Klinikalltag zu tun haben.

2Apr

Beton für die ersten 230 Quadratmeter fließt

 Nach den Erdarbeiten beginnen jetzt die Betonarbeiten auf der Baustelle.

Verden, 2. April 2020. Am Donnerstag, den 2. April, beginnen die Betonarbeiten für die sogenannte Sohle auf der Baustelle des Bettenhauses an der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK). Rund 30 Betonmischfahrzeuge fahren ab sieben Uhr morgens die Baustelle an. Geladen haben sie Beton für 230 Quadratmeter Fläche.

Wenn alle Bewehrungseisen eingebaut sind, geht es los: Mit Hilfe einer Pumpe und durch einen 36 Meter langen Schlauch wird der Beton für das Fundament des neuen Bettenhauses gegossen. Vier der insgesamt 18 Bauarbeiter, die ständig auf der Baustelle sind, sind damit beschäftigt. Die Installation der Bewehrungseisen ist aufwendig. Alles wird einzeln verlegt und miteinander verbunden. Die unterschiedlich geformten Eisen ergeben eine Art Gerüst für den Beton, damit er die erforderliche statische Belastbarkeit erhält.

AWK-Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann sagt: „Wir freuen uns sehr über die Fortschritte auf der Baustelle. Ein großes Dankeschön möchte ich jetzt schon mal allen Beteiligten des Baus aussprechen. Die Bauarbeiten sind im Zeitplan und wir drücken die Daumen, dass unsere Bauarbeiter weiter ohne Beeinträchtigungen arbeiten können.“ Auch auf der Baustelle werden die Hygieneregeln aufgrund der aktuellen Lage weitestgehend eingehalten. Am Donnerstagnachmittag wollen die Bauarbeiter mit dem ersten Betonierabschnitt fertig sein.

Auf die sogenannte Sohle werden anschließend die Wände des Souterrains errichtet. Vor dem Gießen des Betons wurden Einzelfundamente vorbetoniert. Das sind die Bereiche, die tiefer als der Rest des Gebäudes stehen – etwa 80 cm tief. Hier stehen später die Stützen des Gebäudes und garantieren die Stabilität.

Eine der wichtigsten Entscheidungen der letzten Wochen war die Auswahl der Klinker für die Fassade. Die Verantwortlichen entschieden sich für hellgrau-sandige Klinker. Nach Ostern soll im Bereich des vorläufigen Haupteingangs eine Musterfläche des Klinkers ausgestellt werden.

Im Neubau entstehen vier neue OP-Säle und Pflegestationen mit jeweils 60 Betten. Steht das Haus, müssen fast alle Mitarbeiter umziehen. Die einzigen Stationen, die nach dem Neubau im Altbau bleiben, sind die Intensivstation (die im Neubau zusätzliche Zimmer erhält) und die Gynäkologie/Geburtshilfe. Beide Bereiche wurden in den letzten Jahren schon grundlegend saniert. Die freiwerdenden Räume werden u.a. für Arzt- und Funktionsdienst, Verwaltung und Bereitschaftsdienste genutzt.

1Apr

Informationen für werdende Eltern

Neuer Parkplatz und neue Online-Formulare der Aller-Weser-Klinik

Verden, 31. März 2020. Aufgrund der Pandemielage führen die Hebammen des Kreißsaals der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) derzeit keine persönlichen Anmeldegespräche mit Schwangeren durch. Schwangere, die in der AWK entbinden möchten, werden weiterhin optimal nach Ihren Bedürfnissen betreut. Auf dem neu eingerichteten Parkplatz für werdende Eltern können sie etwa bequem ohne Parkplatzsuche in der Nähe des Haupteingangs parken.

Das Team der Klinik für Geburtshilfe hat auf seiner Website unter www.aller-weser-klinik.de/geburtshilfe einen Anmeldebogen zum Herunterladen online gestellt. Das ausgefüllte Dokument kann entweder eingescannt per E-Mail an kreisssaal.verden@aller-weser-klinik.de oder per Post an Aller-Weser-Klinik Verden Kreißsaal, Eitzer Straße 20, 27283 Verden, gesendet werden. Im Rahmen des geltenden Besuchsverbots in der AWK gilt für Schwangere, dass diese mit einer festgelegten Begleitperson in den Kreißsaal kommen dürfen. Auf der Station gilt ein generelles Besuchsverbot. Diese Maßnahme dient dem Schutz von Patienten, Neugeborenen und Mitarbeitern.

Unabhängig von der aktuellen Lage hat die AWK einen neuen Parkplatz für werdende Eltern eingerichtet. Er befindet sich, vom Rosenweg kommend, auf der rechten Seite beim Hubschrauberlandeplatz und ist beschildert. So können Frauen in den Wehen zukünftig ohne Parkplatzsuche komfortabel bis in die Nähe des Haupteingangs gefahren werden.

Wichtige Informationen zum Umgang mit dem Corona-Risiko im Krankenhaus veröffentlicht die AWK auf der Webseite. Über die aktuelle Lage im Landkreis informieren die Verantwortlichen unter www.landkreis-verden.de/coronavirus.

 

30Mrz

Helle Klinkerfassade für den Bettenhausneubau

In sichtbaren Schritten geht es auf der Baustelle weiter

 

Verden, 30. März 2020 – Die Bauarbeiten vor dem Krankenhaus gehen voran, in den letzten Wochen hat sich einiges getan. Vorbereitend wurde das Krankenhausgebäude durch entsprechende Maßnahmen gegen ein Abkippen abgesichert. Betonüberstände am Altbau wurden in Handarbeit weggestemmt. Und auch wenn noch keine Wand steht, der Klinker ist bereits gewählt.

 

Trotz der aktuellen Lage gehen die Arbeiten auf der Baustelle der Aller-Weser-Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden weiter. Die Fachleute auf dem Bau arbeiten auf Abstand, der erforderliche Infektionsschutz ist gegeben. In den nächsten Tagen kommen die für die Sohle erforderlichen zahlreichen Betonlieferungen, daneben und dazwischen immer wieder Stahlgeflechte zur Stabilisierung.

Der Stadt Verden wurden aktuell Muster der zukünftigen Klinkerfassade zur Abstimmung vorgestellt. Im Bebauungsplan wurde der Helligkeitswert 65 Prozent festgelegt. Ein heller Baukörper wird sich dem vorhanden Ärztezentrum und dem Altbau des Krankenhauses gut anpassen, sind sich die Leiterin des Fachbereiches Stadtentwicklung, Birgit Koröde sowie Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik, einig. Gemäß diesen Vorgaben wurden Klinker mit hellen Tönen bemustert, mit unterschiedlichen Fugenfarben und Anordnungen. „Einvernehmlich fiel die Entscheidung auf einen hellgrau-sandigen Klinker mit hellgrauer Fuge“, erklärt Baehr. Zustimmung fand gleichfalls der Vorschlag, den Klinker als wilden Verband auszuführen. „Wir hoffen, dass wir nach Ostern eine kleine Musterfläche im Bereich des Interimseingangs aufstellen lassen können, damit Interessierte einen Eindruck von der zukünftigen Fassadenfarbe gewinnen können“, so Baehr weiter.

 

Auch in den Büros der Fachplaner wird auf Hochtouren gearbeitet. Die Gewerke für Elektro und Heizung, Lüftung, Sanitär stehen kurz vor der europaweiten Ausschreibung.

Aktuelle Bilder von der Baustellenwebcam sind auf der Website der AWK zu sehen: www.aller-weser-klinik.de.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller

Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

 

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27Mrz

Ein Gefühl des Zusammenhaltens und der Solidarität

Zahlreiche Menschen haben sich als freiwillige Helfer gemeldet

 

Achim, 27. März 2020 – Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Corona“ rief die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) vergangenes Wochenende dazu auf, sich vorsorglich als freiwillige Helfer in den Krankenhäusern Achim und Verden registrieren zu lassen. Eine große Anzahl an Freiwilligen hat sich bereits gemeldet.

 

Hintergrund des Aufrufes war, dass im Falle einer verschärfteren Lage, die Fachkräfte in beiden Krankenhäusern der AWK von allen nichtpflegerischen Aufgaben entlastet werden, um eine bestmögliche Versorgung der Patienten zu erhalten. „Wir können nach wie vor noch nicht abschätzen, wie sich die Pandemie im Landkreis entwickelt. Wir müssen und wollen auf alles vorbereitet sein. Und die Suche nach freiwilligen Helfern ist ein kleiner Teil, um Reserven zu schaffen, damit wir nicht dann, wenn der Tag kommt, alleine dastehen“, erklärt der Ärztliche Direktor, Dr. Peter Ahrens.
Bereits am Wochenende erreichten zahlreiche Bewerbungen die Aller-Weser-Klinik. Am Montag stand die Hotline nicht still, unter der Interessierte weiterführende Informationen erhalten. „Wir sind überwältigt von dieser Resonanz und beeindruckt, wie die Bevölkerung im Landkreis zusammenhält“, betont Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann. Diplom-Biologen, Reinigungskräfte, Servicekräfte, gelernte Pflegekräfte und viele weitere mehr – die Bandbreite der über 200 Freiwilligen sei groß.

 

Die AWK baue den Reservepool auf, in der Hoffnung, dass sie ihn nie angreifen müsse, so Aevermann weiter. Rechtzeitig Vorsorge zu treffen, sei in diesen Zeiten jedoch unerlässlich. Von allen Seiten spüre die Krankenhausleitung derzeit eine intrinsische Motivation. Die Menschen wollen Zueinanderhalten in schwierigen Zeiten: „Es ist ein Gefühl des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die meisten gemeldeten Freiwilligen geben nicht an, in welchem Bereich sie bei Bedarf unterstützen wollen. Sie sind bereit, da zu helfen, wo es nötig ist.“ Eine Flexibilität, die Aevermann freut.

Doch nicht nur aus der Bevölkerung kommt eine durchweg positive Resonanz. „Auch viele unserer Mitarbeiter in Teilzeit bieten an, freiwillig mehr zu arbeiten. Wir haben trotz einiger Ausfälle durch Quarantänemaßnahmen eine kleine Personalreserve, auf die wir zurückgreifen können, “ sagt Ahrens, dies sei ein gutes Gefühl. Auf allen Berufsgruppen innerhalb der Krankenhäuser laste derzeit eine unwahrscheinliche Verantwortung, angefangen bei den Reinigungskräften über das medizinische Fachpersonal bis hin zu den Verwaltungskräften. Es sei laut Ahrens jetzt der Spagat zwischen der Versorgung der Kranken, die bereits im Haus sind oder beispielsweise als Notfall ins Krankenhaus kommen, und den Corona-Patienten.

 

Die Personalabteilung der AWK erfasst aktuell alle Freiwilligen und regelt das Administrative. Die angedachten Aufgaben reichen vom hausinternen Hol- und Bringedienst, über Telefonate führen, Kopieren, Hilfe bei der administrativen Verwaltung, Reinigungstätigkeiten bis hin zur Essensverteilung. Die genauen Einsatzgebiete werden situationsbedingt im Ernstfall bestimmt. Sichergestellt ist, dass die Helfer nicht mit isolierten Corona-Patienten arbeiten.

 

Weitere Interessierte können sich unter der Emailadresse personal@aller-weser-klinik.de melden. Es wird darum gebeten, den Namen, Anschrift, Telefonnummer, Alter und besondere Fähigkeiten, derzeitiger Beruf oder Vorerfahrungen anzugeben, damit das Koordinationsteam Helfer und Aufgaben optimal zusammenbringen kann. Für weitere Informationen steht Interessierten werktags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr ein Mitarbeiter unter der Telefonnummer 04231-103-8002 zur Verfügung.  Auch die Website der AWK bietet Informationen: www.aller-weser-klinik.de.

 

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20Mrz

Gemeinsam gegen Corona

Aller-Weser-Klinik sucht freiwillige Helfer

 

Verden, 20. März 2020 – Unterstützende Hände könnten – unter Berücksichtigung der derzeitigen Lage in anderen europäischen Ländern – in den kommenden Wochen im medizinischen Bereich nötig sein. Aus diesem Grund startet die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) mit ihren Krankenhäusern in Achim und Verden vorsorglich bereits jetzt einen Aufruf im gesamten Landkreis, um ehrenamtliche Helfer zu finden, die im Bedarfsfall die Fachkräfte unterstützen und so der Bevölkerung helfen.

 

 

„Unser Personal arbeitet angesichts der zusätzlichen Herausforderung durch Corona in vielen Bereichen in der Nähe der Belastungsgrenze. Das betrifft nicht nur den medizinischen Part, sondern auch andere Berufsgruppen, die bei uns im Haus tätig sind“, erklärt Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor im Krankenhaus Verden. „Wir sind sehr gut aufgestellt und vorbereitet auf unterschiedliche Szenarien, die kommen könnten. Unsere Mitarbeiter haben in den letzten Wochen Hand in Hand gearbeitet und wichtige Vorkehrungen im Haus getroffen.“ Jedoch ist er sich sicher, dass die Belastung täglich wachsen wird, in einem noch nicht abschätzbaren Ausmaß. Daher sollen Teams, im Falle einer verschärfteren Lage, von allen nichtpflegerischen Aufgaben entlastet werden, um eine bestmögliche Versorgung der Patienten zu erhalten. Die Krankenhausleitung der AWK bittet daher engagierte Bürger um Unterstützung, damit die strukturierten Abläufe in den Krankenhäusern in Achim und Verden aufrechterhalten werden können.
Infrage kommen insbesondere ehemalige Zivildienstleistende/Bufdis, Medizinstudenten und alle, die motiviert sind, in dieser schwierigen Zeit das AWK-Team mit ihren persönlichen Fähigkeiten zu unterstützen. Menschen, die zum Beispiel durch die Einstellung ihrer Arbeitsmöglichkeiten in der Gastronomie oder der Schließung des Unternehmens aktuell zur Verfügung stehen, werden gebeten, sich freiwillig zu melden und registrieren zu lassen.

„Die Einsatzgebiete können ganz unterschiedlich sein. Wir werden die Tätigkeiten nach den Fähigkeiten der einzelnen Unterstützer auswählen“, so Ahrens, denn die Vielfalt der Aufgaben sei groß: Sie reicht vom hausinternen Hol- und Bringedienst , über Telefonate führen, Kopieren, Hilfe bei der administrativen Verwaltung, Reinigungstätigkeiten bis hin zur Essensverteilung, um nur einen Bruchteil der Möglichkeiten zu nennen. „Wir freuen uns über jede Kompetenz, die uns zur Verfügung gestellt wird“, betont Ahrens, stellvertretend für die gesamte Krankenhausleitung. „Sichergestellt ist selbstverständlich, dass die Helfer nicht mit isolierten Corona-Patienten arbeiten.“

Die AWK wird im Bedarfsfall kurzfristig auf die registrierten freiwilligen Helfer zurückgreifen, die dann unentgeltlich einen wichtigen Beitrag leisten, um die medizinische Versorgung im Landkreis weiterhin sicherzustellen.

Interessenten können sich ab sofort unter der Emailadresse personal@aller-weser-klinik.de melden. Es wird darum gebeten, den Namen, Anschrift, Telefonnummer, Alter und besondere Fähigkeiten, derzeitiger Beruf oder Vorerfahrungen anzugeben, damit das Koordinationsteam Helfer und Aufgaben optimal zusammenbringen kann. „Wir danken schon jetzt allen Bürgern, die sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren möchten“, betont Ahrens. Für weitere Informationen steht Interessierten werktags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr ein Mitarbeiter unter der Telefonnummer 04231-103-8002 zur Verfügung.

 

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16Mrz

Priorität hat immer die Patienten- und Mitarbeitersicherheit

Aller-Weser-Klinik spricht Besuchsverbot aus und sagt erste OPs ab

 

Verden, 16. März 2020 – Die Corona-Fälle häufen sich in ganz Deutschland, die Krankenhäuser bereiten sich auf eine Epidemie vor. So auch die Aller-Weser-Klinik gGmbH mit ihren Standorten in Achim und Verden. Veranstaltungen und ambulante Operationen werden für die nächsten Wochen abgesagt. Für die Besucher wurde ein Besuchsverbot ausgesprochen.

 

„Keiner weiß, wie sich die Situation entwickelt. Wir befinden uns, zusätzlich zur bevorstehenden Corona-Epidemie, in der Grippezeit. Influenza begleitet uns derzeit, zum Glück aber nicht in dem Ausmaß wie vor drei Jahren, “ beschreibt der Ärztlicher Direktor Dr. Peter Ahrens die momentane Situation. „Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir noch keinen bestätigten Corona-Fall im Krankenhaus, weder in Verden, noch in Achim.“ Die Mitarbeiter beider Krankenhäuser bereiten sich jedoch intensiv auf die bevorstehenden Wochen vor. Es gilt Kapazitäten für betroffene Patienten freizuhalten, um im Ernstfall schnell handeln zu können. Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und sieben Tagen (im Mittel etwa vier Tage), allerdings sind bis zu vierzehn Tage möglich, weiß Ahrens, der in der Aller-Weser-Klinik (AWK) federführend die Notfallpläne erstellt.

 

Ab sofort bleiben die Haupteingangstüren der Krankenhäuser für Besucher verschlossen. Eine Einlasskontrolle befindet sich in der Umsetzung. Ausnahmen gibt es für Besuche in gesundheitlichen Ausnahmesituationen, für eine Begleitperson bei der Geburt und am Wochenbett sowie bei der Begleitung von eingelieferten Akutpatienten durch Angehörige. „Diese Maßnahme ist zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter erforderlich“, so Marianne Baehr, Geschäftsführerin der AWK. „Wir folgen den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zur Prävention der Übertragung. Dazu gehört auch, dass wir alle Patienten bereits bei dem Verdacht auf eine Corona-Infektion in einen isolierten Bereich bringen, der in beiden Krankenhäusern fest definiert ist. Der Patient wird dabei an dem Geschehen in der Klinik vorbeigeschleust, damit es zu keiner weiteren Ansteckung kommen kann.“
Die Cafeterien in beiden Häusern und das Achimer Bewegungsbad sind für Externe geschlossen. Die Verpflegung der Patienten und Mitarbeiter ist natürlich weiterhin uneingeschränkt sichergestellt, sichert Baehr zu.

 

Soweit medizinisch vertretbar, werden ab sofort alle planbaren ambulanten Operationen und Eingriffe in der Aller-Weser-Klinik auf unbestimmte Zeit verschoben. „Hiermit folgen wir der Empfehlung, die das Land Niedersachsen ausgesprochen hat“, so Ahrens. Nur in dringenden Fällen finden diese wie geplant statt. Elektive vollstationäre Operationen und Eingriffe finden bislang nach wie vor statt, allerdings wird jeden Tag neu entschieden, betont Ahrens. Betroffene Patienten werden dann persönlich vom zuständigen Bereich der Klinik telefonisch informiert, wenn die Operation nicht wie geplant durchgeführt werden kann. Baehr und Ahrens appellieren an die Bevölkerung, dass sich Patienten, die vor einer Behandlung in der AWK stehen, sofort melden, wenn sich diese krank fühlen, d.h. zum Beispiel Fieber, Husten oder grippale Beschwerden haben. Gleiches gilt, wenn sich Personen innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem COVID-19-Fälle vorgekommen sind. Selbstverständlich stehen beide Krankenhäuser weiterhin 24 Stunden am Tag für die Notfallversorgung zur Verfügung.

 

Veranstaltungen, wie Kreißsaalführungen, Vorträge der Reihe ‚Medizin aktuell‘ oder dem Zukunftstag werden vorerst alle abgesagt. Welche Termine dieses genau betrifft, ist unter www.aller-weser-klinik.de zu sehen.

 

„Bei allen Schritten, die wir jetzt in die Wege leiten oder bereits umgesetzt haben, hat die Patienten- und Mitarbeitersicherheit immer oberste Priorität“, betont Baehr. Für die Mitarbeiter werden derzeit neue unterschiedliche Arbeitsmodelle umgesetzt, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. So arbeiten die Kräfte im nicht-medizinischen Bereich beispielsweise zeitversetzt, Mitarbeiter, die sich derzeit noch ein Büro teilen, werden so gut es geht räumlich getrennt.

 

Die Aller-Weser-Klinik veröffentlicht wichtige Informationen auf ihrer Website www.aller-weser-klinik.de. Über die aktuelle Lage im Landkreis finden Interessierte Informationen unter www.landkreis-verden.de/coronavirus.

 

 

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10Mrz

Baustelle: Im Einzelfall Arbeit an Samstagen erforderlich

Verden, 10. März 2020. Die Bauarbeiten schreiten voran. Die Baugrube ist weitestgehend ausgehoben, noch in diesem Monat werden zahlreiche LKW’s erwartet, die  den benötigten Beton liefern.

Um die Vorbereitung der  Betonarbeiten gut und zeitgerecht durchführen zu können, ist es erforderlich, dass die Bauarbeiten auch an einigen Samstagen in der Zeit zwischen 7:00 und 15:00 Uhr durchgeführt werden.

An einem Tag im März soll die Bodenplatte gegossen werden. Etwa 40 Betonmischer werden das Material anliefern. An diesem Tag sollen die Bauarbeiten bereits gegen sechs Uhr anfangen. Vor allem die Betonarbeiten sind abhängig von den Wetterverhältnissen. Denn der Beton braucht Zeit, um auszuhärten.

Im Neubau entstehen vier neue OP-Säle und Pflegestationen mit jeweils 60 Betten. Steht das Haus, müssen fast alle umziehen. Die einzigen Stationen, die nach dem Neubau im Altbau bleibt, ist die Intensivstation (die im Neubau zusätzliche Zimmer erhält) und die Gynäkologie/Geburtshilfe. Beide Bereiche wurden in den letzten Jahren schon grundlegend saniert. . Die freiwerdenden Räume werden u.a. für Arzt- und Funktionsdienst, Verwaltung und Bereitschaftsdienste genutzt.

Trotz Verzögerungen soll in einem Jahr Richtfest gefeiert werden. Mitte Dezember wurde der Bau zuletzt wegen des Erdbebens unterbrochen. Ein Sachverständiger musste eine Beweisaufnahme der vorhandenen Risse in den Nachbargebäuden vornehmen, um auszuschließen, dass diese später der Baustelle zugeschrieben werden.

Die Idee hinter der Bauplanung, ein neues Bettenhaus an die Klinik anzubauen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen, geht bisher auf. Das ist vor allem möglich, weil die Baustelle auf der Seite des Hauptgebäudes gebaut wird, die am weitesten weg von Patientenzimmern ist. Die ersten Pläne aus dem Jahr 2009 hatten das noch nicht im Blick.

 

 

 

 

9Mrz

AWK präsentiert sich auf Berufs-Orientierungs-Messe in Kirchlinteln

 

 

Verden, 9. März 2020 – In Kirchlinteln fand am 5. März 2020 in der Schule am Lindhoop zum vierten Mal die Berufs-Orientierungs-Messe (BOM) statt, bei der sich auch in diesem Jahr wieder die Aller-Weser-Klinik gGmbH vorgestellt hat.

 

Über die Neugierde der Schüler freute sich Martina Langemeier, Assistentin der Pflegedirektion der Aller-Weser-Klinik. Die Schüler der neunten und zehnten Klassen von der Schule am Lindhoop waren in Gruppen aufgeteilt. 20 Minuten standen jeder Gruppe pro Station zur Verfügung, ein enges Zeitfenster, was Langemeier mit Unterstützung von Nicole Mauter, Auszubildende in der AWK, nutzte, um über die Bedeutung der persönlichen Hygiene im Zusammenhang mit der aktuellen Lage sowie Infektionswege aufzuklären. Großes Erstaunen war in den Gesichtern festzustellen, als gezeigt wurde, wie die korrekte Durchführung der hygienischen Händedesinfektion abläuft und bei der Begutachtung der Ergebnisse des Selbsttests. „Besonders interessiert waren viele an den Themen Infektion und Operation“, so Langemeier, die sich über den Wissensdurst der jungen Besucher freute. Doch der praktische Teil war noch nicht zu Ende. Ausgestattet mit Schutzhandschuhen und Mundschutz wurden fleißig Pflaster und Verbände angelegt.

Im Anschluss an die höheren Jahrgänge, hatten die fünften bis siebten Klassen die Möglichkeit, sich auf der Messe zu informieren.

6Mrz

AWK zeigt Berlin die „Rote Karte“

Klinik protestiert gegen die Reform der ambulanten Notfallversorgung

Verden, 6. März 2020. Die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) sorgt sich um den Erhalt der ambulanten Notfallversorgung. Im Rahmen der Aktion „Pro Patient“ sammelt die Klinik ab sofort Unterschriften von Unterstützern und schickt diese an den Abgeordneten des Wahlkreis Osterholz-Verden im Bundestag Andreas Mattfeldt (CDU) nach Berlin.

Unterstützer können auf einer symbolischen roten Karte unterschreiben und diese beim Personal abgeben oder in dafür bereitgestellte Kästen werfen. Hintergrund ist ein Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung, der derzeit im Bundestag beraten wird.

AWK-Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann sagt: „Wenn der Bundestag diese Reform beschließt, werden ambulante Notfallpatienten nicht mehr an jedem Akutkrankenhaus versorgt werden können. Etwa die Hälfte der Krankenhäuser soll von der ambulanten Notfallversorgung ausgeschlossen werden. Die andere Hälfte der Krankenhäuser muss mit einem Anstieg der Zahl der Notfallpatienten und noch längeren Wartezeiten für Patienten rechnen.“

Unterstützer erhalten die rote Karte in den Patienteninformationen der beiden Krankenhäuser in Achim und Verden.

 

4Mrz

CORONA – Unsere Tipps und Empfehlungen für Sie

Experten der Aller-Weser-Klinik helfen weiter

 

In den vergangenen Tagen wurden mehrfach in der Aller-Weser-Klinik Flaschen mit Desinfektionsmittel aus den Spendern im Eingangsbereich sowie in Besuchertoiletten entwendet. Durch Taten wie diesen ist keinem geholfen.
Die Experten der Aller-Weser-Klinik empfehlen der Bevölkerung in Anlehnung an das Robert Koch-Institut folgende Maßnahmen, um sich und die Mitmenschen zu schützen:

 

Vorbeugung statt Panik
Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) wird von Mensch zu Mensch durch die Tröpfcheninfektion übertragen. Schützen können Sie sich durch

  • Regelmäßiges und gründliches Waschen der Hände mit Seife,
  • Niesen in die Armbeuge,
  • Nutzung von Einweg-Taschentüchern,
  • Abstand (ca. 1-2 Meter) zu Erkrankten,
  • Meiden von Personenansammlungen
  • Meiden von Reisen in Risikogebiete

Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der vorherrschenden Grippewelle angeraten.

 

Bei Infektionsverdacht
Sollten Sie Anzeichen verspüren, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) hindeuten, wenden Sie sich telefonisch (!!!) an Ihren niedergelassenen Arzt oder über die Telefonnummer 116 117 an den Kassenärztlichen Notdienst. Am Telefon wird mit Ihnen das weitere Vorgehen besprochen.
Die Aller-Weser-Klinik ist nicht die erste Anlaufstelle! Abstriche werden nur bei Patienten durchgeführt, die die Kriterien vom Robert Koch-Institut erfüllen.
In akuten Notfällen stehen Ihnen unsere Zentralen Notaufnahmen in Achim und Verden zur Verfügung.

 

Welche Symptome deuten auf eine Infektion mit dem Coronavirus hin?
„Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus führt der WHO zufolge zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit, in China wurden bei einigen Patienten auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost berichtet. Einige wenige Betroffene litten an Übelkeit, einer verstopften Nase und Durchfall.“ (Robert Koch-Institut)

 

Umfassende Informationen zum Corona-Virus erhalten Sie direkt beim Robert Koch-Institut. Wir empfehlen zur Übersicht folgende Seite: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

 

 

 

 

 

21Feb

AWK nimmt an Azubi-Austausch mit Marokko teil

Auszubildende der AWK hat vier Wochen lang in Marokko Kranke gepflegt. 

Achim, 21. Februar 2020. Die Auszubildenden der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) können während ihrer Ausbildungszeit an einem Austausch mit einem marokkanischen Krankenhaus teilnehmen. Julia Schmieta, Auszubildende im dritten Lehrjahr, hat vier Wochen lang in Marokko gearbeitet und dabei Unterschiede neu schätzen gelernt.

Verantwortung übernehmen steht für marokkanische Auszubildende ganz oben auf der Liste ihrer Fähigkeiten. Julia Schmieta ist überrascht, als Sie am ersten Tag die Station in Al Hoceïma an Marokkos Nordküste betritt. Die Station wird nur von Schülern betrieben. Sie legen Katheter, nehmen Blut ab und wechseln Verbände. Examinierte Pflegekräfte sitzen im Büro und kümmern sich um Planung und Organisation. Ärzte kommen zu Untersuchungen vorbei.

In Deutschlands Krankenhäusern undenkbar, in Marokko Alltag: Der Datenschutz spielt nur eine Nebenrolle. Denn die Krankenakte hängt meist vollständig am Bett. Weitere Entdeckungen Schmietas sind, dass das Krankenhaus in Marokko über kaum Kommunikationstechnik verfügt. Ärzte und Schwestern arbeiten ohne Telefone und Computer. Dafür verläuft sich ab und zu eine wildlebende Katze auf den Krankenhausflur. Schmieta sagt: „Ich habe großen Respekt dafür, was die Teams dort trotz schwieriger Umstände auf die Beine stellen. Gleichzeitig bin ich dankbar für die Standards, etwa beim Datenschutz oder in der Technik, die wir in Deutschland selbstverständlich finden.“

Bei der Arbeit als Pflegekraft in Deutschland steht die professionelle Pflege von Patienten und die Beziehungsgestaltung im Vordergrund. Im Unterschied dazu kümmern sich in Marokko Angehörige um Wohlbefinden, Ernährung und Körperpflege der Patienten. Die 20-jährige Schmieta sagt: „Nach meinem Aufenthalt in Al Hoceïma verstehe ich die Menschen aus der Region viel besser, die in die AWK oftmals mit der ganzen Großfamilie kommen. Das wirkt hier manchmal etwas laut und aufdringlich, aber in ihrer Heimat ist das notwendig, um den Patienten zu versorgen.“

Der Patient steht im Mittelpunkt im Krankenhaus. Es ist keine Überraschung festzustellen, dass das in Deutschland stiller geschieht als in Marokko. Das betrifft auch den Umgang mit Tod und Trauer. Julia Schmieta war beeindruckt von der Gefühlsintensivität, die die Marokkaner zeigen: „Stirbt ein Patient, weinen Ärzte und Schwestern gemeinsam.“

Möglich gemacht hat den Austausch die Krankenpflegeschule in Osterholz-Scharmbeck, die die Kontakte herstellt und sich um die Finanzierung kümmert. Unterkunft, Reise und ein Taschengeld werden bezahlt. Englische, französische oder arabische Sprachkenntnisse sind empfehlenswert.

 

 

 

21Feb

Kostenfreie Vorträge der Aller-Weser-Klinik

2020 bietet die Aller-Weser-Klinik 13 Vorträge aus der Reihe „Medizin aktuell“ an.

Verden, 12. Februar 2020 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) bietet im Jahr 2020 insgesamt 13 kostenfreie Vorträge im Rahmen der Reihe „Medizin Aktuell“ zu medizinischen Themen an. Alle Vortragstermine und -inhalte können dem druckfrischen Programm entnommen werden, das in den Regionen Verden und Achim an öffentlichen Orten, in Apotheken und Arztpraxen ausliegt. Unter www.aller-weser-klinik.de ist es auch online zu finden.

„Wichtige Merkmale der Veranstaltungen von „Medizin aktuell“ sind laienverständliche Fachinformationen gepaart mit der Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen“, sagt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der AWK. Die Dozenten sind Spezialisten in ihrem Fachgebiet und geben Einblicke in Krankheitsbilder, Möglichkeiten der Prävention und Therapiemethoden. Baehr erklärt: „Wir hoffen, dass unsere Vorträge den Menschen in der Region nicht nur Informationen über Krankheiten vermitteln, sondern dass sie auch aufklären und damit dazu beitragen, dass Krankheiten gar nicht erst entstehen.“ Die Vorträge finden über das Jahr verteilt in den Krankenhäusern in Achim und in Verden statt.

Am 25. März beginnt die Vortragsreihe im Krankenhaus Verden mit dem Referat des Kardiologen, Chefarzt Ralf Wessel, über Herzschwäche und Möglichkeiten der Therapien für Betroffene. Am 6. Mai heißt der erste Vortrag im Krankenhaus Achim „Knochenbrüche bei Osteoporose“. Der Dozent ist Chefarzt Dr. Tim Düring, der sowohl Chirurg als auch Orthopäde ist.

Neben den Vorträgen, die sich mit Krankheiten, deren Therapie oder deren Verhütung beschäftigen, öffnen zwei Vorträge den Blick für ethische Fragen: Am 27. Mai spricht Dr. Peter Ahrens in Verden über Patientenverfügungen und was Betroffene dabei bedenken sollten. Am 7. Oktober berichtet Dr. Henning Hovorka in Achim über ethische Entscheidungen im medizinischen Alltag und wie Angehörige den Patientenwillen ermitteln können, wenn der Betroffene ihn etwa nicht mehr klar artikulieren kann.

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt die AWK vor jedem Termin in der Presse und auf ihrer Homepage bekannt. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern etwa 90 Minuten. Die Veranstaltungsräume sind ausgeschildert. Der Eintritt ist kostenlos, die Vortragsräume sind barrierefrei zu erreichen.

Das Programm von Medizin Aktuell 2020  (bitte klicken, um den ausführlichen pdf-Flyer zu erhalten)

25. März Schwache Herzen – stark unterstützt, Verden

22. April Spurensuche im Darm, Verden

06. Mai Knochenbrüche bei Osteoporose, Achim

27. Mai Patientenverfügung – Was muss ich bedenken? Verden

03. Juni Diagnostik und Therapie des schmerzhaften Handgelenkes, Achim

24. Juni Wiederbelebung – Was kann ich tun? Verden

01. Juli Das unverzichtbare Gelenk: Die Schulter, Achim

02. September Schwache Herzen – stark unterstützt, Achim

23. September Das überflüssige Organ: Die Gallenblase, Verden

07. Oktober Der Wille des Patienten zählt, Achim

28. Oktober Symptome erkennen – Dem Brustkrebs keine Chance geben, Verden

04. November Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Achim

25. November Moderne operative Hüftarthrosebehandlung, Verden

13Feb

Auf der Baustelle der AWK beginnen die Erdarbeiten

Transporte verursachen verstärkten LKW-Verkehr.

Verden, 13. Februar 2020. Auf der Baustelle an der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) beginnen jetzt die Erdarbeiten. Anwohner müssen mit mehr LKW-Verkehr durch Transporte rechnen.

Bagger und Radlader wühlen sich durch den Boden. Nach und nach graben sie sich durch das Erdreich und vergrößern das entstehende Loch. Auf der Baustelle an der AWK in Verden wird jetzt die Baugrube ausgehoben. Dafür werden in den folgenden Wochen rund 800 Anfahrten mit LKWs nötig sein. Erde, Sand und Schotter müssen hin- und her transportiert werden. Zwischen 15- und 25 LKW täglich werden insgesamt 11 000 Kubikmeter Erdreich bewegen.

An einem Tag im März soll die Bodenplatte gegossen werden. Etwa 40 Betonmischer werden das Material anliefern. An diesem Tag sollen die Bauarbeiten bereits gegen sechs Uhr anfangen. Vor allem die Betonarbeiten sind abhängig von den Wetterverhältnissen. Denn der Beton braucht Zeit, um auszuhärten.

Im Neubau entstehen vier neue OP-Säle und Pflegestationen mit jeweils 60 Betten. Steht das Haus, müssen fast alle umziehen. Die einzigen Stationen, die nach dem Neubau im Altbau bleibt, ist die Intensivstation (die im Neubau zusätzliche Zimmer erhält) und die Gynäkologie/Geburtshilfe. Beide Bereiche wurden in den letzten Jahren schon grundlegend saniert. . Die freiwerdenden Räume werden u.a. für Arzt- und Funktionsdienst, Verwaltung und Bereitschaftsdienste genutzt.

Trotz Verzögerungen soll in einem Jahr Richtfest gefeiert werden. Mitte Dezember wurde der Bau zuletzt wegen des Erdbebens unterbrochen. Ein Sachverständiger musste eine Beweisaufnahme der vorhandenen Risse in den Nachbargebäuden vornehmen, um auszuschließen, dass diese später der Baustelle zugeschrieben werden.

Die Idee hinter der Bauplanung, ein neues Bettenhaus an die Klinik anzubauen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen, geht bisher auf. Das ist vor allem möglich, weil die Baustelle auf der Seite des Hauptgebäudes gebaut wird, die am weitesten weg von Patientenzimmern ist. Die ersten Pläne aus dem Jahr 2009 hatten das noch nicht im Blick.

 

 

 

13Feb

Acht Jugendliche informieren sich am „Tag der Betriebe“ über Pflegealltag

Aller-Weser-Klinik stellt den Beruf der Pflegefachfrau/mann anschaulich dar.

Verden, 13. Februar 2020. Acht Jugendliche haben am sogenannten „Tag der Betriebe“ die Chance genutzt, um den Beruf als Pflegefachfrau/Pflegefachmann in der Aller-Weser-Klinik gGbmH (AWK) kennen zu lernen.

Sieben Schülerinnen und ein Schüler von verschiedenen Schulen des Landkreises haben am „Tag der Betriebe“ den Weg in die AWK gefunden, um sich aus erster Hand über den Alltag auf einer Pflegestation zu informieren. Die Assistentin der Pflegedirektion Martina Langemeier zeigte ihnen zusammen mit der Auszubildenden Öznur Alma einige wichtige Handgriffe aus dem Alltag einer Pflegefachkraft. Dazu gehörten beispielsweise Händedesinfektion, Schutzkleidung anlegen, Transfer vom Rollstuhl ins Bett, Patienten im Bett bewegen, Kopfkissen beziehen, Spritzen mit Wasser aufziehen, Blasenkatheter blocken oder Verbände anlegen.

Alle Jugendlichen, die in die AWK kamen, besuchen zurzeit die zehnte Klasse. Martina Langemeier lobt die Aktion: „Insgesamt waren alle sehr interessiert und haben begeistert mitgemacht. Einige äußerten den Wunsch, eine Ausbildung in der Pflege absolvieren zu wollen, eine Schülerin hat direkt im Anschluss eine Bewerbung für ein Freiwilliges Soziales Jahr abgegeben.“

Der „Tag der Betriebe“ ist eine Aktion der Agentur für Arbeit. Insgesamt 45 Betriebe haben daran teilgenommen.

 

 

6Feb

Echte Notfälle erkennen

Vier Pflegekräfte der Notfallambulanz haben Weiterbildungen abgeschlossen. Immer mehr Menschen kommen in die Ambulanz.

Verden, 5. Februar 2020 –Die Notfallambulanzen der Aller-Weser-Klinik (AWK) gGmbH in Verden und Achim haben aufgerüstet. Vier examinierte Pflegekräfte haben jetzt die wichtige Weiterbildung zum „Gesundheits- und Krankenpfleger/in für Notfallpflege“ abgeschlossen. Das bedeutet Qualitätssicherung für die Ambulanz und damit eine noch bessere Versorgung der Patienten.

Die Anforderungen in der zentralen Notfallambulanz (ZNA) AWK haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Die ZNA ist die wichtigste Anlaufstelle für den Rettungsdienst. Schon immer war es daher wenig planbar, wie viele Patienten in die Notaufnahmen kommen. In den letzten Jahren nutzen aber immer mehr Menschen die Notaufnahmen. Wurden etwa im Jahr 2010 in der Verdener Notaufnahme rund 10.300 Patienten ambulant und stationär behandelt, waren es im Jahr 2015 bereits 15.450 und im Jahr 2019 schon 17.600.

Nicht jeder dieser Patienten ist ein echter Notfall, müsste also unmittelbar behandelt werden, weil er etwa lebensbedrohlich verletzt ist. „Manchmal steht ein Patient mit einer Erkältung neben jemanden mit einem nahenden Herzinfarkt“, erklärt Notfallpflegerin Heidi Darr. Für die Pflegekräfte bedeutet das, dass Sie aus der Gruppe von Patienten mit den unterschiedlichsten Leiden möglichst schnell diejenigen identifizieren müssen, die dringlich behandelt werden müssen.

In der Weiterbildung zum Notfallpfleger haben die Pflegekräfte jetzt mehr Hintergrundwissen gesammelt, um diese Aufgaben bestmöglich zu bewältigen. Darüber hinaus ging es u.a. um die speziellen Anforderungen von Patienten mit Demenz oder mit Missbrauchserfahrungen. „Jetzt unterfüttert das theoretische Wissen mein praktisches Handeln im Alltag deutlich“, betont Notfallpfleger Sebastian Litzkuhn. Neben Darr und Litzkuhn feierten Dana Schubert und Anja Dumke die bestandenen Prüfungen. Insgesamt haben sieben Pflegekräfte im 35-köpfigen Team der Notaufnahme in den beiden Häusern der Aller-Weser-Klinik die Weiterbildung zum Notfallpflegekraft bereits hinter sich. Weitere sollen folgen. Die Weiterbildung richtet sich an examinierte Pflegekräfte, die mindestens fünf Jahre Berufserfahrung haben und ist vergleichbar mit einer Meisterprüfung.

Bildunterschrift: Pflegedirektorin Christine Schrader (links) und AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr (rechts) gratulieren Dana Schubert, Anja Dumke, Sebastian Litzkuhn und Heidi Darr (v.l. nach rechts) zur bestandenen Prüfung.

 

28Jan

Entwarnung - Keine Coronavirusinfektion in Achim

Das Krankenhaus Achim informiert, dass der Verdacht auf eine Coronavirusinfektion einer Patientin nicht bestätigt wurde. Die Untersuchungen haben  eindeutig ergeben, dass eine Infektion mit Influenzaviren vorliegt.</strong></p>
<p>Verden, 4. Februar 2020. Seit Sonntag, 2. Februar befand sich eine junge Patientin zur Abklärung einer Coronavirusinfektion stationär in der Aller-Weser-Klinik im Krankenhaus Achim. Obwohl die Patientin nicht die Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen harten Verdachtsfall erfüllt, wurde sie vorsorglich isoliert. Sie hatte sich nach Ihrer Urlaubsrückkehr aus Dubai mit Fieber im Achimer Krankenhaus gemeldet.</p>
<p>„Wir haben Sie entsprechend der Vorgaben des RKI isoliert. Die Mund-, Nasen- und Rachenabstriche werden derzeit im Labor untersucht“, berichtet der behandelnde Chefarzt Dr. Lothar Gawlik. Die Patientin weist grippeartige Symptome auf und da sie möglicherweise Kontakt zu Erkrankten während ihrer Reise hatte, werden diese Maßnahmen auch in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt Verden prophylaktisch umgesetzt. Eine Lebensgefahr besteht derzeit nicht.</p>
<p>Der Ärztliche Direktor und Vorsitzende der Hygienekommission Achim und Verden, Dr. Peter Ahrens mahnt, dass es sich bisher nur um die Abklärung eines Verdachtes handelt. Wie alle anderen Fachleute weist er auf die derzeit als gefährlicher einzustufende virale Grippeinfektion, die Influenza hin. Als Schutz vor beiden Erkrankungen gilt: Gute Händehygiene, das heißt, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife und keine Begrüßungen per Handschlag. Niesen und Husten sollte man in ein Taschentuch oder in die Armbeuge.</p>

23Jan

Ausbildungsreform: „Die Ausbildung in der Pflege wird vielfältiger“

Die Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik Christine Schrader erklärt im Interview die neue generalistische Pflegeausbildung.

Verden – 17. Januar 2020. Im Jahr 2020 startet die neue generalistische Pflegeausbildung auch in der Aller-Weser-Klinik (AWK). Damit werden die bisherigen Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammengelegt. Was das im Detail bedeutet, erklärt AWK-Pflegedirektorin Christine Schrader.

Frage: Frau Schrader, war die bisherige Ausbildung in der Pflege nicht gut genug oder warum wird sie jetzt verändert?

Schrader: Das ist keine Frage von gut oder schlecht. Die neue generalistische Ausbildung als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann ist vielmehr eine Antwort auf die veränderten Bedingungen in der Pflege. Durch die immer älter werdende Bevölkerung treffen Pflegekräfte im Krankenhaus auf immer mehr alte Menschen, andersherum treffen Pfleger im Altersheim auf immer mehr kranke Menschen. Die Aufgaben der Fachbereiche überschneiden sich in der Praxis also immer mehr.

Frage: Welche Vorteile hat die neue Ausbildung für die Auszubildenden?

Schrader: Die Ausbildung wird vielfältiger und damit abwechslungsreicher. Denn die Auszubildenden verbringen ihre Zeit an Einsatzorten aller drei Bereiche. Darüber hinaus ist auch ein Auslandseinsatz möglich. Für uns ist das in mancherlei Hinsicht eine Umstellung, denn wir sehen die Auszubildenden während der Ausbildungszeit weniger. Darüber hinaus muss sich der oder die Auszubildende nicht von vornherein festlegen, sondern kann in allen Bereichen Erfahrungen sammeln und auch in allen drei Bereichen später arbeiten. Besonders für junge Menschen, die noch nicht so genau wissen, wo es hingeht, halte ich das für sehr attraktiv.

Frage: Die Aller-Weser-Klinik sucht noch Auszubildende für das Jahr 2020. Welche Voraussetzungen sollten sie mitbringen?

Schrader: Ein mittlerer Schulabschluss muss es sein. Unter unseren Auszubildenden ist aber auch jemand, der hat einen Hauptschulabschluss. In Kombination mit einer schulischen Ausbildung zur Pflegeassistenz, beispielsweise in der berufsbildenden Schule Verden, ist das auch möglich. Damit erwirbt man automatisch den mittleren Schulabschluss. Im Umgang mit den Patienten empfiehlt es sich, keine Berührungsängste zu haben, und vor allem Einfühlungsvermögen und Kontaktfreude. Ein vorheriges Praktikum in der Pflege ist wünschenswert.

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie hier

17Jan

Neuer Chefarzt: „Vertrauen ist mitentscheidend für Genesung“

Der neue Leiter in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie in Verden heißt Friedrich Wenner.

Verden, 23. Januar 2020 – Zum neuen Jahr begrüßt die Aller-Weser-Klinik (AWK) in Verden einen neuen Chefarzt. Nachfolger von Dr. Fabio Crescenti in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie ist Friedrich Wenner, der zuletzt in Nienburg beschäftigt war.

AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr freut sich über den Chefarzt, der ihr Haus bereits aus einer früheren Zusammenarbeit mit dem Diakoniekrankenhaus Rotenburg, seinem damaligen Arbeitgeber, kennt: „Es ist sehr wertvoll, dass Herr Wenner den Klinikalltag der AWK kennt. Er weiß genau, in welchen Bereichen seine hervorragenden Fähigkeiten unsere Arbeit bestmöglich ergänzen und wie wir gemeinsam vorangehen können. Darüber hinaus passt seine empathische und freundliche Art wunderbar zu uns! Nicht nur ich freue mich sehr, dass er wieder da ist!“

Friedrich Wenner ist anerkannter Facharzt für Allgemein-, Viszeralchirurgie/Spezielle Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie. Der gebürtige Westfale war zuletzt Chefarzt in den Helios-Kliniken Nienburg und leitete dort das Darmzentrum. Er arbeitete zuvor im Diakonie-Krankenhaus Rotenburg, wo er insgesamt zehn Jahre beschäftigt war. Dort hat er sowohl die Gefäßchirurgie als Sektionsleiter verantwortet als auch später die Position des leitenden Oberarztes in der Klinik für Allgemein -, Viszeral – und Thoraxchirurgie bekleidet.

Weitere Stationen waren Arendal/Norwegen und zehn Jahre war er in Bremer Kliniken beschäftigt. Sein Studium als Mediziner absolvierte er in Berlin und Italien. Eine enge Verbindung nach Italien zeichnete auch seinen Vorgänger aus. Dr. Fabio Crescenti hat die AWK verlassen, um zurück in seine Heimat Sizilien zu ziehen.

Wenner bringt eine fundierte Expertise als Bauch – und Schilddrüsenchirurg mit. Seine Fähigkeiten als Gefäßchirurg geben ihm eine zusätzliche Sicherheit, auch sehr komplexe Situationen zu beherrschen. Neben den operativen Aufgaben ist für den neuen Chefarzt Wenner im Klinikalltag die Kommunikation mit den Patienten und zuweisenden Ärzten sehr wichtig. „Besonders in Notsituationen, in denen sich unsere Patienten befinden, halte ich einen guten Kontakt, der Vertrauen aufbaut, für mitentscheidend für den Genesungsprozess.“ Um die Arbeit für die Pflegekräfte und Ärzte attraktiver zu machen, will er Umstrukturierungen mitgestalten, damit alle mehr Zeit für fachliche und weniger für bürokratische Aufgaben aufbringen können.

Mehr Informationen zum Fachgebiet des neuen Chefarztes bekommen Sie hier

16Jan

Baustelle Verden: Das Treppenhaus ist abgerissen

Bauarbeiter schaffen Platz für das neue Bettenhaus.

Verden – 15. Januar 2020. Nach einigen Verzögerungen begann am 15. Januar der Abriss des Treppenhauses an der Aller-Weser-Klinik in Verden. Für den Abriss sind auf der Baustelle drei bis vier Tage eingeplant. Die Fortschritte können über die Baukamera unter www.aller-weser-klinik.de verfolgt werden.

Der Abriss des Treppenhauses, an der Ecke Burgberg/Ecke Sedanstraße soll Platz schaffen für den Neubau. Die Abrissarbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche dauern. Anschließend sorgen die Bauarbeiter für die Stärkung des Fundaments der bestehenden Klinikgebäude, um ein Abrutschen zu verhindern. Daraufhin wird die Baugrube für das neue Gebäude ausgehoben. Es folgen Kanalarbeiten und parallel dazu wird die Grube mit Schotter gefüllt und betoniert. Im Frühsommer stehen dann voraussichtlich die ersten Mauern.

Das neue Bettenhaus, in dem auch ein neuer OP-Bereich enthalten sein wird, wird voraussichtlich im Jahr 2022 fertig sein. Knapp 38 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Allein für die Planung werden etwa 1,7 Millionen Euro benötigt. Die Stadt Verden sowie der Landkreis tragen jeweils zehn Prozent der Gesamtsumme. Der Rest kommt vom Land Niedersachsen.

4Jan

"Familienwerkstatt" stellt sich bei Informationsabenden in Geburtsklinik vor

Der Verein für Eltern stellt sich bei Informationsabenden in Geburtsklinik vor.

Verden – 4. Januar 2020. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet jeweils am Mittwoch, 8. und 15. Januar 2020 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Vorab besteht die Möglichkeit, sich über kostenlose Angebote der „Familienwerkstatt“ Verden zu informieren.

Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten Fragen rund um die Geburt.

Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20. Ab 18.30 Uhr besteht vorab die Möglichkeit, sich bei Dr. Hannsjörg Bachmann von der Familienwerkstatt im Landkreis Verden über deren kostenfreie Seminare für werdende Eltern und Eltern von Kindern bis zu drei Jahren informieren. Die „Familienwerkstatt“ ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2016 besteht.

Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511 und unter familienwerkstatt-verden.de

3Jan

Jubiläen und Ruhestand: Aller-Weser-Klinik feiert 23 Mitarbeiter für fast 700 Jahre Mitarbeit

Verden – 2. Januar 2020. Über mangelnde Treue konnte sich die Geschäftsführung der Aller-Weser-Klinik (AWK) auf der Feier am Endes des Jahres für Jubilare und Ruheständler nicht beklagen. Die meisten haben einen großen Teil ihres Arbeitslebens in der Klinik verbracht. Auf insgesamt 689 Jahre Mitarbeit in den Krankenhäusern in Achim und Verden kamen die anwesenden Angestellten, die Jubilaeen und Ruhestand feierten.

Neun Mitarbeiter aus dem Pflegedienst blicken auf ein Vierteljahrhundert in den Krankenhäusern in Achim und Verden, der heutigen Aller-Weser-Klinik zurück, acht Mitarbeiter sogar auf annähernd eindrucksvolle vier Jahrzehnte.

Den Ruhestand genießen können zukünftig fünf AWKler. Gratuliert wurde außerdem einer Mitarbeiterin der Aller-Weser-Management & Service GmbH, die seit zehn Jahren im AWK-Tochterunternehmen beschäftigt ist.

AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr sagte: „Das sind Anlässe für mich, Danke zu sagen. Danke dafür, dass Sie für Qualität, Verlässlichkeit, Vertrauen und Kontinuität sorgen, diese Werte, die für unsere Patienten und ihre Genesung so wichtig sind.“

Gespannt verfolgten die Anwesenden, was aus dem Leben der Kollegen aus ihrer Zeit vor der Tätigkeit in den Krankenhäusern im Landkreis Verden berichtet wurde. Die späteren Krankenpflegerinnen hatten u.a. eine Ausbildung zur Heilpraktikerin absolviert, als Friseurin oder als Hausmeister im Minorittenkloster gearbeitet.

Bewegend war der Bericht über den Weg einer Krankenschwester, die vor rund 30 Jahren eigentlich schon ihre Flucht aus dem damals noch im DDR-Gebiet liegenden Leipzig nach Westdeutschland geplant hatte. Dann fiel die Mauer und sie reiste einen Tag später ohne Probleme über die Grenze nach Bremen. Als symbolisches Dankeschön für die langjährige Mitarbeit überreichten Marianne Baehr und die Betriebsratsvorsitzende Martina Allhusen allen Jubilaren und Ruheständlern Geschenke und eine Urkunde.

Bei dem anschließenden Abendessen wurde sich an so manches Ereignis der vergangenen Jahre fröhlich erinnert.

Mehr als 650 Mitarbeiter beschäftigt die Aller-Weser-Klinik (AWK) an ihren beiden Standorten, den Krankenhäusern Achim und Verden. Dort werden jährlich rund 15.000 Patienten stationär und nochmals doppelt so viele ambulant behandelt.

Jubiläum 10 Jahre

Eleni Tsoli

Jubiläum 25 Jahre

Tatjana Nadeshdin, Elke Havenstein, Anna Truderung, Claudia Radloff, Ute Listner, Alke Wittenburg, Michaela Riepe, Bettina Drinkmann, Bianca Schlemermeyer.

Jubiläum 40 Jahre Karl-Josef Rohmann, Silvia Klahr, Carola Müller, Rita Herborth, Margitta Schröder, Helga Groß, Heike Rübek-Intemann, Monika Henke.Ruhestand Sigrid Wellbrock, Renate Kopelke, Ingeborg Szabo, Marlen Mahs, Christine Heider.

Bildunterschrift Zählt man die Arbeitsjahre aller Jubilare in den Krankenhäusern Achim und Verden zusammen, so kommt man auf fast 700 Jahre. Foto: AWK

3Jan

Aller-Weser-Klinik verlegt im Zuge der Bauarbeiten den Haupteingang

Ab Montag, den 16. Dezember, erreichen Besucher und Patienten die Aller-Weser-Klinik (AWK) Verden nicht mehr wie gewohnt. Im Zuge der Bauarbeiten wird der Haupteingang verlegt. Außerdem wird das Treppenhaus Am Burgberg/Ecke Sedanstraße abgerissen, um Platz für den Neubau des Bettenhauses zu schaffen.

Die Vorbereitungen zum Abriss des Treppenhauses Am Burgberg/Ecke Sedanstraße laufen bereits. Der Blitzschutz, die Brandmeldeanlage sowie die Strom- und Wasserversorgung sind bereits zurückgebaut. Die Ausgänge von den Stationen zum Abbruchtreppenhaus werden am Ende dieser Woche zugemauert. Das Ersatztreppenhaus, das als Fluchtweg dient, ist an der Sedanstraße bereits aufgebaut.

Weil der aktuelle Haupteingang anschließend direkt auf der Baustelle liegt, wird spätestens ab Montagmorgen der Haupteingang geschlossen. Ab dem 16. Dezember wird der Haupteingang für zwei Jahre verlegt. Patienten und Besucher kommen dann auf ausgeschilderten Wegen über die Rückseite in die Klinik. Nicht gehfähige Patienten sollen während der gesamten Baumaßnahme den Zugang über die Liegendzufahrt nutzen. Die Pforte/Telefonzentrale bleibt an ihrem alten Standort bestehen. Das neue Bettenhaus wird voraussichtlich im Jahr 2022 fertig sein.

Der symbolische, öffentliche Spatenstich erfolgte am Mittwoch, den 18. Dezember.

2Jan

Das Neujahrsbaby in Verden heißt Jonathan

Am Neujahrsmorgen um 4.37 Uhr ist das erste Baby des Jahres 2020 in der Aller-Weser-Klinik (AWK) geboren. Jonathan Wiesing ist 52cm groß und 3220 Gramm schwer. Die Eltern des Neujahrsbabys heißen Katharina Weibert und Ronny Wiesing.

Als die ersten Raketen in den Himmel stiegen, kamen Katharina Weibert und Ronny Wiesing gerade in der AWK an. Durch die Fenster der Station hatten sie einen guten Blick auf das Feuerwerk, dass das neue Jahr begrüßte. Um ein Uhr machten Sie noch einem Spaziergang, um die Wehen zu fördern. Das Krankenhaus umschloss mittlerweile dichter Nebel. Um zwei Uhr ging es in den Kreißsaal. „Die Betreuung war super. Meine Hebamme Shaya Schmid hat mich super angeleitet“, sagt Weibert am nächsten Tag.

Eine langwierige oder schwierige Geburt war es nicht. Nach rund zweieinhalb Stunden hatte sie es geschafft und Jonathan lag um 4.37 Uhr gesund in ihren Armen. „Das Geburtsdatum ist etwas Besonderes, das werde ich sicherlich nie vergessen“, sagt die glücklich lächelnde Mutter.

Jonathan hat schon drei ältere Halbgeschwister Jeremia (10), Julian (13) und Jasmin (16), die sich schon auf ihn freuen und zuhause auf ihn warten. Jonathan ist das erste gemeinsame Kind der Eltern.

Insgesamt wurden in den Kreißsälen der Aller-Weser-Klinik im Jahr 2019 649 Babys geboren. 2018 waren es 655.

Bildunterschrift: Katharina Weibert mit Jonathan.

19Dez

Symbolischer Spatenstich eröffnet die Baustelle des Bettenhauses

Die Stimmung war ausgelassen, als die Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik (AWK) Marianne Baehr am 18. Dezember rund 100 Besucher – Anwohner, Mitarbeiter und Vertreter aus der Politik zur Eröffnung der Baustelle begrüßte.

Zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Peter Bohlmann, dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung Bürgermeister Lutz Brockmann und den Kollegen aus der AWK-Krankenhausleitung griff Marianne Baehr zum Spaten, um symbolisch die Baustelle zu eröffnen. „Die Baustelle neben dem laufenden Klinikbetrieb zu organisieren, ist eine Herausforderung für unsere Mitarbeiter ebenso wie für Patienten und Anwohner. Wir freuen uns aber darauf, weil dieser Ausbau ein Zeichen dafür ist, dass Politik und Bevölkerung unsere gute Arbeit wertschätzen und unterstützen“, sagte Baehr.

Nach der Weihnachtspause beginnen die Bauarbeiten mit dem Abriss eines Treppenhauses, das Platz machen soll für den Neubau. Entgegen der ursprünglichen Planung konnte damit noch nicht begonnen werden. Grund dafür sind die kürzlichen Erdstöße. Damit die Bauarbeiten auf dem Klinikgelände nicht für Risse und Ähnliches an Nachbargebäuden verantwortlich gemacht werden können, muss nun die erneute Beweissicherung abgewartet werden. Das neue Bettenhaus, in dem auch ein neuer OP-Bereich enthalten sein wird, wird voraussichtlich im Jahr 2022 fertig sein. Knapp 38 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Allein für die Planung werden etwa 1,7 Millionen Euro benötigt. Die Stadt Verden sowie der Landkreis tragen jeweils zehn Prozent der Gesamtsumme. Der Rest kommt vom Land Niedersachsen.

Bildunterschrift: Ärztlicher Direktor Dr. Peter Ahrens, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung Bürgermeister Lutz Brockmann, der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Bohlmann, AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr, Ärztlicher Direktor Dr. Stephan Sehrt, AWK-Pflegedirektorin Christine Schrader und AWK-Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann.

10Dez

Geburtshilfe kooperiert jetzt mit Familienwerkstatt

Vor den Informationsabenden für Schwangere werden die kostenfreien Familienkurse vorgestellt.

Verden, 3. Dezember 2019 – Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet jeweils am Mittwoch, 11. und 18. Dezember 2019 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Vorab besteht die Möglichkeit, sich über Angebote der Familienwerkstatt Verden zu informieren.

Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20. Ab 18.30 Uhr besteht vorab die Möglichkeit, sich bei Dr. Hannsjörg Bachmann von der Familienwerkstatt im Landkreis Verden über deren kostenfreie Seminare für werdende Eltern und Eltern von Kindern bis zu drei Jahren informieren. Die Familienwerkstatt ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2016 besteht.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511 oder im Internet www.aller-weser-klink.de und unter familienwerkstatt-verden.de

5Dez

Spezialist für den Bewegungsapparat

Dr. Tim Düring ist neuer Chefarzt in der Klinik für Unfall- Orthopädische und Allgemeinchirurgie in Achim.

Verden, 3. Dezember 2019 – Seit November hat die Klinik für Unfall-, Orthopädische- und Allgemeinchirurgie der Aller-Weser-Klinik Achim einen neuen Chefarzt. Dr. Tim Düring ist angetreten, um die Chirurgie des Bewegungsapparats mit modernen Verfahren weiter auszubauen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Düring für diese Position gewinnen konnten. Er kennt sich umfassend mit der operativen Therapie als auch der konservativen Behandlung aus und betrachtet jeden Fall höchst individuell. Das ist Behandlung auf hohem Niveau, von dem unsere Patienten profitieren“, sagt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der AWK. Dr. Düring ist für die Aufgabe bestens vorbereitet. Er kennt die Aller-Weser-Klinik bereits seit 2016, bisher war er leitender Oberarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Standort Verden.

Der neue Chefarzt ist Generalist für den gesamten Bewegungsapparat und hat zusätzlich mehrere Vertiefungen im Fachgebiet. Düring ist sowohl für die spezielle Unfallchirurgie als auch für die spezielle Orthopädie ausgebildet und hat langjährige Erfahrungen aus der Arbeit an unterschiedlichen Kliniken in Norddeutschland. Der gebürtige Bremer hat in Kiel studiert und unter anderem in der Unfallchirurgie des Rotenburger Krankenhauses und in der Orthopädie der Bremer Roland Klinik gearbeitet.

Dr. Düring hat den Anspruch, auch in der verhältnismäßig kleinen AWK die qualitativen Standards einer Großklinik zu erfüllen. „Wir können zwar nicht deren breites Spektrum anbieten, arbeiten dafür aber in den angebotenen Bereichen besonders gut“, versichert der neue Chefarzt. Ein für ihn selbstverständlicher Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Weiterbildung seiner Mitarbeiter sowie der Erhalt und Ausbau einer funktionierenden Personalstruktur.