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Aller-Weser-Klinik Aktuell

15Nov

Wiederbelebung: Prüfen- Rufen - Drücken

Kostenfreier Aktionsabend zur Wiederbelebung mit Dr. Stephan Sehrt in der Aller-Weser-Klinik Achim.

Verden, 12. November 2019 – Die drei Schritte der Wiederbelebung sind Prüfen, Rufen, Drücken. Jede Sekunde zählt. Der Helfer spricht die bewusstlose Person an, erfolgt keine Reaktion muss der Notruf 112 gewählt und mit der Herzdruckmassage begonnen werden. Wie das funktioniert, erklärt Dr. Stephan Sehrt, leitender Arzt der Anästhesie an der Aller-Weser-Klinik (AWK) am kostenlosen Aktionsabend, Mittwoch, 20. November 2019 ab 19 Uhr.

Eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist der plötzliche Stillstand des Herzens. Geradezu erschreckend gering ist die Helferquote. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Jeder kann es. Interessierte erwartet ein spannender Vortrag rund um Reanimationsmaßnahmen mit einer anschließenden professionellen Kurz-Schulung. Das Wiederbelebungstraining eignet sich für Jung und Alt, für ganze Familien, denn die meisten Fälle von plötzlichem Herzstillstand ereignen sich zu Hause und im Freundeskreis.Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss der AWK Achim.

 

11Nov

Baubeginn für das Bettenhaus in Verden

Aller-Weser-Klinik vergibt den Auftrag für das neue Bettenhaus an Unternehmer aus Verden.

Verden, 5. November 2019 –Startschuss für den Bau des neuen Bettenhauses. Am 25. November sollen die Bauarbeiten voraussichtlich beginnen. Den Auftrag für den Rohbau des neuen Bettenhauses der Aller-Weser-Klinik (AWK) in Verden bekommt das Bauunternehmen Holzkamm aus Verden. 

„Endlich geht es los. Wir freuen uns sehr, dass den Zuschlag ein Unternehmen aus der Region bekommt, dass unser Krankenhaus und seine Bedeutung für die Region kennt“, sagt die Geschäftsführerin der AWK, Marianne Baehr. Das europaweite Ausschreibungsverfahren war hürdenreich, denn die erste Ausschreibung musste aufgehoben werden. Es ging nur ein Angebot ein, dass ca. 35 Prozent über der Kostenkalkulation von 2017 lag. Die zweite Ausschreibungsrunde war dann erfolgreich. „Das ist ein großer Schritt nach vorne. Der Neubau des Bettenhauses wertet das Krankenhaus und den Standort Verden enorm auf“, freut sich Landrat Peter Bohlmann.

Die AWK treibt seit 2009 den Bau eines Bettenhauses auf dem Krankenhausgelände voran. Bis 2022 soll auf dem Gelände des Krankenhauses in Verden ein modernes dreigeschossiges Bettenhaus inklusive OP und Intensivstation für 150 Patienten entstehen. Das Bauprojekt umfasst ein geplantes Volumen von rund 38 Millionen Euro, das mit 30 Millionen Euro vom Land Niedersachsen und mit jeweils vier Millionen Euro vom Landkreis und der Stadt Verden getragen wird. Ein detaillierter Zeitplan wird in den folgenden zwei Wochen gemeinsam mit dem Auftragnehmer und allen weiteren Baubeteiligten festgelegt.

Bildunterschrift: In Kürze wird hier gebaut: Auf dieser Fläche entsteht das Bettenhaus.

7Nov

Nachwuchs für die Pflege

Aller-Weser-Klinik freut sich über 14 neue Auszubildende

Verden, 7. November 2019 – Die ersten Wochen der Ausbildung sind geschafft. 14 Auszubildende arbeiten jetzt in der ersten Praxisphase in der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK).

Von sechs auf acht auf 14: Die Aller-Weser-Klinik hat in den vergangenen Jahren die Zahl ihrer Auszubildenden stetig gesteigert. „Der Nachwuchs ist für die Versorgung in unserem Krankenhaus enorm wichtig. Ebenso nehmen wir aber auch unsere Verantwortung im Landkreis ernst, indem wir uns für die Ausbildung engagieren“, sagt Marianne Baehr, Geschäftsführerin.

Nach acht Wochen theoretischem Unterricht in der Krankenpflegeschule in Osterholz-Scharmbeck arbeiten die Auszubildenden jetzt auf den Stationen. In der Aller-Weser-Klinik verteilen sie sich gleichmäßig auf die Standorte in Verden und Achim. Fachabteilungen wie die Psychiatrie, die stationäre Altenpflege oder die Pädiatrie lernen die angehenden Gesundheits- und KrankenpflegerInnen in kooperierenden Einrichtungen kennen. Neben Gesundheits- und Krankenpflegern bildet die Aller-Weser-Klinik außerdem zwei medizinische Fachangestellte und eine operationstechnische Assistentin aus.

„Keine Berührungsängste und Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Patienten sind die wichtigsten Eigenschaften, die eine angehende Pflegekraft mitbringen sollte,“ sagt Pflegedirektorin Christine Schrader. Im ersten Praxiseinsatz üben sich die Schüler in der Beziehungsgestaltung zu den Patienten und fördern sie in ihren Selbstpflegekompetenzen. Theoretisch gelernte Hygienevorschriften finden nun auch ihre praktische Anwendung.

Die Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpfleger ist vielfältig und erfordert lebenslanges Lernen. Neben dem Interesse an der Medizin fordert der Beruf großes Einfühlungsvermögen. Es ist eine Tätigkeit im Team, bei der jeder einzelne in der Kette von Abläufen und Handlungen eine wichtige Rolle einnimmt.

Ab 2020 wandelt sich die Ausbildung und deren Bezeichnung. Die neuen „Pflegefachfrauen und-männer“ durchlaufen in den ersten 2 Jahren der „generalistischen Ausbildung“ die Bereiche Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege und entscheiden sich dann im letzten Ausbildungsjahr für eine sogenannte „Vertiefung“ im gewünschten Einsatzgebiet. Neben der theoretischen Ausbildung in der Krankenpflegeschule in Osterholz-Scharmbeck besteht erstmalig die Möglichkeit, die theoretische Ausbildung in der IBF in Achim zu absolvieren. Für das kommende Jahr stehen noch freie Ausbildungsplätze zur Verfügung, Bewerbungsschluss ist der 30. November 2019. Nähere Auskunft erteilt Christine Schrader, Tel. 04231-103-7304.

BU: Hinten v.l.n.r.: Pflegedirektorin Christine Schrader, medizinische Fachangestellte Dilara Ersu, Maike Goth, Katharina Kranz, Chantal Klein, Lisa-Marie Lansky, Johanna Homfeld, Justin Feierabend.

Vorne: Operationstechnische Assistentin Madalina Muresan, Pauline Westphal, medizinische Fachangestellte Shuk Kwan Doodt, Öznur Alma, Shalin Senol, Anna-Lena Moeller, Denise Fleckenstein, Geschäftsführerin Marianne Baehr.

7Nov

Informationsabende für Schwangere mit Kreißsaalführung

Einblick in die Geburtshilfe des Verdener Krankenhauses

Verden, 4. November 2019 – Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet am Mittwoch, 13. und 20. November 2019 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20.

Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511.

 

7Nov

Gastroenterologische Ambulanz im Krankenhaus Verden

Aller-Weser-Klinik erweitert ihr Leistungsspektrum

  Verden, 30. Oktober 2019 – Xenia Nölle, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Bereich Gastroenterologie in der Aller-Weser-Klinik gGmbH, hat die persönliche Ermächtigung für die ambulante Magen- und Darmspiegelungen durch die Kassenärztliche Vereinigung in Niedersachsen erhalten.

Die Gastroenterologie ist einer der Schwerpunkte der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und Internistische Intensivmedizin im Krankenhaus Verden und speziell auf die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der Bauchorgane ausgerichtet. Insbesondere auf dem Gebiet der endoskopischen Verfahren verfügt die Klinik über hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung.

Der Bedarf an ambulanten Endoskopien wächst, weiß Chefärztin Xenia Nölle, die nun von der Kassenärztlichen Vereinigung zur Durchführung von ambulanten Endoskopien ermächtigt wurde. Patienten können mit einer entsprechenden Überweisung direkt im Krankenhaus Verden untersucht werden. „Die sogenannte Gastroenterologische Ambulanz ist von Montag bis Freitag besetzt. Wichtig ist, dass die Patienten eine Überweisung von ihrem Hausarzt, Gastroenterologen oder einem Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mitbringen“, erläutert Nölle den Ablauf. In dieser Ambulanz dürfen gesetzlich versicherte Patienten ohne Vorerkrankungen, die im Rahmen einer Darmkrebsvorsorge eine Darmspiegelung benötigen leider nicht untersucht werden. Diese müssen sich weiterhin an einen niedergelassenen Gastroenterologen wenden. Speziell für Risikopatienten, bei Multimorbidität oder im Falle von Kapazitätsengpässen bei niedergelassenen Ärzten sei diese Ambulanz gedacht, so Nölle weiter.

Eine telefonische Terminvereinbarung ist Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 bis 11.00 Uhr unter Telefon 04231-103-7399 möglich. Unabhängig von einer nicht akuten und geplanten ambulanten Behandlung steht das Krankenhaus zur Notfallbehandlung rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Xenia Nölle, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Bereich Gastroenterologie der Aller-Weser-Klinik gGmbH, Krankenhaus Verden, verfügt über die Ermächtigung zur Durchführung von ambulanten Endoskopien.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-320
E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de

4Nov

Plötzlicher Herztod –Notfall in der Brust

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden

Verden, 4. November 2019 – Auf einmal sacken scheinbar kerngesunde Menschen zusammen. Der plötzliche Herztod tritt schnell ein. Überleben kann nur, wem schnell geholfen wird. Was im Notfall hilft und wie man Anzeichen für die häufigste Ursache – bedrohliche Herzrhythmusstörungen – erkennt, darüber informiert Oberärztin Dr. Lima Jafari-Konermann am Mittwoch, 7. November 2019 um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik Verden. Der kostenfreie Vortrag findet im Rahmen der bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung vom 1. bis zum 30. November 2019 statt.  

Der plötzliche Herztod trifft statistisch 81 von 100.000 Menschen in Deutschland. Experten schätzen, dass jährlich 65.000 Menschen daran sterben. „Häufig ist der plötzliche Herztod kein schicksalhaftes Ereignis, sondern kündigt sich an“, sagt Oberärztin Dr. Jafari-Konermann. Risikofaktoren sind etwa Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin), auch Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Drogenkonsum spielen eine Rolle. In ihrem Vortrag erläutert Jafari-Konermann Möglichkeiten der Vorbeugung, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie Diagnose – und Therapieformen, die das Krankenhaus Verden bietet.

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag können die Besucher Fragen stellen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

Die Nummer für den Notfall

Bei den typischen Herzinfarkt-Symptomen sofort den Notarzt (112) rufen:  Plötzlich einsetzende starke Schmerzen, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern. Häufig kommen kalter Schweiß, Blässe, Übelkeit, Atemnot, Unruhe und Angst dazu.

Aufklärungskampagne

In den Herzwochen vom 1. – 30. November will die Deutsche Herzstiftung über den plötzlichen Herztod aufklären. Bundesweit finden über 1.000 Herz-Seminare und öffentliche Vorträge statt.

 

BU: Oberärztin Dr. Lima Jafari-Konermann von der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und Internistische Intensivmedizin spricht über den plötzlichen Herztod.

 

Kontakt:
Nina Braun
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: n.braun@aller-weser-klinik.de

 

4Nov

Stellungnahme der Aller-Weser-Klinik gGmbH zum Vorwurf einer unzureichenden Versorgung von Frühgeborenen

Bericht des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) über „unzureichende“ Behandlungsqualität in mehr als 60 Krankenhäusern

Nach den Ergebnissen der externen Qualitätssicherung durch das IQTiG (Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen) soll bei mehr als 60 Krankenhäusern, darunter die Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK), Krankenhaus Verden, die Behandlungsqualität teils unzureichend sein.

Dazu stellen wir fest:

Das IQTiG stellt für die AWK in 2018 „in einem Fall“ eine statistische Auffälligkeit fest und kommt zu der Bewertung „unzureichend“. Begründung: Das Krankenhaus Verden wurde in einem (von einem) Fall (statistisch also in 100 % der Fälle) auffällig, weil bei einer Frühgeburt der Pädiater (Kinderarzt) nicht sofort zur Geburt vor Ort war.

Es geht im Grundsatz um die Pflicht der „Anwesenheit eines Pädiaters bei der Geburt eines Frühgeborenen“. Das Krankenhaus in Verden hatte nach Ansicht des IQTiG den entsprechenden Qualitätsindikator nicht erfüllt, da der Pädiater statt 60 Minuten nach Aufnahme der Mutter des Frühgeborenen erst nach 62 Minuten in der Klinik eintraf.

Sachverhalt:

Das Krankenhaus Verden hat jährlich rund 650 Geburten und gilt nach der GBA-Richtlinie für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen als Geburtsklinik. Das Krankenhaus darf daher – abgesehen von Notfällen – Schwangere ab der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche (SSW), ohne zu erwartende Komplikationen zur Geburt aufnehmen.

Der Fall:

Der Fall betraf eine notfallmäßige Frühgeburt.

Um ca. 4:45 Uhr rief der Ehemann der Patientin im Kreißsaal an und erklärte, dass seine Frau in der 33. Schwangerschaftswoche stärkste Schmerzen habe und ob dies Wehen sein könnten. Sie erwartete ihr erstes Kind.

Die diensthabende Fachärztin für Gynäkologie / Geburtshilfe (Chefärztin Dr. Brunnbauer) war im Kreißsaal anwesend und riet ihm am Telefon, sofort die Leitstelle anzurufen und seine Frau nach Rotenburg transportieren zu lassen (Perinatalzentrum Level II, d.h. für Risikogeburten zugelassen).

Ca. 15 Minuten später rief der Rettungsdienst im Kreißsaal an, dass die Geburt unmittelbar bevorstehe und sie die werdende Mutter in das hiesige Krankenhaus bringen müssten.

05:13 Uhr:        Kreißsaalaufnahme der Mutter

05:20 Uhr:        Vaginale Untersuchung: der Muttermund ist vollständig eröffnet, das kindliche Köpfchen bereits auf Beckenboden.

05:21 Uhr:        Information der Kinderklinik (Level II) mit der Bitte an den Kinderarzt (Pädiater), sich sofort auf den Weg zu machen. Das Anästhesieteam (interner Standard zur Absicherung bei einer erwarteten Notfallsituation) wurde in den Kreißsaal gerufen. Es erfolgte die Vorbereitung für die Geburt.

05:42 Uhr:        Spontangeburt eines lebensfrischen, der 33. SSW entsprechenden Mädchens; Apgar 08/10/10, pH: 7,31 Erstversorgung durch das Anästhesie- und Geburtshilfeteam mit venösem Zugang und Gabe von Ringerlactat. Das Kind atmet selbständig. Eine Atemhilfe ist bei lückenloser Monitorüberwachung nicht erforderlich.

06:15 Uhr:        Eintreffen des Kinderarztes der Kinderklinik und nachfolgende  Verlegung des Kindes ohne Beatmung. Mutter: Oxytocin postpartal bei verstärkter Nachblutung

Entscheidung des IQTiG:

Der oben genannte detaillierte Sachverhalt wurde dem IQTiG geschildert. Das IQTiG kam daraufhin zu seiner Entscheidung/Bewertung für das Jahr 2018:

  • „Die Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeburten ist zwingend erforderlich. Ihre Einrichtung hat den Referenzbereich von 90% statistisch signifikant unterschritten.“
  • „Rascher bzw. fortgeschrittener Geburtsverlauf mit Entbindung und Eintreffen [d]es Pädiaters/der Pädiaterin in einem Zeitintervall von mehr als 60 Min nach Aufnahme (Geburtsklinik Level IV)“
  • „Es gibt keine wissenschaftliche Definition für eine rasche Geburt. Aus pragmatischen Gründen wird ein Intervall zwischen Aufnahme und Geburt bis zu 60 Minuten als rasche Geburt angesehen. Innerhalb dieser Zeit sollte eine Pädiaterin/ein Pädiater zur Geburt hinzukommen können.“

(Quelle: Internetprotal des IQTiG, aktuell nur hausindividuell abrufbar durch reg. Benutzer)

AWK-Kritik an der IQTiG-Bewertung:

Trotz der detaillierten zeitlichen Angaben zum Verlauf der Geburt (s.o.) unterstellt das IQTiG der Klinik Verden eine Argumentation, die so gar nicht vorgetragen wurde. Das IQTiG lässt dabei auch noch unberücksichtigt, dass die Patientin als Notfall eingeliefert wurde und aus medizinischer Sicht nicht abweisbar war (Krankenwagen-Protokoll: beginnende Geburt, Wehen alle drei Minuten, Fruchtwasser-Abgang).

Der Pädiater wurde aus der regulär „zuständigen“ Level-II-Klinik bereits 8 Minuten nach Ankunft/Aufnahme der Mutter im Kreisssaal telefonisch informiert und dringend angefordert. Ankunft des Pädiaters im Kreißsaal 54 Minuten nach Anruf.

Auf die Organisation und den Verlauf bzw. die Dauer des Transports hat die Aller-Weser-Klinik Verden keinen Einfluss.

Die „signifikante Überschreitung“ (IQTiG) beläuft sich auf 2 Minuten.

Das IQTiG erkennt keinen relevanten Ausnahmetatbestand nach § 3 Abs. 4 plan. QI-RL an.

Aus der Bewertung ist außerdem zu entnehmen, dass für den diskutierten Fall keine objektiven Kriterien zitiert werden können, die Grenze von 60 Min. wird als im Konjunktiv formuliertes Optimum („sollte“) in Abhängigkeit zu einer vorangegangenen willkürlichen Setzung eines Zeitraums („aus pragmatischen Gründen“) vorgegeben. Die AWK nimmt deshalb auch mit Befremden Berichte zur Kenntnis, wonach „die Macher der Untersuchung“ (stern.de) bei Verkündung der Ergebnisse über ihre Bewertungsgrundlagen erklärt haben, „die Indikatoren seien noch in der Weiterentwicklung“.

Abschließende Feststellung:

Der AWK ist insoweit kein Qualitätsmangel anzulasten. Die Patientin wurde aufgrund der Entscheidung des Rettungsdienstes vor dem Hintergrund des akuten Verlaufs in die nächstgelegene Geburtshilfe (nämlich die AWK, Krankenhaus Verden) eingeliefert und dort mangels Verlegungsmöglichkeit als Notfall behandelt. Die Klinik ist eine Geburtsklinik der Versorgungsstufe IV. Sie hatte sich dementsprechend vorab als primär nicht behandlungsberechtigt für Frühgeburten vor der vollendeten 36. SSW ausgewiesen. Dennoch legt das IQTiG Qualitätsmaßstäbe für Kliniken der Versorgungsstufe III und höher an.

Das Kind wurde in stabilem Allgemeinzustand in die Kinderklinik verlegt. Die Behandlung im Krankenhaus Verden war erfolgreich.

Ich danke dem Behandlungsteam für die qualifizierte, sehr schnelle medizinische Behandlung von Mutter und Kind unter den gegebenen Umständen und bedaure die externe Einschätzung außerordentlich!

Die AWK hat Schritte eingeleitet, die Bewertung durch das IQTiG einer rechtlichen, ggf. gerichtlichen Überprüfung zu unterziehen.

Verden, 01. November 2019

Gez. Marianne Baehr Geschäftsführerin

 

2Nov

Schon mehr als 1000 Herzkatheter-Untersuchungen

Kardiologen der Aller-Weser-Klinik steigern ihre Behandlungszahlen deutlich.

Verden, 2. November 2019. Jetzt ist es soweit – die Kardiologen des Herzkatheterlabors im Krankenhaus Verden konnten bereits die 1000. Behandlung im Jahr 2019 verzeichnen. Im Vorjahr waren es insgesamt 913 Untersuchungen. Marianne Baehr, Geschäftsführerin der AWK, ist stolz auf den Zuspruch: „Diese Nachfrage stärkt unseren Standort und zeigt, dass die Menschen aus der Umgebung das Fachwissen unserer Mitarbeiter wertschätzen.“

Rund 200.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Herzinfarkt, meist ausgelöst durch eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Die genaue Diagnose wird per Herzkatheter-Untersuchung gestellt, häufig kann die Durchblutungsstörung dann direkt behoben werden, zum Beispiel durch die Implantation einer Gefäßstütze (Stent). Die Herzbeschwerden – häufig Druck im Brustkorb, zum Teil auch Atemnot – bessern sich in der Folge wieder.

„Durch moderne Untersuchungsverfahren – zum Beispiel eine Druckmessung in den Herzkranzgefäßen – können wir im Katheterlabor der Aller-Weser-Klinik sehr präzise diagnostizieren, ob ein Stent nötig ist oder sich die Erkrankung auch konservativ – also lediglich mit Medikamenten – behandeln lässt“, erklärt Ralf Weßel, Chefarzt der Kardiologie in Verden. „Mehr als ein Drittel unserer Untersuchungen werden wegen akut aufgetretener Beschwerden nötig. Das heißt, unser Angebot ist nah am Bedarf in der Region und erspart unseren Patienten lange Anfahrtswege.“

Das Herzkatheterlabor der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) ist im August 2017 eröffnet worden. Dank einer Kombination aus Herzkatheterlabor und so genanntem „Hybrid-OP“ sind alle Arten von Kathetereingriffen an den Herzkranzgefäßen, aber zum Beispiel auch das Einpflanzen von Herzschrittmachern möglich.

 

1Nov

Zeit und Zuwendung - 40 Jahre Grüne Damen in Verden

Verden – 1. November 2019. Seit vier Jahrzehnten sind sie für die Patienten in der Aller-Weser-Klinik (AWK) Verden da. Die sogenannten Grünen Damen von der evangelischen Kranken- und Altenhilfe e.V. (ekH).

Sie hören zu, lenken ab, versorgen Patienten mit Büchern aus der mobilen Bücherei und nehmen Anteil an den Sorgen der Patienten. Und die sind bei Ihnen gut aufgehoben. Grüne Damen haben absolute Schweigepflicht. Der Arbeitsbereich der Ehrenamtlichen ist vielfältig, denn sie helfen, wo es nötig ist. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Respekt und Höflichkeit für die Patienten, die Unterstützung brauchen. Aktuell arbeiten neun Grüne Damen in der AWK. Jede Station besuchen sie zwei Mal in der Woche, die Büchereidamen sind immer mittwochs unterwegs. Patienten erkennen die Damen an ihren mintgrünen Kitteln.

„Die Grünen Damen schenken Ihre Zeit in Augenblicken, wo es scheinbar keine Zeit gibt, wo Hektik und Stress manchmal den Krankenhausalltag bestimmen. Sie sind da, ganz unaufgeregt, empathisch, unvoreingenommen und offen für alles was kommt – zuhörend, ermunternd, mitfühlend, erzählend, schweigend – so, wie die Situation es ergibt. Sie haben unsere Anerkennung und Dank mehr als verdient“, sagt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der AWK. Baehr hatte zum 40-jährigen Geburtstag in die Cafeteria der AWK eingeladen. Superintendent Fulko Steinhausen eröffnete die Feier mit einer Andacht. Auch die Landesbeauftragte der ekH Susanne Zschätzsch kam zum Gratulieren und überreichte eine Urkunde. Weitere Gäste waren die ehemaligen Krankenhausseelsorger und Grüne Damen die Sonnenblumendamen, die die Funktion der Grünen Damen in Achim übernehmen und Mitarbeiter aus dem Krankenhaus.

Vorläufer der Grünen Damen sind die so genannten Pink Ladies aus den Vereinigten Staaten. 1979 haben sich die Grünen Damen in Verden auf Initiative von Ursula von Kügelgen unter dem Dach der Evangelischen Krankenhaushilfe gegründet. Heutige Einsatzleiterin ist Brigitte Breitlow. Ihre Kolleginnen heißen Erika Burghausen, Christa Carl, Rita Haase, Christa Michaelis, Karin Schulenburg, Helga Schwoch, Annemarie Stünker und Angelika Woltert. Sie stehen in engem Kontakt mit der Krankenhausseelsorge. Grüne Damen werden überregional mit Fortbildungen für den Dienst der christlichen Nächstenliebe geschult. Der ist nicht immer einfach. Krankheit, Leid und Einsamkeit sind häufige Themen. Regelmäßige finden deshalb Supervisionen statt, in denen schwierige Themen behandelt und Unsicherheiten geklärt werden können.

Die Grünen Damen freuen sich über Verstärkung des Teams, auch Herren sind willkommen. Ansprechpartnerin ist Brigitte Breitlow unter Telefon 04234 1310, oder unter E-Mail breitlow@t-online.de.

Bildunterschrift: Einsatzleiterin Brigitte Breitlow (2. v.l.) mit ihren Kolleginnen Erika Burghausen, Christa Carl, Rita Haase, Christa Michaelis, Karin Schulenburg, Helga Schwoch, Annemarie Stünker und Angelika Woltert.

 

 

29Okt

Schilddrüsenerkrankungen - Medikamentöse und operative Therapieformen

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Achim

 

Achim, 29. Oktober 2019 – Die Schilddrüse ist zwar ein kleines Organ, doch hat ihre Funktionsweise großen Einfluss auf den gesamten Körper. Dr. Miriam Philipp, Oberärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie wird in ihrem Vortrag am Mittwoch, 6. November 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Achim über Schilddrüsenerkrankungen referieren.
Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

Vielfach ist die Schilddrüse ein Ausgangspunkt für zahlreiche Erkrankungen. Über- und Unterfunktionen können zu Störungen des Hormonstoffwechsels führen. Nicht selten tritt eine Vergrößerung des Schilddrüsengewebes – als Kropf oder Struma bezeichnet – unter Bildung von

Knoten auf. Oberärztin Dr. Miriam Philipp ist Expertin auf diesem Fachgebiet und geht in ihrem Vortrag „Schilddrüsenerkrankungen – Medikamentöse und operative Therapieformen“ insbesondere auf das Verfahren des Neuromonitorings ein, welches regulär bei Schilddrüsenresektionen an der Aller-Weser-Klinik eingesetzt wird. Durch dieses moderne Instrument ist für die Patienten eine explizite Schonung der Stimmbandnerven bei Schilddrüsenresektionen sicher gestellt.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss im Krankenhaus Achim.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

BU: Dr. Miriam Philipp, Oberärztin in der Verdener Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie referiert über Schilddrüsenerkrankungen in der Aller-Weser-Klinik Achim.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de

28Okt

Gemeinsam gegen Herzschwäche - Symposium förderte Austausch von Experten

„Es gibt keine Erkrankung, die heterogener ist als die Herzschwäche“, sagt Ralf Weßel, Chefarzt der Aller-Weser-Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin. Die Klinik und der Mediziner hatten am Samstag, den 26. Oktober, fast 70 Mediziner zum Symposium mit dem Thema „Herzinsuffizienz (Herzschwäche)“ nach Verden eingeladen.

Herzschwäche ist die Diagnose, die am häufigsten als Anlass für ein ärztliches Beratungsgespräch und als Grund für eine Einweisung ins Krankenhaus verzeichnet wird. Das Risiko steigt mit dem Alter. Daher ist mit steigenden Patientenzahlen zu rechnen. „Herzschwäche ist aber keine Krankheit, sondern ein Komplex von verschiedenen Symptomen“, sagt Weßels. Verschiedene Formen der Herzschwäche benötigen verschiedene Diagnosen und Therapien. Ist etwa die Pump-Funktion eingeschränkt, ist die Behandlung mit Medikamenten oft nicht erfolgreich. Die Behandlung der Erkrankung ist vielfältig. Um den Betroffenen eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten, ist es zentral, dass etwa niedergelassene Kardiologen, Kliniken und Hausärzte eng zusammenarbeiten. Um die Zusammenarbeit in der Region rund um Verden zu stärken, nutzten die Mediziner den Austausch auf dem 1. Mittelweser-Herztag.

Auf dem Symposium haben neben den Medizinern und Schwestern der Weser-Aller-Klinik unter anderem Kardiologen der Berliner Charité, von der Universitätsklinik Kiel und vom Klinikum Links der Weser in Bremen ihre Behandlungsansätze vorgestellt.

 

BU: Chefarzt Ralf Weßel im Gespräch mit Kollegen.

 

Kontakt:
Nina Braun
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: n.braun@aller-weser-klinik.de

 

15Okt

Moderne operative Arthrosebehandlung

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

Verden, 15. Oktober 2019 – Arthrose ist die häufigste aller Gelenkkrankheiten. Bedingt durch die allgemeine veränderte Altersverteilung steigt die Zahl der notwendigen Behandlungen aufgrund von Verschleißerkrankungen der großen Gelenke rapide. Experten schätzten den Aufwärtstrend bei den notwendigen Prothesenversorgungen auf jährlich rund drei Prozent. Dr. Werner Müller-Bruns und Dr. Tim Düring, beide aus der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, informieren am Mittwoch, 23. Oktober 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Verden rund ums Thema Arthrosebehandlung. Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

Jeder kann betroffen sein, insbesondere ältere Menschen. Ursache der Arthrose sind die Zerstörung der Knorpelschicht eines Gelenks und die damit einhergehenden Knochenveränderungen. Ein entzündetes, angeschwollenes Gelenk, was schmerzt ist die Folge. In ihrem Vortrag „Moderne operative Athrosebehandlung – Besser vermeiden, sinnvoll therapieren“ erläutern Chefarzt Dr. Werner Müller-Bruns und der leitende Oberarzt Dr. Tim Düring, beide aus der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, unter anderem, welche Maßnahmen es zur Vermeidung gibt und was für Therapieformen bei Gelenkverschleißerkrankungen sinnvoll sind.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de

17Sep

Noch mehr Know-how für die Pflege der Aller-Weser-Klinik

Weiterbildung erfolgreich gemeistert

Verden, 17. September 2019 – Die Aller-Weser-Klinik bildet junge Menschen aus, nicht nur in der Pflege, soweit nichts Neues. Doch die Ausbildungen werden immer spezifischer, erfordern immer mehr Know-how bei den Mitarbeitern, die jeden Auszubildenden individuell betreuen und ihn bei der Entwicklung unterstützen. OP-Mitarbeiterin Yvonne Woyke-Fresemann setzte sich zum Ziel, tiefer in die Materie einzusteigen und hat als erste Mitarbeiterin der Aller-Weser-Klinik erfolgreich die Weiterbildung zur „Praxisanleitung OP und Anästhesie“ an der Medizinischen Hochschule Hannover abgeschlossen. Die Weiterbildung erfolgte berufsbegleitend und beinhaltete neben der Praxis auch 200 Stunden Theorie. So ist sie fortan perfekt gerüstet für die Anleitung von Auszubildenden der Berufsgruppen Operationstechnischer-Assistent (OTA), Medizinischer Fachangestellter (MFA) und Gesundheit- und Krankenpfleger (GuK). „Auch kann sie ihr neu erlangtes Wissen an ihre Kollegen weitergeben, es profitiert das gesamte Team von dieser Weiterbildung“, so Pflegedirektorin Christine Schrader. Weiterbildung der Mitarbeitenden wird bei ihr groß schreib: „Nur so kann jeder Mitarbeiter persönlich wachsen und seine individuellen Stärken erkennen, nutzen und in der Aller-Weser-Klinik einsetzten.“

 

Auch Ulrike Drescher aus der Zentralen Notaufnahme in Verden hat in den vergangenen Monaten so manche Stunde mit Lernen verbracht. 176 Stunden theoretischer Unterricht liegen hinter der erfahrenden Krankenschwester, nun hat sie die mündliche Prüfung der Fachweiterbildung Notfallpflege am Hanseinstitut Oldenburg mit Bravour gemeistert.

„Die Qualität in der Notfallversorgung muss gesichert sein, so dass unsere Mitarbeiter in der Notaufnahme für zunehmende Fallzahlen, unvorhersehbares Patientenaufkommen und den ansteigenden Entscheidungsdruck gerüstet sein müssen“, erklärt Pflegedirektorin Christine Schrader. „Je mehr spezielle Kenntnisse die Pflegekräfte erlangen, desto reibungsloser läuft es. Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegekräften spielt hierbei eine entscheidende Rolle.“

 

Derzeit werden weitere examinierte Pflegekräfte weitergebildet, die die Pflegeteams der Standorte Achim und Verden bereichern werden.

 

Bildunterschrift: Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik, Marianne Baehr (links), freut sich gemeinsam mit Pflegedirektorin Christine Schrader (rechts) über den erfolgreichen Abschluss von Ulrike Drescher (2. v.l) und Yvonne Woyke-Fresemann, die nun ihr Wissen an die Kollegen der Aller-Weser-Klinik weitergeben können.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de

12Sep

Leistungen rund ums Baby

Infoabend für Eltern in der Aller-Weser-Klinik

 

Verden. Am Dienstag, den 24. September 2019 um 18:30 Uhr findet in der Cafeteria der Aller-Weser-Klinik Verden, Eitzer Straße 20 ein Informationsabend für werdende Eltern und junge Familien statt. Katharina Warnke und Jens Müller von der AOK Niedersachsen informieren über Mutterschaftsgeld, Elterngeld und alle sonstigen Leistungen rund ums Baby.

 

Viele werdende und junge Familien sind nach zahlreichen Recherchen im Internet und Ratgebern erst einmal irritiert und verunsichert. Welche gesetzlichen Regelungen sind zu beachten und welche Leistungen können wo und wann beantragt werden? Zu Recht: Es gibt tatsächlich viel zu bedenken bei den Themen Mutterschutz, Mutterschaftsgeld und Elternzeit/ -geld. An dem Informationsabend geben die AOK-Fachleute einen umfassenden Überblick über alle Regelungen und Leistungen und stehen für individuelle Fragen zur Verfügung.

 

Die Teilnahme an dem Vortragsabend ist – unabhängig von der Krankenkassenmitgliedschaft – kostenlos. Weitere Infos und Anmeldung unter der Telefonnummer: (04231) 897-73223.

 

Herausgeberin:
AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
Holzmarkt 1-5, 27283 Verden
Frank Tecklenborg, Pressestelle
Telefon: (04231) 897-73121 | Fax: 0511-285 33 73121
E-Mail: Frank.Tecklenborg@nds.aok.de | www.aok-presse.de

10Sep

Vortrag am 18. September fällt aus: „Geriatrie – Altersmedizin im Blickpunkt“

Achim, 10. September 2019 – Der kommende Vortrag aus der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ am Mittwoch, 18. September 2019, zum Thema „Geriatrie – Altersmedizin im Blickpunkt“ in der Aller-Weser-Klinik, Krankenhaus Achim muss leider ausfallen.

 

Am 27. November wird der Vortrag zum gleichen Thema im Krankenhaus Verden angeboten.

Zuvor wartet auf Interessierte am Mittwoch, 25. September, in der Aller-Weser-Klinik in Verden das Thema „Wiederbelebung – Was kann ich tun?“. Chef- und Oberärzte der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin klären über Reanimationsmaßnahmen auf und geben eine Kurz-Schulung.

 

Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr und gehen bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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Klinik Verden
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5Sep

Informationsabend für Schwangere mit Kreißsaalführung

Einblick in die Geburtshilfe des Verdener Krankenhauses
 

Verden, 05. September 2019 – Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet am Mittwoch, 11. und 18. September 2019 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20.

Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und ihr Team stellen den Kreißsaal und die Wöchnerinnenstation des Verdener Krankenhauses vor.

 

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27Aug

Ausstellung eröffnet: Den Ellisee entdecken

Botanische Führung mit Jürgen Feder

Achim, 27. August 2019 – Bierdener Berge, der Sandabbau, die Entstehung des Ellisees und des Webersees und vieles mehr lassen sich in der aktuellen Ausstellung des Achimer Heimatvereins entdecken. Klaus Bischoff, Mitglied des Heimatvereins ist ins Archiv eingetaucht, um Informationen und Fotos zu sammeln, die nun in der Eingangshalle der Aller-Weser-Klinik gGmbH im Achimer Krankenhaus gezeigt werden.

 

Am 7. September 2019 plant der bekannte Diplom-Ingenieur für Landespflege, Flora und Vegetationskunde Jürgen Feder eine botanische Führung durch das Naturschutzgebiet am Ellisee in Bierden. Diese Führung hat Klaus Bischoff vom Achimer Heimatverein zum Anlass genommen, eine Ausstellung über den Ellisee, der mitten im Naturschutzgebiet „Sandtrockenrasen Achim“ liegt,  zusammenzustellen. Diese Ausstellung wurde jetzt zusammen mit Günter Schnakenberg in der Eingangshalle des Achimer Krankenhauses aufgestellt. Gezeigt wird nicht nur Interessantes rund um den Ellisee, sondern auch über den weniger bekannten Webersee. So wird beispielsweise davon berichtet, dass es damals die Bestrebung gab, beim Ellisee ein Badezentrum einzurichten. Zahlreiches Bildmaterial ist dank Familie Weber und Walter Rau zusammengekommen. Die Ausstellung ist täglich geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. Parkplätze befinden sich direkt am Krankenhaus.

Weitere Informationen zu der Führung von Jürgen Feder erhalten Interessierte unter www.juergen-feder.de.

 

Bildunterschrift: Initiator der Ausstellung Klaus Bischoff (rechts) und Günter Schnakenberg (links) vom Achimer Heimatverein freuen sich gemeinsam mit Katharina Tretzmüller (Mitte), Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Aller-Weser-Klinik gGmbH, auf zahlreiche Besucher der kostenfreien Ausstellung rund um den Ellisee.

 

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6Aug

Informationsabend für Schwangere mit Kreißsaalführung

Wissenswertes für werdende Eltern

Verden, 06. August 2019 – Werdende Eltern haben vor der Geburt viele Fragen. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH lädt am Mittwoch, 14. sowie 21. August 2019 um 19.00 Uhr zu einem kostenfreien Informationsabend für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation ein.
Beide Veranstaltungen finden in der Cafeteria im Verdener Krankenhaus, Eitzer Straße 20 statt.

 

Um Fragen, wie „Wann muss ich ins Krankenhaus?“, „Wie finde ich den schnellsten Weg zum Kreißsaal?“, „Wer betreut mich während der Geburt?“ oder „Wie sieht ein Kreißsaal eigentlich aus?“, geht es bei den regelmäßigen Veranstaltungen der Geburtshilfe im Krankenhaus Verden. Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer (m.) und ihr Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser- Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden bieten kostenfreie Kreißsaalführungen an.

 

 

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16Jul

Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege geschafft

 

Absolventen werden von der Aller-Weser-Klinik übernommen

Verden, 16. Juli 2019 – Nach drei Jahren Ausbildung haben sie es geschafft, die Freude steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Die Auszubildenden des Abschlussjahrgangs 2019 der Aller-Weser-Klinik gGmbH haben ihre Prüfungen erfolgreich gemeistert und dürfen ab sofort die Berufsbezeichnung ‚Gesundheits- und Krankenpfleger/in‘ führen. Am vergangenen Freitag erhielten die fünf Absolventen ihre Examensurkunden im feierlichen Rahmen und werden fortan in den Krankenhäusern Achim und Verden für die Patienten da sein.

 

2.300 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis in unterschiedlichen Bereichen des stationären und ambulanten Alltags haben die Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahrgangs der Aller-Weser-Klinik gemeistert und mussten jetzt ihr Wissen in schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen unter Beweis stellen. Mit Erfolg, lediglich eine mündliche Prüfung wartet im Oktober noch auf einen der Absolventen. Über drei Jahre haben die fünf Schüler gemeinsam mit ihren Praxisanleitern, Kollegen und Mitschülern eine große Zahl von verschiedenen Krankheitsbildern und die damit verbundene Pflege erlernt. Besonders die letzten Monate waren sehr lernintensiv. „Die im Examen abgefragten Themen orientieren sich an beruflichen Situationen“, erklärt Christine Schrader, Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik. „Theorie und Praxis können reibungslos in den beruflichen Alltag übertragen werden, unser Nachwuchs ist nach dem Examen bestens für seine berufliche Zukunft gerüstet.“

Doch bevor in das feste Arbeitsverhältnis gestartet wird, durfte gefeiert werden: In feiner Garderobe erschienen die stolzen Absolventen mit ihren Familien, Freunden und Ausbildern zur Examensfeier, die in der Krankenpflegeschule in Osterholz-Scharmbeck stattfand. „Ich freue mich besonders darüber, dass Sie alle fünf bei uns in der Aller-Weser-Klinik bleiben und ihre Arbeit in den Krankenhäusern Achim und Verden fortsetzen“, so Schrader bei der Übergabe der Examensurkunden.

Nach der Ausbildung wartet nun eine Vielzahl von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf die Examinierten. Auch ein weiterführendes Studium sei möglich. „Im ersten Schritt werden jetzt jedoch erst einmal wertvolle Erfahrungen im Stationsalltag gesammelt“, weiß Sibylle Homeyer, stellvertretende Pflegedirektorin, die derweil mit ihrem Team schon weiter am Nachwuchs für die Pflege arbeitet. 17 junge Erwachsene bildet die Aller-Weser-Klinik derzeit aus, im September beginnen weitere 12 Schüler ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Für den Ausbildungsbeginn 2020 gibt es noch freie Plätze. „Wir freuen uns über engagierte Bewerber“, betonen Schrader und Homeyer.

 

Folgende Personen zählen zum Abschlussjahrgang 2019:

Friederike Hiller
Aishe Koch
Nils Nagel
Stella Marieke Schoon
Maraike Wohne

 

Bildunterschrift: Die Pflege freut sich auf fünf examinierte Nachwuchskräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege. Gemeinsam mit ihren Lehrern und der Pflegedirektion der Aller-Weser-Klinik feierten die Absolventen ihr Examen.

 

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2Jul

Informationsabend für Schwangere mit Kreißsaalführung

Wissenswertes für werdende Eltern in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

 Verden, 02. Juli 2019 – Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet am Mittwoch, 10. und 17. Juli 2019 kostenfreie Informationsabende für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20.

Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und ihr Team stellen den Kreißsaal und die Wöchnerinnenstation des Verdener Krankenhauses vor.

 

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26Jun

Wenn das Herz zu schwach wird

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Achim

 

Achim, 25. Juni 2019 – Zuverlässig erbringt das menschliche Herz tagtäglich absolute Höchstleistungen. Doch diese können im Laufe eines Lebens bedingt durch Herzschwäche abnehmen. Chefarzt Ralf Weßel informiert am Mittwoch, 03. Juli 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Achim rund ums Thema Herz. Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

 

Wie entsteht eine sogenannte Herzinsuffizienz, was sind ihre Ursachen, wie werden diese wahrgenommen, was kann man dagegen tun? Diese und weitere Fragen beantwortet der kardiologische Experte Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin, in seinem Vortrag „Wenn das Herz zu schwach wird – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten“. Er erläutert zudem die Diagnose- und Therapieformen, die das hochmoderne Herzkatheterlabor im Krankenhaus Verden bietet.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss im Krankenhaus Achim.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

 

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12Jun

Handchirurgie - Ein Überblick über häufige Erkrankungen

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Achim

 

Achim, 12. Juni 2019 – Die Hand des Menschen ist im Alltag ständig im Einsatz. Erkrankungen der Hände sind deshalb schwerwiegend für die Betroffenen und beeinträchtigen deren Leben stark. Oberärztin Dr. Isgard Behre informiert am Mittwoch, 19. Juni 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Achim über die häufigsten Erkrankungen sowie das Leistungsspektrum der Klinik für Plastische, Wiederherstellungs-, Hand- und Fußchirurgie. 
Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

In keinem anderen Körperteil befinden sich auf engstem Raum vergleichbar viele Sehnen, Muskeln, Nerven und Knochen, wie in den Händen. „Die Handchirurgie nimmt einen großen und wichtigen Teil unseres Arbeitsumfangs ein“, erklärt Dr. Isgard Behre. „Wir führen nach Diagnosestellung operative Eingriffe sowohl ambulant als auch unter stationären Bedingungen durch“, so die Oberärztin weiter. Den Teilnehmern des Vortrages wird ein Überblick über Erkrankungen, Diagnostik-, Therapie- und Nachbehandlungsmethoden gegeben.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss im Krankenhaus Achim.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

BU: Dr. Isgard Behre, Oberärztin in der Aller-Weser-Klinik in Achim referiert über die häufigsten Erkrankungen und Möglichkeiten der Handchirurgie.

 

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4Jun

Informationsabend für Schwangere mit Kreißsaalführung

Wissenswertes für werdende Eltern

Verden, 04. Juni 2019 – Werdende Eltern haben vor der Geburt viele Fragen. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH lädt am Mittwoch, 12. Juni sowie 19. Juni 2019 um 19.00 Uhr zu einem kostenfreien Informationsabend für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation ein.
Beide Veranstaltungen finden in der Cafeteria im Verdener Krankenhaus, Eitzer Straße 20 statt.

 

Um Fragen, wie „Wann muss ich ins Krankenhaus?“, „Wie finde ich den schnellsten Weg zum Kreißsaal?“, „Wer betreut mich während der Geburt?“ oder „Wie sieht ein Kreißsaal eigentlich aus?“, geht es bei den regelmäßigen Veranstaltungen der Geburtshilfe im Krankenhaus Verden. Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer (m.) und ihr Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser- Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden bieten kostenfreie Kreißsaalführungen an.

 

 

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Katharina Tretzmüller
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14Mai

Schilddrüsenerkrankungen - Medikamentöse und operative Therapieformen

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

Verden, 14. Mai 2019 – Die Schilddrüse ist zwar ein kleines Organ, doch hat ihre Funktionsweise großen Einfluss auf den gesamten Körper. Dr. Miriam Philipp, Oberärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie wird in ihrem Vortrag am Mittwoch, 22. Mai 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Verden über Schilddrüsenerkrankungen referieren.
Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

Vielfach ist die Schilddrüse ein Ausgangspunkt für zahlreiche Erkrankungen. Über- und Unterfunktionen können zu Störungen des Hormonstoffwechsels führen. Nicht selten tritt eine Vergrößerung des Schilddrüsengewebes – als Kropf oder Struma bezeichnet – unter Bildung von

Knoten auf. Oberärztin Dr. Miriam Philipp ist Expertin auf diesem Fachgebiet und geht in ihrem Vortrag „Schilddrüsenerkrankungen – Medikamentöse und operative Therapieformen“ insbesondere auf das Verfahren des Neuromonitorings ein, welches regulär bei Schilddrüsenresektionen an der Aller-Weser-Klinik eingesetzt wird. Durch dieses moderne Instrument ist für die Patienten eine explizite Schonung der Stimmbandnerven bei Schilddrüsenresektionen sicher gestellt.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

BU: Dr. Miriam Philipp, Oberärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie referiert über Schilddrüsenerkrankungen in der Aller-Weser-Klinik Verden.

 

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Katharina Tretzmüller
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Klinik Verden
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E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de

8Mai

Informationsabend für Schwangere mit Kreißsaalführung

Wissenswertes für werdende Eltern am 15. Mai

Verden, 08. Mai 2019 – Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH bietet am Mittwoch, 15. Mai 2019 einen kostenfreien Informationsabend für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr in der Cafeteria im Erdgeschoss des Verdener Krankenhauses, Eitzer Straße 20.

Werdende Eltern und Interessierte haben beim „Informationsabend für Schwangere“ die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und ihr Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser- Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden bieten kostenfreie Kreißsaalführungen an.

 

 

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7Mai

Das Knie im Fokus - Von der Anatomie bis zur Therapie bei Beschwerden

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Achim

 

Achim, 07. Mai 2019 – Ob beim Sport oder bei der Arbeit – im Alltag ist unser Knie starken Belastungen ausgesetzt. Immer häufiger machen eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen des Kniegelenkes Menschen zu schaffen. Der Facharzt für Orthopädie, Mathias Fackert, berichtet in seinem Vortrag „Das Knie im Fokus – Von der Anatomie bis zur Therapie bei Beschwerden“  am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Achim über die typischen Symptome, Diagnostiken, Therapien und vieles weitere mehr.
Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

Im größten Gelenk des Menschen, dem Kniegelenk, sind der Oberschenkelknochen, das Schienbein und die Kniescheibe miteinander verbunden. Knorpelflächen Menisci und ein komplexer Bandapparat sorgen für eine reibungslose Gelenkfunktion, wie zum Beispiel dem Beugen und der Streckung des Beins. Bereitet das Kniegelenk Beschwerden, stehen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, um Linderung zu verschaffen, weiß Mathias Fackert, Facharzt in der Klinik für Orthopädie im Krankenhaus Achim. Er klärt hierüber auf, beantwortet Fragen und zeigt u.a. welche Voraussetzungen für eine Operation erfüllt sein sollten.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss im Krankenhaus Achim.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

BU: Mathias Fackert, Facharzt für Orthopädie, informiert über Anatomie, Beschwerden und Therapiemöglichkeiten vom Kniegelenk in der Aller-Weser-Klinik in Achim.

 

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15Apr

Wenn der Beckenboden nachgibt

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

Verden, 15. April 2019 – Die unterschiedlichen Phasen im Leben einer Frau wie Schwangerschaft und Geburt, Belastungen durch die körperliche Arbeit, Übergewicht, nachlassende Festigkeit der Muskulatur und des Bindegewebes hinterlassen manchmal Spuren. Ist der Beckenboden hiervon betroffen, gibt es vielfältige Diagnose- und Behandlungswege. In ihrem Vortrag „Wenn der Beckenboden nachgibt“ gehen Chefärztin Dr. Astrid Brunnbauer und der leitende Oberarzt Jiantao Peng am Mittwoch, 24. April 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Verden, auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der Therapien ein.
Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

Ein geschwächter Beckenboden kann zu Problemen wie Inkontinenz, ständigem Harndrang, Darmentleerungsstörungen oder Senkungsbeschwerden führen. „Die Störungen können bereits mit etwa 30 Jahren beginnen, beispielsweise bei Frauen nach einer Geburt“, erläutert Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Verden.

In ihrem Vortrag „Wenn der Beckenboden nachgibt – Möglichkeiten und Chancen der Therapien“, zeigt Dr. Astrid Brunnbauer gemeinsam mit dem leitenden Oberarzt Jiantao Peng, warum es sich lohnt, sich bei ersten Anzeichen bereits an einen Gynäkologen zu wenden und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Individuell auf die Situation jeder einzelnen Frau abgestimmte Therapien lindern die Beschwerden und Einschränkungen im Alltag. Das Ärzteteam geht auf vorbeugenden Maßnahmen ebenso wie auf konservative und operative Therapieverfahren ein.

„Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass bei Betroffenen eine große Hemmschwelle existiert, die sie daran hindert, sich einem Arzt anzuvertrauen. Harn- und Stuhlinkontinenz scheinen nach wie vor Tabuthemen zu sein. Dieser Tatsache möchte ich gerne entgegenwirken, denn mit einer qualifizierten Abklärung der Beschwerden und der passenden Therapie kann Betroffenen oftmals geholfen werden“, so Peng. Durch zu langes Abwarten verschlimmert sich die Situation in der Regel. „Die Folge sind häufig anatomische Beschwerden, sogenannte Absenkungen“, erläutert der Gynäkologe weiter. Diese können operativ behandelt werden. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde ist versiert auf Behandlungsmöglichkeiten der Inkontinenz und Beckenbodensenkung.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

BU: Die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Verden, Dr. Astrid Brunnbauer, und der leitende Oberarzt Jiantao Peng klären über Möglichkeiten und Chancen der Therapien bei Beckenbodenbeschwerden auf.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: k.tretzmueller@aller-weser-klinik.de

2Apr

Wissenswertes für werdende Eltern

Informationsabende für Schwangere mit Kreißsaalführungen

Verden, 02. April 2019 – Werdende Eltern haben vor der Geburt viele Fragen. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH lädt am Mittwoch, 10. April sowie 17. April 2019 um 19.00 Uhr zu einem kostenfreien Informationsabend für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation ein.
Beide Veranstaltungen finden in der Cafeteria im Verdener Krankenhaus, Eitzer Straße 20 statt.

 

Um Fragen, wie „Wann muss ich ins Krankenhaus?“, „Wie finde ich den schnellsten Weg zum Kreißsaal?“, „Wer betreut mich während der Geburt?“ oder „Wie sieht ein Kreißsaal eigentlich aus?“, geht es bei den regelmäßigen Veranstaltungen der Geburtshilfe im Krankenhaus Verden. Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511.

 

 

 

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Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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26Mrz

Optimal vorbereitet für die Hüft- oder Knie-Operation

Kostenfreier Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Achim

 

Achim, 26. März 2019 – Unsere Hüfte und Knie stehen unter Dauerbelastung. Die steigende Lebenserwartung, Bewegungen im Alltag und Sport verlangen den Gelenken einiges ab, ein Gelenkersatz kann nötig sein. Wie Patienten optimal auf einen solchen Eingriff vorbereitet sind, erläutern die Physiotherapeuten Jeldrik Buhrdorf und Matthias Nagel in ihrem Vortrag am Mittwoch, 3. April 2019, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Achim.
Der kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet.

 

Betroffene haben oft einen langen Leidensweg hinter sich, bis sie sich zu einem Gelenkersatz von Hüfte oder Knie entschließen. Wenn Knochen an Knochen reibt, dann sind die Schmerzen nahezu unerträglich. Nach der Operation wünscht man sich schnell wieder mobil und fit zu werden, die Zeit der Einschränkungen und Schmerzen hinter sich zu lassen. Die Experten Jeldrik Buhrdorf und Matthias Nagel, Physiotherapeuten im Krankenhaus Achim, werden in ihrem Vortrag „Operation an der Hüfte oder am Knie? – So sind Sie langfristig optimal vorbereitet“ nicht nur in der Theorie referieren, sondern auch praktische Übungen durchführen. „Wir werden zeigen, wie man durch Eigenübungen zur Kräftigung der Muskulatur den Körper auf die Zeit nach dem Eingriff vorbereiten kann“, sagt Physiotherapeut Jeldrik Buhrdorf. „Mit wenigen effektiven Übungen weisen wir Wege auf, um nach der Operation schneller wieder die Selbstständigkeit erlangen. Außerdem zeigen wir den Umgang mit den nach der OP übergangsweise benötigten Hilfsmitteln.“ Mitmachen ist also angesagt, bequeme sportliche Kleidung wird den Zuhörern für den Vortrag empfohlen.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und geht bis 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss im Krankenhaus Achim.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ sowie das Jahresprogramm erhalten Sie im Jahresprogramm 2019 oder unter Tel. 04202 – 998 286.

 

 

 

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Katharina Tretzmüller
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11Mrz

Spannende Vorträge rund ums Thema Medizin

 

Die Aller-Weser-Klinik präsentiert Vortragsreihe

Mit großem Erfolg ist in den vergangenen beiden Jahren die Vortragsreihe „Medizin Aktuell“ der Aller-Weser-Klinik (AWK) in ihren beiden Krankenhäusern in Achim und Verden etabliert worden. Nun stehen die diesjährigen Termine für die beliebten medizinischen Informationsveranstaltungen fest und im kommenden Monat geht es los.

„Medizinische Informationen aus erster und fachlich versierter Hand, verbunden mit der Möglichkeit von individuellen Fragestellungen, machen diese Veranstaltungen aus“, sagt AWK-Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann. „Die Chef-, Ober- und Fachärzte der einzelnen Abteilungen unserer beiden Krankenhäuser bieten laienverständliche Vorträge zu diversen Themen rund um die Gesundheit an. Die Spezialisten geben Einblicke in zahlreiche Krankheitsbilder sowie Therapiemethoden. Das kommt an bei den Menschen hier in der Region, so die Erfahrung aus den ersten beiden Jahren, in denen die Vortragsreihe ,Medizin Aktuell‘ ausnahmslos hervorragend besucht war.“

Insgesamt 13 Vorträge wird es 2019 geben – sieben im Krankenhaus Achim, sechs im Krankenhaus Verden. Von der Altersmedizin bis zur modernen Arthrosebehandlung, kardiologische Experten berichten ebenso aus ihrer Praxis wie Spezialisten für Innere Medizin, Chirurgen, Orthopäden oder Physiotherapeuten.

„Zielsetzung von ,Medizin Aktuell‘ ist es, den Menschen in Verden, Achim und umzu auch in ‚gesunden Zeiten‘ gute Informationen zu verschiedenen medizinischen Fachbereichen an die Hand zu geben“, erklärt Daniela Aevermann die Hintergründe. „Dabei geht es um Krankheitsbilder und therapeutische Ansätze, unabhängig von einer akuten Erkrankung, einem Klinikaufenthalt oder gar einer Notfallsituation. Gut geeignet sind die Vorträge außerdem als Info-Plattform für Menschen, in deren Umfeld Freunde oder Familienmitglieder an einer Krankheit leiden. Unsere Referenten nehmen sich nach jedem Vortrag Zeit für Fragen und Diskussionen, so dass ein direkter Austausch zwischen den Gästen und den Experten stattfindet.“

Nun stehen die Termine für das Jahr 2019 fest und Anfang April fällt der Startschuss. Im Krankenhaus Achim referieren die beiden Physiotherapeuten Jeldrik Buhrdorf und Matthias Nagel am 3. April über die optimale Vorbereitung für eine Operation an der Hüfte oder am Knie. Am 24. April dann der erste Vortrag im Krankenhaus Verden: „Wenn der Beckenboden nachgibt“ heißt das Thema von Chefärztin Dr. Astrid Brunnbauer und dem Leitenden Oberarzt Jiantao Peng von der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

„Medizin Aktuell“ erstreckt sich in zweiwöchigen Intervallen bis zum 28. November. Nur in den Ferien gibt es eine Pause. Die exakten Vortragstermine und -inhalte können dem druckfrischen Programm entnommen werden, das in den Regionen Verden und Achim an öffentlichen Orten, in Apotheken und Arztpraxen ausliegt. Unter www.aller-weser-klinik.de ist es auch online im Internet zu finden. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen werden vor jedem Termin in der Presse und auf der Homepage der Krankenhäuser Achim und Verden bekanntgegeben. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern etwa 90 Minuten. Die Veranstaltungsräume sind ab dem Haupteingang ausgeschildert. Der Eintritt ist kostenlos, die Vortragsräume sind barrierefrei zu erreichen.

Auf dem Foto:

Präsentieren das druckfrische Programm der diesjährigen AWK-Vortragsreihe „Medizin Aktuell“: Pflegedirektorin Christine Schrader (li.), Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann und die beiden Ärztlichen Direktoren aus Verden und Achim, Dr. Peter Ahrens und Dr. Stephan Sehrt (r.). Foto: AWK

AWK-Medizin-Aktuell-2019-10S-k6 Info-Flyer (pdf)

 

Die Vorträge in der Übersicht:

 Operation an der Hüfte oder am Knie? – So sind Sie langfristig optimal vorbereitet

Mittwoch, 3. April 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Achim

Dozenten: Jeldrik Buhrdorf und Matthias Nagel, Physiotherapeuten

Wenn der Beckenboden nachgibt – Möglichkeiten und Chancen der Therapien

Mittwoch, 24. April 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Verden

Dozenten: Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin, Jiantao Peng, Leitender Oberarzt, beide Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Das Knie im Fokus – Von der Anatomie bis zur Therapie bei Beschwerden

Mittwoch, 15. Mai 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Achim

Dozent: Mathias Fackert, Facharzt für Orthopädie, Klinik für Orthopädie

Schilddrüsenerkrankungen – Medikamentöse und operative Therapieformen

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Verden

Dozentin: Dr. Miriam Philipp, Oberärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie

Handchirurgie – Ein Überblick über häufige Erkrankungen

Mittwoch, 19. Juni 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Achim

Dozentin: Dr. Isgard Behre, Oberärztin der Klinik für Plastische, Wiederherstellungschirurgie, Hand- und Fußchirurgie

Wenn das Herz zu schwach wird – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Mittwoch, 3. Juli 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Achim

Dozent: Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin

Wenn das Herz zu schwach wird – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Mittwoch, 21. August 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Verden

Dozent: Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin

Geriatrie – Die spezielle Abteilung für Alterskunde im Landkreis Verden

Mittwoch, 18. September 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Achim

Dozent: Dr. Torben Jüres, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie

Wiederbelebung – Was kann ich tun? Prüfen – Rufen – Drücken

Mittwoch, 25. September 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Verden

Dozenten: Andreas Vagt, Chefarzt, Dr. Matthias Meyer-Barner, Chefarzt, Dr. Paul Janicki, Oberarzt, alle Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin

Moderne operative Athrosebehandlung – Besser vermeiden, sinnvoll therapieren

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Verden

Dozenten: Dr. Werner Müller-Bruns, Chefarzt, Dr. med. Tim Düring, Leitender Oberarzt, beide Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Schilddrüsenerkrankungen – Medikamentöse und operative Therapieformen

Mittwoch, 6. November 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Achim

Dozentin: Dr. Miriam Philipp, Oberärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie

Prüfen – Rufen – Drücken – Aktionsabend rund um die Wiederbelebung

Mittwoch, 20. November 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Achim

Dozent: Dr. Stephan Sehrt, Leitender Arzt Anästhesie

Geriatrie – Die spezielle Abteilung für Alterskunde im Landkreis Verden

Mittwoch, 27. November 2019, 19.00 – 20.30 Uhr, Krankenhaus Verden

Dozent: Dr. Torben Jüres, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie

 

 

 

 

 

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27Feb

Baugenehmigung für neues Bettenhaus beim Krankenhaus Verden erteilt

Viele Monate dauerte das vorbereitende Verfahren, seit gestern (27. Februar 2019) liegt sie vor: die Baugenehmigung für den Neubau eines Bettenhauses beim Krankenhaus Verden. Grund genug für Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik (Bildmitte), sowie Pflegedirektorin Christine Schrader und den Ärztlichen Direktor Dr. Peter Ahrens, schon mal den Bauhelm aufzusetzen und den Generalplan des Projekts direkt vor Ort unter die Lupe zu nehmen. Denn bereits in der kommenden Woche beginnen an dieser Stelle die Erdarbeiten im Rahmen der Umverlegung der Regen- und Abwasserleitungen im zukünftigen Baugebiet.

Im Sommer werden dann – wenn der Zeitplan eingehalten werden kann – die eigentlichen Hoch- und Tiefbauarbeiten in Angriff genommen. Bis Ende 2021 soll hier ein modernes dreigeschossiges Bettenhaus inklusive neuem OP-Bereich für 150 Patienten entstehen.

„Dieses Bauprojekt umfasst ein Volumen von rund 38 Millionen Euro, das mit 30 Millionen Euro vom Land Niedersachsen und mit jeweils vier Millionen Euro vom Landkreis und der Stadt Verden getragen wird“, erklärt Marianne Baehr. „Es ist ein bedeutender Schritt nach vorne, um die räumlichen Bedingungen für Patienten und für unsere Mitarbeiter deutlich zu verbessern.“

 

 

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27Feb

Ladesäule für Elektroautos auf dem Krankenhausparkplatz in Achim in Betrieb genommen

Ab sofort ist das Betanken von Elektroautos auf dem Parkplatz des Krankenhauses Achim möglich. Am Freitag, 22. Februar, eröffneten Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik (AWK), gemeinsam mit Sven Veht, dem Vorstandssprecher der Stadtwerke Achim, eine Ladesäule für zwei E-Fahrzeuge auf dem Krankenhausgelände.

Bereits vor einem Jahr hatte Annemarie Baehr den Wunsch einiger Klinikmitarbeiter nach einer Ladesäule an die Stadtwerke herangetragen. „Auch ambulante Patienten, Besucher von Patienten oder Gäste des Bistrots nutzen unseren starkfrequentierten Parkplatz, der gut befahrbar und zudem überwacht ist“, erklärte die AWK-Chefin. „Etwa 500 Fahrzeuge parken hier täglich. Da machte es einfach Sinn, an dieser Stelle eine Lademöglichkeit zu etablieren. Gleichzeitig setzen wir damit auch ein Signal für E-Mobilität und alternative Verkehrskonzepte hier an unserem Standort in Achim.“

Je nach dem im Fahrzeug verbauten Akku dauert der Ladevorgang etwa zwei bis drei Stunden, so Sven Feth: „An der neuen Ladesäule kann sich jeder E-Mobilist bedienen. Zwei Fahrzeuge können gleichzeitig betankt werden. Notwendig ist dafür die EU-genormte Standardladesteckverbindung Typ 2. Bezahlt werden kann ganz bequem per SMS, RFID Chip, per Plugsurfing App und QR Code.“

Der Grundpreis für einen Ladevorgang beträgt 2,74 Euro. Hinzu kommen 27 Cent pro getankte Kilowattstunde.

Bildunterschrift: Nahmen die Ladesäule für zwei gleichzeitig „bestrombare“ E-Autos auf dem Parkplatz des Achimer Krankenhauses in Betrieb: AWK-Chefin Marianne Baehr und Sven Veht, Vorstandssprecher der Stadtwerke Achim. Foto : AWK

 

 

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11Feb

Qualitätssiegel: CPU-Zertifizierung für das Krankenhaus Verden

Jetzt ist es offiziell: Das Krankenhaus Verden der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) hat jetzt eine eigene, so genannte Brustschmerzeinheit zur Untersuchung und Behandlung von Patienten mit unklaren Brustschmerzen. Der Fachbegriff für eine solche Einrichtung lautet „Chest Pain Unit“, kurz CPU. Verliehen wurde dieses internationale Gütesiegel von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DKG).

„Chest Pain Unit – DGK zertifiziert“ ist eine eingetragene Marke. Hinter ihr verbergen sich hohe Qualitätsstandards bei der Versorgung von Patienten mit zunächst nicht definierbaren Schmerzen im Brustbereich, die auf eine akute Herzerkrankung schließen lassen. Krankenhäuser, die auf eine solche Situation vorbereitet sind und sie professionell zu managen wissen, werden nach dem Nachweis ihrer besonderen medizinischen Fähigkeiten auf Antrag CPU-zertifiziert. Das Prüfprocedere, das dabei durchlaufen werden muss, ist anspruchsvoll. Insgesamt 275 Kliniken in Deutschland haben das DKG-Gütesiegel – und das Krankenhaus Verden zählt nun dazu.

„Auf diese Zertifizierung haben wir zusammen mit Chefarzt Ralf Weßel und seinem Team seit seiner Einstellung im Sommer 2016 gezielt hingearbeitet“, sagt AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr. „Im Zentrum unserer Aktivitäten stand dabei der Bau des Herzkatheterlabors im Krankenhaus Verden. Im Sommer 2017 ging diese hochmoderne kardiologische Einrichtungen mit all ihren Peripheriekomponenten in Betrieb.“

Für die CPU-Zertifizierung hat die DKG entsprechende Kriterien verbindlich definiert. Und diese werden in der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin im Krankenhaus Verden vollumfänglich erfüllt.

Schmerzen in der Brust können tiefgreifende Ursachen haben. Wichtig ist es, eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen oder schnellstmöglich die erforderlichen stabilisierenden Maßnahmen zu ergreifen. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in Verbindung mit gut organisierten Arbeitsabläufen sind Voraussetzungen für erfolgreiche lebensrettende Maßnahmen. Außerdem hochwertige Medizintechnik wie Geräte zur Kreislaufüberwachung, Ultraschall, CT und MRT.

„Unser Herzkatheterlabor ist rund um die Uhr sofort einsetzbar, auch an Wochenenden und an Feiertagen“, erklärt Chefarzt Ralf Weßel. „Sämtliche Diagnosemöglichkeiten sind sofort verfügbar, wenn ein Patient mit einer zeitkritischen kardiologischen Erkrankung bei uns eintrifft. Personell und technisch. Innerhalb von 30 Minuten leiten wir alle notwendigen medizinischen Maßnahmen ein.“

Nicht nur die Nachweise der technischen und konzeptionellen Ressourcen wurden bei der CPU-Zertifizierung der Verdener Kardiologie eingefordert. Auch die internistischen Fachärzte mit dem Schwerpunkt Kardiologie sowie das speziell ausgebildete Pflegepersonal müssen in entsprechender Anzahl bereitstehen und darüber hinaus über einen überdurchschnittlich hohen Grad an fachlicher Qualifizierung verfügen. Ein Prozess, der nie zum Stillstand kommt, denn Weiter- und Fortbildungen sind Pflicht. Nach acht Jahren steht den Herzspezialisten im Krankenhaus Verden eine Rezertifizierung durch die DKG ins Haus, um das hohe medizinische Niveau zu halten.

Bei einem Herzinfarkt ist es lebenswichtig, so schnell wie möglich eine Behandlung einzuleiten. „Trotz modernster Diagnose- und Therapieverfahren liegt die Sterblichkeit bei einem akuten Infarkt bei rund 40 Prozent, ist weltweit die am häufigsten auftretende Todesursache“, sagt Ralf Weßel, Chef der Chest Pain Unit. „Die drei wichtigsten Gegenmittel halten wir im Krankenhaus Verden vor: Höchstmögliche Geschwindigkeit, effektive Diagnostik und qualifizierte Mitarbeiter für eine sofortige zielgerichtete Behandlung nach modernsten medizinischen Erkenntnissen.“

Bei rund der Hälfte der bislang in der Verdener CPU behandelten Patienten bestand kein akutes Herzproblem, so dass Entwarnung gegeben werden konnte. Ralf Weßel: „Liegt tatsächlich ein Herzinfarkt vor, ist oftmals das Gefäß nicht komplett verschlossen, so dass eine medikamentöse und gegebenenfalls eine spezielle Nachbehandlung im Herzkatheterlabor den Betroffenen wieder voll vitalisiert. Nur bei rund zehn Prozent aller Notfälle liegt eine akut lebensbedrohende Situation vor. Dann spielt der Faktor Zeit die entscheidende Rolle.“

Als erste Maßnahme werden in einem solchen Fall die Herzkranzgefäße unter Einsatz von Kontrastmittel sichtbar gemacht. Über das Handgelenk oder die Leiste wird ein Zugang gelegt, über den die Spezialisten des CPU-Teams bei einem akuten Gefäßverschluss den Engpass mittels eines Drahtes öffnen und einen Stent, eine dauerhafte Gefäßstütze, implantieren. Auch andere Krankheitsbilder wie eine Lungenembolie, Gefäßveränderungen an der Hauptschlagader oder Herzrhythmusstörungen werden in der CPU schonend und erfolgreich behandelt.

„Die Zertifizierung der Kardiologie des Verdener Krankenhauses als Chest Pain Unit ist nicht nur ein fachlicher Ritterschlag für die verantwortlichen Ärzte und das dort tätige Pflegepersonal“, sagt AWK-Chefin Marianne Baehr. „Dahinter verbirgt sich in erster Linie eine wichtige Optimierung der akutmedizinischen Versorgung der Menschen hier im Landkreis Verden und im Umland, die bei weitem nicht überall in Deutschland auf diesem hohen Niveau existiert. Mit dieser Investition in unsere eigene medizinische Qualität nehmen wir unsere Verantwortung wahr für die Versorgung der Menschen die hier leben und für die wir da sind.“

Bildunterschrift

Zurecht ist man im Krankenhaus Verden stolz auf die CPU-Zertifizierung (Foto von links): AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr, Leitung Herzkatheterlabor Cornelia Cordes, der stellvertretende Leiter der Zentralen Notaufnahme Sebastian Litzkuhn und Chefarzt Ralf Weßel. Foto: AWK

 

 

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6Feb

Prüfungsstress gemeistert - Gratulationen zu Weiterqualifizierungen

Dass mit dem Abschluss der Berufsausbildung keineswegs das Ende der Karriereleiter erreicht ist, haben neun Pflegekräfte der Aller-Weser-Klinik (AWK) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nach vielen arbeitsintensiven Monaten und gehörigem Prüfungsstress erhielten sie am Montag, 4. Februar 2019, die Gratulationen der Klinikleitung für erfolgreiche berufliche Weiterqualifizierungen im Rahmen einer Feierstunde.

„Gerade in den Bereichen Medizin und Pflege sind regelmäßige Fortbildungen ein Muss“, sagte AWK-Chefin Marianne Baehr in ihrer Laudatio. „Diese Fachgebiete unterliegen einem permanenten Wandel. Immer neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Pflege- und Medizintechnik stellen in recht kurzen Intervallen große Herausforderungen an unser Personal. Hinzu kommen umfangreiche Anforderungen im Managementsegment. Viele unserer Mitarbeiter nehmen die Profilierungschancen an, verstehen die Innovationen als Möglichkeit auch für die persönliche Weiterentwicklung.“

Zwei examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen aus dem Krankenhaus Verden – Ines Laake und Regina Spöring – sind nach einer zweijährigen Fachweiterbildung für den Verantwortungsberiech Stationsleitung befähigt. Beide üben diese kombinierte Pflege- und Managementfunktion bereits aus. Auch Jennifer Paul und Tina Schremmer legten erfolgreich ihre Prüfungen ab, qualifizierten sich innerhalb von 24 Monaten zur staatlich anerkannten Fachpflege für den Operationsdienst.

„Diese Fachweiterbildungen entsprechen ganz konkret einer Meisterprüfung, wie man sie aus Industrie und Handwerk kennt“, verdeutlicht AWK-Pflegedirektorin Christine Schrader den Stellenwert. „Man erwirbt damit automatisch eine Hochschulqualifikation, kann diese Plattform praktisch als Sprungbrett für die weitere berufliche Karriere nutzen. Die Fortbildungen selbst haben unsere Mitarbeiter nebenberuflich durchlaufen, standen die ganze Zeit voll im Job. Dabei hatten sie zwei Grundmodule sowie drei Fachmodule am Klinikum Mitte in Bremen zu absolvieren.“

Corinna Preiss und Paulina Sawka haben ihre Ausbildung zu Praxisanleiterinnen erfolgreich gemeistert. 200 Unterrichtsstunden und 15 Wochen berufspraktische Weiterbildung im eigenen Arbeitsumfeld gingen der anspruchsvollen Prüfung voraus. Sie sind nun mitverantwortlich für die fachlich versierte Ausbildung des Nachwuchses in den Kliniken Verden und Achim im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege.

Annika Sonnemann hat sich zur Herzinsuffizienzschwester im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz in Würzburg qualifiziert und bringt ihre erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten nun in ihre tägliche Arbeit in der kardiologischen Abteilung in Verden ein. Marco Budesheim erwarb die Zertifizierung zur Hygienefachkraft, ist nun kompetenter Ansprechpartner auf diesem weitreichenden Feld und verstärkt das Team Hygiene um Dr. Peter Ahrens an den beiden AWK-Standorten. Kaum weniger umfangreich ist der Verantwortungsbereich von Reinhardt Möller, der sich zur Medikationsfachkraft qualifizierte.

Die berufliche Fortbildung wird bei den Aller-Weser-Kliniken in Achim und Verden nachdrücklich protegiert, beispielsweise durch Kostenübernahme und Freistellung vom Dienst. „Unser Fortbildungsprogramm 2019 umfasst knapp 50 Seiten, bietet unseren Mitarbeitern mehr als 30 verschiedene Formen der beruflichen Weiterqualifizierung an,“, erklärt Christine Schrader. „Das zeigt auch den Facettenreichtum des Aufgabenspektrums, das wir in den beiden AWK-Krankenhäusern abbilden und anbieten. Und auch die Attraktivität, die die verschiedenen Pflegeberufe innehaben. Wer Lust auf Karriere hat und Leistungsbereitschaft mitbringt, für den tun sich in den Kliniken in Achim und Verden eine ganze Reihe von Chancen und Möglichkeiten auf.“

Bildunterschrift

AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr und Pflegedirektorin Christine Schrader (rechts im Bild) gratulierten den erfolgreichen Absolventen verschiedener Fortbildungsmaßnahmen in den Bereichen Medizin und Pflege. Foto: AWK

 

 

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30Jan

Informationsabende für Schwangere mit Kreißsaalführungen

Werdende Eltern haben vor der Geburt viele Fragen. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik gGmbH lädt am Mittwoch, 13. und 20. Februar 2019 zu einem kostenfreien Informationsabend für Schwangere mit einer Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation an. Treffpunkt ist jeweils um 19.00 Uhr im Verdener Krankenhaus, Eitzer Straße 20.

Um Fragen, wie „Wann muss ich ins Krankenhaus?“, „Wie finde ich den schnellsten Weg zum Kreißsaal?“, „Wer betreut mich während der Geburt?“ oder „Wie sieht ein Kreißsaal eigentlich aus?“, geht es bei den regelmäßigen Veranstaltungen der Geburtshilfe im Krankenhaus Verden. Werdende Eltern und Interessierte haben an jedem zweiten und dritten Mittwoch im Monat die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, nach und während der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie über den Kreißsaal unter der Telefonnummer 04231-103511 oder im Internet www.aller-weser-klink.de.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer (2.v.l.) und ihr Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser- Klinik gGmbH am Krankenhaus Verden bieten kostenfreie Kreißsaalführungen an.

 

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10Jan

Neu: das Bistrot „Kleine Mühle“ im Krankenhaus Achim

Ein herzhafter, durchaus appetitanregender Duft empfängt Patienten,

Besucher und Mitarbeiter bereits im Foyer des Achimer Krankenhauses. Denn unmittelbar im Eingangsbereich befindet sich die Gastronomie der Klinik, die seit Jahresbeginn im neuen Gewand daherkommt. Das Bistrot „Kleine Mühle“, hat nicht nur einen neuen Pächter und Betreiber, sondern wartet außerdem mit einem modifizierten Gastro-Konzept und einer liebevoll gestalteten Speiskarte auf.

Bereits morgens früh um 6 Uhr beginnt der Betrieb in der „Kleinen Mühle“. Vor allem das rund um die Uhr im Dienst befindliche Krankenhauspersonal weiß diesen Service zu schätzen. Ein komplettes Frühstück, ein belegtes Brötchen oder ein Coffee to go …  Rund um die Uhr gibt’s leckere Snacks für den großen und den kleinen Hunger, warm und kalt süß oder herzhaft. Klar, dass am Nachmittag Kaffee und Kuchen serviert wird.

Deutlich breiter als bisher ist auch das Angebot zur Mittagszeit aufgestellt. Verschiedene warme Menüs stehen auf der Speisekarte. Frisch zubereitet aus vielen Lebensmittelprodukten der Region. Von deftiger Hausmannskost über Pasta-Variationen bis hin zu Pizza und natürlich dem Klassiker, der Currywurst. Knackiger Salat wird ebenso serviert wie vegetarische Kost.

Der Motor hinter dem Bistrot „Kleine Mühle“ ist die tegeler Gruppe. Dieses in Wunstorf beheimatete Unternehmen ist als Caterer bereits langjähriger Partner der Aller-Weser-Klinik bei der Patientenversorgung an den Standorten Achim und Verden sowie bei weiteren Institutionen im Umland.

Gemeinsam mit AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr eröffnete Jens Tegeler, geschäftsführender Gesellschafter der tegeler Gruppe, die renovierten Räumlichkeiten, die nun ebenso frisch, locker und luftig daherkommen wie die angebotenen Speisen. „Wir haben mit unserer ,Kleinen Mühle‘ einen großen Schritt weg von der klassischen Krankenhaus-Cafeteria hin zu einem Bistrot-Restaurant modernen Zuschnitts gemacht“, erklärte der tegler-Chef. „Wir freuen uns nicht nur auf die AWK-Mitarbeiter sowie die Patienten und deren Besuch. Das Bistrot ist für alle da, egal ob man sich morgens vor der Arbeit ein Flying Breakfast rausholt oder in der Mittagspause relaxed eine Stärkung zu sich nimmt. Täglich von 6 bis 18.30 Uhr.“

 

Bildunterschriften

Am Eröffnungstag herrschte reger Andrang im Bistrot „Kleine Mühle“. Foto: AWK

AWK-Personalratschefin Martina Allhusen, AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr, tegeler-Geschäftsführer Jens Tegeler sowie Thomas Schipper, Leiter des Geschäftsbereichs Catering, (Foto von rechts) während der Eröffnung im Gespräch mit den Vertretern der Lokalpresse. Foto: AWK

 

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3Jan

Im TV: Feuerwerk empfängt Alexander Joël im Leben

Exakt um 0.05 Uhr kam am Neujahrstag Alexander Joël zur Welt.

Das erste Baby des Jahres im Krankenhaus Verden und ganz sicher ist es auch bundesweit in den Top-Five platziert. Anlass nicht nur für eine intensive Berichterstattung in der Lokalpresse. Die Station 6 und der Kreißsaal wurden für kurze Zeit zum Film-Set: Ein Team des TV-Senders SAT 1 machte den Kleinen sogar zum Kinderstar, während seine Eltern sowie der leitende Oberarzt Dr. Jiantao Peng die aufregenden Ereignisse der Silvesternacht vor der laufenden Kamera nochmal Revue passieren ließen.

 

Bildunterschrift:

Dr. Jiantao Peng, leitender Oberarzt auf der Entbindungsstation der Aller-Weser-Klinik in Verden, berichtet dem SAT 1-Team vor laufender Kamera von den Ereignissen in der Neujahrsnacht.

Hier der Link zum TV- Beitrag:

https://www.sat1regional.de/alexander-joel-ist-niedersachsens-erstes-baby-2019/

 

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3Jan

0.05 Uhr: Erste Geburt des Jahres im Krankenhaus Verden

Bunter, lauter und opulenter kann der allererste Blick auf die Welt kaum sein als jener,

den Alexander Joël am 1. Januar 2019 genossen hat. Er ist das erste Baby, das im neuen Jahr auf der Entbindungsstation der Aller-Weser-Klinik in Verden geboren wurde. Und das mit Feuerwerk und lauten Böllerschüssen. Ein Szenario, das man eher bei den Windsors im Buckingham-Palast vermutet, weniger in der Aller-Stadt.

Exakt fünf Minuten war das neue Jahr alt, da war Alexander Joël auch schon da. 2910 Gramm schwer, einen halben Meter groß. „Aber das wird sich noch ändern“, lächelt Sylvia Dymek, die stolze Mama. „Die Hebamme Biljana Kastner hat den Kleinen versorgt, um mich kümmerte sich mein Mann Dawid und der leitende Oberarzt Dr. Jiantao Peng riss um 0.05 Uhr die Vorhänge vor den Fenstern auf: Damit gab er für uns alle den Blick auf das eindrucksvolle Neujahrsfeuerwerk über dem Dom und der Verdener Altstadt frei.“

Ein wahrlich imposanter Empfang für den kleinen Erdenbürger. Doch Alexander Joël blieb cool, nahm das gutvernehmliche Geknalle und Gezische draußen mit großer Gelassenheit. „Der junge Mann ist stressresistent“, wie ihm auch die erfahrene Kinderkrankenschwester Elisabeth Bohlmann schmunzelnd attestiert. „Meistens schläft er, Krachmachen ist offensichtlich nicht so sein Ding. Kein Wunder, bei dieser theatralischen Art der Ankunft im Leben. Eigentlich war die Geburt von Alexander Joël für den 30. Dezember eingeplant. Aber offensichtlich wollte er sich den ersten Platz in unserer Geburtenstatistik nicht nehmen lassen.“

Im vergangenen Jahr sind im Kreißsaal des Verdener Krankenhauses insgesamt 655 Kinder zur Welt gekommen. 18 mehr als in 2017. An diesem Aufwärtstrend wollen Sylvia und Dawid Dymek übrigens weiterhin aktiv mitwirken, denn Alexander Joël soll auf keinen Fall ein Einzelkind bleiben.

 

Bildunterschrift

Mit Böllern und Raketen empfing die Welt am 1. Januar 2019 um 0.05 Uhr den kleinen Alexander Joël. Mit den in Verden lebenden Eltern Sylvia und Dawid Dymek freute sich Kinderkrankenschwester Elisabeth Bohlmann über den neuen Erdenbürger. Foto: AWK

 

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2Jan

Vierfach abgesicherte Stromversorgung im Krankenhaus Verden

 

Es klingt profan, war aber ein Mammutprogramm, das in der vergangenen Woche im Krankenhaus Verden abgespult wurde: Die Wartung der Stromversorgung. Was sich dort im Verborgenen abspielte, war generalstabsmäßig geplant und erforderte immensen Aufwand. Und, um es vorwegzunehmen: Alles lief exakt nach Plan.

Denkt man an den Betrieb in einem Klinikum, so hat man zumeist das Bild von Ärzten, Medizintechnik und Operationsräumen vor Augen. Selten gelingt ein Blick darauf, was sich hinter den Kulissen ereignet. Dabei spielt die Versorgung mit Elektrizität eine immens wichtige Rolle. Der jährliche Stromverbrauch der Aller-Weser-Klinik in Verden beträgt rund eine Millionen Kilowattstunden und entspricht damit dem Jahresbedarf einer durchschnittlichen Wohnsiedlung.

„Das Krankenhaus Verden hat zwei elektrische Spannungsversorgungen, die jeweils mit einer Spannung von 20.000 Volt die Transformatorstation des Klinikums versorgen“, erklärt Oliver Lausch, der technische Leiter. „Alle vier Jahre muss die Trafo-Station gewartet werden. Das macht für uns ein externes Fachunternehmen, die Avacon Netz GmbH, und nimmt dafür das komplette System vom Netz.“

Dieser Schnitt geht für die Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses unbemerkt über die Bühne. „Zeitgleich mit dem Abschalten übernimmt die, kurz vorher zugeschaltete, Noteinspeisung aus der Trafostation Sedanstraße die Versorgung“, sagt Oliver Lausch.

Fünf Stunden nahmen die Wartungsarbeiten in Anspruch. Die Techniker checkten die komplette Transformatorstation. Kabelstränge und Lasttrennschalter wurden durchgemessen. Das Gebäude mit allem technischen Interieur erhielt eine umfängliche Sicht-, Sicherheits- und Funktionsprüfung. Insbesondere die mechanischen Komponenten wurden gereinigt und geschmiert.

Die Versorgung mit Wasser, Wärme und Elektrizität spielt in jedem Krankenhaus eine übergeordnete Rolle. Ein Ausfall darf nicht passieren, sämtliche Anlagen sind doppelt und dreifach abgesichert. Ähnlich wie in einem Flugzeug. Rund um die Uhr sind die Techniker der Aller-Weser-Klinik in Bereitschaft, tragen dabei eine hohe Verantwortung. Nicht auszudenken was passiert, wenn mitten in einer Operation nicht nur das Licht, sondern die gesamte komplexe Medizintechnik ausfällt.

Doch selbst für dieses Worst-Case-Szenario ist man beim Krankenhaus Verden gewappnet. In einem schmucklosen Nebengebäude befindet sich, gegen Lärmemissionen dick verkapselt, das Notstromaggregat. Ein mächtiger MAN-Motor mit zwölf Zylindern und 375 PS Leistung aus 29 Litern Hubraum würde bei einem Zusammenbruch des Stromnetzes binnen weniger Sekunden anspringen und die Energieversorgung im Generatorbetrieb übernehmen.

„In einem solchen Fall, denkbar bei einem totalen Stromausfall, würden alle sicherheitsrelevanten Betriebsbereiche des Krankenhauses zuverlässig und dauerhaft bedient werden“, verrät Technik-Chef Oliver Lausch. „Wir verfügen über genügend Kraftstoffreserven, um den Betrieb im ersten Schritt für mindestens 40 Stunden aufrecht halten zu können.“

Natürlich muss auch die Funktionsfähigkeit des MAN-Diesels regelmäßig gecheckt werden. Darum wird einmal pro Monat ein Probelauf im Echtbetrieb vorgenommen. Außerdem gibt es turnusgemäße Wartungsintervalle für das Aggregat bei denen, ähnlich wie bei einer großen Inspektion beim Auto, sämtliche Betriebsstoffe und die einwandfreie Funktionsweise überprüft werden. Ein Job, den Oliver Lausch übrigens mit großer Leidenschaft macht: „Dieser gigantische Motor ist ein Traum für jeden Techniker“, sagt er und lächelt dabei: „Er ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Für die Leistungsfähigkeit und den unkomplizierten robusten Charakter des knapp vier Tonnen schweren Aggregats kann ich mich immer wieder begeistern. Wie eine Harley-Davidson – nur halt ohne Räder, dafür 20 Mal so groß.“

 

Bildunterschrift

Oliver Lausch, Leiter Betriebstechnik im Krankenhaus Verden, bei der Wartung des Zwölfzylinder-MAN-Notstromdiesels, der bei einem Stromausfall die Energieversorgung des Klinikums sicherstellt. Foto: AWK

 

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2Jan

Ein Christkind namens Christ-Elias

Weihnachten fünf Geburten im Krankenhaus Verden 

 

Christkinder werden sie im Krankenhaus Verden genannt – die Babys, die Heilig Abend zur Welt kommen. Dieser junge Erdenbürger verdient diese Bezeichnung gleich in doppelter Hinsicht, denn er trägt den Namen Christ-Elias.

Gegen 1 Uhr am frühen Morgen des 24. Dezember kam Mutter Oria-Celine Bali in den Kreißsaal, nach 90 Minuten, exakt um 2.28 Uhr, war Christ-Elias da. Sehr zur Freude seiner zweijährigen Schwester Ange-Roxanne und des stolzen Vaters Seri-Gerad Bari. Die junge Familie stammt von der Elfenbeinküste auf dem afrikanischen Kontinent und lebt seit zwei Jahren in Verden.

„Eine vollkommen unkomplizierte Geburt“, sagt Gesundheits- und Kinderpflegerin Marilena Scheele. Seit Mai dieses Jahres arbeitet sie auf der Station 6 der AWK-Klinik in Verden und hat gerade ihren ersten Weihnachtsdienst hinter sich gebracht. „Und der hat Spaß gemacht“, erklärt sie lächelnd. „Insgesamt fünf Babys sind während der Feiertage auf unserer Station zur Welt gekommen. In der Summe bislang 648 Geburten in 2018. Aber das Jahr ist ja noch nicht vorbei, die Zahl wird ganz sicher noch steigen.“

Bildunterschrift

Freuen sich über das „Christkind“ Christ-Elias, das Heiligabend im Krankenhaus Verden das Licht der Welt erblickte (Foto von links): Seri-Gerad Bari und Tochter Ange-Roxanne, Oria-Celine Bali sowie Gesundheits- und Kinderpflegerin Marilena Scheele. (Foto: AWK)

 

 

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6Dez

AWK-Rentner feiern und stöbern in alten Zeiten

Adventsfeier der Krankenhäuser Verden und Achim

 

Bunt und turbulent ging es kürzlich im Krankenhaus Achim zu. Die Aller-Weser-Klinik hatte ihreRentner aus den Krankenhäusern Verden und Achim zur alljährlichen Adventsfeier eingeladen. Wie gewohnt gab es ein großes Hallo unter den rund 40 Ruheständlern. AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr gab einen Überblick über die aktuellen Ereignisse und Perspektiven im Klinikverbund, während der Medizinische Direktor Dr. Stephan Sehrt die aufregenden letzten beiden Jahrzehnte im Krankenhaus Achim Revue passieren ließ.

Klar, dass die ehemaligen Mitarbeiter äußerst interessiert daran waren, was heute an ihren einstigen Wirkungsstätten passiert. „Denn es gab ja nicht nur gute Zeiten für die beiden Krankenhäuser“, merkte Ute Nowak an, ehemalige Pflegedienstleiterin im Krankenhaus Achim. „Die Entwicklung war gerade in den 70er- und 80er-Jahren rasant, aber auch von wirtschaftlichen und strukturellen Problemen begleitet. Umso schöner ist es, wenn man heute sieht, wie beide Krankenhäuser zusammengewachsen sind, sich gegenseitig ergänzen und wie sie gemeinsam so gut in ihrer oftmals schwierigen Branche aufgestellt sind.“

Doch am wichtigsten war für alle Beteiligten natürlich das Schwelgen in gemeinsamen Erinnerungen, so manche Anekdote wurde aus der Erinnerung gekramt: „Weißt du noch damals in der alten Krankenhausbaracke; der Chefarzt, der immer so merkwürdig gekleidet war; der beschwerliche Umzug in den Neubau … ?“ Dazu passend kamen diverse betagte Fotoalben auf den Tisch, die von der guten alten Zeit ein Zeugnis ablieferten.

 

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Die drei ältesten ehemaligen AWK-Mitarbeiterinnen (v.l.n.r.): Cäcilie Backhaus, Margot Heimert, der Medizinische Direktor Dr. med. Stephan Sehrt, Helga Stoick und AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr. Foto: AWK

 

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4Dez

600 Geburten im Krankenhaus Verden

Baby-Nr. 600 heißt Elina

Die junge Dame, die sich auf dem Foto so tief in die flauschige Decke einkuschelt, heißt Elina und fühlt sich als neuer Erdenbürger sichtlich wohl. Sie kam am 29. November 2018 im Kreißsaal des Verdener Krankenhauses zur Welt und erfreut sich allerbester Gesundheit. Ebenso ihre Mutter Reem Alalloush aus Achim, die von Daniela Aevermann, der Verwaltungsdirektorin der Aller-Weser-Klinik, mit einem Blumenstrauß überrascht wurde. Und das hatte einen besonderen Grund, ist die kleine Elina doch das 600. Baby, das dort in diesem Jahr geboren wurde. „So wie es aussieht werden wir unseren ,Geburtenrekord‘ aus 2017 von 637 Babys im Krankenhaus Verden in diesem Jahr noch übertreffen“, freute sich Daniela Aevermann und mit ihr die Oberärztin der Gynäkologie Anne Kathrin Ahrens sowie Krankenschwester Ramona Heckert und Kinderkrankenschwester Tatjana Schamber (v.l.n.r.). Foto: AWK

 

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26Nov

Prüfen-Rufen-Drücken – Aktionsabend rund um die Wiederbelebung

Kostenfreier Vortrag im Krankenhaus Verden

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand ist gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Interessierte erwartet am Mittwoch, 28. November 2018, um 19 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Verden ein spannender Vortrag rund um Reanimationsmaßnahmen mit einer anschließenden professionellen Kurz-Schulung.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“. Sie beginnt um 19 Uhr und endet gegen 20.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Erdgeschoss im Krankenhaus Verden.

Prüfen-Rufen-Drücken – den Aktionsabend rund um die

Wiederbelebung gestalten die Chefärzte Dr. Peter Ahrens, Dr. Matthias Meyer-Barner, Andreas Vagt und Oberarzt Dr. Paul Janicki der Aller-Weser-Klinik Verden.

 

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21Nov

Schnelle Hilfe, wenn das Herz aus dem Takt gerät

Kostenfreier Vortrag im Krankenhaus Verden

 

Vorhofflimmern kann zu dauerhaften Herzrhythmusstörungen führen. Nahezu zwei Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen, wissen aber meist gar nicht davon. Unbehandelt kann dies zu Schlaganfällen und Herzschwäche führen.

Mit modernen und risikoarmen Medikamenten zur Blutverdünnung kann man heute Schlaganfälle häufig vermeiden. Der natürliche Herzrhythmus lässt sich durch neue kardiologische Therapien oftmals wiederherstellen.

Die beiden referierenden Herzspezialisten – Chefarzt Ralf Weßel und Bernd Schwedhelm, Leitender Oberarzt – informieren, wie man Gefahren rechtzeitig erkennt und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Sie wollen Ängste nehmen, gleichzeitig Wege und Möglichkeiten benennen, wie im Herzkatheterlabor des Verdener Krankenhauses die Symptome solcher Erkrankungen schnell diagnostiziert, behandelt und schwerwiegende Folgen vermieden werden können.

Die verschiedenen Aspekte der Gefahr Herzrhythmusstörungen werden am Donnerstag, 29. November 2018, um 18.30 Uhr in der Aller-Weser-Klinik gGmbH Verden dargestellt, erklärt und besprochen. Mit diesem Fachvortrag beteiligt sich das Krankenhaus Verden an den diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung, die aktuell unter dem Motto „Herz außer Takt“ stattfinden.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und geht bis etwa 20 Uhr. In diesem Zeitraum sind der Vortrag sowie eine Frage- und Diskussionsrunde vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist die Cafeteria im Kellergeschoss im Krankenhaus Verden, zu erreichen über den Haupteingang.

 

Bildunterschrift:

Chefarzt Ralf Weßel (rechts) und Bernd Schwedhelm, Leitender Oberarzt, sind die Herzspezialisten im Krankenhaus Verden. In ihrem gemeinsamen Vortrag informieren die beiden Mediziner über neue Therapien bei Herzrhythmusstörungen. Foto: AWK

 

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16Nov

Hundebiss mit tragischen folgen

Vorsicht bei Verletzungen durch Haustiere

VERDEN. Der Biss oder das Kratzen eines Hundes oder einer Katze kann äußerst schmerzhaft sein. Dass eine solche, oftmals vom geliebten Vierbeiner beim Spielen und Toben zugefügte Verletzung beim Menschen schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar zum Tod führen kann, ist so manchem Tierfreund nicht bewusst. Dr. Peter Ahrens, selbst Hundebesitzer, ist Ärztlicher Direktor der Aller-Weser-Klinik (AWK) im Krankenhaus Verden. Er berichtet über zwei aktuelle Fälle, die nachdenklich machen.

„Innerhalb von drei Monaten gab es im Krankenhaus Verden zwei akute Notfälle, bei denen die beiden Patientinnen – 52 und 57 Jahre alt – in besorgniserregendem Zustand eingeliefert wurden“, erklärt der Anästhesist und Antibiotikaexperte. „Die jüngere von beiden klagte über starke Bauch- und Beinschmerzen. Übelkeit und Erbrechen plagten sie. Dabei befand sie sich in einem schockartigen Allgemeinzustand, war kaltschweißig mit Atemnot.“

Sofort kam die Patientin auf die Intensivstation, durchlief hier das komplette Diagnoseprocedere. Dabei fiel den behandelnden Ärzten als Nebenbefund eine vier bis sechs Tage alte kleine Bissverletzung auf, die als Ursache des sich permanent verschlechternden Zustands ausgemacht wurde. Trotz maximaler Intensivtherapie verstarb die Frau 18 Stunden nach ihrer Aufnahme an septischem Multiorganversagen.

Ähnlich, aber glimpflich verlief der Fall jener 57-Jährigen, die ebenfalls wenige Tage zuvor einen Hundebiss erlitten hatte. „Ihr allgemeiner gesundheitlicher Zustand war sehr instabil und sie litt unter starkem Durchfall“, so Dr. Ahrens. „Unser Team hat auf der Intensivstation eine maximale Sepsistherapie eingeleitet, dabei Antibiotika, Blutprodukte und Flüssigkeit zugeführt. In diesem Fall trat anschließend rasch Besserung ein.“

Bissverletzungen durch Tiere, vor allem Hunde und Katzen, sind keine Seltenheit. In den meisten Fällen verlaufen sie glimpflich und verheilen schnell. Es kann aber auch zu Wundinfektionen kommen. Bei den beiden geschilderten Fällen im Krankenhaus Verden handelte es sich um Infektionen mit dem bakteriellen Erreger namens Capnocytophaga-canimorsus, der im Maul der Tiere vorkommt und für diese vollkommen ungefährlich ist. Umso schlimmer können die Auswirkungen beim Menschen sein. Die Sterblichkeitsrate von Betroffenen bei einer solchen Sepsis, die durch einen Erregernachweis im Blutbild diagnostiziert wird, liegt bei 25 bis 30 Prozent.

Einen Grund zur Panik sieht Dr. Ahrens wegen der beiden aktuellen Fälle nicht, aber einen Grund zu erhöhter Aufmerksamkeit. Denn die Wahrnehmung der Gefahr ist bei einem durch einen fremden Hund zugefügten Biss deutlich höher als beim eigenen Tier, so seine Erfahrung: „Beide Patientinnen brachten ihre akuten gesundheitlichen Probleme nicht in Zusammenhang mit den erlittenen Bisswunden. Das mag darin begründet sein, dass man die Tiere im eigenen Haushalt sehr gut kannte und als eine Art Familienmitglied empfand. Eine durch Haustiere verursachte Verletzung wird schnell als ungefährliche Bagatelle abgetan. Erst recht, wenn es sich um eine kleine Wunde handelt.“

Darum wirbt der Chefarzt zusammen mit seinen Kollegen der Inneren Medizin und Unfallchirurgie für Sensibilität bei dieser Thematik. Grundsätzlich sollte bei jeder penetrierenden Biss- oder Kratzverletzung ein Arzt aufgesucht werden. Allein schon wegen der korrekten Wundversorgung und zur Sicherung des Tetanusimpfschutzes. Hohe Infektionsgefahr besteht bei Verletzungen an Armen und Beinen. Übrigens: Der Erreger kann auch durch Lecken bei offenen Wunden übertragen werden.

„In allen Fällen ist eine vorbeugende Antibiotikatherapie sinnvoll, auch wenn sich nur in den seltensten Fällen eine bakterielle Entzündung entwickelt“, so die Empfehlung des Mediziners. „Wenn es in den Tagen nach dem Verletzungsfall zu einer Verschlechterung des gesundheitlichen Allgemeinzustandes kommt, sollten alle Alarmglocken schrillen. Anzeichen auf eine solche Sepsis sind Atembeschwerden, fleckenförmige Hautveränderungen, Blutdruckabfall, diffuse Schmerzen, Durchfall oder ein allgemeines Schwächegefühl. Dann bitte auf allerschnellstem Weg zu uns ins Krankenhaus.“

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16Nov

Multinationale CIMIC-Soldaten üben im Klinikum Verden

Verden,14. November 2018 – Multinationale CIMIC-Soldaten üben im Klinikum Verden

 

Szenario für den Auslandseinsatz trainiert

Das Krankenhaus Verden der Aller-Weser-Klinik (AWK) war am vergangenen Mittwoch, 14. November 2018, Schauplatz und Teil einer multinationalen militärischen Übung. Soldaten unterschiedlicher Nationen übten im Krankenhaus und mit deren Mitarbeitern die zivil-militärische Kooperation in einem Auslandseinsatz. CIMIC bedeutet Civil-Military Cooperation und ist die englischsprachige Abkürzung der zivil-militärischen Zusammenarbeit.

In dieser Übungs-Szene stand das Krankenhaus Verden im simulierten Krisenland „Framland“ im Fokus. Das Script dazu: Ganz offensichtlich gibt es im ganzen Land Probleme mit der Medikamentenversorgung. Ausgenommen ist die Aller-Weser-Klinik, hier hat man sich in Kooperation mit dem benachbarten, ebenfalls fiktiven „Torrike“ selbst geholfen, um die Versorgung im Norden sicherzustellen. In der Regel werden Medikamente in „Framland“ nicht pünktlich geliefert, nicht in der richtigen Menge oder sie kommen erst gar nicht bei den Medizinern und Patienten an. Es gibt hingegen Medikamenten-Plagiate im lokalen Handel, deren unkontrollierte Wirkungsweise aus medizinischer Sicht höchst bedenkenswert ist. Die „Framland“-Regierung löst das Problem jedoch nicht, so das Drehbuch, mit dem die Teilnehmer konfrontiert waren.

Soldaten aus Lettland, Kanada und den Niederlanden mussten diese Übungssituation meistern. Dafür suchten die drei Spezialisten für zivil-militärische Zusammenarbeit in Auslandseinsätzen das Gespräch mit den verantwortlichen Fachleuten des Krankenhauses. Für die ausgedachte Szene schlüpften Dr. Matthias Meyer-Barner, Chefarzt der Anästhesie, sowie Andreas Tretschok, Leiter des AWK-Patientenmanagements, in die Rolle der zivilen Protagonisten.

„Das Geschehen war realitätsnah, weil sich ein derartiger Fall tatsächlich im Auslandseinsatz zugetragen hat“, sagt Dr. Matthias Meyer-Barner. „Für die NATO-Soldaten seinerzeit ein unvorhergesehenes Problem, das unmittelbar gelöst werden musste. Es macht Sinn, auf solche Situationen entsprechend trainiert zu sein. Wir spielten unsere Rolle praktisch als zivil-fachlicher Gegenpart.“

Die Leistung der Soldaten wurde von einem US-amerikanischen Soldaten bewertet und mit dem CIMIC-Team nach dem Gespräch analysiert. Er war mit der Leistung zufrieden, so das Fazit. Ergänzt wurde das Übungsgeschehen durch den Besuch einer durch Bundeswehr-Soldaten begleiteten multinationalen Beobachtergruppe.

Vor dem Krankenhaus setzte sich die Übung für die Teilnehmer unvorhergesehen fort: Soldaten des österreichischen Bundesheeres versetzten das CIMIC-Team in eine Fake-News-Situation. Sie gaben sich als Journalisten aus und versuchten Videoaufnahmen zu produzieren, die das CIMIC-Team beim angeblichen Wegtragen – sprich Entwenden – von Medikamenten zeigt. Ziel der Fake-News war, die NATO als Verursacher der Medikamente-Problematik zu verleumden. „Dieses spitzfindige Nebenmanöver haben die Übenden sofort durchschaut und entsprechend reagiert“, erklärt Andreas Tretschok.

„Das Verdener Krankenhaus war bereits zum vierten Mal unser Partner bei der weltweit größten multinationalen CIMIC-Übung JOINT COOPERATION“, sagte Oberstleutnant Christian Peter, Presseoffizier des Zentrums für Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr, am Rande der Veranstaltung. „CIMIC-Fachleute sammeln in ihren Auslandseinsätzen ein möglichst umfängliches Lagebild über die Situation der Bevölkerung. Dies wird gemacht, um militärische Operationen in einer Weise durchführen, dass die Lebensumstände der Bevölkerung darin Berücksichtigung finden. Situationen wie in der Aller-Weser-Klinik versetzen die spezialisierten Soldaten in lebenswirkliche Sachlagen und machen sie damit fit für ihre Aufgabe im Auslandseinsatz.“

Die CIMIC-Übung JOINT COOPERATION 2018 endet am Freitag, 16. November 2018. Rund 360 Beobachter, Teilnehmer und Mitwirkende aus 21 Nationen und Deutschland sind bei der Übung dabei. Basis und Ausrichter der englischsprachig geführten Übung ist das Zentrum für Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr in Nienburg. Neben der Aller-Weser-Klinik unterstützen sie zahlreiche weitere Einrichtungen, Firmen, Vereine und andere Freiwillige, um die Übungsituationen möglichst real erscheinen zu lassen. Darin werden zudem alle Ebenen vom Verbindungsteam im Geschehen vor Ort bis zum Stab des militärischen Verbandes geschult. Auch deshalb ist JOINT COOPERATION in Europa und der Welt einzigartig.
Bildunterschrift
Übungsszene im Krankenhaus Verden: Intensiv- und Anästhesiemediziner Dr. Matthias Meyer-Barner und Andreas Tretschok, Leiter des AWK-Patientenmanagements, im Dialog mit den für den Auslandseinsatz trainierenden Soldaten und multinationalen Übungsbeobachtern. Foto: AWK

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12Nov

Sternenkinder gemeinschaftlich beigesetzt

Achim, 24. Oktober 2018 – Sternenkinder gemeinschaftlich beigesetzt

Würdevoller Moment des Gedenkens auf dem Waldfriedhof

Sternenkinder werden sie genannt: Babys, die in frühen Schwangerschaftsstadien im Mutterleib verstorben und still zur Welt gekommen sind. In der Aller-Weser-Klinik Verden  werden sie zweimal im Jahr in einer Gemeinschaftsbestattung auf dem Verdener Waldfriedhof beerdigt.

Am Freitag, 19. Oktober 2018, fand die zweite Gemeinschaftsbestattung in diesem Jahr statt. Und sie war würdevoll: In einer Trauerfreier gedachten Pastorin Elisabeth Speer und Pastor Dieter Sogorski den 83 Sternenkindern, die in den vergangenen sechs Monaten verstorben sind. Begleitet wurde die Andacht vom Gospelchor Verden, sowie Bärbel Spöring vom Flötenkreis Verden. Diese ganz besondere Art von Gedenkfeiern wird wechselseitig von den in Verden ansässigen Bestattungsinstituten kostenlos ausgerichtet. Für die aktuelle Beerdigung der Sternenkinder stellte „Horizont Bestattungen“ einen gleichsam angemessenen und wunderschönen Sternensarg aus Korb zur Verfügung und schmückte ihn dem Anlass entsprechend.

„Die Möglichkeit, ihre Kinder auf diesem Wege beizusetzen, ist für viele Sterneneltern ein ganz wichtiger Schritt zur Trauerbewältigung”, sagt Jennifer Wilman, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin an der Aller-Weser-Klinik, die sich ehrenamtlich im Team der Sterneneltern Achim e.V. engagiert und die betroffenen Eltern begleitet. „Die Bestattung von Sternenkindern, deren Körpergewicht weniger als ein halbes Kilogramm beträgt, ist gesetzlich nicht verpflichtend und die Eltern stehen im Moment des schweren, oftmals unerwarteten Verlustes oft ratlos da. Neben der Trauerbelastung stellt sich die Frage nach einer angemessenen Beerdigung.“

„Die Gemeinschaftsbestattung kann somit eine große Erleichterung für die Eltern sein, weil sie wissen, dass ihre Kinder nicht mit dem, Krankenhausmüll‘ entsorgt werden”, fügt Friederike Nolte hinzu. Sie ist ehrenamtliche Akutbegleiterin bei den Sterneneltern Achim. „Auch wenn nicht alle Eltern der Sternenkinder anwesend sind, haben sie Kenntnis davon, wo ihre Kinder würdevoll zur Ruhe gebettet wurden. Und sie haben einen Platz zur Erinnerung und zur Trauer.

Der Waldfriedhof Verden des Ev.-luth. Kirchengemeindeverbands hat eigens für Sternenkinder eine gemeinschaftliche Grabstelle eingerichtet. Die nächste Gemeinschaftsbestattung ist im März 2019 geplant. Weitere Informationen über den Verein Sterneneltern Achim, seine Angebote an Sterneneltern und Informationen zu Sternenkindern sind unter www.sternenelternachim.de im Internet zu finden.

Bildunterschrift:

Pastor Dieter Sogorski und Elisabeth Speer (Foto links) beerdigten in der vergangenen Woche gemeinsam mit betroffenen Eltern, den ehrenamtlich engagierten Mitgliedern des Vereins Sternenkinder Achim und dem Unternehmen „Horizont Bestattungen“ gemeinschaftlich 83 Babys, die während der vergangenen Monate in der frühen Phase einer Schwangerschaft im Mutterleib verstorben sind. Foto AWK

 

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12Nov

Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Qualitätssiegel für das Krankenhaus Verden

Kleines Haus, große Medizin – so lautet die selbstgewählte Philosophie der Aller-Weser-Kliniken (AWK) in Verden und Achim. Ein gewichtiger Baustein dieser „großen Medizin“ ergänzt seit kurzem das Leistungsspektrum der beiden Häuser, die im Verbund miteinander die gesundheitliche Regelversorgung im Landkreis Verden über das übliche Maß hinweg sicherstellen: Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie im Krankenhaus Verden ist zertifiziert als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie.

„Diesen Ritterschlag haben mein Team und ich uns in den vergangenen fünf Jahren hart erarbeitet“, sagt Chefarzt Dott. Fabio Crescenti. „Mit der Zertifizierung weisen wir ein in dieser Region einmaliges Qualitätsniveau nach, über das in Deutschland nur 82 medizinische Einrichtungen verfügen. Die nächstgelegenen Kompetenzzentren befinden sich in Hamburg, Bremerhaven und in Hannover. Damit verfügen wir einen deutlich höheren Standard, als die großen Häuser in Bremen und im Umland. Und das macht uns stolz.“

Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Hernien? Dott. Fabio Crescenti: „Darunter versteht man verschiedenartige Brüche in der Bauchwand­muskulatur, durch die sich das Bauchfell nach außen vorwölbt. Das kann angeboren oder erworben sein. In dieser entstandenen Bauchfellausstülpung können Teile des Dünn- oder Dickdarms rutschen und einklemmen. Dieser Zustand ist in der Regel sehr schmerzhaft, kann im Einzelfall lebensbedrohlich sein. Am bekanntesten sind Leisten-, Schenkel-, Nabel-, Bauchwand-, Narben- oder Zwerchfellbrüche. Hernien gehören zu den häufigsten chirurgischen Krankheitsbildern.“

Die Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie erforderte einen langfristigen Leistungs- und Qualitätsnachweis in diesem weiten Fachbereich der Chirurgie. Der beinhaltet nicht nur die eigentliche operative Behandlung, sondern auch die Diagnostik, die Nachsorge und die langfristige Beobachtung des Patienten über den Eingriff hinaus.

„Grundvoraussetzung war die Tatsache, dass wir im Krankenhaus Verden mit meinen beiden Kollegen, dem Leitenden Oberarzt Mouhannad Ahmad und Oberarzt Yousef Soleiman, sowie meiner Person ein Team von ausgewiesenen Spezialisten im Fachbereich Hernienbehandlungen verfügen“, so Dott. Fabio Crescenti. „Wir besitzen umfangreiche und langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet, beherrschen bei Eingriffen eine ganze Reihe unterschiedlicher Methoden und Verfahren. Unsere regelmäßige Teilnahme an medizinischen Fachkongressen hat zur Folge, dass wir auf diesem Kompetenzfeld immer auf dem aktuellen Stand der Forschung sind und selber dazu beitragen.“

Seit 2013 beteiligt sich die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie an dem Zertifizierungsverfahren. In diesem Jahr wurde Dott. Fabio Crescenti Chefarzt der Abteilung. Der gebürtige Italiener ist der engagierte Motor hinter dem Projekt, gilt zudem in Fachkreisen als ausgesprochener Experte im Bereich der Hernienchirurgie. Gleich im ersten Jahr seiner Tätigkeit stieg die Zahl der behandelten Hernienpatienten um über 100 Prozent.

Für die Zertifizierung haben sich die Chirurgen einem umfangreichen und komplexen Regelwerk widmen müssen. Fünf Jahre lang ist dieses Verfahren vorgeschrieben, bei dem jeder Fall individuell und umfassend zu dokumentieren ist. Dabei muss die Diagnose und der operative Eingriff ebenso detailliert dargelegt werden wie die Nachsorge auf der Intensivstation und in der Reha. Und damit nicht genug. Auch nach Abschluss der Behandlung werden die Patienten in regelmäßigen Abständen zu ihrem Befinden befragt. Eine differenzierte Langzeitbeobachtung also, die in eine Online-Datenbank der CAH, der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Hernien, eingepflegt und wissenschaftlich aufgearbeitet wird. Die Summe aller Ergebnisse bildet einen riesigen Datenpool, der die medizinische Forschung im Fachbereich Hernien zukunftsorientiert vorantreiben wird.

Übrigens: Mit Verleihung des Qualitätssiegels ist dieser Prozess keinesfalls abgeschlossen. Er wird unverändert fortgeführt und in dreijährigen Abständen erneut von einer unabhängigen Expertenkommission auf den Prüfstand gestellt.

Mit der Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie haben sich beiden Aller Weser Kliniken einen weiteren Baustein der Spezialisierung erarbeitet, freut sich AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr: „Unsere Krankenhäuser in Verden und Achim sind im Vergleich zu anderen benachbarten Kliniken relativ klein und in erster Linie mit der medizinischen Regelversorgung beauftragt. Trotzdem stehen wir natürlich im Wettbewerb. Auf dieser Klaviatur können wir vor allem mit hervorragender medizinischer Arbeit, Spezialisierung und Service für den Patienten mitspielen. Das Qualitätssiegel für Hernienchirurgie ist ein gewichtiger Baustein dafür, ein Alleinstellungsmerkmal im Radius von 100 Kilometern. In diesem Segment sind wir, das darf ich völlig uneitel sagen, die Nummer Eins bis weit über die Landkreis-Grenzen hinaus und leisten zudem einen substantiellen Beitrag in der internationalen Forschung und Wissenschaft.“

Bildunterschrift

Freuen sich im Krankenhaus Verden über die Verleihung des Qualitätssiegels und die Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie (v.l.n.r.): Chefarzt Dott. Fabio Crescenti, der Leitende Oberarzt Mouhannad Ahmad und Oberarzt Yousef Soleiman. Foto: AWK

 

Kontakt:

Ulf Kaack
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Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden
Eitzer Straße 20
27283 Verden (Aller)
Tel. 04231 103-7305
E-Mail: u.kaack@aller-weser-klinik.de

8Nov

Jubilare und Pensionäre bei der Aller-Weser-Klinik

Verden, 08. November 2018 – Jubilare und Pensionäre bei der Aller-Weser-Klinik. Feierliche Ehrung von langjährigen Mitarbeitenden

Zwei Mitarbeiter der Aller-Weser-Klinik gGmbH ehrte die Geschäftsführung im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung für ihr 40-jährige Betriebszugehörigkeit, 16 weitere für 25 Jahre im Dienst für die Krankenhäuser Achim und Verden. Neun Mitarbeitern des Tochterunternehmens Aller-Weser-Management & Service GmbH wurde zum zehnjährigen Dienstjubiläum gratuliert. Elf Neupensionäre verabschiedete man feierlich in den Ruhestand.

Mehr als 650 Mitarbeiter beschäftigt die Aller-Weser-Klinik (AWK) an ihren beiden Standorten, den Krankenhäusern Achim und Verden. Dort werden jährlich rund 15 000 Patienten stationär und nochmals doppelt so viele ambulant behandelt. „Das Patientenwohl steht bei uns an erster Stelle“, sagte AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr. „Und das stellen vor allem die vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen in unseren beiden Häusern sicher. Sie garantieren die hohe medizinische und pflegerische Qualität, die unseren Klinikverbund ausmacht.“

In heutigen Zeiten, gerade vor dem Hintergrund flächendeckenden Personalmangels nahezu im gesamten Gesundheitswesen, ist es keinesfalls die Regel, dass Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber ein Leben lang treu bleiben. Dass dies für die beiden AWK-Krankenhäuser in Achim und Verden hierbei eher eine Ausnahme sind, stimmt die Klinikchefin positiv: „Langjährige Dienstjubiläen zu feiern und auch die Verabschiedung verdienter Mitarbeiter in den Ruhestand sind für mich immer ein ganz besonderer Anlass, um Danke zu sagen. Verlässlichkeit und Kontinuität sind keine Selbstverständlichkeit. Umso schöner, dass bei der AWK viele Menschen arbeiten, die solche Charaktereigenschaften besitzen. Sie stehen an jedem ihrer Arbeitstage für das, was sich die AWK auf die Fahnen geschrieben hat: Eine große und hochwertige Mannschaft zu sein, die sich um das Wichtigste in unserer Gesellschaft kümmert – die Gesundheit und das Leben der Mitmenschen.“

Zu der Feierstunde waren AWK-Mitarbeiter aus allen Bereichen der beiden Krankenhäuser eingeladen: Mediziner, Pflegepersonal, Therapeuten, Reinigungs-, Service- und Verwaltungskräfte. 16 Mitarbeiter blicken auf ein Vierteljahrhundert in der Aller-Weser-Klinik zurück, zwei Krankenschwestern aus Achim sogar auf eindrucksvolle vier Jahrzehnte. Den Ruhestand genießen können elf AWKler. Gratuliert wurde außerdem neun Mitarbeitern der Aller-Weser-Management & Service GmbH, die seit zehn Jahren im AWK-Tochterunternehmen beschäftigt sind.

Marianne Baehr dankte gemeinsam mit Martina Allhusen vom AWK-Betriebsrat für die langjährige verdienstvolle Arbeit, das Vertrauen und die Loyalität. „Ich bin schon ziemlich beeindruckt, hier vor 570 geleisteten Arbeitsjahren bei den Jubilaren zu stehen“, sagte sie. „Und unsere elf Neupensionäre haben in den beiden Krankenhäusern in der Summe 233 Arbeitsjahre absolviert. Stolze Zahlenspiele sind das. Wenn ein Krankenhaus über so ambitionierte Teams verfügt, wie die AWK, dann kann man sich glücklich schätzen.“

Dem pflichtete Martina Allhusen bei: „Eine niedrige Fluktuation, Verlässlichkeit und vor allem die langjährige Berufserfahrung sind Attribute, die unsere Mitarbeiter ausmachen. Rund um die Uhr sind sie für unsere Patienten im Einsatz. Dabei ist es unerheblich, wie nah jeder am Patienten dran ist, denn jeder einzelne erfüllt eine wichtige Funktion innerhalb des Teams.“

Als symbolisches Dankeschön für die langjährige Mitarbeit überreichte Marianne Baehr gemeinsam mit Martina Allhusen und Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann allen Protagonisten der Feierstunde ein Präsent sowie eine Urkunde. Bei dem anschließenden Abendessen wurde sich an so manche Begebenheit und Anekdote der vergangenen Jahre und Jahrzehnte erinnert.

Krankenhaus Achim

Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt: Nicole Kinner, Christine Hunsinger, Karin Sierck, Verena Löwner, Valentina Schulz, Alke von Salzen, Cornelia Pleuß, Tanja Mahlstädt, Axel Tholen und Ute Janßen

Für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit wurde geehrt: Sabine Tholen und Christine Schlüsselburg

Krankenhaus Verden

Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt: Juliane Tomhave, Monika Wolter, Klaus Vetter, Marlene Dreyer und Kirsten Förstmann

In den Ruhestand wurden verabschiedet: Klaus Vetter, Halina Martynko, Marlies von Hollen, Angelika Biele, Heidemarie Meyer und Michael Lukoschus

Aller-Weser-Management & Service GmbH

Für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt:

Nina Peters, Beata-Maria Damber, Sascha Both, Charlotte Huck, Ute Huck, Irena Loewen, Renate Muenchmeyer, Rano Burgart und Michael Schaaf

 

In den Ruhestand wurden verabschiedet: Helene Goehneberg, Annelie Meyer-Coordes und Nina Peters

 

Bildunterschrift

„Zählt man die Arbeitsjahre aller Jubilare in den Krankenhäusern Achim und Verden zusammen, so kommt man locker auf ein halbes Jahrtausend“, sagte AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr am Rande der Feierstunde. Foto: AWK

 

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Leiter Marketing & Kommunikation

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7Nov

Dr. Torben Jüres ist neuer Chefarzt im Krankenhaus Achim

Achim, 25. Oktober 2018 – Leitung der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie übernommen

Mit Dr. Torben Jüres hat ein sehr erfahrener Chefarzt die Leitung der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) im Krankenhaus Achim übernommen. Er tritt die Nachfolge von Chefärztin Ebba Ziegler an, die sich beruflich neu orientiert hat.

Der neue Chefarzt übernimmt ein gut bestelltes Feld. Erst im Sommer hat die AWK im Krankenhaus Achim ihre umfangreich neugestaltete und erweiterte Geriatrie in Betrieb genommen. Nach einer fast eineinhalbjährigen Umbauphase und einem Gesamtinvestitionsvolumen von 3,2 Millionen Euro stehen nun 35 gegenüber vormals zwölf Betten zur Verfügung. Hinzu kommen fünf weitere Betten für die Versorgung von Palliativpatienten. Darüber hinaus hat Dr. Torben Jüres die medizinische Verantwortung für die weiteren 27 Betten der Allgemeinen Inneren Medizin übernommen, davon sechs auf der Intensivstation.

„Ein perfektes Umfeld wurde hier für die Patienten sowie die hier tätigen Mediziner, Pflegekräfte und Therapeuten geschaffen“, freut sich Dr. Torben Jüres über seine neue und hochmoderne Wirkungsstätte. Seit dem 1. Oktober 2018 ist der Spezialist auf den Gebieten internistische Medizin, Geriatrie und Gastroenterologie im Krankenhaus Achim tätig.

Die Vita von Dr. Torben Jüres weiß zu beeindrucken: Aufgewachsen in der Nähe von Winsen an der Luhe, absolvierte er sein Medizinstudium in Hamburg. Hier hat er auch promoviert. Und zwar magna cum laude – mit Auszeichnung – mit einer experimentellen Dissertation im komplexen Themenbereich Chirurgie und Unfallchirurgie. Er machte anschließend Station am Akademischen Lehrkrankenhaus in Offenbach am Main, wechselte dann zu den Mittelweser-Kliniken. 16 Jahre lang war er hier Chefarzt. Zunächst im Krankenhaus Nienburg und anschließend im Krankenhaus Stolzenau.

„Für uns ist Dr. Torben Jüres mit Blick auf die neue Geriatrie die Idealbesetzung“, sagt AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr. „Er ist fachlich in der Inneren Medizin sehr erfahren und hat im noch recht jungen Fachgebiet der geriatrischen Medizin einen hervorragenden Erfahrungshorizont mit vielen fachlichen Verbindungen. Außerdem ist er ein Mann mit Visionen, was schon jetzt, nach nur drei Wochen seiner Tätigkeit im Krankenhaus Achim deutlich wird.“

Doch was hat den Mediziner dazu bewogen, zum Achimer Krankenhaus zu wechseln? „Ich wollte mich weiterentwickeln, noch einmal Neues wagen“, antwortet der neue Chefarzt hochmotiviert. „Hier in Achim ist die ganze Medizin – vor allem meine neue Abteilung – eine Dimension größer und außerdem gestaltbar. Es gibt hier viele interessante Betätigungsfelder, die ich nach meinen Vorstellungen und Erfahrung in der Zukunft weiter ausbauen kann. Sehr wichtig ist mir, im Sinne einer qualitativ hochwertigen Patientenbehandlung, die Zusammenarbeit im therapeutischen Team  Die fachärztliche Ausbildung liegt mir besonders am Herzen.“

 

Bildunterschrift:

Seit dem 1. Oktober 2018 ist Dr. Torben Jüres (li) Chefarzt der Klinik für Allgemeine Inneren Medizin und der Geriatrie im Krankenhaus Achim. AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr und Dr. Stephan Sehrt, der Ärztliche Direktor des Achimer Krankenhauses, übergaben dem neuen Kollegen ein medizinisch gut bestelltes Feld. Foto: AWK

 

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