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Aller-Weser-Klinik Aktuell

26Aug

150 Jahre Krankenhaus Achim: Ein Blick in die Pflege

Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik über die Herausforderungen im Krankenhausalltag

 

Achim, 26. August 2022 – ‚Ärzte und Pflegepersonal sind Mangelware‘ titelte das Achimer Kreisblatt am 3.6.1972. Heute, rund 50 Jahre später, scheint der Artikel immer noch aktuell. Wir sprachen mit Pflegedirektorin Christine Schrader über die personelle Situation in der Pflege heute und speziell in der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) im Krankenhaus Achim, welches derzeit sein 150-jähriges Jubiläum feiert.

 

Die Gesundheits- und Krankenpflege bildet in jeder Klinik das Rückgrat, trägt im hohen Maße zum Wohl der Patienten bei. Nachwuchs wird in diesem Bereich immer gesucht, fertig ausgebildete sowie erfahrene Pflegekräfte ebenso. Für Christine Schrader, eine Pflegedirektorin, die einst selbst die Ausbildung zur Krankenschwester durchlaufen hat, steht fest: Es ist und bleibt ein attraktiver Beruf mit Zukunft und Abwechslung.

 

Frau Schrader, warum haben Sie sich seinerzeit für eine Ausbildung zur Krankenschwester entschieden?

Ich hatte, wie viele auch heute noch, die Motivation in mir, eine sinnstiftende Tätigkeit durchführen zu wollen. In meiner Familie war zudem die Tätigkeit als Krankenschwester als sehr ehrbar und verantwortungsvoll betrachtet. Pflege ist Beziehungsarbeit. Diese Idee der Hilfestellung gab es daher in meiner Vorstellung in keinem der anderen Gesundheitsfachberufe in der Form. Die täglichen Herausforderungen sind immer wieder individuell von den Menschen abhängig, mit denen man es zu tun hat. Es ist eine ausfüllende Tätigkeit, die einem sehr viel zurückgibt.

 

Einst gab es die Ausbildung zur Krankenschwester bzw. zum Krankenpfleger, dann zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Mit der neuen Bezeichnung Pflegefachmann/Pflegefachfrau hat der Beruf auch ein erweitertes Spektrum an Aufgaben bekommen. Was hat sich verändert?

Neben Pflege und Medizin haben die Aspekte Edukation, Prävention und Management zunehmend an Gewicht gewonnen. Das Anforderungsprofil hat sich hier einfach stark gewandelt, ist auch wegen des immer höher werdenden Alters der Menschen zunehmend komplexer geworden. Die Verweildauer der Patienten ist aufgrund optimierter Heilmethoden deutlich kürzer als noch vor zehn Jahren. Das hat eine intensivere Pflege unmittelbar nach dem ärztlichen Eingriff zur Folge. Und dann kommt schon der nächste Fall. Die weniger arbeitsintensive Phase der Erholung findet in der Regel nicht mehr im Krankenhaus statt, so dass die aufwändige akute Betreuung heute in deutlich kürzeren Intervallen das Personal in Anspruch nimmt. Daher sollten in allen Bereichen der nachstationären Versorgung Personen arbeiten, die eine gemeinsame grundständige Ausbildung der gleichen Art absolviert haben mit jeweiligen fachlichen Vertiefungen in den eigenen Bereichen. Also unsere Auszubildenden in der AWK haben eine Vertiefung in der Akutpflege. Die Option die Bereiche zu wechseln wird so einfacher. Die Spezialisierung findet dann nach der Ausbildung statt.

 

Sie haben in der AWK mehrere berufliche Stationen durchlaufen…

Das stimmt. Auszubildende, Krankenschwester, Stationsleitung und seit 2008 Pflegedirektorin sowohl für den Standort Achim als auch Verden. In der AWK gibt es hervorragende Möglichkeiten der individuellen Aus- und Weiterbildung. Es wird geschaut, wer wo in seinem Berufsfeld richtig eingesetzt werden kann und wer sich wann und wo weiterbilden möchte.

 

Sehen Sie Aus- und Weiterbildung als Maßnahme, um dem immer größer werdenden Personalmangel in der Pflege entgegenzusteuern?

Es geht uns als Arbeitgeber grundsätzlich darum, dass sich unsere Mitarbeitenden wohl in der AWK fühlen, dass sie gerne in unseren Häusern arbeiten. Natürlich zählt dazu auch ein fundiertes Aus- und Weiterbildungsangebot.
Unsere 550 Pflegenden arbeiten nach hohen Standards, die regelmäßig evaluiert und bei Bedarf angepasst werden. Wir kennen jeden Mitarbeitenden persönlich, es gibt regelmäßige Mitarbeitergespräche. Durch unsere beiden Standorte und die Anzahl an Fachbereichen ist auch eine qualifizierte Weiterentwicklung im Haus möglich. Hierzu kooperieren wir mit den meisten Fachweiterbildungsstätten in Norddeutschland. Auch kooperieren wir mit fast allen Hochschulen und runden so unser breites Spektrum mit weiterführenden Pflegestudiengängen ab.

 

Was wird sich Ihrer Meinung nach in Zukunft noch im Bereich der Pflege in der AWK ändern?

Zunächst einmal sehe ich da die elektronische Patientenakte, die jetzt sukzessive in der AWK eingeführt wird. Damit verbunden sind zwei Ziele: Sie dient dem Wohl der Patienten, die noch persönlicher und mit noch besserer Qualität betreut werden können.
Pflege wird in Zukunft… der Manager rund um den Patienten sein. Zumindest im Krankenhaus. Sie wird sich auch noch weiter spezialisieren, vorbehaltende Aufgaben übernehmen und öffentlich beschreiben müssen, was Pflege macht. Sie hat einen enormen Auftrag in der Beratung, Prävention und hat eigene pflegerische Therapien.
Doch nicht nur das Berufsfeld der Pflege verändert sich, auch die Bewerber kommen mit anderen Forderungen und Bedürfnissen zu uns.

 

Wie genau stellt sich dieses dar?

Ein wichtiger Punkt ist sicher das Schlagwort ‚Work-Life-Balance‘. Freizeit ist vielen Bewerbern sehr wichtig. Aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht ganz vorne.
Als Arbeitgeber ist es wichtig, hier zu handeln und bisher gefestigte Prozesse zu überdenken und auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und Bewerber anzupassen. In der AWK bieten wir daher verlässliche Arbeitszeiten und eine gemeinsame Gestaltung des Dienstplans, damit sich Arbeits- und Privatleben gut miteinander vereinbaren lassen.

 

Seit einigen Jahren bildet die AWK wieder aus. Sichern Sie sich so Ihren Nachwuchs?

Es ist zumindest ein enormer Gewinn. Wir lieben diese Dynamik, die unsere Jugend in unsere Häuser bringt. Und wir können hier wirklich toll ausbilden – in fast allen Gesundheitsfachberufen.
Wohl kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich und attraktiv, wie der des Pflegefachmanns/der Pflegefachfrau.
Voraussetzung für eine Ausbildung zum/r Pflegefachmann/Pflegefachfrau ist ein mittlerer Bildungsabschluss.

 

Abschließend beschreiben Sie bitte den Berufsalltag in der Pflege mit wenigen Worten.

Prävention, Therapie, Assistenz, Beziehungsarbeit

 

 

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                           
Eitzer Straße 20                                    
27283 Verden (Aller)                                      
Tel. 04231 103-7305                                     
Fax. 04231 103-507
s.v.larcher@aller-weser-klinik.de

9Dez

Corona-Ausbruch in der Aller-Weser-Klinik in Verden

Verden, 15. Dezember 2022 – Die Situation hat sich zugespitzt: Auf einer Station der Aller-Weser-Klinik gGmbH ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Im Krankenhaus greift sofort ein Maßnahmenplan, um Patienten und Mitarbeiter zu schützen.

„Wir stehen in Verden gleich vor zwei Herausforderungen“, erklärt Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor. Gemeint ist ein Covid-Ausbruch auf Station und eine angespannte Personallage aufgrund eines hohen Krankenstandes.

Die Grippe- und Erkältungswelle belaste beide Häuser, so Ahrens weiter. Die Zahlen sind dabei erschreckend hoch und toppen in vielerlei Hinsicht die Zahlen aus der Vergangenheit. Doch nicht nur Influenza sorgt für personellen Ausfall in der AWK. Auch Erkrankungen wie Scharlach, Norovirus oder das RS-Virus greifen unter den Mitarbeitenden um sich und sorgen im Umkehrschluss dafür, dass das Krankenhaus eine hohe Auslastung hat.

„Diese Auslastung spüren wir sehr deutlich. In puncto Corona sind wir mittlerweile geübt: Wir haben sofort eine Station ausschließlich für Corona-Patienten eingerichtet, um die betroffenen Patienten isolieren zu können. Unsere Mitarbeitenden sind mit diesen Abläufen vertraut und zudem routiniert im Umgang mit den Betroffenen“, berichtet der Ärztliche Direktor Ahrens.

Aufgrund der aktuellen Situation und um Patienten und Mitarbeiter zu schützen, hat die Aller-Weser-Klinik Verden ein Besuchsverbot ausgesprochen. „Bis zum 21. Dezember 2022 gilt das Besuchsverbot derzeit ausschließlich im Krankenhaus Verden. Dann entscheiden wir, welche Regelung über die Feiertage greift“, erklärt AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr. Geplante Operationen werden, soweit es die Diagnose erlaubt, vorerst verschoben. Hier sei die Klinik im engen Austausch mit den Patienten, so Baehr weiter.

Von der Besuchsregelung ausgenommen sind schwer-kranke Patienten und Patienten, die palliativ behandelt werden sowie Bezugspersonen im Entbindungsbereich. Betroffene Familienangehörige können hierzu Kontakt mit dem Krankenhaus aufnehmen.

 

 

Kontakt:

Alexandra Saake
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

 

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                                                   Klinik Achim
Eitzer Straße 20                                               Bierdener Mühle 2
27283 Verden (Aller)                                       28832 Achim
Tel. 04231 103-5810                                       Tel. 04202 998-5811

E-Mail: a.saake@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

 

31Dez

700. Geburt im Krankenhaus Verden

Verden, 31. Dezember 2022 – Sie strahlt über das ganze Gesicht und hält das friedlich schlummernde Baby stolz in ihren Armen. Die frisch gebackene Mutter Laura Beitz brachte am Samstag, 31. Dezember 2022 um 12.09 Uhr den kleinen Gino zur Welt. Der neue Erdenbürger erblickte mit 2670 g und 49 cm Körpergröße das Licht der Welt.

Gino ist das 3. Kind von Mutter Laura Beitz. Gino bedeutet „der gut Geborene“. Nicht nur für Familie Beitz ist Gino ein ganz besonderes Geschenk. Auch für die Aller-Weser-Klinik ist die Geburt des Kleinen ein besonderes Ereignis: Mit Gino verzeichnet die Aller-Weser-Klinik Verden erstmalig die 700. Geburt innerhalb eines Jahres. „Mit der 700. Geburt erreichen wir einen historischen Höchststand“, erfreut sich Verwaltungsdirektor Florian Podlech.

Chefärztin Dr. Astrid Brunnbauer gratuliert gemeinsam mit Hebamme Andrea Müller und Hebammenstudentin Rebecca Matheja Laura Beitz zu ihrem Nachwuchs. Stellvertretend für das gesamte Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe wünschen sie der Familie alles Gute und vor allem viel Gesundheit für die gemeinsame Zukunft.
Demnächst geht es nach Hause nach Thedinghausen; alle freuen sich schon auf den besonderen Zauber der ersten Wochen…

In der Aller-Weser-Klinik kommen jedes Jahr rund 650 Kinder auf die Welt, so auch in dieser außergewöhnlichen Zeit.
„Der Hauptanteil der bei uns stattfindenden Geburten sind Spontangeburten, aber auch Beckenendlagen und Geburten von Zwillingen gehören bei uns zum Standardrepertoire“, erklärt Dr. Brunnbauer. Dazu bietet das Team aus Ärzten und Hebammen eine ganzheitliche und familienorientierte Betreuung – vor, während und nach der Geburt, auch derzeit. Für alle Schwangeren, die in den kommenden Monaten entbinden, steht das Team vom Kreißsaal für Fragen an sieben Tagen der Woche telefonisch unter der Telefonnummer 04231 – 103-2700 zur Verfügung.

 

24Apr

Visite mit Polly und Milo

Achim, 24. April 2023 – Bereits seit einigen Jahren bietet die Aller-Weser-Klinik auf der geriatrischen Station die tiergestützte Therapie an.
Die ausgebildeten Therapiehunde Milo und Polly sorgen dafür, dass Patienten in Bewegung bleiben und ihre Schmerzen für einige Augenblicke vergessen.

Mareike Plumeyer, Leitung Ergotherapie, hat die beiden Hunde in den Klinikalltag gebracht und weiß diese bewusst einzusetzen.

Wann und wie genau sie Milo und Polly zum Einsatz bringt und warum die tiergestützte Therapie in Achim so gut ankommt, lässt sich in dem Artikel vom „Achimer Kreisblatt“ über den folgenden Link nachlesen:

Visite mit Polly und Milo (kreiszeitung.de)

 

 

 

 

16Mai

Verzahnung von kreiseigenen Pflegeeinrichtungen mit Aller-Weser-Klinik geplant

Verden, 16. Mai 2023 – Vor dem Hintergrund des bundesweit zunehmenden Fachkräftemangels und der chronischen Unterfinanzierung von Gesundheits- und Pflegeleistungen plant der Landkreis Verden eine engere Verzahnung der beiden kreiseigenen Pflegeeinrichtungen in Dörverden und Thedinghausen mit der AWK. 

Der Kreisausschuss hat der Verwaltung in seiner Sitzung am Montag den Auftrag gegeben, alle Varianten einer Kooperation der Pflegeeinrichtungen mit der AWK zu prüfen. Der beabsichtigte Vertragsbeginn wurde auf den 01.01.2024 datiert.

Die Pressemitteilung des Landkreises Verden lesen Sie hier: https://www.landkreis-verden.de/portal/meldungen/gesundheitsversorgung-und-pflege-hand-in-hand-901005369-20600.html?rubrik=901000036

 

5Jun

Leben retten durch Organspende

Verden, 05. Juni 2023 – Aller-Weser-Klinik gGmbH möchte auf Relevanz von Organspende Aufmerksam machen.

Am vergangenen Samstag, den 03. Juni 2023, fand der diesjährige Tag der Organspende statt.
Ein wichtiges Thema, auf welches weiterhin Aufmerksam gemacht werden muss, denn nur wenige tragen einen Organspendeausweis mit sich oder sind vollständig darüber aufgeklärt.

Dr. med. Henning Hovorka und Malte Morisse aus der Aller-Weser-Klinik sprachen im nachfolgenden Artikel über das Thema Organspende und die gegenwärtige Lage diesbezüglich.

Wenn der Tod Leben rettet // Verdener Nachrichten, Die Woche, Mein Verein vom 03.06.2023 (landaumedia.de)

 

 

 

31Jul

Aller-Weser-Klinik schult Übungsleiter des Behindertensportvereins Verden (BSV) zum Thema Herzinsuffizienz

 

Verden, 31. Juli 2023 – Eine neue Kooperation zwischen der AWK und dem BSV soll künftig das Rehabilitationsangebot für Menschen, die an Herzinsuffizienz leiden, verbessern. Zwei Kardiologen der Aller-Weser-Klinik schulen die Trainer des Sportvereins, um für die Erkrankung zu sensibilisieren.

Die sogenannte Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, bedeutet, dass der menschliche Herzmuskel zu schwach ist, um die Organe, das Gewebe und alle Zellen des Körpers ausreichend mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Fast vier Millionen Deutsche leiden an der Volkskrankheit. Pro Jahr werden in Deutschland über 450.000 Patienten wegen Herzschwäche stationär behandelt – keine andere Erkrankung führt zu so vielen Krankenhausaufnahmen.

„Umso wichtiger ist es, regelmäßig Sport zu machen und etwas für sein Herz zu tun“, erklärt AWK-Chefarzt Ralf Weßel. Die Kooperation mit dem BSV ist für den Mediziner Weßel der ideale Auftakt, um die Bevölkerung für das Thema Herzerkrankung zu sensibilisieren.

Das Trainer-Personal des Sportvereins wird durch die Kardiologen der Aller-Weser-Klinik geschult, um Vereinsmitglieder und Mitglieder der Herzsportgruppe künftig besser trainieren zu können.
Die Auftaktveranstaltung fand bereits im April statt und wurde von BSV-Übungsleiterin Heike Burau begleitet. Für sie war die Weiterbildungsveranstaltung ein voller Erfolg: „Die Kardiologin Frau Jafari-Konermann hat die Teilnehmer in das Thema „Herzinsuffizienz“ eingeführt und konnte am Ende viele offene Fragen klären. Wir freuen uns darauf, dass diese Form der Fortbildung für unsere Trainer im Sommer fortgesetzt wird.“

 

 

 

 

14Nov

Pächter für die neue Cafeteria gesucht

Verden, 14.11.2023 – Die Aller-Weser-Klinik sucht ab sofort einen Pächter für die neue Cafeteria im kürzlich eröffneten Bettenhaus in Verden. Bereits ausgestattet mit neuem und hochmodernen Mobiliar bietet die Cafeteria Sitzmöglichkeiten für ca. 50 Personen im Innen- und ca. 30 Personen im Außenbereich.

Alle Gerätschaften und Kühlmöglichkeiten / Präsentationsvitrinen / Spültechnik für Kuchen, Snacks, Salate, Fast Food Gerichte, Eis etc. sind bereits Bestandteil des Pachtobjektes, so dass lediglich Investitionen für Geschirr und Besteck, Kochgeschirr, Kaffeemaschine und Kassensystem notwendig wären.

Der AWK ist daran gelegen, dass für alle Gäste, Patienten, Mitarbeitende und Besuchende – (Potential = ca. 400 Personen fix je Tag vor Ort) ein attraktives und modernes Angebot geschaffen wird. Damit der Betreiber der Cafeteria gleichzeitig auch wirtschaftlich Spaß am Betrieb der Cafeteria hat, steht eine umsatzabhängige Pacht, lediglich zur Deckung von Energie, Wasser, Abwasser und kalkulatorische Abschreibung im Raum.

In den ersten drei Monaten wird auf eine Pacht verzichtet, damit Ihr Geschäft ab dem ersten Tag gut gedeihen kann!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte formlos an:

Sekretariat der Geschäftsführung
Aller-Weser-Klinik gGmbH
Eitzer Straße 20, 27283 Verden (Aller)
Telefon: 04231 103-5000
E-Mail: sekretariat.gf@aller-weser-klinik.de

17Nov

Aller-Weser-Klinik setzt Projekt ‚Einstellung unkompliziert‘ im Krankenhaus Achim fort

Achim, 17. November 2023 – Nach dem erfolgreichen Speeddating im Neubau des Krankenhauses Verden, lädt die Aller-Weser-Klinik am 24.November nun ins Achimer Haus zu einem ersten Kennenlernen ein. Pflegefachkräfte die mit einem Arbeitgeberwechsel liebäugeln, können sich in der Zeit von 15-17 Uhr ein Bild vom Arbeitgeber AWK machen.

Das Team der Pflegedirektion empfängt Interessierte auf der Station 2 des Krankenhauses Achim – der modern sanierten Geriatrie. Dort können frisch examinierte Pflegekräfte, solche, die kurz davorstehen oder Jobwechsler kommende Woche Freitag beim Speeddating ihre Fragen an die Kollegen stellen.

Pflegedirektorin Christine Schrader und ihr Team haben das Projekt „Einstellung unkompliziert“ erarbeitet, um Interessierte auf einem neuen, schnelleren Weg als dem klassischen Vorstellungsgespräch zu informieren. Statt in einem förmlichen Gespräch die Fragen des Arbeitgebers zu beantworten, können die Speeddating-Besucher die Pflegedirektion der AWK kennenlernen und einen ersten Eindruck vom potentiellen Arbeitsplatz und dem Team gewinnen.

„Für Berufsanfänger wurde zum Onboarding sogar ein spezielles Schulungs- und Begleitprogramm ausgearbeitet, welches nach Abschluss mit Zertifikat eine vorgezogene Gehaltserhöhung mit sich bringt“, erklärt Schrader. Auch darüber informiert die Pflegedirektion an diesem Tag.

Gerne können Interessierte direkt ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen – die Personalabteilung wird ebenfalls vor Ort sein und berät zu allen Fragen rund um die Einstellung.

Die AWK freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Auch die Presse ist herzlich eingeladen, dieses ungewöhnliche Projekt zu begleiten.

2Jan

Tamme ist das erste Kind 2024 in der Aller-Weser-Klinik Verden

Willkommen auf der Welt! Neujahrsbaby um 08:17 Uhr geboren

 

Tamme ist das erste Kind 2024 in der Aller-Weser-Klinik Verden

 

Verden, 02. Januar 2024 – Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon gibt es die ersten guten Neuigkeiten. Das erste Neujahrsbaby kam in der Aller-Weser-Klinik am 02. Januar um 08:17 Uhr auf die Welt.

 

Tamme ist das 1. Kind von Mama Joana P. und Papa Torren S. und wurde mit einem Gewicht von 3850 g und einer Körperlänge von 52 cm geboren. Gemeinsam mit den glücklichen Eltern freute sich die diensthabende Hebamme Biljana, sowie das gesamte Team der Geburtshilfe über das erste Verdener Neujahrsbaby 2024.

 

Insgesamt verzeichnete die AWK 638 Geburten im vergangenen Jahr.

„Die Frauen sind auch bei schwierigen Geburten bei uns in den besten Händen“, betont Dr. med. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

 

In der AWK können Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche entbinden. „So ist jede Geburt anders“, weiß Dr. med. Astrid Brunnbauer. „Wir richten uns deshalb voll und ganz nach den individuellen Wünschen der Mutter. Wer zum Beispiel gerne im Wasser in unserer Gebärwanne entspannen oder entbinden möchte, bekommt bei uns die Möglichkeit dazu“, so die Chefärztin. Das Team aus Ärzten und Hebammen bietet eine ganzheitliche und familienorientierte Betreuung an – vor, während und nach der Geburt.

 

Mutter Joana und Baby Tamme starten nun nicht nur in ein neues Jahr, sondern auch in einen neuen Lebensabschnitt.

 

Die AWK gratuliert der Familie und wünscht Ihnen alles Gute und eine wundervolle Zeit des Kennenlernens.

 

 

 

10Jun

Herzinsuffizienz - 4. Mittelweser Herztag Verden

Wir laden herzlich zum 4. Mittelweser Herztag Verden am 21.09.2024 ein.
Beim diesjährigen Symposium geht es wieder um die Thematik der Herzinsuffizienz.

Herzinsuffizienz ist nicht nur der häufigste Grund für eine Klinikeinweisung in Deutschland – sondern ist dabei auch mit Abstand die häufigste Todesursache der verstorbenen
Patienten im Krankenhaus. Angesichts dieser Tatsachen wird erkennbar, wie lebenswichtig innovative Therapieansätze für die Herzinsuffizienz sind.

Im Rahmen des Updates geben Experten einen Überblick über die aktuellen interventionellen Therapieoptionen bei Herzinsuffizienz, einschließlich ihrer Wirksamkeit, Indikationen und möglichen Komplikationen. Darüber hinaus werden sie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und innovative Ansätze geben, die das Potenzial haben, die Behandlung und Prognose von Patienten mit Herzinsuffizienz zu verbessern.

Nur durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Herzchirurgen, Internisten, Allgemeinmedizinern und Pflegepersonal, können wir eine bestmögliche Versorgung für Patienten mit Herzinsuffizienz gewährleisten. Lassen Sie uns, in einem fachlichen und respektvollen Rahmen, die unterschiedlichen Ansichten und Herangehensweisen
diskutieren und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Es erwartet uns wie immer ein attraktives, facettenreiches Programm, das sich sowohl an klinisch tätige als auch an niedergelassene Kolleginnen und Kollegen richtet. Bei der Akademie für ärztliche Fortbildung sind CME-Punkte beantragt (Das letzte Symposium wurde mit 7 CME-Punkten zertifiziert).

Freuen Sie sich auf spannende Fachvorträge, interessante Gesprächsrunden und eine köstliche Kulinarik.

Hört sich für Sie nach einer interessanten Veranstaltung an?
Eine Anmeldung ist bis zum 01. September 2024 möglich: vorzimmer.inn.ver@aller-weser-klinik.de

 

Wann?
Samstag, 21. September 2024
08:30 Uhr – 16:00 Uhr
Wo?   
Landkreis Verden – Kreishaus
Lindhooper Straße 67, 27283 Verden

 

Flyer 4. Mittelweser Herztag

4Jun

Schmerztherapeutische Versorgung in Gefahr

Verden, 03. Juni 2024 – Die schmerzmedizinische Versorgung in Deutschland, und insbesondere in Niedersachsen, ist in Gefahr. Diesem Thema widmeten sich zwei Versammlungen der schmerzmedizinischen Berufsverbände QuAN! und BVSD am vergangenen Samstag. Die Aller-Weser-Klinik Verden hat für diese Veranstaltung die Gastgeberschaft übernommen und stellte den beiden Verbänden ihre Versammlungsräume der neuen Cafeteria zur Verfügung. 

„Wir danken dem Ärztlichen Direktor und Schmerztherapeuten Dr. Peter Ahrens herzlich für seine Einladung“ sagen Dr. Carsten Brau, Präsident des Berufsverbandes der qualifizierten Algesiologen Niedersachsen e.V. (QuAN!) und Dr. Eberhardt Sumpf, Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD).

In Deutschland leben rund 4 Millionen Menschen mit schweren hochproblematischen chronischen Schmerzen, bei denen der Schmerz seine Schutz- und Warnfunktion verloren und zu einer eigenständigen Erkrankung geworden ist. Vor dem Hintergrund eines multifaktoriellen Gefüges zwischen organischen, seelischen und sozialen Aspekten, die sich gegenseitig verstärken und so zur Aufrechterhaltung oder Verschlechterung des Krankheitsbildes beitragen, spielt der Zusammenhang mit dem ursprünglichen Schmerzauslöser dabei oft nur noch eine untergeordnete Rolle.

Die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten bezifferten sich laut einer Studie aus dem Jahr 2011 auf 20 – 30 Milliarden € pro Jahr und dürften inzwischen deutlich höher liegen. Diese Patienten benötigen eine Therapie, die der Komplexität ihrer Erkrankung gerecht wird, indem ein vernetztes Team aus verschiedenen Disziplinen eng und täglich neu abgestimmt zusammenarbeitet. In den rund 450 spezialisierten Krankenhausabteilungen Deutschlands sind das psychologische, pflegerische, physiotherapeutische, ergotherapeutische, sozialmedizinische, kunst- und musiktherapeutische sowie ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehreren Fachdisziplinen, die unter der Bezeichnung „interdisziplinär multimodale stationäre Schmerztherapie (IMST)“ nur gemeinsam die benötigte Therapie abbilden können.

In den bisherigen Regierungsplänen zur Krankenhausreform ist eine Leistungsgruppe Schmerzmedizin nicht vorgesehen. Deshalb wird es voraussichtlich beim Reformstart zu einer Absenkung der Fallpauschalen für schmerzmedizinische Leistungen kommen. „Die Auswirkungen dieser verfehlten Versorgungspolitik sind bereits abzusehen. Denn die Geschäftsführer der Krankenhäuser und Kliniken konzentrieren sich bereits heute hauptsächlich auf die geplanten Leistungsgruppen. Hier spielt zukünftig die Musik. Die Kliniken kehren teilweise bereits heute die teil- und vollstationäre schmerzmedizinische Versorgung unter den Teppich, weil sie zukünftig nicht mehr als erlösrelevant erachtet wird. Teilstationäre und stationäre schmerzmedizinische Einrichtungen werden geschlossen oder Neuplanungen eingestellt,“ befürchtet Dr. Sumpf.

Dieses betrifft den stationären Versorgungssektor. In der ambulanten Medizin können sich deutschlandweit die rund 1400 spezialisierten Schmerzmediziner um etwa 420.000 der 4 Millionen chronisch schmerzkranken Patienten kümmern. Die Qualitätskriterien erlauben keine Steigerungen der Fallzahlen pro Arzt. Die Verbesserung der Versorgung ist ausschließlich über eine Steigerung der Arztzahlen erreichbar. Hierfür wären eine Bedarfsplanung und eine entsprechende Förderung notwendig. Beides ist nicht vorhanden.

Dabei bildet Niedersachsen das Schlusslicht in der ambulanten schmerzmedizinischen Versorgung Deutschlands. Laut aktuellem Qualitätsbericht 2023 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) kommt in Niedersachsen ein Schmerztherapeut auf rund 103.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt ein Schmerztherapeut pro 60.000 Einwohner). Nicht einmal ein halbes Prozent der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten Niedersachsens hat sich auf die Schmerzmedizin spezialisiert. Gleichzeitig haben sich die finanziellen Bedingungen seit 2021 zulasten der Schmerzmediziner aus der Fachgruppe Anästhesie drastisch verschlechtert, indem die Leistungen seither budgetiert werden. Jeder hinzukommende Schmerzmediziner schmälert das Budget der vorhandenen Spezialisten. Zudem werden in den nächsten Jahren sehr viele Schmerzmediziner aus Altersgründen in den Ruhestand gehen. „Auf diese Weise wird es uns in Niedersachsen niemals gelingen, auf eine wenigstens bundesdurchschnittliche Versorgung zu kommen. Denn hierfür wäre eine annähernde Verdoppelung der Anzahl von Schmerzmedizinern nötig,“ erklärt Dr. Brau.

Im Mittelpunkt der Tagung standen im BVSD außerdem neue Wahlen für den Landesvorsitz und die Delegierten an.

Die AWK freut sich, ihre neuen Veranstaltungsräume für solch überregionale Tagungen zur Verfügung stellen zu können. „Unsere Räumlichkeiten in der neuen Cafeteria boten den idealen Rahmen für diesen wertvollen Austausch“, betonte Dr. Peter Ahrens. Die Pächterinnen Janin Ihlenfeld und Behiye Eren sorgen seit dem 09.04.2024 unter dem Namen „Aller-Weser-Bistro – Wo Fürsorge auf Genuss trifft“ für die gastronomische Versorgung interner und externer Gäste.

 

20Jun

Aller-Weser-Klinik Verden setzt neue Therapieform ein

Verden, 20. Juni 2024 – Die Aller-Weser-Klinik Verden setzt auf eine innovative Methode zur Behandlung von Lungenembolien: das ultraschallgestützte EKOS-System. Dieses Verfahren, auch bekannt als EKOS Acoustic Pulse Thrombolysis, ermöglicht es, Blutgerinnsel in den Lungenarterien innerhalb kürzester Zeit aufzulösen.

Die akute Lungenembolie ist nach Schlaganfall und Herzinfarkt eine der häufigsten Todesursachen unter den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Es ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, bei der die Lungenarterien durch eingeschwemmte Blutgerinnsel aus den Arm- oder Beinvenen verstopfen und die Lunge nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff auf sättigen kann“, erklärt Dipl.-Biochem. Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin der Aller-Weser-Klinik Verden. In Deutschland sterben jedes Jahr zwischen 40.000 und 100.000 Menschen an einer Lungenembolie. Hier gibt es zudem noch eine erhebliche Dunkelziffer, da die Diagnose schwer zu stellen ist. Im Körper entwickelt sich dabei ein Sauerstoffmangel, der zu Atemnot führt und sämtliche Körperfunktionen beeinträchtigen kann. Durch den Verschluss der Lungenarterien kann es zu einem Versagen des rechten Herzens kommen.

Bereits 11 Mal in diesem Jahr konnte in der AWK ein neues Verfahren erfolgreich durchgeführt werden. „Es handelt sich hierbei um das sogenannte EKOS-Verfahren, welches minimal-invasiv von unseren interventionellen Kardiologen im Herzkatheterlabor eingesetzt wird. Dieses System ist für Patienten gedacht, bei denen ein zentrales Blutgerinnsel diagnostiziert wurde, die sich aber noch nicht im Kreislaufschock befinden.“ Die Diagnose erfolgt dabei mittels Computertomographie und Echokardiographie des Herzens. Häufige Symptome sind plötzlich auftretende Brustschmerzen, Atemnot, Husten, übermäßiges Schwitzen oder auch Schwindel bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Die AWK ist damit die erste Klinik der Region, die diese Therapieform einsetzt. „Bei diesem Verfahren wird zunächst die Leistenregion der Patienten lokal betäubt. Anschließend werden zwei kleine Katheter über die Vene durch die rechte Herzkammer in beide Lungenarterien eingeführt und genau dort platziert, wo sich das Gerinnsel befindet“, erklärt Weßel weiter. Die lokale Thrombolyse wird über das EKOS-System nur vor Ort verabreicht und es bedarf dabei nur ein Zehntel der sonst üblichen Medikamentendosis. Die Sicherheit des Verfahrens wird damit immens erhöht. Über einen Ultraschallkern werden Vibrationen abgegeben, die eine „Auflockerung“ des Gerinnsels und ein schnelles Eindringen des Medikaments ermöglichen. Dies bewirkt eine schnellere Auflösung des Thrombus, da die Angriffsfläche für das Medikament erheblich vergrößert wird.

Das Verfahren selbst findet über eine Dauer von etwa sechs Stunden kontrolliert im Herzkatheterlabor und auf der Intensivstation statt und ist für die Patienten schmerzfrei. „Wir haben mit diesem innovativen Verfahren sehr gute Erfahrungen gemacht. In der Regel lösen sich die Thromben im Hauptstamm innerhalb eines Tages komplett auf“, führt Weßel weiter aus. Bei akuter Lungenembolie, wenn das rechte Herz unmittelbar zu versagen droht, kommt weiterhin die herkömmliche Therapie zum Einsatz und stark verdünnende Medikamente werden in den Körper gespritzt. Dies führt dazu, dass das Gerinnsel in der Lungenarterie zwar aufgelöst wird, gleichzeitig besteht jedoch ein hohes Risiko für Blutungen an anderer Stelle im Körper. Weßel weißt deutlich auf die Vorteile des neuen EKOS-Verfahrens hin. „Es ist ein sehr schonendes und sicheres Verfahren, das lokal wirkt und nur ein geringes Risiko für Komplikationen birgt. Zudem verkürzt sich der Aufenthalt und die Verweildauer auf der Intensivstation.“

Die Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin der AWK bietet ein umfassendes Spektrum der interventionellen und konservativen Kardiologie. Ein großes Team von Herzspezialisten behandelt hier mit modernster Technik im Herzkatheterlabor mit Hybrid-OP.

Das Team der AWK aus Fachärzten für Kardiologie, Assistenzärzten und hochqualifiziertem Pflegepersonal arbeitet eng zusammen, um eine umfassende Versorgung der Patienten rund um die Uhr – 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche – sicherzustellen.

Seit dem 01. Juni 2024 verfügt die Klinik auch über eine Telemetrieeinheit mit 24 Plätzen auf der kardiologischen Station Burgberg. Sie ermöglicht während des stationären Aufenthalts die drahtlose Übertragung von EKG-Signalen per Funk von einem tragbaren Monitor an den Pflegestützpunkt. So kann bei ausgewählten Patienten eine Echtzeitübertragung des EKGs erfolgen und Herzrhythmusstörungen frühzeitig erkannt werden. Die Verfügbarkeit von Überwachungsplätzen ist entscheidend und ermöglicht eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von potenziell lebensbedrohlichen Zuständen wie der Lungenembolie.

13Jun

Medizin aktuell - Vortrag: Die Gallenblase. Das überflüssige Organ?

Verden, 13. Juni 2024 – Wie entsteht eine Gallenblasenentzündung und was kann man dann tun? Xenia Nölle, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie und Friedrich Wenner, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral und minimalinvasive Chirurgie, informieren am Mittwoch, 19. Juni 2024, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik Verden rund um das Thema Gallenblase, über Ursachen und operative Behandlungen von Entzündungen.

Jeder kennt jemanden, der betroffen ist – die Entzündung der Gallenblase ist ein Volksleiden. Eine Entzündung entsteht, wenn Gallensteine die Gallenwege verstopfen. Kann die Gallenflüssigkeit nicht mehr abfließen, ist das für Betroffene äußerst unangenehm. Symptome einer Entzündung sind krampfartige Schmerzen im Oberbauch, Fieber und Schüttelfrost. Für die Ärzte der Klinik für Allgemein-, Viszeral und minimalinvasive Chirurgie im Krankenhaus Verden gehört die Gallenoperation zum Alltag. Die Referenten erläutern, wie man sich vor Gallensteinen schützt und wie sie therapiert werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen.

 

12Jul

Zuwachs für die Pflege - Examen für frisch ausgebildete Fachkräfte

Osterholz, 12.07.2024 – Heute Vormittag gab es im Großen Saal in der Gesundheitsschule des Kreiskrankenhauses Osterholz viele strahlende Gesichter. Grund der guten Laune war die Vergabe der Examen an die fertig ausgebildeten Pflegeschülerinnen und -schüler der Berufsfachschule Pflege am Kreiskrankenhaus Osterholz-Scharmbeck. Fünf der frisch examinierten Pflegefachkräfte absolvierten ihre Ausbildung im Klinikverbund der Aller-Weser-Klinik gGmbH.

Zu 11:00 Uhr waren sowohl Absolventinnen und Absolventen als auch Familien und Angehörige zur Übergabe der Examen geladen. Die Feierlichkeit wurde durch ein paar kurze Reden eröffnet. Andreas Hinz, Schulleiter der Berufsfachschule begrüßte alle Anwesenden und überließ dann Krankenhausleiterin Doris Sonström das Wort. Nach der Begrüßung richteten Eckhard Meier, stellv. Pflegedienstleiter Krankenhaus Wittmund und AWK-Pflegedirektorin Christine Schrader einige Worte ans Publikum.

Nach dem förmlichen Part folgte die Eröffnung des kalten Buffets, das nur einen Raum weiter aufgebaut war und vor dem sich direkt eine lange Schlange bildete. Die Essenspause sollte aber nicht lange andauern, denn nun stand der wichtigste Programmpunkt des Tages an – die Übergabe der Examen.

Die Absolventinnen und Absolventen wurden nacheinander aufgerufen und bekamen mit ihrem Examen eine langstielige rote Rose überreicht. Besonders herzlich waren die persönlichen Worte, die zu jede/r von ihnen gesprochen wurden.

Die Aller-Weser-Klinik ist stolz auf ihre fünf frisch examinierten Pflegefachkräfte und freut sich, vier von ihnen nach einem kurzen aber wohlverdienten Urlaub wieder begrüßen zu dürfen!

 

 

29Mai

Aller-Weser-Klinik überrascht seine Mitarbeitenden am „Tag der Vielfalt“

Achim, 28. Mai 2024 – Der Deutsche Diversity-Tag, initiiert vom Charta der Vielfalt e.V., ist ein jährlicher Aktionstag in Deutschland, der Vielfalt und Inklusion in Unternehmen fördert. Anlässlich des 12. Deutschen Diversity-Tags gibt es Seitens der Krankenhausleitung symbolisch eine bunte Mischung an Jelly Beans (Geleebohnen) für alle Mitarbeitenden.

 Die Aller-Weser-Klinik ist bereits im Dezember 2021 der Charta der Vielfalt beigetreten. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung setzen sich Unterzeichnende für eine wertschätzende und vorurteilsfreie Organisationskultur ein.

In der AWK arbeiten rund 900 Mitarbeitende – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen Handicap, Religionszugehörigkeit und Weltanschauung. Die Akzeptanz von Diversität und der gegenseitige Respekt und Austausch unter den Mitarbeitenden schaffen ein wertvolles Arbeitsumfeld.

„Auch die Geschmacksrichtungen und Farben der Jelly Beans sind so vielfältig“, berichtet Geschäftsführerin Marianne Baehr. „Da war es naheliegend, diese bunte, süße Überraschung in unseren Häusern an die Teams zu verteilen“, berichtet Baehr weiter. „Denn: In der Vielfalt liegt unsere Stärke!“, so Baehr.

 

8Mai

Medizin aktuell - Vortrag: Über Symptome und Behandlungsstrategien bei Kniearthrose

Achim, 08. Mai 2024 – Wie kann die moderne Medizin helfen, wenn der Verschleiß der Gelenke im Knie weit fortgeschritten ist und jeder Schritt schmerzhaft wird? Dr. med. Eduard Schmidt, Arzt der Klinik für Orthopädie, informiert am Mittwoch, 15. Mai 2024, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik Achim rund um das Thema Kniearthrose, häufige Symptome und Behandlungsstrategien.

Viele Menschen, die unter Arthrose leiden, erleben im Alltag langanhaltende Gelenkschmerzen. Anfänglich zeigt sich die Kniearthrose, wenn Betroffene nach einer Ruhephase wieder in Bewegung kommen. Im weiteren Verlauf ist der Schmerz auch ohne Belastung und Bewegung spürbar. Dr. med. Eduard Schmidt zeigt Behandlungsmöglichkeiten der Gonarthrose auf und erläutert, was moderne Medizin tun kann, wenn der Gelenkverschleiß im Knie fortgeschritten ist.

Im Anschluss an den Vortrag ist ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden

Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen

Pressemitteilungen.

 

5Apr

Medizin aktuell - Vortrag: Wie sich Herzinfarkt und Schlaganfall am besten vorbeugen lassen

Verden, 04. April 2024 – Der Mensch ist lebendig, solange das Herz regelmäßig schlägt. Was aber geschieht, wenn das Herz schmerzt und krank wird? Bei ersten Anzeichen eines Infarkts zählt jede Minute. Doch wie erkennt man bereits die Vorzeichen und wie nimmt man einen Herzinfarkt als solchen wahr? Chefarzt Ralf Weßel informiert am Mittwoch, 10. April 2024, um 19.00 Uhr in der Aller-Weser-Klinik Verden rund um das Thema Herzinfarkt und Schlaganfall.

Das Herz ist das zentrale Organ unseres Körpers und verdient besondere Aufmerksamkeit, um es gesund zu erhalten. In diesem Vortrag aus der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“, die regelmäßig in den Krankenhäusern in Achim und Verden stattfindet, erfahren Sie, was Sie konkret in Ihrem Alltag tun können, um das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu minimieren. Es ist wichtig, frühzeitig informiert zu sein und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um die eigene Gesundheit zu schützen.

Dipl.-Biochem. Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin berichtet über Prävention und Therapie der Gefäßverkalkung als Ursache für Herz- und Hirninfarkt. Der Vortrag wird interaktiv gestaltet sein, sodass es ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen gibt.

Seien auch Sie dabei und tun etwas für Ihre HERZ-Gesundheit!

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de/veranstaltungen oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

25Mrz

Volksbankvorstand Wolfgang Dreyer überreicht anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand Spende für Gestaltung des "Raum der Stille"

Verden, 25. März 2024 – Der „Raum der Stille“ ist in der Aller-Weser-Klinik (AWK) ein Ort, um innezuhalten, Trauer zu verarbeiten, bei sich zu sein oder um ein wenig Abstand von belastenden Situationen zu bekommen. Um diesen Raum nun final zu gestalten überreichte Volksbankvorstand Wolfgang Dreyer anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand am vergangenen Freitag eine Spende an die AWK.

 

Im Beisein von Seelsorgerin und Pastorin Corinna Schäfer und Oliver Gattermann, dem Niederlassungsleiter der Verdener Volksbank, überreichte Volksbankvorstand Wolfgang Dreyer am Freitag eine Spende an die AWK für die Gestaltung und Ausstattung des neuen Raums. Kommissarische Pflegedirektorin Sibylle Homeyer und Geschäftsführerin Marianne Baehr freuten sich sehr über diese Geste. Beide betonten die Wichtigkeit eines solchen interreligiösen Ortes, an dem nicht nur die Patienten, sondern auch Besuchende und Mitarbeitende einen Raum zum Innehalten finden – einen Ort, um sich im turbulenten Klinikalltag für einen kurzen Moment zu besinnen.

 

„Damit dafür nun eine angemessene Atmosphäre entstehen kann, wird der Raum passend eingerichtet und ausgestattet“, erklärt Marianne Baehr. Mit der Spende der Volksbank möchte die AWK dieses Projekt in der kommenden Zeit nun final realisieren.

 

22Mrz

Aller-Weser-Klinik etabliert Sprechstundentage für Jobinteressierte in der Pflege

Verden, 22. März 2024 – Unter dem Motto „Hier bin ich richtig: im Gespräch. Unkompliziert. Persönlich. Für meine Zukunft.“ richtet die Aller-Weser-Klinik ab dem 03. April 2024 zwei offene Sprechstundentage pro Monat und Standort für Jobinteressierte ein. Das Angebot soll die Möglichkeit bieten, ungezwungen mit der Pflegedirektion ins Gespräch zu gehen.

An zwei Tagen pro Monat und Standort (Achim und Verden) können frisch examinierte Pflegekräfte, solche, die kurz davorstehen oder Jobwechsler ihre Fragen an Pflegedirektorin Christine Schrader und ihr Team stellen. Jeweils in der Zeit von 16-18 Uhr können Interessierte mittwochs in Verden, donnerstags am Standort Achim die Pflegedirektion der AWK kennenlernen und einen ersten Eindruck vom potentiellen Arbeitsplatz und dem Team gewinnen.

„Uns ist es wichtig, neben einem klassischen Vorstellungsgespräch schnellere und unkompliziertere Wege zu eröffnen, damit sich Jobsuchende oder solche, die mit einem Arbeitgeberwechsel liebäugeln, informieren können“, betont Pflegedirektorin Schrader.
„Solch offene Sprechstunden bieten eine schöne Möglichkeit, Fragen jenseits der förmlichen Interviewsituation zu stellen und erste Eindrücke bei einem Rundgang auf der Station zu sammeln“, so Schrader weiter.

 

Folgende Termine sind zunächst vorgesehen:

 

Mittwoch, 03.04.2024        16-18 Uhr    Aller-Weser-Klinik Verden, Neubau EG Pflegedirektion

Donnerstag, 11.04.2024    16-18 Uhr    Aller-Weser-Klinik Achim, 3. OG Pflegedirektion

Mittwoch, 17.04.2024         16-18 Uhr    Aller-Weser-Klinik Verden, Neubau EG Pflegedirektion

Donnerstag, 25.04.2024     16-18 Uhr    Aller-Weser-Klinik Achim, 3. OG Pflegedirektion

 

Besuchende melden sich hierzu einfach an der Zentrale in den Eingangsbereichen der Kliniken und werden zur Pflegedirektion geleitet.

 

Hinweise zu den Folgeterminen finden sich regelmäßig auf den Social-Media-Kanälen des Klinikverbundes (Instagram: allerweserklinik / Facebook: Aller-Weser-Klinik) als auch auf der Website www.aller-weser-klinik.de.

 

15Mrz

Medizin aktuell - Vortrag: Noch immer ein Tabu? Enddarmerkrankungen im Fokus

Verden, 15. März 2024 – „Proktologische Erkrankungen – der Enddarm im Fokus“, so lautet der Titel des Vortrags am Mittwoch, den 20. März 2023 um 19.00 Uhr, zu dem die Aller-Weser-Klinik im Rahmen der „Medizin aktuell“ Reihe in die Cafeteria nach Verden einlädt. Dr. med. Miriam Philipp, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Viszeralchirurgie, wird anschaulich und offen über die häufigsten proktologischen Krankheitsbilder und deren Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

Es gibt Erkrankungen, über die redet man nicht gern. Zum Beispiel, wenn sie den Enddarm betreffen. Wer spricht schon über Schmerzen am After, Brennen oder sogar Blutungen? Häufig ist der Leidensweg lang und viele Menschen sind davon betroffen. Dr. Philipp wird an diesem Abend offen über die häufigsten Krankheitsbilder wie bspw. Hämorrhoiden und Abszesse berichten und Mut machen, die lästigen Probleme am Enddarm anzugehen. Im Anschluss ist Raum für persönlichen Austausch und Fragen.

Die Besucher erwartet von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr ein informativer Vortrag in der Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses Verden.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen, die laienverständlich aufbereitet sind, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

 

 

29Feb

Begehbares Darm-Modell in der Aller-Weser-Klinik Verden

Verden, 29. Februar 2024 – Der März steht in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. So auch am 06. März 2024 in der Aller-Weser-Klinik Verden. An diesem Tag können sich Interessierte in der Zeit von 9 bis 19 Uhr in einem fünf Meter langen und begehbaren Darm-Modell anschaulich zum anatomischen Aufbau und über Erkrankungen des Organs informieren. Um 19 Uhr schließt sich ein kostenfreier Vortrag im Rahmen der „Medizin aktuell“ Reihe zur Vorsorgekoloskopie an.

Mit jährlich mehr als 60.000 Neuerkrankungen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Das begehbare Darm-Modell veranschaulicht professionell und doch klar verständlich die Dringlichkeit der Vorsorge – somit die Chance der Früherkennung. Auf einer Länge von fünf Metern verteilt sind chronische Darmerkrankungen in verschiedenen Stadien, unterschiedliche Polypen, Adenome, Divertikel sowie Karzinome dargestellt, welche haptisch und visuell an diesem Tag erlebbar sind.

Die Ausstellung des Darm-Modells in der Cafeteria im Erdgeschoss der Aller-Weser-Klinik Verden wird am Abend um 19 Uhr durch einen interessanten Vortrag aus der Reihe „Medizin aktuell“ abgerundet. „Für viele Menschen bleibt der Darm nach wie vor ein Tabuthema, über das weniger offen gesprochen wird als über die meisten anderen Organe. Durch das große, begehbare Modell haben wir die Gelegenheit, den Besuchenden dieses Organ näherzubringen und sie auf verschiedene Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen“, so Xenia Nölle, Chefärztin der Gastroenterologie. Sie referiert an diesem Abend über die Vorsorge-Koloskopie und zeigt dabei die mögliche Entartung eines primär gutartigen Darmpolypens auf. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können gutartige Polypen rechtzeitig im Kleinstadium erkannt werden, so dass sie noch vor einer Krebsentstehung entfernt werden können. Dr. Miriam Philipp, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Viszeralchirurgie, wird in diesem Zusammenhang aus chirurgischer Sicht auf die mittlerweile guten Behandlungsmöglichkeiten einer Darmkrebserkrankung eingehen. Anschließend stehen die Referentinnen im persönlichen Austausch für Fragen zur Verfügung.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen, die laienverständlich aufbereitet sind, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

 

 

19Feb

Medizin aktuell - Vortrag: Moderne operative Therapieoptionen bei Hüftarthrose

Verden, 16. Februar 2024 – In jungen Jahren ist unsere Hüfte sehr beweglich – sportliche Aktivitäten sind mühelos möglich. Wenn mit zunehmendem Alter jedoch bei jedem Schritt plötzliche Hüftschmerzen auftreten, kann dies ein Hinweis auf eine Abnutzung im Hüftgelenk sein: Arthrose. Um dieses Thema wird es am kommenden Mittwoch, 21. Februar 2024, um 19.00 Uhr in einem kostenfreien Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden gehen.

Aufgrund des demographischen Wandels unserer Gesellschaft mit deutlichem Anstieg der Lebenserwartung kommt es auch zu einer wesentlichen Zunahme von alterungsbedingtem Gelenkverschleiß (Arthrose). Dieser verläuft über Jahre hinweg schleichend. Erst wenn die Knorpelschicht stark geschädigt ist, treten erste Symptome auf. Vor allem das Hüftgelenk ist betroffen und verschlechtert die Lebensqualität der betroffenen Patienten erheblich. Über die stadiengerechte Behandlung und alternative Methoden der Therapie gibt Dr. med. Werner Müller-Bruns, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Aller-Weser-Klinik Verden, an diesem Abend Auskunft. Gerne werden in der anschließenden Diskussion Fragen beantwortet.

Die Besucher erwartet von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr ein informativer Vortrag in der Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses Verden.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen, die laienverständlich aufbereitet sind, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

 

 

2Feb

Medizin aktuell - Vortrag: Moderne Therapie und Diagnostik des Brustkrebses bei Frauen

Verden, 02. Februar 2024 – Brustkrebs: Neue Ansätze zu Diagnostik und Therapie – um diese Themen wird es am Mittwoch, 07. Februar 2024, um 19 Uhr in einem kostenfreien Vortrag in der Aller-Weser-Klinik Verden gehen, den die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Astrid Brunnbauer, hält.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Statistisch gesehen erkrankt etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Krankheit ist tückisch, denn sie verursacht über lange Zeit keine Beschwerden. Selbst wenn die ersten Symptome auftreten oder sich ein Knoten ertasten lässt, spürt man in der Regel keine Schmerzen. „Umso wichtiger ist es, achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen, nur so lassen sich direkt kleine Veränderungen wahrnehmen“, erklärt Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Verden. Aber auch dann, so Brunnbauer weiter, sollte man Ruhe bewahren. Längst nicht alle Veränderungen an der Brust bedeuten Krebs. Die Chefärztin erklärt in ihrem Vortrag, wie sich Brustkrebs frühzeitig erkennen lässt und welche Symptome doch besser mit dem Gynäkologen besprochen werden sollten.

Die Besucher erwartet von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr ein informativer Vortrag in der neuen Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses Verden.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin aktuell“ der Aller-Weser-Klinik. Regelmäßig finden Vorträge zu medizinischen Themen, die laienverständlich aufbereitet sind, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie unter www.aller-weser-klinik.de oder in den regelmäßigen Pressemitteilungen.

 

 

 

12Jan

Ein kostenfreier Aktionsabend zur Laienreanimation in der Aller-Weser-Klinik Achim

Achim, 12. Januar 2024 – Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jedes Jahr könnten mehr als 10.000 Leben gerettet werden, wenn sofort mit der Reanimation begonnen würde. Wie das funktioniert, erklären Dr. Stephan Sehrt, Ärztlicher Direktor der Aller-Weser-Klinik Achim und Wenke Brengel von der Zentralen Notaufnahme am kostenlosen Aktionsabend, Mittwoch, 17. Januar 2023 ab 19 Uhr. Der Vortrag ist Teil der beliebten Veranstaltungsreihe „Medizin Aktuell“, die ab sofort wieder monatlich im Wechsel an den Standorten in Achim und Verden stattfindet.

Ein plötzlicher Herzstillstand kann leider völlig unvorbereitet jederzeit an jedem Ort geschehen. Und dann kommt es auf ein schnelles Eingreifen an, denn schon nach wenigen Minuten Sauerstoffmangel kann es zu irreparablen Schäden der Gehirnzellen kommen. Doch die Helferquote beim Herzstillstand ist noch immer viel zu gering. Häufig werde aus Angst davor, in einem solchen kritischen Moment einen Fehler zu begehen, nicht geholfen. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. In den vergangenen Jahren wurden die gängigen Vorgaben immer weiter angepasst und erleichtert. Heute ist im Fall eines Herz-Kreislauf-Stillstands vor allem die Herzdruckmassage wichtig. Mit dem Aktionsabend sollen die Besucher ermutigt werden, nicht wegzuschauen, sondern aktiv zu werden. „Sie können bei der Laienreanimation nichts falsch machen – außer nicht zu helfen“, so Dr. Stephan Sehrt, Ärztlicher Direktor der Aller-Weser-Klinik Achim.

Die Besucher erwartet von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr ein spannender Vortrag rund um Reanimationsmaßnahmen mit einer anschließenden professionellen Kurz-Schulung. Veranstaltungsort ist das Sitzungszimmer im Kellergeschoss im Krankenhaus Achim. Der Weg ist vom Eingangsbereich aus ausgeschildert. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dieser kostenfreie Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin Aktuell“, die in den Krankenhäusern in Achim und Verden ab sofort wieder regelmäßig an jedem dritten Mittwoch im Monat zu unterschiedlichen Themen stattfindet.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Medizin Aktuell“ erhalten Sie unter www.aller-weser-klinik.de.

 

 

 

16Feb

Aller-Weser-Klinik erhält Besuch vom Verdener Kindergarten St. Joseph

Verden, 16.02.2024 – Im Rahmen des Projektes „Meine Stadt“ besuchten die „Schlaufüchse“ vom Kindergarten St. Joseph die Aller-Weser-Klinik gGmbH am Verdener Standort. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wurde den Kindergartenkindern das Krankenhaus gezeigt und verschiedene Abteilungen erklärt.

Am Dienstagvormittag nahmen die AWK-Praxisanleiterinnen Bettina Eckstein und Kerstin Wehrs die kleinen Besuchenden gemeinsam mit der Pflegedirektion in Empfang. Erklärt wurden zunächst die verschiedenen Abteilungen und Berufsgruppen. Im weiteren Verlauf der beiden Besuchstage wurden die Informationen vertieft. Für ein spielerisches Lernen dachten sich die Praxisanleiterinnen und die Pflegedirektion zusammen ein paar gelungene Aktionen aus. Beispielsweise gab es einen Luftballonparcours, an welchem jeder Luftballon Informationen über die Aller-Weser-Klinik preisgab. Weiterhin stellte Bettina Eckstein Puppen vor, an welche sich Krankheitsbilder verständlich erkennen ließen.

Nach der Theorie folgte die Praxis. Alle Kinder probten das Verbandanlegen an verschiedenen Körperstellen. Zum Schluss folgte ein Blick in den Krankenwagen und die Begutachtung des Hubschrauberlandeplatzes.

Die Aller-Weser-Klinik bedankt sich herzlich für die beiden gelungenen Tage und die Zusammenarbeit mit dem Verdener St. Joseph Kindergarten.

 

 

25Jan

Aller-Weser-Klinik schult Siebtklässler zum Thema Reanimation

Verden, 25.01.2024 – Reanimation kann Leben retten. Das bedeutsame Wissen rund ums Wiederbeleben vermittelte die Aller-Weser-Klinik gGmbH am Mittwochvormittag den Schülerinnen und Schülern vom Domgymnasium Verden. Ca. 80 Siebtklässler nahmen am ersten von zwei Reanimationskursen teil, die von Chefarzt Andreas Vagt und Oberärztin Dr. Daphne Panter in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst geleitet wurden.

Unter dem Motto „Kids save lives“ wurden die Teenager mit dem Thema Reanimation vertraut gemacht. Sie sollen zukünftig wissen, was in einer Notsituation zu tun ist.
Andreas Vagt und Dr. Daphne Panter wissen aus eigener Erfahrung genau worauf es ankommt und boten dem benachbarten Domgymnasium Verden an, die Schülerinnen und Schüler zu informieren.

Am Mittwochvormittag um 09:00 Uhr begann die erste Unterweisung. Andreas Vagt startete mit dem theoretischen Part, um den Zuhörenden erstes Wissen zu vermitteln. Anschließend durften die Siebtklässler selbst Hand anlegen. Hierfür wurden Reanimationspuppen in der Turnhalle des Domgymnasiums ausgelegt.
Das medizinische Fachpersonal leistete Hilfestellung und korrigierte kleine Fehler umgehend.

„Auch junge Menschen müssen wissen, was in einer prekären Lage zu tun ist und dass hierbei jede Sekunde zählt.“, erläutert Andreas Vagt.

Nach der praktischen Übung wurde zur Verdeutlichung des Ablaufes eine Reanimationssituation nachgestellt. Hierfür diente eine lebensgroße Reanimationspuppe, welche der AWK vom Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. ermöglicht wurde.

„Wir sind sehr froh, dass das Domgymnasium einer Schulung gegenüber aufgeschlossen war und wir heute wichtiges Wissen vermitteln konnten.“, freut sich Dr. Daphne Panter nach dem gelungenen Vormittag.

 

 

8Dez

Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. übergibt Connex Spot Monitore am Standort Achim

Achim, 08.12.2023 – Am Mittwochnachmittag fand die Übergabe der Connex-Spot Monitore im Krankenhaus der Aller-Weser-Klinik in Achim statt. Der Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. realisierte hiermit bereits das 5. Projekt, es war das erste für den Standort Achim.

Übergeben wurden die Connex Spot Monitore im Rahmen der Krankenhauskonferenz. Dr. Stephan Sehrt, Ärztlichen Direktor des Achimer Krankenhauses nahm die Monitore zusammen mit Thomas Klapschus aus der Pflegedirektion entgegen.

Wolfgang Reichelt, Vorsitzender vom Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. zeigte in einer kurzen Ansprache zunächst die Bedeutung der Spenden für Krankenhäuser auf und bedankte sich weiterhin herzlich bei den anwesenden Ehrenamtlichen Damen Jutta Rauer und Siggi Böhnisch, die das Repair Café Achim vertraten, welches durch eine großzügige Spende half.

Für das Pflegepersonal sind die Connex Spot Monitore eine immense Arbeitserleichterung, da sie eine umfassende Überwachung am Patientenbett unterstützen. Unter anderem zählt hierzu die Erfassung der Vitalparameter, die unmittelbar automatisch in die Elektronische Patientenakte übermittelt werden.
Somit fällt das selbstständige Notieren auf Papier weg und es bleibt mehr Zeit am Patienten.

Herr Klapschus demonstrierte diese Funktion zum Vorführen an sich selbst und zeigte über eine Leinwand, wie schnell und unkompliziert die Daten erfasst werden können.
In Verden konnten die Geräte bereits im Mai übergeben werden und auch am Achimer Standort war die Freude über die Spende groß.

Die Aller-Weser-Klinik bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für die übergebenen Connex Spot Monitore!

 

 

 

1Dez

Weihnachtsgrüße für Patienten in der Aller-Weser-Klinik

Gemeinsam gegen die Einsamkeit

Achim, 01. Dezember 2023 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH ruft auch in diesem Jahr wieder zu der Grußkarten-Aktion „Post mit Herz“ für ihre Patienten auf. Durch die Unterstützung aus der Bevölkerung, die Karten zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel schicken darf, sollen möglichst viele Patienten einen kleinen Mut machenden Gruß erhalten. 

Die Weihnachtsfeiertage ohne die Familie oder Freunde als Patient im Krankenhaus verbringen zu müssen, ist für viele Menschen besonders schwierig. „Viele Patienten fühlen sich an diesen Festtagen einsam“, so Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik. „Die Besuchsregelungen sind glücklicherweise derzeit nicht eingeschränkt, dennoch haben wir in unseren Häusern immer wieder Patienten, die wenig bis gar keinen Besuch bekommen“, erklärt Baehr weiter. Ziel der „Post mit Herz“-Aktion ist es, genau diesen Patienten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Die AWK führt die Aktion bereits das vierte Jahr durch. In den vergangenen Jahren hat es einen enormen Zuspruch auf die Aktion gegeben. Im letzten Jahr wurde die Post aufgeteilt. Die Bevölkerung wurde gebeten, entweder einen Weihnachtsgruß zu schreiben oder aber nette Neujahrswünsche zu verfassen. So soll es auch in diesem Jahr gehandhabt werden.

„Gerade für Patienten, die im Krankenhaus das neue Jahr begehen, kann diese kleine Geste ein Mutmacher sein und Kraft spenden“, so Sarah von Larcher, Bereichsleitung Öffentlichkeitsarbeit.

Namen werden nicht herausgegeben, deshalb bittet die AWK um eine neutrale Anrede in der Post. Bei der Gestaltung sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Ein gemaltes Bild, nette, handgeschriebene Zeilen, ein Gedicht, etwas Gebasteltes – alles, was in einen Briefumschlag passt, ist erlaubt. „Wir bitten lediglich darum, von Süßigkeiten oder anderen Leckereien abzusehen. Diese Dinge dürfen wir aus hygienischen Gründen nicht ausgeben“, erklärt Sarah von Larcher.
Gemeinsam hofft das Team der Aller-Weser-Klinik, vielen Patienten so eine Freude bereiten zu können.

Interessenten können ihre Karte/ihren Brief bis zum Mittwoch, den 13. Dezember 2023 an die Aller-Weser-Klinik gGmbH schicken. Das Krankenhaus bitte lediglich darum, die Post mit einem jeweiligen Stichwort zu versehen, um zwischen Weihnachtsbrief und Neujahrsgruß unterscheiden zu können:

Weihnachtspost oder Neujahrspost für Patienten

Bierdener Mühle 2

28832 Achim

17Nov

Nach langer Pause startet Klinik für Geburtshilfe wieder mit Kreißsaalführungen

Verden, 17. November 2023 – Werdende Eltern haben vor der Geburt viele Fragen. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Aller-Weser-Klinik lädt am Donnerstag, 23. November um 19.00 Uhr zu einem kostenfreien Informationsabend für werdende Eltern mit Kreißsaalführung und Besichtigung der Wöchnerinnenstation ein.

Die Veranstaltung findet in der neuen Cafeteria im Verdener Krankenhaus, Eitzer Straße 20 statt.

Um Fragen wie „Wann muss ich ins Krankenhaus?“, „Wie finde ich den schnellsten Weg zum Kreißsaal?“, „Wer betreut mich während der Geburt?“ oder „Wie sieht ein Kreißsaal eigentlich aus?“ geht es bei den Veranstaltungen der Geburtshilfe im Krankenhaus Verden, die ab sofort wieder regelmäßig monatlich stattfinden.

Werdende Eltern und Interessierte haben am 23. November 2023 und noch einmal kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember 2023, die Möglichkeit, das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kennenzulernen und sich in entspannter Atmosphäre vor Ort ein Bild von den Kreißsälen zu machen. Die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung vor, während und nach der Geburt wird an diesem Abend vorgestellt, sowie ein Blick auf die Station und in die Familienzimmer geworfen. Chefärztin Dr. med. Astrid Brunnbauer und eine Hebamme aus dem Kreißsaal beantworten gerne Fragen rund um die Geburt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.aller-weser-klink.de/geburtshilfe oder auf den Social Media Kanälen der Aller-Weser-Klinik.

Aufgrund steigender Corona-Fallzahlen sowie zunehmenden schweren Infektionen des Respirationstraktes in den Kliniken und in der Öffentlichkeit setzt die Aller-Weser-Klinik ab sofort auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske. Bitte informieren Sie sich vorab über die aktuellen Besuchsregelungen auf der Website des Klinikverbundes.

9Nov

Maskenpflicht als erste Maßnahme

Verden, 09. November 2023 – Aufgrund steigender Corona-Fallzahlen sowie zunehmenden schweren Infektionen des Respirationstraktes in den Kliniken und in der Öffentlichkeit setzt die Aller-Weser-Klinik ab sofort auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske.

„Alle Besucher der Krankenhäuser in Achim und Verden werden aufgefordert, beim Betreten der Häuser einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen“, so Dr. Ahrens, Ärztlicher Direktor am Standort Verden. Ein Grund für diese Maßnahme ist auch die Beobachtung des Robert-Koch-Instituts (RKI), dass Infizierte bereits ein bis zwei Tage vor Symptombeginn ansteckend sein können.

Wer keine geeignete Maske bei sich trägt, erhält eine FFP2-Maske kostenfrei über die Zentrale im Eingangsbereich des Krankenhauses. Eine Händedesinfektion vor und nach Betreten der Klinik bleibt weiterhin ein geeignetes Mittel zur Infektionsvermeidung.

Besuche werden derzeit nicht eingeschränkt. Die neue Situation wird beobachtet und, falls nötig, entsprechend angepasst.

Die aktuellen Besuchsregelungen sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

10Okt

Aller-Weser-Klinik erhält Zertifikat nach Teilnahme am Forschungsprojekt "Integration@Work"

Verden/Achim, 10. Oktober 2023 – Nach erfolgreicher Teilnahme am Forschungsprojekt „Integration@Work“ erhält die Aller-Weser-Klinik ein Zertifikat zur Mithilfe gegen den Fachkräftemangel und für die Integration von Auszubildenden mit und ohne Migrationshintergrund in Unternehmen.

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Integration@Work“ entstammt der Universität Konstanz und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Ziel der Integration in Unternehmen gefördert.
Es gilt zu verstehen, welche Hindernisse, besonders für neu zugewanderte Auszubildende auftreten und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Sofortige Begeisterung fand das Projekt bei der AWK-Pflegedirektion, welche ihre Auszubildenden um Mithilfe bat und zahlreiche Teilnehmende für dieses Projekt generieren konnte.
Über die gesamte Ausbildungszeit hinweg beantworteten die Azubis Fragen über eine App und halfen somit, Aufschlüsse über ihr Handeln und Denken in vielerlei Situationen zu geben. Unterstützt wurden sie dabei stetig von ihren Ausbildern.

Die Aller-Weser-Klinik ist stolz auf das Zertifikat und freut sich, einen wertvollen Beitrag zur Aufschlüsselung der Forschungsergebnissen geliefert zu haben.

Zertifikat AWK „Integration@Work“

 

 

 

6Okt

Der Neubau der Aller-Weser-Klinik in Verden wird von den ersten Patienten und Mitarbeitenden bezogen

Verden, 06. Oktober 2023 – Nach der feierlichen Eröffnung am 25.09.2023 und einem Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag, sind an diesem Donnerstag die ersten Patienten vom Altbau auf die neuen Stationen Burgberg und Allerblick im Neubau umgezogen. Nach einer vierjährigen Bauphase kann das helle und moderne Gebäude endlich seiner Bestimmung zugeführt werden: Menschen zu helfen.

 „Mit viel Freude und Stolz haben wir am letzten Wochenende unseren Neubau der Bevölkerung präsentiert, nun freuen wir uns immens, dass es endlich losgehen kann“, so Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik gGmbH, Marianne Baehr.
Monatelang haben sich Krankenhausleitung, Ärzte und Pflegekräfte und viele weitere Mitarbeitende auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Es wurde sich beraten, geplant und getaktet. Die große Herausforderung bei einem Umzug dieser Art: er findet im laufenden Betrieb statt. Umso erfreulicher, dass alle – Ärzte, Pflegepersonal, Technischer Dienst als auch Ehemalige tatkräftig unterstützten. Für die leibliche Stärkung während des Umzugs hatte die Geschäftsführung gesorgt.

Um 8:30 Uhr war es dann soweit: Heinz Rosebrock zog als erster Patient vom Alt- in den Neubau. Voraussichtlich die kommenden Tage wird Rosebrock auf Station Burgberg bleiben.

Mit einem Blumenstrauß und herzlichen Genesungswünschen begrüßten AWK-Geschäftsführerin Baehr, Stationsleitung Renate Spöring, Pflegefachkraft Ann-Christin Siemer, kommiss. stellvertretender Pflegedirektor Thomas Klapschus, kommiss. Pflegedirektorin Sibylle Homeyer den ersten Patienten auf Station Burgberg.
„Ich habe mich sehr gut abgeholt gefühlt und bin beeindruckt von den neuen Räumlichkeiten. Heute haben alle so fleißig mit angepackt, dass ich mein Geschenk direkt den Helfern übergeben habe – die haben es verdient“, erzählt Rosebrock.

Insgesamt 19 Patienten von Station 1 und 5 bezogen ihre neuen Zimmer auf Burgberg.

Kommiss. Pflegedirektorin Sibylle Homeyer ist voller Elan und Zuversicht, dass die Zusammenarbeit der Teams in den neuen Räumlichkeiten richtig gut wird. „Sicherlich wird es noch eine Weile dauern, bis sich alles zurecht geruckelt hat und die Mitarbeitenden jeden Wickel des neuen Gebäudes kennen, aber umso schöner wird es dann, im Neubau zu arbeiten“, berichtet Homeyer.

Um die Mittagszeit konnten dann weitere 21 Patienten auf Station Allerblick ihre Zimmer beziehen. Insgesamt 40 Patienten sind an Tag 1 des Umzugs in den Neubau gewechselt.

Die Inbetriebnahme des OP-Traktes erfolgt am 09.10.2023. Einen Tag später beginnt der Digitalisierungsprozess und die Papierakte ist Geschichte.

Das Wegeleitsystem zum provisorischen Haupteingang hat nun ausgedient. Ab sofort können Patienten und Besucher durch den komfortablen, mit einer großen Glasschiebetür ausgestatteten Haupteingang die Klinik betreten. Ab 21 Uhr melden sich die Patienten am Zugang „Liegendanfahrt“ (am Rosenweg). Der KV-Notdienst ist vorläufig noch an der alten Stelle, zu erreichen über den Interimshaupteingang, ebenfalls auf der Seite Rosenweg.

Mit dem neuen Bettenhaus steigt die Zahl der Patientenbetten künftig von 131 auf 150, die sich auf zeitgemäß eingerichtete Ein- und Zweitbettzimmer verteilen. Zudem verfügt die Aller-Weser-Klinik nun über vier statt drei OP-Säle. Durch diese Modernisierung bzw. Erweiterung des OP-Traktes kann auch den steigenden gesetzlichen Anforderungen Rechnung getragen werden.

In den Neubau ziehen folgende Fachdisziplinen ein:

  • Innere Medizin
    • Kardiologie
    • Gastroenterologie
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie

Die einzigen Stationen, die nach dem Neubau im Altbau verbleiben, sind die Intensivstation (die im Neubau zusätzliche Zimmer erhält) und die Gynäkologie/Geburtshilfe. Beide Bereiche wurden in den letzten Jahren schon grundlegend saniert.

Auch die Zentrale Notaufnahme bleibt am jetzigen Standort bestehen, ebenfalls um einige Räume im Neubau erweitert. Der Zugang zu allen Ambulanzen erfolgt ab sofort ebenfalls über den neuen Haupteingang oder nachts über die Liegendaufnahme.

 

4Okt

Aller-Weser-Klinik feiert Tag der offenen Tür im Bettenhausneubau

Verden, 04. Oktober 2023 – Am vergangenen Samstag lud die Aller-Weser-Klinik gGmbH von 11:00 bis 16:00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

Neben Mitmachaktionen, einem „Hier bin ich richtig“ Stand zum Arbeiten und Bewerben in der AWK sowie regionalen Leckereien ging es vor allem um den nun fertig gestellten Bettenhausneubau in Verden.

Interessierte und Besuchende bekamen die Möglichkeit, vor Einzug der Patienten in dieser Woche einen Blick in das neue Gebäude zu werfen und Fragen zu stellen. Für einen Eindruck in die verschiedenen Fachbereiche wurden medizinische Übungspuppen in den Krankenhausbetten platziert und an die Geräte angeschlossen.

Wegweisende Punkte führten alle Besuchenden für eine Besichtigung durch den Neubau und Mitarbeitende sowie Chefärzte standen für Antworten und Gespräche zur Verfügung.

Nun freut sich Geschäftsführerin Marianne Baehr auf den Einzug der Fachbereiche und die Inbetriebnahme des Bettenhauses.

 

 

26Sep

Aller-Weser-Klinik lädt zur Einweihung vom Bettenhausneubau ein

Verden, 26. September 2023 – Am Montagnachmittag wurde der Bettenhausneubau der Aller-Weser-Klinik in Verden feierlich eröffnet.

Geladene Gäste nahmen an der Zeremonie teil, die bei strahlendem Sonnenschein gegen Mittag begann. Bei einem Flying-Buffet auf dem Vorplatz des Krankenhauses konnte der Neubau zuerst von Außen betrachtet werden bevor sich die Teilnehmenden für die Reden ins dort aufgestellte Zelt begaben.

Nachdem die Festreden gehalten wurden nahm AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr symbolisch den großen Schlüssel entgegen, welcher zudem als Startschuss galt, nun den Bettenhausneubau zu begehen.

Vor dem Haupteingang positionierten sich sowohl Minister Dr. Andreas Philippi als auch zwei Mitarbeitende der Aller-Weser-Klinik um feierlich das Band zu zerschneiden.

Nun hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich den Neubau des Krankenhauses in aller Ruhe anzusehen.
Für Speis und Trank bei einem anschließenden Austausch war ebenfalls gesorgt.

Presseartikel zur Einweihung finden Sie hier:

AWK Verden: Bettenhausneubau offiziell eröffnet (weser-kurier.de)

Verdener Klinik-Neubau eingeweiht: „Ein Segel in stürmischer See“ (kreiszeitung.de)

 

14Sep

Aller-Weser-Klinik lädt zum 3. Mittelweser Herztag ein

Verden, 06. September 2023 – Unter dem Motto „Herzschwäche im Fokus: Fortschritte, Perspektiven und Hoffnung“ findet am Samstag, 23. September 2023 von 08:30 – 16:00 Uhr das 3. Symposium zur Herzschwäche statt. Rund 70 Expertinnen und Experten aus Medizin und Forschung werden erwartet, um über neueste Entwicklungen und Therapiemöglichkeiten im Bereich der Herzschwäche zu diskutieren.

„Nach den positiven Erfahrungen und dem großen Interesse der Teilnehmenden an den vorherigen Veranstaltungen, haben wir uns entschieden, die Reihe weiter auszubauen und neue Themen aufzugreifen“, so Chefarzt Dipl.-Biochem. Ralf Weßel aus der Aller-Weser-Klinik Verden und Prof. Dr. Bjoern Andrew Remppis aus dem Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen, wissenschaftlicher Leiter des Symposiums. Weßel und Remppis freuen sich, dass führende Experten auf dem Gebiet der Herzmedizin neue Erkenntnisse aus der Forschung präsentieren und über vielversprechende innovative Behandlungsmethoden berichten werden. Das Symposium wird von renommierten Institutionen und Verbänden unterstützt.

Schwerpunktthema des diesjährigen Symposiums ist wieder die Herzschwäche, diesmal unter dem Blickwinkel der Arteriosklerose. In verschiedenen Vorträgen und Diskussionen wird erörtert, wie die Therapie von Herzerkrankungen auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden kann. Dabei werden sowohl technische Innovationen, wie bildgebende Verfahren und Telemedizin, als auch das Aufkommen von künstlicher Intelligenz in der Diagnose und Therapie besprochen.

Ein weiteres Highlight des 3. Mittelweser Herztages ist die Vorstellung neuer Medikamente und Therapien. Dadurch erhalten die Ärzte und Forschenden einen Einblick in mögliche neue Behandlungsoptionen und können diese in ihre klinische Praxis integrieren.

Das Symposium zur Herzschwäche dient als Plattform für den interdisziplinären Austausch und fördert den Dialog zwischen Medizinern und Forschenden. Die Veranstalter sind sich einig, dass der Austausch und die Vernetzung von Medizin und Forschung weiter vorangetrieben werden muss, um die Herzgesundheit von Menschen weltweit zu verbessern. Somit bietet das Symposium zur Herzschwäche neue Erkenntnisse, Hoffnung und Perspektiven für Betroffene.

Weitere Informationen zum Kardiologischen Symposium und zur Anmeldung finden Sie unter https://www.aller-weser-klinik.de/herzinsuffizienz-und-arteriosklerose/

 

Mit Chefarzt Ralf Weßel und seinem Team freut sich auch AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr über die Teilnahme von renommierten ärztlichen Kollegen am Symposium: „Das Programm des 3. Mittelweser Herztages ist facettenreich und zeigt, dass wir als Krankenhaus regional und überregional gut vernetzt sind und stets die Kommunikation nach außen pflegen, wenn es um die Versorgung unserer Patienten geht.“

Einen besonderen Dank richten Baehr und Weßel deshalb auch an Landrat Peter Bohlmann, der das Kreishaus für die Veranstaltung am Samstag zur Verfügung stellt.

Kurzentschlossene können sich gerne spontan per E-Mail unter vorzimmer.inn.ver@aller-weser-klinik.de für das Symposium anmelden.

Wir freuen uns, die Presse direkt vor Ort einzuladen, um mit unseren TOP-Medizinern über die neuesten Entwicklungen in der Herzmedizin zu sprechen. Unsere Experten stehen Ihnen gerne für Interviews und Fragen zur Verfügung. Nehmen Sie teil und bleiben Sie auf dem Laufenden über die aktuellen Updates und Fortschritte in der Herzmedizin. Melden Sie sich unter presse@aller-weser-klinik.de an, um Ihren Platz zu reservieren und weitere Informationen zu erhalten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

28Aug

Aller-Weser-Klinik setzt auf erste Schutzmaßnahmen

Verden, 28. August 2023 – Knapp sechs Monate nach dem Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen steigen die Covid-Infektionszahlen wieder. Die Aller-Weser-Klinik setzt auf bewährte Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des sich derzeit verstärkt ausbreitenden Virus. Die ersten Maßnahmen betreffen die Besuchsregelung sowie die Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

„Es wird ausdrücklich darum gebeten, den Besuch bei Angehörigen auf direkte Bezugspersonen zu beschränken“, so Geschäftsführerin Marianne Baehr.
Zudem werden Besucher der Krankenhäuser in Achim und Verden gebeten, mindestens einen Mund-Nasen-Schutz beim Betreten des Hauses zu tragen.

Einzelabsprachen in besonderen Fällen (Palliativsituationen, Demenz, außergewöhnliche Umstände) sind nach Rücksprache mit dem Pflegeteam der AWK natürlich möglich.Die neue Situation wird beobachtet und, falls nötig, entsprechend angepasst.

Die aktuellen Besuchsregelungen sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

21Jul

Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. realisiert erstes Spendenprojekt für den Standort Achim

Achim, 21. Juli 2023 – Nach vier realisierten Projekten vom Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. für den Verdener Standort der Aller-Weser-Klinik gGmbH, folgte nun die Umsetzung einer Spende für das Achimer Krankenhaus. Im 5. Projekt soll der gespendete Betrag für weitere Connex Spot Monitore eingesetzt werden.

Am Mittwochnachmittag übergab der Vorsitzende des Förderkreises, Wolfgang Reichelt, die Spende der Firma KCS Medical GmbH symbolisch an Krankenhausleitung und Pflegedirektion der AWK. KCS Medical arbeitet bereits seit längerem mit dem Krankenhaus Achim zusammen. Aufgrund der guten Zusammenarbeit und dem bestehenden Bedarf der Krankenhäuser sollte die Spende der Aller-Weser-Klinik zugute kommen, erklärte Niederlassungsleitung Sylvia Ohlen bei der Spendenübergabe.

Wolfgang Reichelt verdeutlichte in seiner Ansprache, wie wichtig das Geld für die Beschaffung der Mittel ist, die normalerweise nicht im Budget des Klinikverbundes stehen.

Die Connex Spot Monitore, die durch wichtige Funktionen eine umfassende Überwachung am Patientenbett unterstützen, sind eine große Arbeitserleichterung des Personals und werden sich zukünftig auch im Krankenhaus Achim im Einsatz befinden.

Die Aller-Weser-Klinik bedankt sich herzlich für die Spende.

 

 

 

 

30Jun

Melanie Sander ist die neue Kaufmännische Direktorin der Aller-Weser-Klinik

Achim/Verden, 30. Juni 2023 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH mit ihren Krankenhäusern in Achim und Verden hat eine neue Kaufmännische Direktorin. Melanie Sander übernimmt mit Wirkung zum 01. Juli 2023 diese Position für beide Standorte.

Zuletzt war Frau Sander als Klinikleiterin der Klinik Lilienthal tätig.

Erstmal in die Sommerpause zu gehen, kommt für das neue Mitglied der Krankenhausspitze nicht in Frage. Melanie Sander, 30 Jahre, wechselt direkt von Lilienthal in den Landkreis Verden. Immer in Bewegung zu bleiben, ist für die gebürtige Hannoveranerin ein Lebensmotto. So möchte sie künftig die kaufmännischen Prozesse weiter vorantreiben und stärken. Mit diesem Elan freut sie sich nun auf ihre neue Verantwortung in dem traditionsreichen und auf die Grund- und Regelversorgung spezialisierten Klinikverbund.

Geschäftsführerin Marianne Baehr heißt die Gesundheitsökonomin mit einem Master of Science für „International Health Management“ in ihrer neuen Funktion willkommen: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Melanie Sander eine junge Kollegin mit hoher Expertise und Entschlossenheit für die Besetzung dieser wichtigen Position gewinnen konnten. Mit ihrer langjährigen Tätigkeit und Erfahrung in der Krankenhauslandschaft kennt Frau Sander die Besonderheiten und Herausforderungen der Krankenhausbranche sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir den Klinikverbund gemeinsam weiter in Richtung Zukunft führen werden.“

Dass sie künftig an mehreren Standorten tätig ist, nimmt die Direktorin in spe als Herausforderung gerne an. „Ich freue mich, meine Erfahrungen fortan für gleich zwei Kliniken mit hervorragendem Ruf einbringen zu können“, so Sander. „Zunächst heißt es nun, in den Austausch mit den neuen Kolleginnen und Kollegen zu gehen, um die AWK besser kennen zu lernen und dann gemeinsam die ersten Projekte in Angriff zu nehmen.“

Sie tritt die Nachfolge von Florian Podlech an, der die Position des Kaufmännischen Direktors die letzten eineinhalb Jahre bekleidete und zum 1. April 2023 in die Funktion des Kaufmännischen Leiters zu den Stadtwerken Böhmetal GmbH wechselte.

5Jun

Projekt: Einstellung unkompliziert - Ein voller Erfolg

Verden, 05. Juni 2023 – Aller-Weser-Klinik gGmbH verzeichnet mit Projekt: „Einstellung unkompliziert“ großen Erfolg.

Am vergangenen Freitagnachmittag präsentierte die AWK das frisch ausgearbeitete Projekt: „Einstellung unkompliziert“.
Beim sogenannten Speeddating konnten sich Pflegekräfte, ohne Voranmeldung, zum Begutachten des potentiellen neuen Arbeitsplatzes im Bettenhausneubau in Verden einfinden.

Sowohl Pflegedirektorin Christine Schrader, als auch die Personalabteilung und der Betriebsrat waren für eine spontane Einstellung vor Ort. Wer sich einig war, konnte den Arbeitsvertrag direkt mit nach Hause nehmen.

Den Artikel zur erfolgreichen Aktion finden Sie unter folgendem Link:

Speeddating in Verdener Klinik: Spontan zum neuen Job (kreiszeitung.de)

 

 

 

5Jun

Domweihumzug 2023 - AWK belegt ersten Platz unter den Fußgruppen

Verden, 05. Juni 2023 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH nahm am vergangenen Samstag am Domweihumzug 2023 teil und belegte den ersten Platz unter den Fußgruppen.

Den bevorstehenden Umzug in den Bettenhausneubau in Verden nahmen die Mitarbeitenden der AWK zum Anlass als Motto für den diesjährigen Lauf.
Mit selbst gebastelten Häusern, Aller-Weser-Klinik Bannern, entsprechend gekleidet und mit guter Laune ausgestattet, trafen sich die Mitlaufenden am frühen Samstagnachmittag zum Start.

Circa zwei Stunden zogen verschiedene Fuß- und Wagengruppen durch Verden und begeisterten Schaulustige des Domweihumzuges, die vom Straßenrand aus den Lauf bejubelten. Gegen 15:00 Uhr wurde die Domweih eröffnet und lockte eine Menge Besucherinnern und Besucher an.

Die Aller-Weser-Klinik überzeugte durch ihren Auftritt beim Umzug und sicherte sich den ersten Platz unter den Fußgruppen.

 

 

 

1Jun

Neues Verfahren zur Behandlung von Lungenembolien in der Aller-Weser-Klinik

Verden, 01. Juni 2023 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH hat ihr Leistungsspektrum ausgebaut und eine moderne, schnell wirksame und nebenwirkungsarme Therapie für Lungenembolien geschaffen.

Chefarzt Ralf Weßel erklärt, wie er und sein Team das neue Verfahren anwenden und welchen Mehrwert diese neue Methode für den Klinikverbund hat.

Den Artikel hierzu finden Sie unter folgendem Link:

Aller-Weser-Klinik Verden: Neue Therapie bei Lungenembolie (kreiszeitung.de)

 

 

26Mai

Aller-Weser-Klinik startet neuestes Projekt ‚Einstellung unkompliziert‘

Verden, 26. Mai 2023 – Der Personalnotstand in der Pflege ist hinlänglich bekannt. Um den Nachwuchs an Pflegefachkräften oder solche, die mit einem Arbeitgeberwechsel liebäugeln, für sich gewinnen zu können, müssen neue Wege gegangen werden. Die AWK lädt am 02. Juni von 15-18 Uhr zu einem Speeddating im Neubau des Verdener Krankenhauses ein.

Wie könnte es sich anfühlen, in den frisch gestrichenen Zimmern auf Station Allerblick zu arbeiten? Oder doch lieber auf Station Burgberg? Könnten wir ein gutes Team werden?
Diese und ähnliche Fragen können sich frisch examinierte Pflegefachkräfte, solche, die kurz davorstehen oder Jobwechsler kommende Woche Freitag beim Speeddating im Bettenhausneubau der AWK stellen.

„Wir fischen ja alle im gleichen Becken“, so Pflegedirektorin Christine Schrader. Um neue und vor allem kürzere Wege zu gehen, hat sie mit ihrem Team das Projekt ‚Einstellung unkompliziert‘ erarbeitet. „Vielleicht ist die Verlockung am Haken genau die Richtige für Interessierte“, führt Schrader weiter aus. Der Termin am 02. Juni bietet die Gelegenheit, sich über die neuen Konzepte in der Pflege zu informieren, den potentiellen Arbeitsplatz und das Team in spe kennenzulernen.
„Für Berufsanfänger wurde zum Onboarding sogar ein spezielles Schulungs- und Begleitprogramm ausgearbeitet, welches nach Abschluss mit Zertifikat eine vorgezogene Gehaltserhöhung mit sich bringt“, erklärt Schrader. Auch darüber informiert die Pflegedirektion an diesem Tag gerne.

„Sollte es matchen und Entscheidungsfreudige das Gefühl von „Hier bin ich richtig“ haben, steht die Personalabteilung der Aller-Weser-Klinik mit Laptop und Drucker für eine zügige Einstellung bereit.

Auch der Betriebsrat wird in dieser Zeit für alle wichtigen Fragen rund um die Beschäftigung zur Verfügung stehen.

Die AWK freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Diese sollten ihre Bewerbungsunterlagen direkt mitbringen.

Auch die Presse ist herzlich eingeladen, dieses ungewöhnliche Projekt zu begleiten.

 

 

16Mai

Spendenübergabe Connex Spot Monitore

Verden, 16. Mai 2023 – Förderkreis Aller-Weser-Klinik e.V. übergab vier Connex Spot Monitore an das Pflegepersonal der Aller-Weser-Klinik gGmbH.

Geschäftsführerin der AWK, Marianne Baehr, begleitete am gestrigen Nachmittag die Übergabe zusammen mit dem Ärztlichen Direktor, Dr. Peter Ahrens, und der Pflegedirektion im 3. Stock des Bettenhausneubaus.

Per Handschlag übergab Wolfgang Reichelt, Vorsitzender Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. die neuen Geräte in den Besitz der Klinik. Nach vier Projekten für die Kardiologie sowie die Intensivmedizin wurde dieses fünfte Projekt für die Pflege realisiert.

Die Connex Spot Monitore stellen eine große Hilfe in der täglichen Arbeit der Pflege dar und unterstützen eine umfassende Überwachung am Patientenbett. Die Daten können anschließend direkt in die elektronische Patientenmappe übermittelt werden, so dass das Pflegepersonal sofort auf wichtige Informationen zugreifen kann.

Weitere fünf Monitore für den Standort in Achim folgen noch in diesem Jahr.

Die Aller-Weser-Klinik bedankt sich herzlich bei allen Spendern und Mitgliedern für die großartige Unterstützung.

 

 

13Apr

Spendenübergabe Herzkissen an die Aller-Weser-Klinik gGmbH

Verden, 13. April 2023 – Heute fand die Übergabe von den ehrenamtlich genähten Herzkissen der Damen des KreislandFrauenverbandes Verden statt.
Vorsitzende des Verbandes, Annegret Troue-Hoops, kam gemeinsam mit den fleißigen Näherinnen, um die insgesamt 80 Herzkissen an die Aller-Weser-Klinik zu übergeben.

Pflegedirektorin der AWK, Christine Schrader, nahm diese zusammen mit Frau Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Frauenheilkunde, mit Freude entgegen.
Entwickelt wurden die Herzkissen für Frauen mit Brustkrebs, um den Heilungsprozess zu unterstützen, sowie Schmerzen und Spannungen nach dem chirurgischen Eingriff zu minimieren.

Die AWK bedankt sich herzlich für die Mühe und die freiwillige Näharbeit.

 

 

11Apr

Neuer Wind in der Pflege

Verden, 11. April 2023 – Der Fachkräftemangel in der Pflege ist bekannt, was es hierzu braucht sind Lösungen. Christine Schrader, Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik gGmbH, traf sich mit ihrem Team mit Medienvertretern der Region, um über frisch entwickelte Konzepte zu sprechen. Ziel dieser ist es, den Zeitgeist zu treffen.

Noch in diesem Jahr soll der Bettenhausneubau in Verden eröffnet werden; was benötigt wird: Pflegefachkräfte.
Um Personal für die Aller-Weser-Klinik gewinnen zu können, haben Christine Schrader und ihr Team gemeinsam Ideen entwickelt, die sie in der Runde vorstellen.
Sei es ein neues Dienstzeitenmodell, die fortschreitende Digitalisierung oder neue Leistungsprogramme: es gibt einiges zu optimieren.

Näheres zu den Plänen der Pflegedirektion können Sie hier nachlesen:

Fachkräftmangel: Wie sich die Aller-Weser-Klinik vorbereitet (weser-kurier.de)

6Apr

Aller-Weser-Klinik weitet derzeitige Regelung für Besucher ab dem 07. April 2023 aus

Verden, 06. April 2023 – Zahlreiche Corona-Schutzmaßnahmen sind zum 01. März 2023 bereits weggefallen. Nun wird auch die vom Bund geregelte FFP2-Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen ebenfalls aufgehoben. Wer die Aller-Weser-Klinik aufsucht, kann dies ab dem 07. April 2023 ohne Maske tun.

„Es wird Besuchern jedoch dringend empfohlen, einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz zu tragen, um vulnerable Gruppen zu schützen“, erklärt Dr. Peter Ahrens, Ärztlicher Direktor des Standortes Verden.

Weiterhin müssen Besuche im Voraus mit den Stationen vereinbart werden und sollen eine Länge von 30-45 Minuten nicht überschreiten. Geändert haben sich hingegen die Besuchszeiten: Patienten dürfen Besucher nun täglich zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr sowie zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr an beiden Klinikstandorten empfangen. Von einem gleichzeitigen Besuch mehrerer Personen wird aufgrund der räumlichen Enge dringend gebeten Abstand zu nehmen. Einzelabsprachen in besonderen Fällen (Palliativsituationen, Demenz, außergewöhnliche Umstände) sind nach Rücksprache mit dem Pflegeteam der AWK natürlich möglich.

Bei der Geburtshilfe gilt weiterhin, dass eine Bezugsperson zur Geburt anwesend sein darf.Der erforderliche Schnelltest für die Begleitperson kann nach Rücksprache mit dem Kreißsaalteam ggf. direkt vor Ort im Krankenhaus erfolgen.
Mutter und Kind können ganztägig unter Voranmeldung dieser Begleitperson für drei Stunden täglich besucht werden.

Die neue Situation wird beobachtet und, falls nötig, entsprechend angepasst.

Die aktuellen Besuchsregelungen sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

 

27Feb

Aller-Weser-Klinik gGmbH hält an der Maskenpflicht und festgelegten Zeiten für Besucher fest

Verden, Achim, 27. Februar 2023 – Verschiedene bundesweite Corona-Vorgaben laufen vorzeitig zum 1. März aus. Für die Mitarbeitenden der AWK bedeutet das unter anderem das Ende der Maskenpflicht. Besucher müssen jedoch weiterhin eine FFP2-Maske tragen und dürfen nur zu bestimmten Zeiten Angehörige in den Kliniken in Achim und Verden besuchen.

„Die eingeschränkte Besucherregelung bleibt vorerst bis zum einschließlich 6. April 2023 bestehen“, erklärt der Ärztliche Direktor am Standort Achim, Dr. Stephan Sehrt. Grund hierfür sei die Belegungssituation des Klinikverbundes. Für Besucher bedeutet das, dass sie beide Häuser täglich in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr aufsuchen dürfen, um Patienten zu sehen. Pro Patient darf weiterhin ein Besucher ins Haus kommen – ab 1. März dann ohne Schnelltest, dafür aber mit einer FFP2-Maske. Die Maskenpflicht in der Aller-Weser-Klinik gilt auch für Patienten der ambulanten Sprechstunden.

„Wir begrüßen es, dass die Maskenpflicht für Besucher als Schutzmaßnahme in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen weiterhin gilt“, so Sehrt weiter. Sollte sich die Corona-Lage erneut zuspitzen, werde die AWK ihre Besuchsregelungen und andere Vorgaben im Klinikalltag dementsprechend anpassen.

Andere Regeln gibt es für die Geburtshilfe am Standort Verden: Die werdende Mutter darf zur Geburt eine Bezugsperson mitbringen. Da diese Person unter Umständen länger im Krankenhaus bleibt, bittet die AWK um einen Schnelltest. Der Test kann nach Rücksprache mit dem Kreißsaal-Team direkt vor Ort im Krankenhaus erfolgen. Nach der Geburt können Mutter und Kind ganztägig unter Voranmeldung dieser Begleitperson für drei Stunden täglich besucht werden.

Die Aller-Weser-Klinik veröffentlicht aktuelle Informationen auf der eigenen Website: www.aller-weser-klinik.de.

 

29Dez

Aller-Weser-Klinik gGmbH verlängert Regelung für Besucher bis zum 15. Januar 2023

Verden, 29. Dezember 2022 – Die Lage in der Aller-Weser-Klinik ist weiterhin angespannt, die personelle Situation in den beiden Kliniken ist unverändert. Der Ärztliche Direktor der Verdener Klinik, Dr. Peter Ahrens, verspricht, dass die Versorgung der Patienten gesichert ist.

„Die eingeschränkte Besucherregelung bleibt vorerst bis zum einschließlich 15. Januar 2023 bestehen“, erklärt Pflegedirektorin Christine Schrader. Zum Schutz der Mitarbeitenden und der Patienten müsse die Besuchsregelung auch weiterhin eingeschränkt werden, so Christine Schrader.
Für Besucher bedeutet das, dass sie beide Häuser täglich in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr aufsuchen dürfen, um Patienten zu sehen. „Dies ist nur mit einem tagesaktuellen Schnelltest möglich“, erklärt Dr. Ahrens. Ebenso müssen Besuche mit den Stationen im Voraus vereinbart werden und dürfen eine Länge von 30 Minuten nicht überschreiten. Es gilt 1 Besucher pro Patient.

Die Testzentren der tegeler Gruppe haben auch über das Neujahrswochenende von 08:00-18:00 Uhr geöffnet und befinden sich auf den Besucherparkplätzen beider Klinikstandorte.
Die FFP-2 Maskenpflicht gilt weiterhin.

„Wir tun täglich unser Bestes für die Patientenversorgung – im Moment planen wir jeden einzelnen Tag, weil der Krankenstand unter den Mitarbeitenden so hoch ist“, erklärt Christine Schrader.
Wir sind hier täglich im Austausch miteinander und organisieren den Klinikalltag zum Wohle unserer Patienten“, ergänzt Dr. Stephan Sehrt, Ärztlicher Direktor am Standort Achim.

Die Aller-Weser-Klinik veröffentlicht aktuelle Informationen auf der eigenen Website: www.aller-weser-klinik.de.

 

22Dez

Zuspitzung der Lage in der Aller-Weser-Klinik

Verden, 22.Dezember 2022 – Jüngst hatten Corona-Ausbrüche, Erkältungs- und Grippewelle und extreme Wetterlagen zu einer Verschlechterung der Personallage geführt und die Häuser vor große Herausforderungen gestellt. Ein Besuchsverbot als Schutzmaßnahme und die Aussicht auf eine Lockerung über die anstehenden Festtage wurden kommuniziert. Keine 24 Stunden später hat sich die Lage massiv zugespitzt.

Der Krankenstand unter den Mitarbeitenden ist am Ende dieser Woche so stark angestiegen, dass es zu Einschränkungen in der Versorgung kommt.

Der Ärztliche Direktor der Verdener Klinik, Dr. Peter Ahrens. „Wir müssen nun die Reißleine ziehen. Hatten Ärzte und Pflegekräfte noch Anfang der Woche weit über die übliche Dienstzeit alles gegeben, um möglichst vielen Patienten helfen zu können und Operationen in vollem Umfang weiterlaufen zu lassen, müssen wir der Realität ins Auge sehen: wir sind in der Notversorgung angekommen.“

Was bedeutet dies konkret?
Sämtliche elektive Operationen müssen bis zum Jahresende abgesagt, Teilbereiche gesperrt werden.
Eine Notfallversorgung findet weiterhin statt, jedoch kann es auch hier zu Einschränkungen kommen. Um die extrem angespannte Situation vor allem im Verdener Krankenhaus zu entlasten, werden umliegende Krankenhäuser zur Verlegung der Patienten angefragt.

Die Besucherregelung, die ab dem 24.12.2022 gelockert wird, ist von dem eingeschränkten Betrieb nicht betroffen.
Die aktuellen Besuchsregelungen, die regelmäßig angepasst werden, sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.
Auch finden sich hier Informationen zur aktuellen Lage.

 

13Jan

Aller-Weser-Klinik hält an derzeitiger Regelung für Besucher bis zum 31. März 2023 fest

Verden, 13. Januar 2023 – Die Lage ist stabil, dennoch müssen Mitarbeitende und Patienten weiterhin geschützt werden. „Wir verlängern die eingeschränkte Besucherregelung vorerst bis zum 31. März 2023.“, erklärt Geschäftsführerin Marianne Baehr. Die Situation wird regelmäßig neu bewertet und die Besucherregelungen dementsprechend angepasst.

Auch künftig müssen Besuche im Voraus mit den Stationen vereinbart werden und sollen eine Länge von 30 Minuten nicht überschreiten.
Patienten dürfen Besucher täglich zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr an beiden Klinikstandorten empfangen.
Voraussetzung ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest, welcher unkompliziert von der tegeler-Gruppe vor beiden Krankenhäusern durchgeführt werden kann.
Getestet wird täglich von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Eine Ausnahme bildet die Geburtshilfe.
Uns ist wichtig zu betonen, dass eine Bezugsperson zur Geburt anwesend sein darf.
Der erforderliche Schnelltest für die Begleitperson kann nach Rücksprache mit dem Kreißsaalteam ggf. direkt vor Ort im Krankenhaus erfolgen.
Mutter und Kind können ganztägig unter Voranmeldung dieser Begleitperson für drei Stunden täglich besucht werden.

21Dez

Aller-Weser-Klinik lockert Besuchsregelung ab dem 24.12.2022

Achim/Verden, 21.Dezember 2022 – Angesichts des Corona-Ausbruches in beiden Häusern in der vergangenen Woche hatte die Aller-Weser-Klinik ein Besuchsverbot aussprechen müssen. Dieses bleibt bis einschließlich 23.12.2022 bestehen. Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel hat die Krankenhausleitung eine gelockerte Regelung getroffen.

Die Ärztlichen Direktoren der Aller-Weser-Klinik, Dr. Peter Ahrens und Dr. Stephan Sehrt, sind nicht erfreut über das in der vergangenen Woche ausgesprochene Besuchsverbot. Allerdings ist diese Maßnahme dringend erforderlich, da der Corona-Ausbruch auf Station sowie die Erkältungs- und Grippewelle eine starke Belastung verursachen.
Dr. Stephan Sehrt, Ärztlicher Direktor des Achimer Krankenhauses, fügt hinzu: „Zusätzlich hat die Wetterlage am Montagvormittag dazu geführt, dass es zu einer hohen Belastung in der Notfallambulanz und den OP-Sälen kam. Allein im Achimer Krankenhaus waren 64 chirurgische Patienten fußläufig mit Prellungen, Knochenbrücken und Platzwunden in die Notfallaufnahme gekommen, weitere acht Patienten wurden im gleichen Zeitraum wegen glatteisbedingter Unfälle durch die Rettungswagen gebracht.“
Der Krankenstand bei den Mitarbeitenden liegt aktuell bei 30-50 Prozent in beiden Häusern. Neben Corona und Influenza sorgen auch andere Erkrankungen wie Scharlach, Norovirus oder das RS-Virus für personellen Ausfall in der AWK.

Der Besucherstopp im Krankenhaus Verden und auf der Station 2 im Krankenhaus Achim gilt bis einschließlich 23.12.2022. Einzige Ausnahme von der Regelung bilden die Angehörigen von palliativen und sterbenden Patienten, von Intensivpatienten sowie von schwer Demenzerkrankten. Außerdem ausgenommen sind auch Begleitpersonen zur Geburt im Verdener Krankenhaus.

„Der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter steht an erster Stelle“, so der Ärztliche Direktor der Verdener Klinik, Dr. Peter Ahrens. „Wir möchten zumindest über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel eine Besuchsoption offerieren, um den Aufenthalt im Krankenhaus ein wenig angenehmer zu machen.“

An den Tagen 24.12.2022 bis einschließlich 03.01.2023 wird das aktuelle Besuchsverbot aufgehoben und es gelten die einschränkten Besucherregelungen wie folgt:

Besuche sind in der Zeit von 14-18 Uhr nach vorheriger Anmeldung möglich und auf 30 Minuten beschränkt. Das Tragen einer FFP2-Maske sowie der Nachweis eines tagesaktuellen negativen Schnelltests sind Voraussetzung. Pro Zimmer darf nur ein Besucher anwesend sein. Auch gibt es eine begrenzte Anzahl von gleichzeitigen Besuchern auf der Station.

Die aktuellen Besuchsregelungen, die regelmäßig angepasst werden, sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

 

8Dez

Besuchsdienst der Aller-Weser-Klinik in Verden sucht Verstärkung

Verden, 08. Dezember 2022 – Die ehrenamtliche Gruppe „Grüne Damen und Herren“ in Verden erleichtert Patienten ihren Krankenhaus-Aufenthalt. Die Mitglieder besuchen die Patienten während ihres stationären Aufenthaltes und sind Ansprechpartner für persönliche Belange. Sie hören zu, sie bringen Lesestoff vorbei und übernehmen auf Wunsch kleinere Botengänge. Dieses Engagement üben sie freiwillig aus. Nun suchen die Grünen Damen und Herren neue Mitglieder. 

Seit nunmehr 43 Jahren sind die Grünen Damen und Herren eine feste Instanz in der Aller-Weser-Klinik und aus dem Stationsalltag nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig erhalten alle Patienten Besuch von den ehrenamtlichen Mitarbeitern. Zu erkennen sind die Ehrenamtlichen an ihrer grünen Dienstkleidung.

Die Aufgaben der Grünen Damen und Herren sind vielfältig, auf dem persönlichen Gespräch mit dem Patienten liegt allerdings immer der Hauptfokus. „Wir unterstützen mit unserer Arbeit das Pflegepersonal. Die Patienten vertrauen uns ihre Sorgen an, schildern Probleme – wir hören zu und kümmern uns darum, dass es den Menschen besser geht“, schildert Brigitte Breitlow, Teamleitung der Verdener Grünen Damen und Herren, ihren Arbeitsalltag. „Manchmal sind wir auch Vermittler oder Übersetzer, wenn sich ein Patient zum Beispiel nicht an die Pflegekräfte wenden möchte. Hier arbeiten wir einfach Hand in Hand mit den Pflegekräften auf Station – das ist ein gutes Miteinander“, ergänzt Breitlow.

Besonders stolz ist die Verdener Gruppe auf ihr männliches Mitglied. Der Grüne Herr unterstützt seit über einem Jahr die Kolleginnen in Verden. „Wir freuen uns, wenn wir noch mehr männliche Ehrenamtliche für uns gewinnen können“, so Breitlow. Vor allem für die geplanten Stationen im Bettenhausneubau braucht das Team weitere Mitglieder und setzt hier auf positives Feedback aus der Bevölkerung. Auch AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr hofft auf viele Bewerbungen aus der Region: „Die vielfältige Tätigkeit lässt sich an einem Vormittag in der Woche für ca. zwei bis drei Stunden ausüben. Jedes neue Mitglied wird individuell eingearbeitet und auf den Alltag im Krankenhaus vorbereitet. Zudem findet regelmäßig eine Supervision statt.“

Breitlow fügt hinzu: „Wer Lust und Zeit hat, uns zu unterstützen, darf sich gerne melden. Wichtig ist uns, dass die Ehrenamtlichen offen, engagiert und gute Zuhörer sind. In welchem Bereich jemand eingesetzt werde, hänge vom Bedarf des Krankenhauses ab.

Interessierte dürfen sich gern telefonisch bei Brigitte Breitlow melden:

Teamleitung Grüne Damen und Herren, Brigitte Breitlow: 0163 – 86 91 524

 

Definition Grüne Damen und Herren (GDuH)
Unter dem Begriff Grüne Damen oder Grüne Herren übernehmen Ehrenamtliche Besuchsdienste in Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen. Der Name Grüne Damen/Herren bezieht sich dabei auf die Farbe der Kittel/Kasacks, die die Ehrenamtlichen tragen.

Die Mitglieder werden darin ausgebildet, verantwortungsvoll die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten und/oder Bewohnern zu erfüllen. Sie nehmen sich Zeit für ein Gespräch, hören sich Sorgen und Nöte an, erledigen kleinere Botengänge und stellen auf Wunsch Lesematerial zur Verfügung. Grüne Damen und Herren – oder auch Sonnenblumendamen, wie in der Aller-Weser-Klinik in Achim – sind Frauen und Männer jeden Alters. Sie unterliegen der Schweigepflicht.

20Dez

Die Sonnenblumendamen im Achimer Krankenhaus brauchen dringend Verstärkung

Achim, 19. Dezember 2022 – Um Patienten ihren Krankenhaus-Aufenthalt zu erleichtern, engagieren sich in der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Achim die Sonnenblumendamen. Der Besuchsdienst des Krankenhauses nimmt sich Zeit für die Patienten, führt Gespräche, ist Ansprechpartner für persönliche Bedürfnisse und Sorgen. Auch kleine Botengänge übernehmen die Ehrenamtlichen. Nun suchen die Sonnenblumendamen Verstärkung für ihr Team.

Die Aufgaben der Sonnenblumendamen sind vielfältig: Auf den Stationen stellen sich die ehrenamtlichen Helfer regelmäßig bei den Patienten vor. Sie unterhalten sich, bieten Hilfe an, besorgen Bücher, wenn es an eigenem Lesestoff mangelt, oder übernehmen kleinere Botendienste.

Die Leiterin des Teams, Dorothea Ulbricht, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren, die künftig ehrenamtlich tätig sein möchten. „Wir freuen uns, wenn wir auch endlich männliche Mitglieder gewinnen“, so Ulbricht. Die Anforderungen an neue Team-Mitglieder seien einfach: „Uns ist wichtig, dass die Ehrenamtlichen offen, engagiert, gesprächsbereit und gute Zuhörer sind.“ Der Einsatzort der Sonnenblumendamen ist immer abhängig von den eigenen Interessen und vom Bedarf der Stationen. „Hier arbeiten wir eng mit den Kollegen im Krankenhaus zusammen. Manchmal fordern sie uns auch an und wir können direkt in den Dialog mit den Patienten gehen“, erklärt die Team-Chefin Ulbricht.

Den neuen Mitarbeitern des Besuchsdienstes wird eine mehrwöchige individuelle Einarbeitung geboten, bevor es an die Arbeit mit den Patienten geht. „Wir bieten Fortbildungen an, gegebenenfalls Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz sowie die Dienstkleidung. Auch eine regelmäßige Supervision ist für uns im Ehrenamt vorgesehen“, berichtet Ulbricht. Der zeitliche Aufwand sei auch überschaubar. Mit nur drei Stunden wöchentlich hätten die Sonnenblumendamen eine ideale Unterstützung. „Je größer das Team ist, desto besser lassen sich die Zeiten natürlich aufteilen“, so Ulbricht weiter.

Auch Geschäftsführerin Marianne Baehr freut sich auf potentielle neue Mitglieder für den Besuchsdienst: „Unsere Sonnenblumendamen gehören seit über 36 Jahren zu unserem Haus und die Patienten profitieren enorm davon. Über jeden Interessenten freuen wir uns sehr.“

Interessierte können sich bei Dorothea Ulbricht unter der Telefonnummer 04202-61556 melden und ein persönliches Kennenlerngespräch vereinbaren.

 

INFO:
Definition Grüne Damen und Herren (GDuH)
Die Ehrenamtlichen leisten Besuchsdienste in Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen. Die Mitglieder werden darin ausgebildet, ehrenamtlich und verantwortungsvoll die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten und/oder Bewohnern zu erfüllen. Sie nehmen sich Zeit für ein Gespräch, hören sich Sorgen und Nöte an, erledigen

kleinere Botengänge und stellen auf Wunsch Lesematerial zur Verfügung. Grüne Damen und Herren sind Frauen und Männer jeden Alters. Sie unterliegen der Schweigepflicht.

20Dez

Nach zweijähriger Vorbereitung ist die Krankenakte aus Papier in der AWK nun Geschichte

Achim, 15. Dezember 2022 – Zwei Jahre haben viele fleißige Hände im Hintergrund daran gearbeitet, die Voraussetzungen zur Einführung der digitalen Patientenmappe zu schaffen. Den Startschuss gab es am Standort Achim. Hier wurden im November die ersten mobilen Geräte in den Umlauf gegeben, um künftig elektronisch zu dokumentieren.

„Wir sind stolz auf das Ergebnis und freuen uns, dass wir noch in diesem Jahr in Achim die digitale Dokumentation starten können. Für unser Krankenhaus ist diese Form der Modernisierung ein Quantensprung“, beschreibt AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr die Neu-Einführung. Bereits 2021 hat die Aller-Weser-Klinik den Antrag zur Förderung abgegeben. „Wir waren das zweite Krankenhaus in Niedersachsen, das den Antrag abgegeben hat und haben auch als einer der ersten Krankenhäuser den Zuschlag vom Land bekommen“, so Baehr.

Auch der IT-Bereichsleiter Andre Stöver ist stolz auf sein Team, das zwei Jahre lang die Vorbereitung für die Optimierung der Dokumentation von Patienten-Daten übernommen hat, immer im engen Austausch mit dem Team der Pflege. „Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz haben wir Fördermittel erhalten, mit denen wir nun unser geplantes Vorhaben endlich umsetzen können“, berichtet Andre Stöver. Mit der Förderung könne die AWK bestimmte Projekte endlich angehen, zu denen auch die Elektronische Patientenakte gehörte, so der Bereichsleiter. „Dazu gehören auch begleitende Aspekte wie die WLAN- Ausstattung im ganzen Krankenhaus, die Modernisierung von Krankenhaus-Technik bis hin zur Zusammenführung aller Datenbanken an beiden Standorten“, ergänzt Andre Stöver.

 

Pflegedirektorin Christine Schrader freut sich ebenfalls sehr über die neue Möglichkeit, Patienten-Daten künftig elektronisch zu erfassen: „Das ist für alle Pflegenden eine enorme Erleichterung. Die Digitalisierung wird den Klinikalltag langfristig optimieren. Wir werden nun nach und nach auf den Stationen mit der Einführung starten.“ Das Ziel für die Mitarbeitenden der Pflege sei die größtmögliche Beteiligung aller Anwender. „Besonders wichtig war hier der fachliche Input von unserer Seite und die Unterstützung aus dem Bereich der IT. So konnten wir unsere Kollegen, die tagtäglich damit arbeiten werden, ideal vorbereiten“, berichten Christine Schrader und Andre Stöver unisono.

 

Auch am Verdener Standort soll mit der Erfahrung aus Achim die Patientenmappe digitalisiert werden. „Der Umzug in den Neubau ist dabei voraussichtlich der Startschuss“, erklärt Marianne Baehr.

14Dez

Aller-Weser-Klinik verlängert Post-Aktion zu den Feiertagen

Achim, 14. Dezember 2022 – Bereits im November hatte die Aller-Weser-Klinik gGmbH wieder zu der Grußkarten-Aktion „Post mit Herz“ für ihre Patienten aufgerufen. Die Abgabefrist für die Briefe zu Weihnachten und zum Jahreswechsel wird jetzt noch einmal verlängert.

Möglichst viele Patienten in der Aller-Weser-Klinik sollen einen kleinen Mut machenden Gruß erhalten. Denn über die Feiertage im Krankenhaus zu sein, ist für niemanden schön. Dennoch kann es passieren, dass Patienten an Weihnachten oder Silvester im Krankenhaus liegen. „Obwohl die Besuchsregelung gelockert werden konnte, gibt es immer wieder Patienten, die keinen Besuch zu den Feiertagen erhalten. Genau diese Menschen möchten wir aufmuntern“, erklärt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik.

Bei der Aktion, die von Ehrenamtlichen in Hamburg ins Leben gerufen wurde, schreiben Menschen aus ganz Deutschland Weihnachtsgrüße beispielsweise an Krankenhäuser und Pflegeheime und zaubern so den Adressaten ein Lächeln ins Gesicht. „Seit unserem Aufruf, ist schon Post bei uns angekommen. Diese teilen wir in diesem Jahr auf, so dass unsere Patienten Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche erhalten können. Um möglichst viele Briefe oder Karten zu erhalten, haben wir unseren Aufruf jetzt verlängert“, erklärt Sarah von Larcher, Bereichsleitung Öffentlichkeitsarbeit.

Interessenten können ihre Karte/ihren Brief noch bis zum Dienstag, den 20. Dezember 2022 an die Aller-Weser-Klinik schicken. Das Krankenhaus bittet lediglich darum, die Post mit einem jeweiligen Stichwort zu versehen, um zwischen Weihnachtsbrief und Neujahrsgruß unterscheiden zu können:

 

Weihnachtspost oder Neujahrspost für Patienten
Bierdener Mühle 2
28832 Achim

Bei der Gestaltung ist alles erlaubt: Ein gemaltes Bild, nette, handgeschriebene Zeilen, ein Gedicht, etwas Gebasteltes – alles, was in einen Briefumschlag passt, darf an die AWK geschickt werden. „Wir bitten lediglich darum, von Süßigkeiten oder anderen Leckereien abzusehen. Diese Sachen dürfen wir aus hygienischen Gründen nicht ausgeben“, erklärt Sarah von Larcher.

30Nov

Post für Patienten in der Aller-Weser-Klinik

Gemeinsam gegen die Einsamkeit

Achim, 30. November 2022 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH ruft auch in diesem Jahr wieder zu der Grußkarten-Aktion „Post mit Herz“ für ihre Patienten auf. Durch die Unterstützung aus der Bevölkerung, die Karten zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel schicken darf, sollen möglichst viele Patienten einen kleinen Mut machenden Gruß erhalten. 

Über die Weihnachtsfeiertage im Krankenhaus zu sein, vielleicht sogar den Jahreswechsel dort zu verbringen – das wünscht sich niemand. Dennoch kann es passieren, dass Patienten über die Feiertage im Krankenhaus liegen. „Mittlerweile konnten wir die Besuchsregelung im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahren lockern. Dennoch haben wir immer wieder Patienten, die trotz der Lockerungen wenig oder gar keinen Besuch bekommen. Genau diesen Menschen möchten wir mit unserer Aktion wieder eine Freude bereiten“, erklärt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik.

Bei der Aktion, die von Ehrenamtlichen in Hamburg ins Leben gerufen wurde, schreiben Menschen aus ganz Deutschland Weihnachtsgrüße beispielsweise an Krankenhäuser und Pflegeheime und zaubern so den Adressaten ein Lächeln ins Gesicht. In den vergangenen zwei Jahren hat die AWK einen enormen Zuspruch auf die Aktion bekommen. „Die Post trudelte körbeweise bei uns ein. Das Team der Öffentlichkeitsarbeit hat die Post vorsortiert und auf unsere zwei Häuser verteilt, wo sie über die Stationsleitungen dann den Weg zu den Patienten gefunden hat“, berichtet Marianne Baehr. Weil die Resonanz so groß ausfiel, ist der Plan für dieses Jahr, die Post aufzuteilen. „Wir möchten dazu aufrufen, entweder einen Weihnachtsgruß zu schreiben oder aber nette Neujahrswünsche zu verfassen. Gerade für Patienten, die im Krankenhaus das neue Jahr begehen, kann diese kleine Geste ein Mutmacher sein und Kraft spenden“, so Sarah von Larcher, Bereichsleitung Öffentlichkeitsarbeit. Namen werden nicht rausgegeben, deshalb bittet die AWK um eine neutrale Anrede in der Post, die auch in diesem Jahr in beiden Häusern verteilt werden soll.

Interessenten können ihre Karte/ihren Brief bis zum Montag, den 12. Dezember 2022 an die Aller-Weser-Klinik gGmbH schicken. Das Krankenhaus bitte lediglich darum, die Post mit einem jeweiligen Stichwort zu versehen, um zwischen Weihnachtsbrief und Neujahrsgruß unterscheiden zu können:

 

Weihnachtspost oder Neujahrspost für Patienten

Bierdener Mühle 2

28832 Achim

 

Bei der Gestaltung sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Ein gemaltes Bild, nette, handgeschriebene Zeilen, ein Gedicht, etwas Gebasteltes – alles, was in einen Briefumschlag passt, ist erlaubt. „Wir bitten lediglich darum, von Süßigkeiten oder anderen Leckereien abzusehen. Diese Sachen dürfen wir aus hygienischen Gründen nicht ausgeben“, erklärt Sarah von Larcher. Gemeinsam hofft das Team der Aller-Weser-Klinik, vielen Patienten so eine Freude bereiten zu können.

 

 

29Jul

Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik spricht über Herausforderungen im Klinikalltag

150 Jahre Krankenhaus Achim: Nah am Patienten

 

Achim, 29.07.2022 – Seit 150 Jahren ist das Krankenhaus in Achim eine Institution für die Menschen, die hier leben. Geprägt ist das Haus von einer steten Weiterentwicklung. In seiner langen Geschichte hat es Höhen und Tiefen durchmessen, ist dabei immer mit der Zeit gegangen.

 

Wir sprachen mit Marianne Baehr, der Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK), über das Jetzt und Heute sowie die Zukunftsperspektiven.

Was macht den Charakter des im Vergleich zu Maximalversorgern kleinen Krankenhauses in Achim aus?

Größe ist nicht automatisch mit Qualität gleichzusetzen. Unsere klar und überschaubar strukturierte Klinik ist in allen Bereichen äußerst leistungsfähig und flexibel. Hier bilden Menschen ein Team, die eine Leidenschaft für das Haus, ihren Beruf und vor allem für die Patienten haben. Und da beziehe ich unsere kapitalgebenden Gesellschafter ausdrücklich mit ein. Gemeinsam ist es uns in den vergangenen Jahren, die von Existenzsorgen geprägt waren, geglückt, dem Krankenhaus Achim ein individuelles Gesicht zu geben, sein Profil zu schärfen und bedarfsorientierte Alleinstellungsmerkmale zu bilden. Wir sind ein kleines Krankenhaus, aber wir machen keine „kleine Medizin“! Wir setzten auf Qualität. Wichtig ist uns, unsere Behandlungsgrenzen zu kennen.

Wie ausgeprägt ist die Verbindung zu den Menschen, die hier in der Region leben?

Einerseits natürlich intensiv. Wir sind das Krankenhaus vor Ort, darum nutzen die Patienten in der Regel das hiesige medizinische Spektrum. Andererseits gibt es mit den Kliniken in Bremen durchaus Wettbewerber und Alternativen. Natürlich sind wir bemüht, insbesondere die Menschen aus Achim und umzu und im Verbund mit dem Krankenhaus Verden ein umfänglich kompetenter Partner zu sein. Auch in Zusammenarbeit z.B. mit dem Krankenhaus in Rotenburg.

 

Aber die Klinik hat nicht nur gute Zeiten gesehen …

Das ist in der Tat so. Natürlich hat es in den vergangenen 150 Jahren immer mal wieder Sorgen und Nöte gegeben. Man denke da an die beiden Kriege. Wirtschaftliche und auch bauliche Problemphasen haben für Unruhe gesorgt und waren, wie die Historie es zeigt, letztendlich in den Griff zu bekommen.

 

Als sie 2011 als AWK-Geschäftsführerin die Leitung der Krankenhäuser in Achim und Verden übernahmen, war die Lage alles andere als rosig.

Das war wahrlich eine Ära der existentiellen Bedrohung. Lange Zeit sah es nach einem Aus für die Klinik aus. Wie viele kleine Krankenhäuser in Deutschland hatten und haben wir mit mangelnder Kostendeckung zu kämpfen. Das brachte Reibungen und Blessuren mit sich. Ziel war und ist es, wegzukommen von externer finanzieller Unterstützung, hin zu positiven Bilanzen. Diese Herausforderung haben die beiden Kliniken angenommen und arbeiten gemeinsam an einer langfristigen Kostendeckung. Das Tal haben wir durchschritten der Gipfel ist aber längst noch nicht erklommen. Ohne die positive Unterstützung unserer Gesellschafter in Stadt und Landkreis wäre uns dies sicher nicht gelungen!

 

Wie hat man die damalige Krise gemeistert?

Das war ein gemeinsamer Kraftakt aller Beteiligten. Erträge rauf und Kosten runter, so die ganz simple kaufmännische Grundformel. Da auf der Ausgabenseite kaum etwas einzusparen war, lag die Stellschraube auf der Einnahmenseite. Mehr Patienten gleich höhere Erträge. Um ein Plus bei der Auslastung zu generieren, mussten wir unsere Attraktivität vor allem in Form des medizinischen Leistungsprofils optimieren. Und das ist in der Vergangenheit gelungen. Von 2011 bis heute stieg die Zahl der pro Jahr stationär behandelten Patienten, ebenso die ambulanten Fälle. Allein die sich fast jährlich ändernden Finanzierungsbedingungen für Krankenhäuser machen es weiterhin sehr schwer, kostendeckend zu arbeiten. Und natürlich hat Corona uns auf unserem Weg große Steine in den Weg gelegt.

 

Welches Leistungsspektrum bietet das Achimer Krankenhaus?

Unserer Kernaufgabenstellung ist die Grund- und Regelversorgung der Menschen der hiesigen Region. Dazu gesellen sich sogenannte „Spezialitäten“, die von unseren medizinischen Experten hervorragend behandelt werden. Zudem koordinieren wir im Auftrag des Landkreises die Notärzte für den Rettungsdienst.

 

Stellt das Krankenhaus Verden eine Konkurrenz zu Achim dar?

Nein, ganz im Gegenteil, sie ergänzen sich. Zwischen den AWK-Schwesterkliniken gibt es abseits der Regelversorgung seit einigen Jahren eine stärkere fachliche Abgrenzung. Hier im Krankenhaus Achim ist man spezialisiert in der Geriatrie, der Orthopädie, der Urologie sowie der plastischen, Hand- und Fuß-Chirurgie. In Verden sind dagegen Schwerpunkte in den Bereichen Geburtshilfe und Gynäkologie, Bauchchirurgie mit dem Schwerpunkt der „Schlüssellochchirurgie“ sowie der Kardiologie und Gastroenterologie gebildet worden. Damit vermeiden wir interne Konkurrenzsituationen und partizipieren gleichzeitig von unseren jeweiligen Stärken. Beide Kliniken behandeln Patienten mit Erkrankungen im Bereich der Allgemeinen Inneren Medizin und der Unfallchirurgie. Selbstverständlich steht den Patienten die Notfallmedizin in beiden Kliniken 24 Stunden, sieben Tage pro Woche zur Verfügung.

 

Muss sich die Medizin in der Achimer Klinik dem wirtschaftlichen Druck unterordnen?

Diese Frage sollte man differenziert betrachten: Natürlich bewegen sich unsere medizinischen Abteilungen innerhalb verbindlicher Budgets und Haushaltsrichtlinien. Ein Füllhorn gibt es bei uns nicht. Für unsere Arbeit sind wir modern ausgestattet. Die Träger und das Management des Krankenhauses halten den Ärzten wann immer es möglich ist den Rücken frei. Mir ist es wichtig, dass z.B. unsere Chirurgen nicht um jeden Preis operieren. Unnötige Maßnahmen nur des Ertrags wegen durchzuführen, ist allein aus ethischen Gründen an den Kliniken in Achim und Verden undenkbar. Das Patientenwohl und das in den individuellen Fällen medizinisch Sinnvolle genießen absolute Priorität.

 

Investitionen sind bei Ihnen ein permanenter Prozess …

… den man hier in Achim unschwer wahrnehmen kann. Das bringt die technische Entwicklung in der Medizin ebenso mit sich wie Veränderungen und Modernisierungen im baulichen Bereich. Aktuell planen wir die Modernisierung der Station 1b, zuvor wurde mit großem Aufwand unsere Geriatrie geschaffen. Auch sehe ich die abgeschlossene Neustrukturierung der Küche als ein Aushängeschild an. Hier in Achim wird seit einigen Jahren wieder für beide Krankenhäuser täglich morgens, mittags und abends das Essen frisch zubereitet und portioniert. Die verschiedenen Gerichte können Patienten am Buffetwagen auf den Stationen täglich zu den Mahlzeiten individuell zusammenstellen. Vieles wird hinter den Kulissen investiert, beispielsweise in umweltschonende und energieeffiziente Haustechnik. Dafür wurde die Klinik auch schon mehrfach ausgezeichnet.

 

Wo liegen die Stärken der Klinik?

Ganz klar in der hohen Qualität von Pflege und Medizin, was auf die hohe Motivation und das Engagement sowie den guten Ausbildungsstand der hier tätigen Mitarbeiter zurückzuführen ist. Und auf die Ausbildung des Nachwuchses, der durch erfahrene Praxisanleiter in beiden Krankenhäusern in Achim und Verden erfolgt. Die Identifikation mit der Klinik, das Wir-Gefühl ist bei uns allen sehr stark ausgeprägt. Umso mehr vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die wir alle gemeinsam bewältigt haben. Das hat uns einmal mehr zusammengeschweißt. Als kleines Haus sind wir einerseits sehr flexibel, andererseits durch kurze Wege und flache Hierarchien äußerst effektiv in der Arbeit. Ein Fundament für unser Motto ,Nah am Patienten‘, auf dem sich weiter hervorragend aufbauen lässt.

 

Was verbinden Sie ganz persönlich mit dem Jubiläum der Achimer Klinik?

Ein solcher Geburtstag ist natürlich ein tolles Erbe und gleichzeitig eine Verpflichtung gegenüber der langen Tradition des Krankenhauses. Er beinhaltet ganz konkret den Auftrag an alle Beteiligten, weiterhin klug und vorausschauend zu agieren, um auch zukünftig gute Arbeit zum Wohle der Patienten und für die Region leisten zu können. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, diese gute Arbeit unseres AWK-Teams nach außen sichtbar zu machen.

 

Das Interview führte Ulf Kaack.

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                           
Eitzer Straße 20                                    
27283 Verden (Aller)                                      
Tel. 04231 103-7305                                     
Fax. 04231 103-507
s.v.larcher@aller-weser-klinik.de

19Aug

Buntes Programm für Jung und Alt: Von der Teddysprechstunde bis zur Vitalzeichenmessung

Aller-Weser-Klinik bietet viele Aktionen auf dem Stadtfest anlässlich 50 Jahre Gebietsreform

 

 

Achim, 19.08.2022 – Gleich zwei besondere Jubiläen werden in diesem Jahr in der Stadt Achim gefeiert: 50 Jahre Gebietsreform und 150 Jahre Krankenhaus Achim. Gemeinsam mit den Bürgern im Landkreis soll am ersten Septemberwochenende gefeiert werden.

 

In den vergangenen Wochen hat das Achimer Krankenhaus mit seinen Mitarbeitenden das 150-jährige Bestehen des Krankenhauses gefeiert, auch Patienten und Besucher sind schon in den Genuss eines Jubiläumseises oder anderen kleinen Aufmerksamkeiten gekommen. Am Sonntag, 4. September in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr präsentiert sich die Aller-Weser-Klinik gGmbH nun auf dem Fest „50 Jahre Gebietsreform: Achim ohne Grenzen“ auf dem Baumplatz, denn gemeinsam lässt sich besser feiern.

 

„Ein 150. Geburtstag ist ein tolles Erbe, auf das wir stolz sind. Wir freuen uns, dass wir mit den Bürgern des Landkreises und allen Besuchern des Gebietsreformfestes jetzt feiern können“, so Geschäftsführerin Marianne Baehr, die gemeinsam mit ihrem Team ein abwechslungsreiches Programm geplant hat.

Beim Drehen am Glücksrad warten attraktive Preise auf die Teilnehmenden. Unter dem Motto „Prüfen – Rufen – Drücken“ können mit Hilfe einer Reanimationspuppe und fachkundiger Begleitung Erste-Hilfe-Kenntnisse aufgefrischt oder neu erworben werden. Medizinisches Fachpersonal führt gerne eine Vitalzeichenmessung durch und informiert über die Ergebnisse. Und wer sich für die Geschichte, die viele spannende Elemente enthält, interessiert, kann in einer Ausstellung Fotos und Fakten entdecken.

Ein besonderer Programmpunkt wartet auf die kleinen Gäste in Form einer Teddysprechstunde. „Gerne dürfen Kinder ihr eigenes Kuscheltier zu dieser besonderen Sprechstunde mitbringen“, erklärt Marianne Baehr. „Wir haben aber auch einen Teddy vor Ort.“ Gemeinsam mit einem Arzt wird geschaut, unter welcher Erkrankung das Stofftier leidet und dann heißt es für Kinder und Arzt Wunden verarzten, Spritzen geben oder Verbände anlegen.

 

 

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
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12Aug

150 Jahre Krankenhaus Achim: Leidenschaft für die Medizin

Ärztlicher Direktor der Aller-Weser-Klinik gibt einen Einblick in den Beruf

 

Achim, 12. August 2022 – Er ist der Ärztliche Direktor sowie Leitender Arzt in einem Kollegialsystem der Anästhesiologie und operativen Intensivmedizin in der Aller-Weser-Klinik (AWK) in Achim: Dr. med. Stephan Sehrt. Seit 27 Jahren arbeitet er hier, 2013 wurde er durch die Geschäftsführung zum Ärztlichen Direktor für das Krankenhaus Achim berufen.

 

Wir sprachen mit dem 60-jährigen Mediziner über aktuelle Entwicklungen, Zukunftsperspektiven und seine Leidenschaft für den Job.

 

Wo liegen Ihre beruflichen Wurzeln?

Gebürtig stamme ich aus Halle in Sachsen-Anhalt. Mein Studium habe ich an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale absolviert, wobei mich dort mein erstes Praktikum im Bereich der Intensivmedizin im Hinblick auf meine spätere Fachrichtungswahl beruflich geprägt hat. Nach Ende des Studiums und der Facharztweiterbildung als Anästhesist an der Uni-Klinik wurde ich durch intern glückliche Umstände dort sehr zügig Oberarzt mit der organisatorischen Verantwortung für bis zu zwölf OP-Tische.

 

Auf welchem Wege sind Sie dann nach Achim gekommen?

Das hatte private Gründe. 1995 ergab sich für mich im Achimer Krankenhaus im Zusammenhang mit der Neueinrichtung der Fachabteilung für Urologie die Arbeitsmöglichkeit als Anästhesist, zunächst in Teilzeit. Parallel dazu habe ich mich in Akupunktur und Schmerztherapie weitergebildet. So begann meine Tätigkeit in der Aller-Weser-Klinik.

 

Seit 2013 sind Sie Ärztlicher Direktor. Was verbirgt sich hinter dieser Funktion?

Das muss parallel zu meinem Beruf als Leitender Arzt der Anästhesie betrachtet werden. Zum Ärztlichen Direktor wird man zusätzlich zur normalen Tätigkeit durch die Geschäftsführung berufen. In dieser Position bilde ich praktisch das Bindeglied zwischen Medizin und dem Management des Krankenhausbetriebs, bin dabei beratend in Steuerungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften sind lediglich die Bereiche Hygiene sowie ärztliche Fort- und Weiterbildung in Verantwortung des Ärztlichen Direktors beschrieben. In der AWK ist der Aufgabenbereich im Rahmen der Geschäftsordnung der Krankenhausleitung detaillierter beschrieben. So fällt mir auf allen medizinischen Feldern eine koordinierende, beratende und vermittelnde Rolle zu. Wichtig ist mir dabei ein effektives Qualitäts- und Risikomanagement sowie die interne und externe Kommunikation.

 

Und das leisten Sie über den normalen Job hinaus?

Ganz richtig. Als Anästhesist ist es meine Aufgabe, die perioperative Betreuung der ambulanten und stationären Patienten der AWK bei operativen oder diagnostischen Eingriffen sicherzustellen. Wobei ich auf diesem Feld natürlich kein Einzelkämpfer bin, sondern im Team agiere. Im Schnitt führen wir hier in der Achimer Klinik ca. 3.000 Narkosen in verschiedenen Formen und Medikamentenkombinationen durch: Voll- und Teilnarkosen oder ergänzende Behandlungen mittels ultraschallgestützter Regionalanästhesie. Im Fokus steht immer der Patient unter Betrachtung seines Alters, seiner körperlichen Beschaffenheit und der vorhandenen Krankheitsbilder.
Unser Team für Anästhesie und operative Intensivmedizin besteht aus fünf Fachärzten und neun Pflegekräften, die für derzeit maximal sechs Behandlungsplätze zuständig sind. Um es einfach auf den Punkt zu bringen: Wir tragen Sorge dafür, dass ein Patient die Operation möglichst schmerz- und stressfrei sowie bei guter Gesundheit übersteht. Unsere Aufgabe ist es zudem, dem operierenden Arzt während der OP soweit den Rücken freizuhalten, dass er sich ausschließlich auf den Eingriff konzentrieren kann. Ein weiterer großer und wichtiger Aufgabenbereich ist die unmittelbar postoperative Schmerztherapie sowie die Mitwirkung bei der Patientenversorgung nach großen Operationen auf der Intensivstation.

 

War der Wechsel von der Uni-Klinik nach Achim damals ein beruflicher Rückschritt für Sie?

Zu Anfang war es vergleichsweise ungewohnt. Ein kleines Krankenhaus wie hier in Achim bedeutet aber nicht gleichzeitig auch kleine Medizin. Fachlich, technisch und personell sind wir hier äußerst leistungsfähig und flexibel aufgestellt. Kurze Wege und verlässliche erfahrene Kollegen, wenige Beteiligte, um effektive Organisationsregeln umzusetzen sowie eine familiäre Atmosphäre, das sind die Stärken der kleineren Krankenhäuser. In den letzten Jahren wurden unter Federführung von Verwaltung und Gesellschaftern der Klinik zahlreiche Entwicklungen eingeleitet, um die AWK zukunftssicherer zu machen. Im Speziellen ist hier in Achim die Erweiterung und Modernisierung der Geriatrie zu nennen.

 

Warum stärkt die Klinik gerade diesen Bereich?

Ganz einfach: Weil der Bedarf konkret da ist und in der Zukunft noch größer werden wird. In den vergangenen fünf Jahrzehnten ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen hier in Mitteleuropa um zwölf Jahre gestiegen. So einen Sprung gab es noch nie in der Geschichte und er ist in weiten Teilen auch der Medizin geschuldet. Das bedeutet, dass die Patienten immer älter werden und mit ausgeprägten, teils multiplen Krankheitsbildern zu uns kommen. Darauf haben wir uns nicht nur mit der Erweiterung unserer Geriatrie eingestellt, es ist ein prägnanter Kompetenzschwerpunkt des Achimer Krankenhauses. Im Hinblick auf unser operatives Leistungsspektrum können wir mit einer leistungsfähigen Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Hand- und Fußchirurgie als auch urologischen Operationen punkten.

 

Wie ist das Krankenhaus auf komplexe und selten auftretende Krankheitsfälle vorbereitet?

Für den Fall, dass die bei uns im Haus vorhandenen Möglichkeiten nicht ausreichen, arbeiten wir mit leistungsfähigen Partnern zusammen. Neben unserer Schwesterklinik in Verden mit zusätzlichen Kompetenzen in den Bereichen Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Innere- sowie Allgemein-, Viszeral-
und minimalinvasive Chirurgie und dem Herzkatheterlabor stehen wir in engem Kontakt zu den Krankenhäusern in Bremen und in Rotenburg. Bei Bedarf verlegen wir unsere Patienten nach Absprache in deren Fachabteilungen.

 

Vielerorts klagen die Notaufnahmen der Krankenhäuser über permanente Überlastungen. Wie ist die Situation in Achim?

Das ist in der Tat auch bei uns ein Problem. Hier sind wir mit kontinuierlich stark steigenden Patientenzahlen konfrontiert. Aktuell sind es etwa 5.650 Notfallpatienten, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Ursächlich dafür ist einerseits die Tatsache, dass sich Krankheiten nicht nach den Öffnungszeiten von Arztpraxen richten, andererseits führt neben der rückläufigen Zahl der Praxen von Allgemeinmedizinern auch eine geänderte Inanspruchnahme der Patienten zu dieser Situation. Unsere Notaufnahme soll und darf die Funktion einer regelhaften nichtdringlichen ambulanten Versorgung nicht übernehmen. Natürlich sind wir zur Hilfeleistung verpflichtet und tun das auch gern – 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr lückenlos mit qualifiziertem Personal. Aber diese ungesunde und für uns auch wirtschaftlich schädliche Entwicklung bindet natürlich Ressourcen. Kontinuierlich arbeitet man bei uns in der Klinik an Konzepten, um die Patientenströme besser koordinieren zu können.

 

Wie sind Sie zeitlich durch Ihren Beruf in Anspruch genommen?

Durch meine Doppelfunktion sind feste Arbeitszeiten eher die Ausnahme, hinzu kommen die regelmäßigen Bereitschaftsdienste, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die letzten Jahre und Monate und die Zeit der Pandemie haben uns einiges abverlangt im Krankenhaus. Wir mussten und müssen weiterhin schnell reagieren. Leider wird es durch die Herausforderungen, vor die uns die Politik der Landes- als auch Bundesregierung stellt, nicht einfacher im Gesundheitswesen.

 

Seit über 30 Jahren sind Sie Mediziner. Was macht für Sie den Reiz an dieser Arbeit aus?

Das ganze Spektrum! Die Möglichkeit, ganz konkret für meine Mitmenschen da zu sein, etwas für sie zu tun – Leben zu erhalten, Lebensqualitäten zu verbessern oder auch die Selbstbestimmung der Patienten am Lebensende zu unterstützen. Es ist die immense Vielfalt: die hohe Verantwortung für Patienten und für unser gesamtes Team, die stets neuen Herausforderungen und manchmal auch die Erkenntnis, an die eigenen Grenzen gestoßen zu sein. Kurz: Nach 30 Jahren Medizin macht mir mein Job immer noch großen Spaß.

 

 

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
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Klinik Verden                           
Eitzer Straße 20                                    
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Tel. 04231 103-7305                                     
Fax. 04231 103-507
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15Jul

Das Krankenhaus Achim feiert 150-jähriges Jubiläum

150 Jahre Krankenhaus Achim

 

Aller-Weser-Klinik läutet Jubiläumsjahr ein

 

Achim, 15.07.2022 – In diesem Jahr feiert die Aller-Weser-Klinik gGmbH das 150-jährige Bestehen des Krankenhauses Achim. Es war ein kleines Haus in der Buesstraße, das im Jahre 1872 zur Gründung des ersten Gemeindekrankenhauses führte. Es umfasste Betten für zwei weibliche und fünf männliche Patienten. So begann die Geschichte des Achimer Krankenhauses, heute eine moderne Klinik mit allen wichtigen Fachbereichen, die die Grund- und Regelversorgung für Achim und das Umland sicherstellt.

 

Jährlich vertrauen rund 6.400 stationäre und 16.200 ambulante Patienten auf die medizinischen Leistungen. Heute gehört das Krankenhaus Achim dem Klinikverbund Aller-Weser-Klinik gGmbH an, welcher ebenfalls das Krankenhaus in Verden betreibt. Für Geschäftsführerin Marianne Baehr ist das besondere Jubiläum ein Grund zum Feiern und auf die letzten 150 Jahre zurückzublicken. Geplant sind sowohl Veranstaltungen für Mitarbeitende der Aller-Weser-Klinik als auch für die Bevölkerung. Baehr möchte das Jubiläum nutzen, um die Geschichte des Krankenhauses im Landkreis bekannter werden zu lassen, zu zeigen, wie es zu dem heutigen Bau gekommen ist und wie es im Inneren des Hauses abläuft, welche Menschen im Achimer Krankenhaus arbeiten, was das Team und die Medizin auszeichnen.
„Wir freuen uns, dass wir nach all den Monaten, in denen keine Besucher ins Krankenhaus kommen durften, keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden konnten und auch unsere Mitarbeitenden sich nicht zusammen in Pausenräumen aufhalten durften, einen Weg gefunden haben, das Jubiläum zu feiern. Die Planungen laufen auf Hochtouren, das Programm werden wir im Sommer, kurz vor den Veranstaltungen veröffentlichen,“ so Baehr. Eine frühere Bekanntgabe des Programms ist – in Zeiten der Pandemie – aus Sicht der Klinikleitung zu unsicher, da im Gesundheitswesen weiterhin täglich mit Änderungen und Einschränkungen gerechnet werden muss.

Doch wie ging es im vorletzten Jahrhundert mit dem Gemeindekrankenhaus weiter?
Ende des 19. Jahrhunderts grassierte die Seuche Cholera in Norddeutschland und erreichte 1892 auch Achim. Nicht weit entfernt vom heutigen Standort des Krankenhauses, wurde eine hölzerne Baracke für die Infizierten errichtet. Nach Abklingen der Seuche wurde die Baracke abgerissen.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs richtete man im Gebäude des heutigen Achimer Rathauses ein Lazarett für verwundete Soldaten der kaiserlichen Armee ein, das nach Ende der Kampfhandlungen wieder aufgelöst wurde.

Die Qualität und Art der Unterbringung im Gemeindekrankenhaus stand vielfach in öffentlicher Kritik, so dass es Mitte der 30er-Jahre aufgelöst wurde. Eröffnet wurde eine Krankenwagenstation durch den Landkreis, um erkrankte Personen mit einem Ambulanzfahrzeug in die Umlandkliniken zu transportieren. Doch auch diese Lösung war nicht von Dauer. Im Zweiten Weltkrieg diente dann das Amtsgericht am Markt als Luftschutzgebäude, in dem zwölf Betten für bettlägerige kranke Personen bereitgestellt wurden. Trotz Drängen der Justizbehörde, das Gebäude vom Amtsgericht wieder voll zu übernehmen, bleibt ein Raum vorerst als Krankenraum erhalten.

Eine Lösung des Krankenhausproblems wurde gefunden: Eine 1936 gebaute Ausbildungswerkstatt für Handwerker in Achim-Bierden stand leer, welche die Gemeinde Achim 1947 pachtete und für den Krankenhausbetrieb umbauen lies. Ausgestattet mit 50 Betten und einer chirurgischen Abteilung ging das Krankenhaus am 6. April 1948 in Betrieb. Wenige Jahre später erwarb die Stadt Achim die gesamte Immobilie, es zog die Innere Abteilung ein.

Von nun an ging es mit zügigen Schritten voran. Zu Beginn der 60er-Jahre stieg die Bettenzahl auf etwa 108 und damit auch der Personalbedarf. Ein Schwesternheim wurde gebaut und die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe nahm den Betrieb auf. Da ein Großteil der Patienten aus dem Umland in die Achimer Klinik kam, beteiligte sich der Landkreis Verden an den Kosten.
Doch die Kapazitäten des Stadtkrankenhauses Achim sollten schon bald, aufgrund der sprunghaft angestiegenen Bevölkerungszahl, nicht mehr ausreichen. Im Dezember 1969 legten die Architekten Inge und Martin Düker aus Hannover den Entwurf für einen Neubau vor. Im Juni 1975 konnte mit dem Bau des neuen Krankenhauses, so wie man es heute kennt, begonnen werden. Knapp vier Jahre dauerte es bis zur Eröffnung des 192 Bettenhauses.

Ärzte und Pflegepersonal waren nun endlich in der Lage, in adäquaten Räumen auf hohem medizinischen Niveau zu arbeiten. Bis heute ist die Klinik von einem permanenten Prozess der Modernisierung und der Anpassung der Kapazitäten geprägt: Funktionsbereiche wurden auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, Stationen modernisiert und Abläufe optimiert. Heute bietet das Krankenhaus in Achim durch den Einsatz moderner Diagnostik und Therapie eine medizinische und pflegerische Versorgung auf hohem Niveau.
Was den Standort Achim darüber hinaus auszeichnet, ist seine überschaubare Größe und seine Nähe zum Patienten. So sichert die Aller-Weser-Klinik – auch mit Blick auf eine zunehmend älter werdende Bevölkerung – die qualifizierte und moderne Versorgung von Patienten im Landkreis Verden.
Im Jahre 2001 fusionieren die Krankenhäuser Achim und Verden zur Aller-Weser-Klinik GmbH.

Einen kleinen Einblick in die Vergangenheit gibt es bereits jetzt im Erdgeschoss des Krankenhauses: Eine Fotoausstellung, die mit Unterstützung des Heimatvereins Achim e.V. entstanden ist, zeigt den Wandel des Hauses. Die Ausstellung ist für Patienten und deren Besucher frei zugänglich.

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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16Jun

Zusätzliche Fördermittel in Höhe von 5 Mio. Euro für die Aller-Weser-Klinik gGmbH

Die Aller-Weser-Klinik gGmbH ist erfreut, dass sich der Krankenhausplanungsausschuss in Hannover in seiner aktuellen Sitzung für zusätzliche Fördermittel in Höhe von 5 Mio. Euro für die laufende Baumaßnahme Bettenhausneubau in Verden ausgesprochen hat.

Weiterhin soll eine vorrangige baufachliche Prüfung der Modernisierung des Altbaus in Verden durchgeführt werden.

Das heißt, dass die Aller-Weser-Klinik jetzt die Planung des Umbaus und die Sanierung des Altbaus in Verden mit dem Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL) beginnen darf.
Dies ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg der Altbausanierung in Verden.

 

13Aug

Hernienzentrum der Aller-Weser-Klinik in Verden erfolgreich rezertifiziert

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinversive Chirurgie erneut ausgezeichnet


Verden, 13. August 2021. Nachdem das Hernienzentrum an der Aller-Weser-Klinik in Verden erstmalig im Jahr 2018 als Kompetenzzentrum zertifiziert wurde, stand im Juni 2021 erneut die Überprüfung der Strukturen und Qualität im Rahmen einer externen Qualitätskontrolle an. Das Verfahren sieht eine Prüfung alle drei Jahre vor.
Nun wurde das Zertifikat überreicht.

Durchgeführt wurde dieses Re-Zertifizierungsverfahren Ende Juni durch einen von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) entsandten Gutachter.
Dr. med. A. Kuthe, Chefarzt a.D. und Experte der Behandlung von Hernien, kam zum Audit in die Verdener Klinik, um sich von der Qualität der Fähigkeiten der Zentrumschirurgen und Einhaltung aller Anforderungen zu überzeugen.
Auf dem rund siebenstündigen Auditplan standen die Überprüfung aller an der Behandlung von Hernien beteiligten Bereiche und Prozesse sowie der Operationsergebnisse.

Im Fokus standen die entsprechend des aktuellen wissenschaftlichen Standards durchgeführten Operationstechniken, die vom Auditor durch Beobachtung der Operateure im Operationssaal überprüft und bestätigt wurden. Auch überzeugte sich der Gutachter von der Erbringung der geforderten Operationszahlen.
Im Jahr 2020 wurden 230 Hernienoperationen von den Chirurgen Wenner, Ahmad,
Dr. Philipp und Soleiman durchgeführt.

Alle Fachärzte der Klinik haben ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt und sich als anerkannte Zentrumschirurgen für Hernienchirurgie bestätigen lassen.

Die hohe Expertise und Qualität lässt sich auch anhand der niedrigen Komplikationsraten ablesen.  Durch die Bereitstellung von Qualitätsdaten aller Hernienzentren ist es möglich, sich als einzelne Klinik mit dem Durchschnitt der anderen Zentren zu vergleichen. Es konnte festgestellt werden, dass die Komplikationsraten deutlich unter dem Durchschnitt aller mitwirkenden Kliniken liegen.

„Qualitätssicherung spielt für uns eine große Rolle“, so Leitender Oberarzt Mouhannad Ahmad, der die Zentrumsleitung seit 2019 innehat. „Wir freuen uns im Rahmen der Nachuntersuchungen der Patienten fast ausschließlich positives Feedback auf unsere Arbeit zu erhalten. Die operierten Patienten geben ihre gute Erfahrung gerne weiter und sorgen damit für eine gute Resonanz, die auch für eine Fallzahlsteigerung immens wichtig ist.“

Aber nicht nur im Bereich der Hernienchirurgie hat Chefarzt Wenner die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und minimalinversive Chirurgie entwickelt, sondern auch bei der operativen Behandlung von Darmerkrankungen, was sich in steigenden Fallzahlen spiegelt.

Das Team um Chefarzt Wenner freut sich bereits auf die Eröffnung des Bettenhausneubaus im Sommer nächsten Jahres.

„Der Erweiterungsbau der Klinik schafft neue Möglichkeiten, auch im Bereich der ganzheitlichen Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen“, so gibt Wenner einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen, die der Versorgung in der Region zu Gute käme.

 

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Sarah von Larcher
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17Mai

Internationaler Tag der Pflege

Pflegequalität braucht Investitionen

 

Verden, 12. Mai 2022 – Zu Ehren der britischen Krankenpflegerin Florence Nightingale findet jedes Jahr am 12. Mai der internationale Tag der Pflege statt. Nightingale revolutionierte im 19. Jahrhundert die Krankenpflege durch einzigartiges Engagement und innovatives Denken. Das Motto des Tages der Pflegenden lautet in diesem Jahr: „Nurses: A voice to lead. In die Pflege investieren – Rechte respektieren für globale Gesundheit“.

Das dritte Jahr in Folge steht der Tag der Pflege am 12. Mai 2022 im besonderen Licht der Corona-Pandemie. Die anhaltende Pandemie hat den ohnehin seit vielen Jahren herrschenden Pflegenotstand für die Gesellschaft noch sichtbarer gemacht.
„Ausnahmesituationen verhelfen oftmals zu höherer Aufmerksamkeit und Anerkennung; wichtig ist dabei, dass die zu bearbeitenden Themen dann auch im Fokus bleiben, auch wenn die Lage sich ändert“, so Christine Schrader, Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik.
„Eine gute Pflegequalität bedarf der Investitionen. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Menschen immer älter werden, muss der Berufsstand der Pflegenden gestärkt werden – mit guten Arbeitsbedingungen sowie der gesamtgesellschaftlichen Wertschätzung“, appelliert Schrader weiter.

In der Aller-Weser-Klinik gGmbH mit ihren Krankenhäusern in Achim und in Verden sind rund 500 professionelle Pflegekräfte und knapp 50 Auszubildende für die Menschen der Region im Einsatz.
Die Pflegedirektion nimmt den Tag der Pflege ebenso wie den Tag der Hebammen am 5. Mai zum Anlass, den Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz und ihre kompetente Arbeit zu danken.

„Wir sind zwar jeden Tag dankbar, doch es ist schön, dass es diese beiden Aktionstage gibt, an denen man diese Dankbarkeit und die wichtige Rolle der Pflegenden im Gesundheitssystem auch zelebrieren und sichtbar machen kann, berichtet Martina Langemeier, Referentin Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich Pflegedirektion.

Neben der Übergabe einer Dankes-Blume an das pflegerische Personal gab es in diesem Jahr auch für die Patientinnen und Patienten eine Möglichkeit, ein paar freundliche Worte an die Pflegenden zu richten. „Wir haben eine Postkarte in Herzform mit dem Frühstückstablett auf die Zimmer geschickt, auf der ein paar kurze Dankesworte verschriftlicht werden können, so Sarah von Larcher, Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit. „Die herzlichen Grußworte werden im Dienstzimmer gesammelt und sollen der Pflege zwischendurch ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, so von Larcher weiter.

 

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27Jan

Erweitertes Testangebot

Ab sofort auch PCR Tests in den tegeler-Testzentren auf dem Klinikgelände der AWK

 

Neben den üblichen Antigen-Schnelltests werden ab sofort auch PCR-Tests in den Testcontainern an beiden Klinikstandorten angeboten. Die Betreiber der Testzentren beraten gern zu Fragen, wer Anspruch auf kostenlose PCR-Tests hat. Kostenpflichtige Tests werden für 69 Euro angeboten.

An den Wochenenden gelten neue Öffnungszeiten. Diese sind nun von 08:00 bis 20:00 Uhr.

Eine Anmeldung zum Testen erfolgt online für den Standort Achim unter www.anmeldung.tz-achim.de und für den Standort Verden unter www.anmeldung.tz-verden.de.

 

Die Pressemitteilung der tegeler-Gruppe können Sie hier lesen: Pressemeldung_Testzentren_27-01-22

 

 

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20Jan

Besuchsverbot in der Aller-Weser-Klinik


Hohe Inzidenzen auch in Aller-Weser-Klinik angekommen   

 

Aller-Weser-Klinik muss drastischere Maßnahmen ergreifen

 

 

Achim/Verden, 19.01.2022 – Aufgrund des Auftretens von vermehrten Covid-19-Fällen bei Patienten und Mitarbeitenden der Aller-Weser-Klinik muss der Klinikverbund des Landkreises Verden den Krankenhausbetrieb umgestalten, um weiterhin handlungsfähig zu sein.

 

Die ohnehin schon angespannte Personallage hat sich durch gesteigerte positive Covid-Fallzahlen bei Patienten und Mitarbeitenden der Aller-Weser-Klinik gGmbH deutlich verschlechtert. Um den Betrieb weitestgehend aufrecht zu erhalten und zudem Notfälle versorgen zu können, müssen womöglich elektive Operationen verschoben werden. Die Überprüfung der Notwendigkeit dieser Maßnahme wird täglich neu geprüft.

Die Covid-Stationen müssen nun angesichts der neuen Fälle deutlich vergrößert werden.

Die veränderte Situation hat eine Erhöhung der Schutzmaßnahmen zur Folge, weshalb die AWK die Besuchsoption wieder einschränken muss.
Ausgenommen vom Besuchsverbot sind Angehörige, die einen Patienten besuchen, der lebensbedrohlich erkrankt ist. Aber auch Angehörige von Palliativpatienten oder stark Demenzerkrankten gehören zu den Ausnahmefällen, die nach vorheriger Rücksprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt ins Krankenhaus kommen können.

 

 

Die aktuellen Besuchsregelungen, die regelmäßig angepasst werden, sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

 

 

 

 

 

 

 

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12Jan

Kein Besuchsverbot in der Aller-Weser-Klinik


Einschränkungen ja, jedoch kein Besuchsverbot

 

Aller-Weser-Klinik hält an Besuchsmöglichkeit fest



Achim/Verden, 12. Januar 2022 – Im November letzten Jahres musste die Besuchs- und Zutrittsregelung zur Aller-Weser-Klinik gGmbH aufgrund rasant steigender Corona-Infektionszahlen und der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen geändert werden. Eingeführt wurde die 2 G Plus Regelung. An dieser hält der Klinikverbund für seine Häuser in Achim und Verden fest.

 

Die Krankenhausleitung des Klinikverbundes ist sich einig: das hohe Sicherheitskonzept, welches man in den vergangenen Monaten erarbeitet hat und Ende November nochmal verschärfte, erlaubt eine Fortführung der eingeschränkten Besuchsmöglichkeit. „Der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter steht nach wie vor an erster Stelle“, so der Ärztliche Direktor der Verdener Klinik, Dr. Peter Ahrens. „Dies bedeutet, ein Zutritt zu unseren Häusern ist nur nach dem 2 G Plus-Prinzip möglich und es ist täglich nur eine vorangemeldete Besuchsperson pro Patient zulässig, wenn der Patient länger als drei Tage auf der Station ist“, so Dr. Ahrens weiter.

Einzige Ausnahme von dieser Regelung bilden die Angehörigen von palliativen und sterbenden Patienten, von Intensivpatienten sowie von schwer Demenzerkrankten. Auch für ungeimpfte Begleitpersonen während der Geburt gibt es eine gesonderte Regelung.
Für diese Besuchergruppen gilt das 3G Plus-Modell.

Die Ärztlichen Direktoren der Aller-Weser-Klinik, Dr. Peter Ahrens und Dr. Stephan Sehrt, sind nicht erfreut über die eingeschränkten Besuchs- und Zutrittsregelungen. „Doch besser, eine eingeschränkte Besuchsmöglichkeit, als gar keine“, so Dr. Sehrt. „Wir wissen, wie wichtig persönliche Begegnungen mit Angehörigen für den Genesungsprozess unserer Patienten sind und halten deshalb an diesem Konzept fest“, führt Dr. Sehrt weiter aus.

Von großem Vorteil für eine schnelle und unkomplizierte Testung der Bürgerinnen und Bürger sind die im Dezember 2021 installierten Testzentren an beiden Krankenhausstandorten durch die tegeler-Gruppe.
Getestet wird dort Montags bis Sonntags inkl. Feiertagen von 6 – 18 Uhr. Die Anmeldung erfolgt online unter www.tz-achim.de und www.tz-verden.de.

Die aktuellen Besuchsregelungen, die regelmäßig angepasst werden, sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

 

 

 

 

 

 

 

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15Dez

Testmöglichkeit für die Bürger in Achim und Verden

Aller-Weser-Klinik gGmbH initiiert zwei neue Testzentren für die Region 

Achim/Verden, 15.12.2021 – Die „tegeler-Gruppe“ eröffnet im Dezember zwei neue Testzentren für die Standorte Achim und Verden. Initiiert wurden die neuen Testmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger der Region von der Aller-Weser-Klinik. Die professionelle Umsetzung erfolgte Seitens des langjährigen Partners des Klinikverbundes zügig und unkompliziert. Startschuss war am Dienstag, den 14. Dezember 2021.

 

Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik Marianne Baehr zeigte sich sehr erfreut von der raschen Umsetzung der Idee, welche in ihrem Haus entstand: zwei neue Testzentren für die Region zu schaffen, die kostenfreie Antigen-Schnelltests für die Bürgerinnen und Bürger an sieben Tagen die Woche anbietet.

Die „tegeler-Gruppe“ ist seit vielen Jahren kompetenter und verlässlicher Partner der AWK in Achim und Verden. Ebenso sehr freute sich der Geschäftsführer Jens Tegeler auf die Zusammenarbeit und über das seinem Unternehmen entgegengebrachte Vertrauen.
Die Schnell-Testungen erfolgen von einem geschulten Hygiene-Team. Die verwendeten Tests genügen dem höchsten Qualitätsstandard und die gesamte Ausrüstung ist hoch professionell.

Die Anmeldung erfolgt online unter www.tz-achim.de und www.tz-verden.de. Getestet wird Montags bis Sonntags inkl. Feiertagen in der Zeit von 6 – 18 Uhr.
Die Standorte befinden sich in Verden auf dem Parkplatz des Ärztehauses und in Achim auf dem Parkplatz am Haupteingang der AWK und sind gut ersichtlich.

 

 

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2Dez

Verschärfung der Lage auf Intensivstationen

Aller-Weser-Klinik muss erste Operationen absagen

 

Achim/Verden, 02.12.2021 – Die Lage auf den Intensivstationen der Aller-Weser-Klinik gGmbH verschärft sich zunehmend. Rund 80% der Covid-Patienten mit schwerem Verlauf sind Ungeimpfte, bei den restlichen 20% handelt es sich um Impfdurchbrüche bei Personen mit schweren Vorerkrankungen – dies beobachten die Mediziner der Krankenhäuser Achim und Verden.

 

Soweit medizinisch vertretbar, werden ab sofort alle größeren elektiven Operationen, die möglicherweise auf der Intensivstation versorgt werden müssten, im Krankenhaus Verden der Aller-Weser-Klinik (AWK) auf unbestimmte Zeit verschoben. „Hiermit folgen wir der Niedersächsischen Verordnung über Beschränkungen im Krankenhausbetrieb zur Bekämpfung der Corona-Virus-Krankheit COVID-19“, so der Ärztliche Direktor der AWK Verden, Dr. Peter Ahrens.

Diese Maßnahme ist unvermeidbar, um freie Betten für die Notfallversorgung, die Versorgung von Krebspatienten und Verschlechterung von Covid-Verläufen, die dann intensivmedizinisch versorgt werden müssen, gewährleisten zu können.

Derzeit befinden sich vier Covid-Patienten auf der Intensivstation in der AWK Verden, ein weiterer Patient kommt voraussichtlich heute hinzu. „Der personelle Aufwand ist deutlich gestiegen, so benötigt jeder Patient, der beatmet werden muss, eine maximale Betreuung“, führt Dr. Ahrens weiter aus. Allein für das Umlagern eines solchen Intensivpatienten werden sechs Kollegen im Vollschutz benötigt.
Sind alle neun verfügbaren Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, ist die Grenze erreicht. „Selbst wenn wir das Equipment wie zusätzliche Betten und Technik hätten, so fehlt es an pflegerischem und ärztlichem Personal“, so Dr. Ahrens weiter. Und aktuell sind alle Intensivbetten belegt.

 

In der Achimer Klinik sieht die Lage momentan etwas besser aus. „Wir haben zwar derzeit keine schwerstkranken Corona-Patienten, die auf der Intensivstation beatmet werden müssen – das könnte sich aber jederzeit ändern“, berichtet der Ärztliche Direktor der AWK Achim, Dr. Stephan Sehrt. „Allerdings ist unsere Intensivstation mit sechs Betten voll ausgelastet mit internistischen Patienten“, so führt der Anästhesist weiter aus. Dies ist auch dadurch bedingt, dass die umliegenden Krankenhäuser in Bremen ebenso voll ausgelastet sind.
Noch gibt es im Krankenhaus Achim keine OP-Absagen. Allerdings werden auch in Achim aufschiebbare Operationen, die eine Nachbehandlung auf der Intensivstation erfordern, nach Möglichkeit in die Anfangsmonate des nächsten Jahres verschoben.
Covid-Patienten gibt es in der Achimer Klinik dennoch, diese liegen auf der „normalen“ Covid-Station im Isolationsbereich. Dieser Bereich musste aufgrund gestiegener Fallzahlen erweitert werden.

 

„Eine Zunahme der Covid-Fälle, die hospitalisiert und zudem noch intensivmedizinisch behandelt werden müssen, wird zwangsläufig zu weiteren Notfallplänen führen“, so sind sich die beiden Ärztlichen Direktoren einig.

 

 

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6Aug

Aller-Weser-Klinik verabschiedet Absolventen

Neun erfolgreiche Gesundheits- und Krankenpflegeexamina brachte der Abschlussjahrgang 2021 hervor, ein Examen sogar mit einem Notendurchschnitt von 1,0.


Dem Pflegenotstand entgegenwirken: Aller-Weser-Klinik gGmbH gratuliert Examensjahrgang zum Abschluss und übernimmt den Nachwuchs

Verden, 06. August 2021. Die Zeugnisübergabe fand aufgrund der Corona-Lage in einem kleinen feierlichen Rahmen an der Gesundheitsschule Osterholz Scharmbeck statt. Alle Absolventinnen und Absolventen werden von der Aller-Weser-Klinik weiterbeschäftigt.

Zu Beginn der Ausbildung vor drei Jahren starteten die Schülerinnen und Schüler noch in herkömmlicher Form mit dem Wechsel zwischen schulischem Präsenzunterricht und den Praxiseinsätzen in der Aller-Weser-Klinik. Im Verlauf der Pandemie musste Distanzunterricht in digitaler Form eingeführt werden, um den Ausbildungsfortgang gewährleisten zu können. Dies war nicht immer einfach, weiß Pflegedirektorin Christine Schrader. „Diese Form des Unterrichts erfordert eine hohe Disziplin und Lernbereitschaft.“ Umso mehr erfreut es sie, dass die widrigen Umstände bissfeste Schülerinnen und Schüler hervorgebracht haben, die sich so schnell nicht unterkriegen lassen. „Nervenstärke und Eigenständigkeit sind essentielle Skills, die man in der Pflege benötigt“, so Schrader.

Deshalb gab es von Schrader besonders viel Lob – für die Absolventen als auch für die Lehrkräfte, die ebenfalls viel Geduld und Durchhaltevermögen beweisen mussten. Überreicht wurde den Absolventinnen und Absolventen ihr Examenszertifikat sowie ein Stethoskop, welches auf die nächsten Einsätze wartet.

Die Standhaftigkeit und Verbundenheit zur AWK zeigt sich dann auch in der Entscheidung aller Absolventen, dem Ausbildungshaus treu zu bleiben.

Auch Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann freut sich, dass die Nachwuchskräfte bleiben. „Eine Klasse zu verabschieden ist immer sehr emotional, weil wir über die dreijährige Ausbildungszeit eine vertrauensvolle und enge Bindung zueinander aufbauen. Umso schöner ist es, die Absolventinnen und Absolventen in unserem Hause zu behalten und den Eintritt ins Berufsleben weiterhin begleiten zu können.“

Schrader und Aevermann sind stolz, dass die AWK als Arbeitgeber solch einen positiven Zuspruch erfährt. Auch für das kommende Ausbildungsjahr stehen wieder 28 Auszubildende in fünf Ausbildungsberufen in den Startlöchern, um bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten verantwortlich mitzuwirken. „Wir möchten durch die Ausbildung engagierter Pflegefachkräfte einen Beitrag leisten, dem Pflegenotstand ein Stück weit entgegenzuwirken“, so Schrader.

 

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27Jul

Gesundheitsministerin Daniela Behrens zu Besuch in der AWK

Begutachtung des Baufortschritts Neubau und Diskurs über Umstrukturierung Altbau

Verden, 26. Juli 2021 – Am Freitag, 23. Juli 2021 durfte die Aller-Weser-Klinik Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, in Verden auf dem Gelände der Großbaustelle des Bettenhausneubaus begrüßen.
Geschäftsführerin Marianne Baehr und Ärztlicher Direktor Dr. Peter Ahrens führten den Gast aus Hannover durch den Neubau und beantworteten die Fragen der Ministerin. Sie konnte sich ein gutes Bild davon machen, wie die bisherigen Investitionen genutzt wurden. Mit Inbetriebnahme des Neubaus im Sommer nächsten Jahres liegt die AWK in der medizinischen Versorgung sehr weit vorne. Damit der Altbau seine nötige Umstrukturierung erhält, bedarf es weiterer Investitionen.  „Unser derzeitiges Konzept geht von circa 25 Millionen Euro aus“, berichtete Marianne Baehr. Ministerin Behrens zeigte sich zuversichtlich, dass die benötigten Gelder eine weitere sinnvolle Investition in den Standort Verden seien. „Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir Häuser wie die AWK in Verden brauchen“, so entfuhr es ihr.

Pressebeiträge:
Ministerin sagt sechs Millionen Euro zu | Verden (kreiszeitung.de)
Begeistert vom Bettenhaus // Verdener Nachrichten vom 24.07.2021 (landaumedia.de)

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27Jul

Aller-Weser-Klinik unterstützt Bremer Kunstaktion

Röntgenabteilung nimmt Aufnahmen von Obst und Gemüse

Achim, 27. Juli 2021 – Ob er sein Obst und Gemüse einmal in der AWK röntgen könne, fragte Professor Vetter Anfang Juli bei der Öffentlichkeitsarbeit der Aller-Weser-Klinik an. Was zunächst wie ein Scherz klang, erwies sich als beeindruckende Kunstaktion.

Twin City Challenge ist ein Kulturaustausch, bei dem 14 Künstler*innen aus Haifa und Bremen eingeladen wurden, Tandem-Paare zu bilden und während einer sechsmonatigen Online-Zusammenarbeit neue Kunstwerke zu entwickeln. Sharon Glazberg, Künstlerin und Lehrende an der Haifa University hat zusammen mit Ingo Vetter, Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen gearbeitet. Sie begannen damit, Geschichten ihrer landwirtschaftlich geprägten Familienhintergründe zu erzählen und näherten sich schließlich dem Obst- und Gemüsemarkt auf dem Domshof. Die Frage nach Grenzen wurde zentrales Thema – zwischen Konflikten, an die wir uns gewöhnt haben, und Routinen, die Konflikte erzeugen.
Das Kunstwerk, das sie gemeinsam entwickelten, trägt den Titel „Border Control“ und bezieht sich auf die neue Sicherheitsroutine zwischen Gaza und Israel, Gemüsetransporte zu durchleuchten, um Waffenschmuggel zu verhindern.

Die Installationen werden am Donnerstag, 29.07.2021 um 19:30 Uhr am Open Space Domshof präsentiert.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage https://twincitychallenge.de

Projektbeschreibung und Foto: Professor Ingo Vetter, Hochschule für Künste Bremen

Kontakt:

Sarah von Larcher
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
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21Mai

Sommerzeit ist Golfzeit

Golf Club Verden schenkt Aller-Weser-Klinik Freizeitangebot

Verden, 21. Mai 2021 – Passend zum Temperaturanstieg der vergangenen Wochen ermöglicht der Golf Club Verden e.V. allen Mitarbeitenden der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) und der Aller-Weser-Management & Service GmbH (AWM) bis Ende 2021 den Kurzplatz der in Verden-Walle gelegenen Golfanlage kostenfrei samt Ausrüstung zu nutzen.

Der Verdener Golfclub möchte den Mitarbeitenden der Aller-Weser-Klinik einen besonderen Dank für ihren Einsatz für die Menschen in der Region aussprechen und durch das Angebot einen Beitrag für Entspannung in der Freizeit leisten. Die Pandemiebedingten Einschränkungen und damit verbundenen Entbehrungen der vergangenen 15 Monate zehren an uns allen, umso erfreulicher ist die Nachricht an das Personal der AWK und AWM, dass sie bis Jahresende auf dem Kurzplatz des Verdener Golfplatzes kostenfrei spielen können – und das Ganze ohne Vorerfahrungen, Platzreife oder Handicap.

„Uns ist es wichtig, Golfinteressierten einen unkomplizierten Zugang zu dieser faszinierenden Sportart zu ermöglichen und mit den doch noch immer verbreiteten Vorbehalten aufzuräumen“, so Vizepräsident Torben Wissuwa über die von seinem Club initiierte Spendenaktion. „Golf galt lange Zeit durch den erforderlichen Zeit- und Kapitaleinsatz als elitärer, nicht jedem zugänglichen Sport“, räumt der passionierte Golfspieler ein. „Heute hat sich das weitestgehend geändert, im Golf Club Verden können Interessierte schon mit geringen monatlichen Beiträgen Golf-Spaß erleben oder eben den Pay&Play-Platz nutzen.“

„Gerade für den Einsteiger oder Schnuppergast ist der Kurzplatz mit seinen fünf Löchern ideal, um die ersten Erfolgserlebnisse zu haben“, verrät uns Clubmanagerin Katja Ingenhoven.

„Der Aller-Weser-Klinik mit ihren rund 800 Mitarbeitern bietet dieses Angebot inmitten der Verdener Heide eine willkommene Abwechslung in dieser belastenden Zeit“, weiß Pflegedirektorin Christine Schrader.
Daher freut sie sich ganz besonders über die tolle Spendenaktion des Golfclubs.
„Die ersten Mitarbeiter waren bereits auf dem Platz und sind begeistert“, berichtet Schrader. Auch sie selbst habe das Angebot bereits genutzt und freut sich auf KollegInnen, die das ebenso tun. Denn wie sagt man so schön? „Wir sehen uns auf dem Platz!“

 

 

 

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Sarah von Larcher
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14Mai

Der 12. Mai ist Internationaler Tag der Pflege

Pandemie rückt Bedeutung der Berufsgruppe ins Bewusstsein

Verden, 14. Mai 2021 – Zum internationalen Tag der Pflegenden wird jährlich am 12. Mai die Pflege besonders bedacht und auf die Bedeutung dieser Berufsgruppe für die Gesellschaft hingewiesen. Dabei legt der International Council of Nurses (ICN) ein Motto fest, unter dem der Tag der Pflege steht. In diesem Jahr lautet dieses: „Nurses: A Voice to lead – A vision for future healthcare”. In den Fokus gestellt werden demnach Fragestellungen wie “welchen Herausforderungen muss sich die Pflege stellen?“ „Wie gestaltet der Berufsstand die Gesundheitsversorgung in Zukunft, mit Zukunft?“

 

Auch in diesem Jahr steht der Tag der Pflege am 12. Mai 2021 im besonderen Licht der Corona-Pandemie. Schon seit vielen Jahren wird auf den Pflegenotstand aufmerksam gemacht, die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, mehr Personal sowie höherer Vergütung sind keine neuen Themen. Die Corona-Krise hat die Situation jedoch für die Gesellschaft noch sichtbarer gemacht.
Wurde im letzten Jahr noch viel applaudiert und gedankt, verebbte die Anerkennung der Arbeit der Pflegekräfte im Laufe der Pandemie und wurde wieder ein Stück weit selbstverständlich. Doch das ist es nicht.

 

In der Aller-Weser-Klinik gGmbH mit ihren Krankenhäusern in Achim und in Verden sind rund 500 professionelle Pflegekräfte und knapp 50 Auszubildende für die Menschen der Region im Einsatz.
„Was die Pflege in der Aller-Weser-Klinik auszeichnet sind die hervorragende Fachlichkeit, die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter sowie das wertschätzende Miteinander“, so Pflegedirektorin Christine Schrader.
„Die Pandemie hat der Berufsgruppe der Pflege immense Kräfte abverlangt und wird es auch weiterhin tun“, sagt sie mit Blick auf die vergangenen eineinhalb Jahre. „Wollen wir hoffen, dass dies nachhaltig Veränderungen mit sich zieht und die dringend erforderliche Transformation des Gesundheitssystems nicht wie das Klatschen im letzten Jahr verhallt.“


Umso wichtiger ist es der Pflegedirektion der Aller-Weser-Klinik, einmal mehr Danke zu sagen. Ebenso wie den Tag der Hebammen am 5. Mai nimmt Schrader den Tag der Pflege zum Anlass, ihren Kolleginnen und Kollegen für ihren wertvollen Einsatz und ihr Durchhaltevermögen zu danken. „An diesen beiden Aktionstagen den Pflegenden durch eine kleine Geste ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, ist ein wichtiges Signal und bereitet mir immer wieder Freude“, so Schrader.

 

 

 

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Sarah von Larcher
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28Apr

AWK bietet Kältetherapie an

In der Aller-Weser-Klinik in Achim steht Patienten eine Kältesauna zur Verfügung

Achim, 28. April 2021 – Der Einsatz von Kälte zu therapeutischen Zwecken ist seit Jahrtausenden bekannt und findet auch heute in vielerlei Form seine Anwendung. Vom Duschen mit eiskaltem Wasser bis hin zum Coolpack, das auf entzündete oder verletzte Körperstellen gelegt wird: Kälte wird vielfach und regelmäßig eingesetzt, wenn es darum geht, Schmerzen zu lindern und Entzündungen einzudämmen. In der Aller-Weser-Klinik in Achim bietet die Klinik für Orthopädie jetzt Patienten die Ganzkörperkältetherapie an.


Ganzkörperkältetherapie – was ist das?

Bei dieser Art von Therapie steht der Patient für etwa 60-90 Sekunden in einer sogenannten Kältekammer, die mittels verdampfenden Stickstoffs kurzfristig auf bis zu minus 160°Grad gekühlt wird. „Der Kopf der Patienten guckt aus der Kältesauna heraus. An den Füßen tragen sie extra warme Kuschelschuhe, damit sie sich nicht erkälten“, erklärt Dr. Andreas Neckritz, Chefarzt der Klinik für Orthopädie in Achim. Für ihn ist die Kältekammer ein echter Gewinn für die Therapie unterschiedlichster Symptome. Gerade bei rheumatischen Erkrankungen oder chronischen Schmerzzuständen kann die sogenannte Kryotherapie (Therapie mit Kälte; von griechisch -kryo, was kalt bedeutet) Linderung verschaffen. „Auch für Patienten, die mit Sportverletzungen zu tun haben, ist die Kältetherapie eine gute Alternative. Der kurze Kälteschock hat eine positive Wirkung auf den ganzen Körper und sorgt beispielsweise für die Schmerzlinderung von Gelenk-, Sehnen- und Muskelerkrankungen“, erläutert Dr. Neckritz.

Was genau passiert im menschlichen Körper durch die Kälte?

„Das Prinzip dieser Therapie ist simpel“, so der Chefarzt weiter. Bei dem kurzen Kontakt mit der eisigen Kälte wird die Durchblutung angeregt, was im Umkehrschluss dafür sorgt, dass die Zellen besser mit Sauerstoff versorgt werden. Das Immunsystem wird angekurbelt und entzündungshemmende Prozesse werden aktiviert, was zur Folge hat, dass die Schmerzempfindlichkeit sinkt.

Für Menschen, die unter Rheuma leiden, ist diese Therapie eine echte Alternative, weil der Kältereiz unter anderem zur Desensibilisierung überreizter Nervensysteme beiträgt. Unsere Rheuma-Patienten nehmen das Angebot der Kältekammer sehr gut an“, so Neckritz. Dass diese Therapie selbst gezahlt werden muss, schrecke dabei nicht ab.

Vergleichbar ist der Besuch in der Kältesauna mit einem Bad im eisigen Wasser – eine Tradition in vielen Ländern. „Auch das Prinzip der Kneipp-Kur ist ein Ähnliches“, erklärt Orthopäde Neckritz weiter. Jeder kenne zudem den positiven Effekt auf den Körper von einer eiskalten Dusche nach einem Saunagang. Die Kältetherapie funktioniere genau auf diese Weise – so der Experte.

Patienten, die sich für die Kältetherapie interessieren, können gerne einen Termin in der orthopädischen Praxis in der Aller-Weser-Klinik in Achim vereinbaren (Kontakt über das Orthopädische Zentrum Achim in der Aller-Weser-Klinik; Telefon: 04202 8911)

 

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Alexandra Saake
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

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10Dez

Wenn das Herz schwach ist

Die Krankheit beginnt schleichend und erste Anzeichen werden von Betroffenen oft fehlinterpretiert: Die Rede ist von Herzschwäche. Etwa zwei Millionen der Deutschen leiden an einem schwachen Herzen, die sogenannte Herzinsuffizienz.

Verden, 10.12.2020 – Herzinsuffizienz gilt als Volkskrankheit in Deutschland. Da wundert es nicht, dass diese Erkrankung zu den häufigsten Gründen für einen Krankenhausaufenthalt zählt. Auch in der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Verden werden Menschen mit einem schwachen Herzen behandelt.

Doch was genau passiert, wenn das Herz nicht mehr richtig arbeitet? „Bei einer Herzinsuffizienz schafft es das Organ nicht mehr, die notwendige Menge Blut durch den Körper zu pumpen und damit die Organe mit Sauerstoff und Energie zu versorgen“ erklärt Ralf Weßel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und internistische Intensivmedizin der Aller-Weser-Klinik in Verden.

Betroffene deuten erste Anzeichen einer Herzschwäche oft falsch, sind die Vorboten aber auch oft trügerisch. „Diese Patienten sind beispielsweise nicht mehr so leistungsfähig wie vorher, sind schnell atemlos, müde und erschöpft oder haben geschwollene Beine. Das schieben viele vorschnell auf das Alter“, weiß Chefarzt Weßel zu berichten. Hierin sieht der Experte eine große Gefahr: Wenn die Symptome falsch gedeutet werden und die Herzerkrankung nicht erkannt wird, können dauerhafte Schäden entstehen.

Aber ein schwaches Herz ist keineswegs eine gängige Alterserscheinung. Das Team der Kardiologie der AWK in Verden empfiehlt Betroffenen, frühzeitig zu handeln. Denn je früher eine Herzinsuffizienz erkannt und behandelt wird, desto besser ist der Krankheitsverlauf und desto höher ist die Lebensqualität der Erkrankten.

Da die Patientenzahl durch den demographischen Wandel ansteigt, ist es besonders wichtig, Betroffenen mit einem schwachen Herzen eine Anlaufstelle zu bieten. Auch aus diesem Grund arbeiten in der AWK in Verden zwei Herzinsuffizienz-Schwestern, sogenannte Heart Failure Nurses. Annika Sonnemann ist eine von ihnen. Sie hat ihre Ausbildung zur Heart Failure Nurse bereits 2018 gemacht, seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet sie schon im Krankenhaus. Ihre Kollegin, Sabine Vietor-Krebs, absolviert gerade die Ausbildung und büffelt nach Feierabend für die Prüfung im nächsten Jahr. Beide haben eins gemeinsam: Sie lieben ihre Tätigkeit als Herzinsuffizienz-Schwestern.

Zu ihren Aufgaben gehört es, die Patienten in der Nachsorge zu begleiten und sie zu schulen. So muss ein Patient, der an einem schwachen Herzen leidet, beispielsweise ein Herz-Tagebuch führen, in dem das Gewicht, der Blutdruck und Puls sowie die Trinkmenge des Tages vermerkt wird. „Anhand der kleinsten Schwankungen kann der Patient sehen, ob sich seine Werte verschlechtert haben. Unser Ziel ist es, eine Rehospitalisierung, also einen erneuten Krankenhausaufenthalt, zu vermeiden“, erklärt Annika Sonnemann ihre Zusatz-Tätigkeit auf der kardiologischen Station. Einmal die Woche arbeiten beide Mitarbeiterinnen vier Stunden lang als Heart Failure Nurses.

Es gilt, diese Patientengruppe kompetent zu begleiten. Zu diesem Zweck rufen Frau Sonnemann und Frau Vietor-Krebs nach Absprache die Patienten an und führen Nachsorge-Gespräche – alles mit einem Ziel: die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern. Aber auch erste Anzeichen einer Verschlechterung der Krankheit gilt es, zu erkennen.

Manchmal seien es auch die Angehörigen, die im Kontakt mit den Krankenschwestern stünden. „Hier haben wir ein Ohr für Ängste und Nöte. Es weiß auch nicht jeder, mit einer solchen Erkrankung umzugehen. Da hilft es oft schon, wenn wir zuhören. Im gemeinsamen Gespräch können wir viele Punkte aufarbeiten. Und das ist es auch, was uns so viel Freude bereitet – der Dialog mit den Menschen“, erläutert Gesundheits- und Krankenpflegerin Vietor-Krebs. Obwohl sie noch mitten in der Ausbildung steckt, betreut sie schon zwei Patienten in der AWK. „Das ist Teil der Ausbildung“, erklärt die AWK-Mitarbeiterin. Eine abschließende Facharbeit zu jedem Patienten sowie eine schriftliche und mündliche Prüfung stehen ihr noch bevor.

Chefarzt Dr. Weßel freut sich über die Tätigkeit der beiden Mitarbeiterinnen: „Die Betreuung durch Heart Failure Nurses ist unwahrscheinlich hilfreich. Sie unterstützen die Patienten in ihrem Alltag. Wenn ein Patient zum Beispiel eine Frage zu seiner Medikation hat, nehmen die Kolleginnen Kontakt zum behandelnden Kardiologen oder Hausarzt auf.“ Die Etablierung der Ausbildung zur Herzinsuffizienzschwester – das ist sein persönlicher Wunsch.

Für alle drei AWK-Mitarbeiter ist klar, dass im Bereich der Aufklärung noch viel getan werden muss. „Jeder weiß die ersten Anzeichen eines Schlaganfalls oder auch eines Herzinfarktes zu deuten. Die Anzeichen einer Herzschwäche hingegen, kennt beinahe niemand. Das Bewusstsein für diese Krankheit ist noch zu gering“, berichtet Annika Sonnemann.

 

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20Jul

Aller-Weser-Klinik setzt auf Nachhaltigkeit beim Bauen

Neuartige Hohlkörperdecke im Bettenhausneubau in Verden

Verden, 20. Juli 2020. Ein neuartiges Verfahren aus der Baubranche kommt in den Decken des Bettenhausneubaus der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Verden zur Anwendung. Die Cobiax Hohlkörpertechnologie ist dabei das Stichwort. Mit dieser Methode werden im Neubau des Krankenhauses Decken aufgebaut. Damit folgt das Krankenhaus dem Trend, nachhaltig zu bauen und den CO2 Verbrauch zu senken.

Der Neubau in Verden steht mit der Bauweise seiner Decken ganz im Zeichen der Modernität und vor allem im Zeichen der Nachhaltigkeit. Das Prinzip hinter den Hohlkörpern in den Decken ist simpel: Runde Kunststoffhalbschalen werden zusammengesteckt und in einer Gittervorrichtung nebeneinander auf ein Konstrukt von Eisenstangen gelegt. Anschließend wird diese Schicht mit Beton ausgegossen. Dieser legt sich um die Hohlkörper und bildet, fest geworden, eine Einheit, die besonders stabil und zugleich leicht ist. Die Decke wird dadurch flacher, hat eine bessere Tragkraft und eine höhere Spannweite. Übersetzt heißt das, dass die neuartige Deckenkonstruktion ohne zahlreiche Stützelemente auskommt – ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Bauweisen.

Nachhaltig wird die Bauart durch den geringen Einsatz von Beton. Dadurch, dass nur der Zwischenraum der Kunststoffkugeln mit Beton ausgegossen wird, werden bis zu 35% weniger davon benötigt. Das ist nicht nur wirtschaftlich – es schont vor allem das Klima. Entstehen doch 8% der weltweiten CO2-Belastung durch die Produktion von Zement.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Bettenhausneubau Nachhaltigkeitsstandards erfüllen und somit etwas zum Klimaschutz beitragen können“, betont AWK Geschäftsführerin Marianne Baehr. Den Verdener Bettenhausneubau künftig als Referenzobjekt vorzeigen zu können, mache noch einmal mehr stolz, so Baehr weiter. Denn das neue Gebäude am Burgberg reiht sich ein in eine Vielzahl von Architektur-Projekten. Ob Berlin, Basel oder Bangkok – die Cobiax Methode wird weltweit angewendet.

Bauingenieur Jörg Hammerer erklärt, was die populäre Deckenkonstruktion aus dem Hause Cobiax ausmacht: „Die Kunststoffkörper sind nach dem Einbau vollkommen von Beton umschlossen und verbleiben für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes in den Betondecken. Im Gegensatz zu herkömmlichen und massiven Betondecken, spart die Cobiax Variante an statisch nicht relevanten Stellen der Decken Beton und somit Gewicht. Bautechnisch ist das ein enormer Vorteil.“

Historisch betrachtet, ist der Einsatz von Hohlkörpern in Beton quasi ein alter Hut. Bereits die Architekten des Altertums wussten, dass eine massive Bauweise zu schwer für das Gesamtkonstrukt und vor allem für die Spannweite von Decken ist. Der Vorgänger des heutigen Verfahrens mit Kunststoff war das Bauen in Form von Kassetten. Eine solche Decke findet sich beispielsweise im berühmten Pantheon in Rom.

 

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26Nov

Aller-Weser-Klinik ändert Besuchs- und Zutrittsregelung

 

Einführung von Testnachweis für Besucher, Patienten und Mitarbeiter

Aller-Weser-Klinik setzt Maßnahmen ab 29.11.2021 um

 

Achim/Verden, 26. November 2021 – Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen und der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen vom 24.11.2021 hat sich die Krankenhausleitung der Aller-Weser-Klinik gGmbH für eine Verschärfung der Besuchs- und Eintrittsregelungen für Ihre Häuser in Achim und Verden entschieden. Mehrfach pro Woche prüfen die COVID-Beauftragten der AWK die Zahlen, in dieser Woche gibt es rotes Licht.

Ab kommenden Montag wird für Besucher die 2G Plus Regelung umgesetzt.

 

Die Ärztlichen Direktoren der Aller-Weser-Klinik, Dr. Peter Ahrens und Dr. Stephan Sehrt, sind nicht erfreut über die eingeschränkten Besuchs- und Zutrittsregelungen. Die Infektionslage der vergangenen Monate hatte eine Lockerung der Besuchsregelungen zugelassen. Nun hat sich die Situation deutlich geändert, weshalb man die Regelungen anpassen muss.

„Der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter steht an erster Stelle. Deshalb werden wir für Besucher die Maßnahmen nach dem 2G Plus Modell für unsere Häuser übernehmen“, so der Ärztliche Direktor der Verdener Klinik, Dr. Peter Ahrens. Dies bedeutet konkret, dass jeder Besucher einen zertifizierten negativen Schnelltest vorweisen muss. Zusätzlich muss man geimpft oder genesen sein.
„Für den Nachweis des vollständigen Impfschutzes sind der Impfausweis, das Impfzertifikat oder die digitalen Lösungen in Form von Smartphone-Apps sowie der Personalausweis vorzulegen. Eine solche Nachweispflicht gilt auch für Genesene. Die Einhaltung von Abstand und das Tragen von FFP2-Masken bleiben ebenfalls weiterhin Pflicht“, so führt sein Kollege und Ärztliche Direktor am Standort Achim, Dr. Stephan Sehrt, weiter aus.

 

Angesichts der Lage müssen auch auf der Geburtsstation verschärfte Maßnahmen getroffen werden. Ungeimpfte werdende Väter oder Begleitpersonen für die anstehende Geburt sind nicht ausgenommen von den neuen Maßnahmen. „Wir haben eine besondere Schutzpflicht gegenüber vulnerablen Personengruppen, wozu auch unsere Neugeborenen zählen“, betont Dr. Ahrens.

Das Bewegungsbad in der Achimer Klinik bleibt vorerst ab dem 29.11.2021 geschlossen.

 

Bei der elektiven Sprechstunde hat man sich auf die 3G Plus-Regelung verständigt. Patienten, die diese in Anspruch nehmen, müssen, ob geimpft oder nicht, alle einen negativen Testnachweis mit Zertifikat mit dem Betreten des Krankenhauses vorzeigen und bei sich führen. „Da wir als Krankenhaus einen Versorgungsauftrag innehaben, werden wir keinen Patienten abweisen“, so Marianne Baehr, Geschäftsführerin der AWK. „Wichtig ist zu diesem Zeitpunkt jedoch, dass sich alle im Vorfeld testen lassen, die unser Haus betreten“, so führt Baehr weiter aus. Dieses Konzept gilt auch für die Beschäftigten der Aller-Weser-Klinik.

Einzige Ausnahme von der Neuregelung bilden die Angehörigen von palliativen und sterbenden Patienten, von Intensivpatienten sowie von schwer Demenzerkrankten. Für diese Besuchergruppe gilt das 3G Plus-Modell und darf sich bei Dringlichkeit einem Test vor Ort unterziehen.

 

Die aktuellen Besuchsregelungen, die regelmäßig angepasst werden, sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

 

 

 

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16Okt

Aller-Weser-Klinik ändert Besuchsmöglichkeiten für Patienten

Besuchsverbot gilt weiterhin aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen

 

Verden, 15. Oktober 2020 – Das Corona-Virus sorgt täglich für ansteigende Fallzahlen, so auch im Landkreis Verden. Die Aller-Weser-Klinik gGmbH reagiert mit einem angepassten Besuchskonzept für Patienten: Besuche von Patienten sind untersagt, in Einzelfällen greifen festgelegte Ausnahmeregelungen.

Die Deutschlandweit ansteigenden COVID-19-Fallzahlen sind der Grund, warum die AWK ihr Besuchskonzept erneut ändern musste. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, schnell zu reagieren und so für die Sicherheit unserer Patienten und unserer Mitarbeiter zu sorgen“, erklärt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik mit ihren Standorten in Achim und Verden.

Ausgenommen vom Besuchsverbot sind Angehörige, die einen Patienten besuchen, der lebensbedrohlich erkrankt ist. Aber auch Angehörige von Palliativpatienten oder stark Demenzerkrankten gehören zu den Ausnahmefällen, die ins Krankenhaus kommen können. Ebenfalls dürfen Akutpatienten und Schwangere durch eine Person begleitet werden.

Generell müssen sich alle Besucher, die unter die Ausnahmeregelung fallen, einen Tag zuvor telefonisch anmelden. „Die Angehörigen können direkt auf der Station anrufen und einen Termin mit der Stationsleitung vereinbaren. Über die Kollegen der Pflege wird jeder Besuch geplant. Für die Begleitung zur Geburt oder eines Notfalls gilt diese Regelung selbstverständlich nicht“, erklärt Christine Schrader, Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik.

Am Tag des Besuches muss sich jeder bei den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes anmelden. „Die Security Mitarbeiter fungieren vor Ort als Ansprechpartner. Sie kontrollieren nicht nur, wer ins Haus kommt, sie dokumentieren auch die Kontaktdaten der Besuchenden“, erklärt Marianne Baehr. Außerdem kontrolliere der Sicherheitsdienst das Einhalten der Hygiene-Richtlinien wie die Desinfektion der Hände, das Tragen einer Mund-Nasen-Maske und das Einhalten der Abstandsregelung, so Baehr weiter.

„Wir wissen, dass die neue Situation für die Patienten und ihre Angehörigen sehr belastend sein kann, aber nur so können wir für die Sicherheit aller sorgen. Die Patienten haben aber die Möglichkeit, sich telefonisch mit ihren Liebsten in Verbindung zu setzen“, erläutert Schrader.

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7Nov

Magen-Darm-Tag am 07.11.2020

Sodbrennen – Wenn es in der Speiseröhre brennt

Verden, 7. November 2020 – Das Gefühl von Übersättigung und einem gereizten Magen nach einem üppigen Essen oder zu viel Alkohol kennen viele. Ein Drücken in der Magengegend, ein Brennen im Rachen oder hinter dem Brustbein sind die klassischen Symptome für Sodbrennen. Sodbrennen beschreiben die meisten Betroffenen als ein unangenehmes Gefühl. Doch was genau löst den brennenden Schmerz in der Speiseröhre aus?

Sodbrennen entsteht durch den sogenannten Reflux (lateinisch für Rückfluss). Das bedeutet nichts anderes, als dass Magensäure in der Speiseröhre wieder nach oben wandert – manchmal bis in den Rachenraum – und die empfindliche Schleimhaut gereizt wird. Manchmal steigt auch ein Teil der halbverdauten Speise wieder nach oben.

„Zu den möglichen Beschwerden des Reflux gehören Aufstoßen, Reizung der Atemwegsschleimhaut, gepaart mit nächtlichen Atembeschwerden, morgendlicher Reizhusten, Halsschmerzen und ein schlechter Geschmack im Mund“, erklärt Xenia Nölle, Chefärztin Innere Medizin/Gastroenterologie in der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Verden.

Das unangenehme Gefühl, dass von einem Reflux ausgelöst wird, legt sich meist schnell wieder oder kann durch einfache Mittel gelindert werden. Experten sprechen hier von einem physiologischen Reflux. „Sodbrennen wird durch eine lokale Verätzung der Speiseröhre durch die aggressive Magensäure verursacht. Der Schließmuskel der Speiseröhre ist in diesem Moment geschwächt durch zum Beispiel säurehaltige Nahrung, zu viel Koffein oder Alkohol“, erklärt Chefärztin Nölle.

Von einer sogenannten Refluxkrankheit (gastroösophageale Refluxkrankheit) ist die Rede, wenn der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre krankhaft gesteigert ist. Etwa 20% der Bevölkerung leiden unter einer gastroösophagealen Refluxkrankheit und sind somit häufig von Sodbrennen betroffen. Der Schließmuskel der Speiseröhre könne auch von Natur aus zu schwach sein, so Nölle. Reizstoffe wie Nikotin oder Koffein sowie bestimmte Medikamente können die Muskelspannung mindern. Aber auch andere Erkrankungen haben Einfluss auf die Muskulatur. Zu den organischen Ursachen gehören unter anderem Zwerchfellbrüche, (tritt vermehrt bei älteren Menschen auf), Speiseröhrenkrämpfe oder aber Geschwülste oder Tumore.


Wann ist es ratsam zum Arzt zu gehen?

„Tritt das Sodbrennen nur gelegentlich auf und kommen keine anderen Beschwerden dazu, gilt es meist als harmlos. Dann heißt es vor allem: Fette und süße Speisen sowie Getränke meiden, die den Magen reizen. Betroffenen hilft es auch häufig, Stress abzubauen“, weiß Gastroenterologin Nölle zu berichten. „Am besten ist ein Verdauungsspaziergang“, empfiehlt die Expertin. Von einem Mittagsschlaf sei eher abzusehen, denn das flache Liegen würde das Brennen in der Brust und im Rachen verstärken und auch den Drang zum Aufstoßen nur erhöhen. Eine Faustregel gibt es für die, die gelegentlich an Sodbrennen leiden: Wenige Tage mit leichter, fettarmer Kost und ohne Alkohol sorgen dafür, dass Betroffene schnell beschwerdefrei sind. „Manchmal helfen auch zusätzlich Antazida – das sind Medikamente, die die Magensäure binden. Sie sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich, sind aber nur dazu geeignet, vorübergehende Beschwerden kurzfristig zu behandeln. Auch rezeptfreie Magensäurehemmer sollten grundsätzlich nur in Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden“, empfiehlt die Chefärztin.


Mögliche Folgen von Reflux und Sodbrennen

Wer regelmäßig mit Sodbrennen oder unklarem Reizhusten zu tun hat, sollte einen Arzt aufsuchen. Denn wenn ein Reflux nicht angemessen behandelt wird, können sich die Beschwerden verschlimmern und ernstere Probleme nach sich ziehen. Hier mahnt die AWK-Expertin Nölle zur Vorsicht: „Wenn eine Refluxerkrankung schon länger besteht, kann das sogenannte Barrett-Syndrom entstehen. Dabei überwuchert eine kranke Gewebeart die zerstörten ursprünglichen Gewebeanteile in der Speiseröhre. Diese Veränderungen stellen eine Krebsvorstufe dar, die möglicherweise die Entstehung von Geschwüren und Speiseröhrenkrebs begünstigt. Leider ist diese Form der Krebserkrankung in den letzten Jahren angestiegen.“

Grundsätzlich gilt: Wenn die Beschwerden nach einer Ernährungsumstellung, einem Rauchstopp und einer ersten medikamentösen Probebehandlung weiter anhalten, muss die Speiseröhre mittels einer Spiegelung (Endoskopie) kontrolliert werden. „Die Endoskopie ist ein unkomplizierter Routineeingriff, der den Patienten keine Schmerzen bereitet“, erläutert Nölle. In der Regel führen niedergelassene Gastroenterologen den Eingriff durch.

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Alexandra Saake
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
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Fax. 04231 103-507

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30Mrz

Aller-Weser-Klinik präsentiert virtuelle Kreißsaalführung

 

Die Aller-Weser-Klinik gGmbH in Verden ermöglicht per Video einen Blick in den Kreißsaal

Verden, 27. März 2021 – Die regelmäßigen Kreißsaalführungen und Informationsveranstaltungen für werdende Eltern in der Aller-Weser-Klinik gGmbH sind beliebt und stets gut besucht. In Zeiten von Corona fällt jedoch jegliche Veranstaltung im Krankenhaus aus. Um Schwangeren den Kreißsaal und das behandelnde Team vorzustellen, hat die AWK nun eine Kreißsaal-Vorstellung in Form eines Videos veröffentlicht.

„Die Geburt eines Kindes ist für jede Frau ein besonderes Ereignis. Umso bedauerlicher ist es, dass wir aufgrund der aktuellen Situation gerade keine Führungen durch den Kreißsaal und über die Station anbieten können. Auch die Info-Abende für werdende Eltern finden nicht statt“, erklärt Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Die Aller-Weser-Klinik musste zum Schutz von Mitarbeitern, Patienten und Besuchern schon im letzten Jahr bis auf Weiteres alle geplanten Veranstaltungen absagen, so auch die beliebten Kreißsaalführungen, die in regelmäßigen Abständen im Verdener Krankenhaus stattfanden.

„Wir erhalten immer wieder Anrufe und E-Mails von werdenden Eltern, die sich für unser Haus interessieren und die sich über das Thema Geburt informieren wollen“, berichtet Dr. Brunnbauer. „Wir haben nach Wegen gesucht, wie wir den berechtigten Wünschen der Schwangeren und ihrer Partner, vor allem in Pandemiezeiten, entsprechen können“, so die Gynäkologin weiter.

Auch AWK Geschäftsführerin Marianne Baehr erkennt den steigenden Wunsch nach Information rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt: „Um den vielen Anfragen in dieser besonderen Zeit adäquat gerecht zu werden, haben wir uns entschieden, einen professionellen Dienstleister ins Haus zu laden, um eine digitale Kreißsaalführung zu erstellen. Nach diversen Sicherheitsvorkehrungen im Haus zum Schutz unserer Mitarbeiter, des Film-Teams und etwaiger Besucher konnte es dann losgehen mit dem Dreh.“

Das Team der Hebammen in der AWK freut sich besonders über die neue Möglichkeit an Service für werdende Mütter. „Die Schwangeren fühlen sich sicherer, wenn sie in unser Haus kommen und vorher schon einmal sehen konnten, wie es hier aussieht und wie die Abläufe sind. Diese Sicherheit ist entscheidend für das Geburtserlebnis von Mutter und Kind“, erläutert Andrea Müller, stellvertretende Leitung der Hebammen.

Fortan können sich Interessierte mit nur einem Mausklick Zutritt zum Krankenhaus verschaffen und „digital“ durch den Kreißsaal spazieren. Ein vierköpfiges Team bestehend aus der Chefärztin, einer Hebamme, einer Anästhesistin und einer Stillberaterin führt über die Stationen und erklärt den Ablauf rund um die Geburt. „Unser Ziel war es, so viele Fragen wie möglich schon im Vorfeld zu beantworten“ berichtet Hebamme Müller.

Die AWK passt die Regelungen für Besucher und für Begleitpersonen zur Geburt stets den gegebenen Auflagen an und informiert über die eigene Website. Derzeit ist es erlaubt, dass eine Begleitperson die Schwangere zur Geburt begleiten und nach der Geburt besuchen darf. Auch Familienzimmer werden wieder angeboten.

Schwangere, die sich zur Geburt in der Aller-Weser-Klinik anmelden möchten, können dies telefonisch (Tel. 04231 – 103-7511) oder per E-Mail (kreisssaal.verden@aller-weser-klinik.de) machen. „Im Gespräch zur Geburtsanmeldung berücksichtigen wir stets die aktuellen Bedingungen und klären die Schwangeren detailliert auf“, versichert Brunnbauer.

 

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11Mrz

Neue Besuchsregelungen in der Geburtshilfe

Die AWK in Verden schafft neue Besuchsmöglichkeiten für Frauen und ihre Begleitung nach der Geburt

Verden, 11. März 2021 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH in Verden lockert die Besucherregelung in der Geburtshilfe. Maskenpflicht und tägliche Schnelltests sorgen für die nötige Sicherheit auf der Wöchnerinnenstation.

Die über einen längeren Zeitraum niedrigen Inzidenzwerte im Landkreis Verden sind Anlass für die Aller-Weser-Klinik, die Besuchsregelung für die Geburtshilfe zu lockern. Fortan haben Frauen die Möglichkeit, auch nach der Geburt Besuch von der Person zu bekommen, die sie während der Geburt begleitet hat.

„Für alle, die eine Schwangere zur Geburt begleiten, ist diese neue Regelung eine schöne Option, Mutter und Kind jeden Tag zu sehen“, freut sich Dr. Astrid Brunnbauer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Ein aktualisiertes Hygiene- und Sicherheitskonzept sorgt dafür, dass diese neue Regelung umgesetzt werden kann. So werden jede Schwangere und ihre Begleitperson bei der Aufnahme zur Geburt auf Corona getestet. Fallen die Tests negativ aus, sind Besuche auf der Wochenbettstation des Krankenhauses in Verden erlaubt. Um dies täglich zu ermöglichen, testet die AWK jeden Tag neu. Konkret heißt das, dass die Person, die die Schwangere zur Geburt begleitet und sie später besuchen möchte, jeden Tag abgestrichen wird.

„Vor allem für Mütter ist der Besuch nach der Geburt immens wichtig. Hier geht es um die Bindung zwischen dem Neugeborenen und seiner Familie. Diese wichtige Beziehung kann nun auch während eines Krankenhausaufenthaltes gepflegt werden“, freut sich Brunnbauer für ihre Patientinnen.

Eine weitere Lockerung hat sich für die Familienzimmer auf Station ergeben. Die AWK kann diese Zimmer für Eltern und Kind wieder freigeben, so lange die Inzidenzwerte niedrig bleiben. „Unser Ziel ist es, den Krankenhausaufenthalt für die Patientinnen so angenehm wie möglich zu gestalten. Zu wissen, dass die Begleitperson mit in das Familienzimmer ziehen darf, gibt vielen Schwangeren ein positives Gefühl und sie können gestärkt in die Geburt gehen“, erklärt Chefärztin Brunnbauer. Einzige Bedingung von Seiten der Aller-Weser-Klinik: Die Personen, die sich im Familienzimmer aufhalten, dürfen während dieser Zeit die Klinik nicht verlassen.

Schwangere, die sich zur Geburt in der Aller-Weser-Klinik anmelden möchten, können dies telefonisch (Tel. 04231 – 103-7511) oder per E-Mail (kreisssaal.verden@aller-weser-klinik.de) machen. „Im Aufnahmegespräch sprechen wir dann noch einmal ausführlich über alle Regelungen im Krankenhaus, die im Zuge von Corona gerade bestehen“, versichert Chefärztin Brunnbauer.

 

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27Mai

Aller-Weser-Klinik präsentiert Mitarbeitenden eine virtuelle Baustellenführung

Krankenhaus in Verden feiert neuen Meilenstein: Der Rohbau des Bettenhausneubaus ist fertig

Verden, 27. Mai 2021 – Auf dem Dach flattern die bunten Bänder des Richtkranzes im Wind und verkünden symbolisch einen weiteren großen Schritt: Der Rohbau des Neubaus steht, der Innenausbau läuft auf Hochtouren. Ein geplantes Richtfest wurde aufgrund der Pandemiebestimmungen und aus Sicherheitsgründen abgesagt. Stattdessen präsentiert Aller-Weser-Klinik gGmbH Geschäftsführerin Marianne Baehr den Mitarbeitenden ein besonderes Highlight. 

Es war alles ganz anders geplant: Mit einem großen Richtfest für die Mitarbeitenden sollte die Fertigstellung des Rohbaus auf dem Klinikgelände der Aller-Weser-Klinik gefeiert werden, doch immer noch bestehende Auflagen für Veranstaltungen machen dies unmöglich.

„Wir legen großen Wert auf die Sicherheit unserer Mitarbeiter. Deshalb war uns schnell klar, dass wir eine Alternative finden müssen, um diesen feierlichen Moment zelebrieren zu können“, berichtet Geschäftsführerin Baehr.

Die Alternative war rasch gefunden: Als Trost für das ausgefallene Richtfest erhalten alle Mitarbeitenden an diesem Tag eine zünftige Kartoffelsuppe aufs Haus. Die geplante Baustellenführung findet zudem nicht live, sondern via Video statt, so dass die Mitarbeitenden einen Blick in den Neubau werfen können.

Im Inneren des künftig neuen Bettenhauses geht es fleißig weiter. „Momentan werden die Fenster eingesetzt, Wände aufgestellt, Stromleitungen verlegt – im Rohbau herrscht reger Betrieb“, berichtet die AWK Geschäftsführung. Diese Arbeiten und der momentane Zustand bildeten die Kulisse für den kleinen Film, den alle Interessierten künftig auf der Website aufrufen können. Das Video sei ein kleiner Trost dafür, dass das Richtfest nicht zusammen gefeiert werden könne, so Baehr weiter.

Der Bettenhausneubau soll im Sommer 2022 bezugsfertig sein. Marianne Baehr ist stolz, auf den Fortschritt auf dem Verdener Krankenhausgelände: „Wir freuen uns sehr auf das neue Bettenhaus – und noch mehr, dass wir den Neubau dann zusammen feiern dürfen.“

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4Jan

Rührende Aktion für die Patienten

Geschenke für Patienten

 

Rührende Aktion von Kita-Kindern für die Patienten der Aller-Weser-Klinik

 

Achim/Verden, 23. Dezember 2021 – Die benachbarten Kitas der Aller-Weser-Klinik in Achim und in Verden haben für die Patientinnen und Patienten mit großem Engagement Weihnachtsgeschenke gebastelt, um es diesen so besinnlich wie möglich über die Festtage im Krankenhaus zu machen.

 

Ein geschäftiges Treiben ist in den letzten Stunden vor dem großen Fest zu spüren, die letzten Einkäufe werden erledigt, Geschenke verpackt und der Tannenbaum geschmückt. Doch manch einer muss an diesen Tagen im Krankenhaus verbringen und auch über die Feiertage bleiben. Damit es diesen Patienten etwas wärmer ums Herz wird und sie dennoch ein klein wenig Besinnlichkeit ans Krankenbett bekommen, hat sich der Kindergarten der Lebenshilfe in Achim und der Kindergarten St- Josef in Verden etwas Besonderes einfallen lassen. Die Kinder bastelten, was das Zeug hält.

Martina Langemeier, Assistentin der Pflegedirektion, war sichtlich gerührt bei den Übergaben von selbst gestalteten Teelichtgläsern und Sternanhängern. Dick eingehüllt in ihre Winterkleidung überreichten die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Regina Busch und Kristin Voßmeier ihre Anhänger. „Das muss doch total doof sein, wenn man Weihnachten im Krankenhaus ist“, entfährt es da dem kleinen Jungen mit Bommelmütze. „Dann können die ja gar keine Geschenke unterm Baum auspacken“, so stellt er weiter fest.
Aus diesem Grund kamen die beiden Kitas auf die rührende Aktion, den Patienten eine besondere Weihnachtsfreude zu bereiten. „Wie waren sofort hin und weg von dem Vorschlag, unseren Patienten diese Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, erzählt Pflegedirektorin Christine Schrader. „An diesen Tagen im Krankenhaus zu verweilen, kann deprimierend sein. Die wundervollen Geschenke der Kinder sollen dem entgegenwirken“, so Schrader weiter.

Abgerundet wurde die Geschenkübergabe des Kindergartens St. Josef in Verden durch eine Gesangsvorführung auf der Wiese hinter dem Altbau. „Wir mussten darauf achten, dass eine Vorführung nur im Freien und unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen stattfinden durfte“, berichtet Sarah von Larcher, Referentin Öffentlichkeitsarbeit. Die Kinder gaben Kling, Glöckchen, klingelingeling, Stille Nacht und einiges mehr vor den Fenstern der Patientenzimmer zum Besten. Einige der Patienten und Pflegekräfte traten freudestrahlend an die Fenster heran, wischten sich Tränen beiseite und winkten den kleinen Gästen zu.

„Eine rührende Aktion, die wieder einmal zeigt, dass es mitunter nicht viel mehr braucht als eine schöne mitmenschliche Geste“, resümiert Langemeier. „Unser Dank gilt den Kindern und ihren Erzieherinnen und Erziehern für die vielen wunderschönen Gaben“, so von Larcher.

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
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12Apr

Förderkreis übergibt Reanimationspuppe

Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. übergibt Reanimationspuppe an Verdener Krankenhaus

 

Verden, 06. April 2022 – Der Vorstand des Förderkreises der Aller-Weser-Klinik gGmbH übergibt mit heutigem Tag die Reanimationspuppe an die Chefärzte der AWK Verden. An der neuen Simulationseinheit kann das ärztliche und pflegerische Personal das Reanimationstraining realitätsnah trainieren.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne der Pressemitteilung des Förderkreises:  Pressemitteilung_Reanimationspuppe_070422

 

 

 

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24Mrz

Aller-Weser-Klinik goes Social Media

Aller-Weser-Klinik nun auch auf Facebook und Instagram aktiv

 

Achim/Verden, 23. März 2022 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH präsentiert sich von nun an auch auf den Social Media Kanälen Facebook und Instagram. Der Klinikverbund berichtet aus seinem Klinikalltag und zu Themen rund um die Gesundheit und medizinische Versorgung.

Das Social Media Team der Kommunikationsabteilung freut sich darauf, nun auch digital über Neuigkeiten, Veranstaltungen und vieles mehr berichten zu können. Auch bieten die Plattformen eine schöne Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Krankenhäuser in Achim und Verden zu werfen und den Fortschritt des Bettenhausneubaus zu verfolgen.
Alle Interessierten sind eingeladen, den Präsenzen zu folgen, zu liken und zu kommentieren.

Facebook: https://www.facebook.com/Aller-Weser-Klinik-106312298666633
Instagram: @allerweserklinik

 

 

Kontakt:
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10Feb

Azubi-Speed-Dating mit der AWK

Du bist auf der Suche nach einem tollen Ausbildungsplatz mit Zukunft? Dann mach mit beim Azubi-Speed-Dating und sicher dir jetzt einen Platz bei der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Achim oder Verden.
Frau Langemeier und das gesamte Team der AWK freuen sich auf euch!

  • Datum: Donnerstag, 24. Februar
  • Uhrzeit: ab 14:30 Uhr
  • Ort: online
  • Anmeldung: Jugendliche können sich bis zum 18. Februar bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur Verden anmelden (berufsberatung-verden@arbeitsagentur.de oder telefonisch unter 4231 809 333 (Mo – Fr von 10:00 bis 15:00 Uhr))

Die Idee

Da persönliche Kontaktaufnahmen in größerer Runde weiterhin nur eingeschränkt möglich sind, möchten wir einen kleinen Ersatz für die verschobene Ausbildungsplatzbörse an der BBS Verden anbieten und haben das Speeddating erneut ins „Netz“ verlegt. Als Bewerber (m/w/d) hast du 10 Minuten Zeit, um von Dir überzeugen – nur werden diese Gespräche nicht persönlich, sondern telefonisch oder per Videocall geführt.

Die technischen Voraussetzungen 

Es reicht ein Telefon. Sofern das Unternehmen und du dieselben Videocall-Apps (z. B. WhatsApp, FaceTime usw.) nutzen, kann die Kontaktaufnahme auch über Videoanruf erfolgen.

Durch den Einsatz vorhandener und auf beiden Seiten bekannter Techniken soll verhindert werden, dass wertvolle Gesprächszeit verrinnt, bevor der Kontakt „steht“.

Der Ablauf

Wenn du am Speeddating teilnehmen möchtest, dann melde dich bis zum 18. Februar bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur Verden an. Details dazu findest Du unten. Dein Berufsberater spricht alles Weitere mit Dir ab. Schau Dir die Liste mit den teilnehmenden Unternehmen an und überlege bei welchem Unternehmen Du Dich für einen Ausbildungsberuf interessierst. Nach Abschluss der Anmeldephase werden entsprechend der angemeldeten Gesprächswünsche für alle Beteiligten individuelle Terminpläne für den 24.02.22 erstellt. Das Unternehmen ruft dann zu der festgelegten Uhrzeit bei Dir an.

 

29Dez

Ein Meer von Weihnachtsgrüßen für Patienten

Aller-Weser-Klinik dankt allen Mitwirkenden

 

Achim/Verden, 29. Dezember 2021 – Der von der Aller-Weser-Klinik gGmbH gestartete Aufruf, Patienten, die die Festtage im Krankenhaus verbringen müssen, einen weihnachtlichen Gruß zukommen zu lassen, hat in der Region großen Zuspruch gefunden.  

 

Bereits einen Tag nach Bekanntgabe der Aktion trafen Karten sowohl im Krankenhaus Achim als auch in Verden ein. Bis zum 24. Dezember erreichten beide Kliniken zahlreiche Grüße, die Heiligabend auf den Stationen den Patienten überreicht wurden.

„Mit einer so überwältigen Rückmeldung haben wir nicht gerechnet“, berichtet Katharina Tretzmüller, Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit, die im vergangenen Jahr die Aktion ins Leben gerufen hat. Im Vergleich zum Vorjahr sind rund ein Drittel mehr Patientengrüße eingegangen, eine Steigerung, die die Mitarbeitenden im Krankenhaus beeindruckt. „Es war unglaublich, wie liebevoll jede einzelne Karte geschrieben und gestaltet war“, so Tretzmüller weiter. Kinder und Erwachsene haben Bilder gemalt, es wurde genäht, gebastelt, gestrickt, gestickt und gedichtet. Die Vielfältigkeit der Grüße machte es möglich, jedem Patienten einen ganz individuellen Gruß zu überreichen und – wenn nötig – vorzulesen. Das ein oder andere Tränchen wurde bei den emotionalen Worten verdrückt.

 

Das Team der Aller-Weser-Klinik dankt allen Mitwirkenden, die Menschen durch ihre Mühe ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben und den Kampf gegen die Einsamkeit unterstützt haben. Patienten und auch Mitarbeitende haben sich über jede Karte und Bastelei und den damit verbundenen Zuspruch gefreut.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
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6Dez

Weihnachtsgrüße für Patienten

Aller-Weser-Klinik bittet um Unterstützung

 

Achim/Verden, 06. Dezember 2021 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH hat für ihre Patienten eine Grußkarten-Aktion zu den Festtagen gestartet und hofft auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Ziel ist es, Patienten am 24. Dezember eine Freude zu schenken und Mut zu machen.

 

Die Weihnachtsfeiertage ohne Familie und Freunde als Patient im Krankenhaus zu verbringen, ist sicher nicht der Wunsch, der auf einem Wunschzettel steht. „Viele Patienten fühlen sich an diesen Tagen einsam. Die aktuellen Inzidenzen und damit verbundenen Einschränkungen der Besuchsregeln lassen leider auch keine größeren Familienbesuche im Krankenhaus zu,“ bedauert Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik.

 

Mit großem Engagement versuchen die Mitarbeitenden der Krankenhäuser in Achim und Verden allen Patienten eine schöne Adventszeit zu bereiten und auch für die Feiertage sind kleine Aktionen geplant.
Die Tannenbäume stehen schon, die Stationen sind dekoriert. Nun laufen die Planungen für die Festtage. „Wir wünschen uns, dass alle Patienten Heiligabend Post an ihr Bett bekommen,“ so Baehr weiter. Bereits im vergangenen Jahr rief die Aller-Weser-Klinik zu dieser Aktion auf und dies mit großem Erfolg: Zahlreiche Briefe und Karten erreichten den Klinikverbund. Nicht nur die Patienten waren gerührt, auch den Mitarbeitenden ging so mancher Gruß nahe.

 

„Der Erfolg der Aktion und die weiter andauernde pandemische Lage haben uns dazu bewegt, auch in diesem Jahr einen Aufruf in der Bevölkerung zu starten“, erklärt Katharina Tretzmüller, Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit. „Unsere Mitarbeitenden versuchen sich Zeit zu nehmen, ein Ohr für die Patienten zu haben. Dies an Weihnachten mit einer persönlich gestalteten Karte kombiniert ist etwas ganz Besonderes“, ist sich Tretzmüller sicher. Und so bittet sie im Namen des ganzen Aller-Weser-Klinik-Teams, dass sich möglichst viele Landkreisbewohner ein paar Minuten Zeit nehmen und einen kleinen Weihnachtsgruß an einen Patienten schreiben.

 

Interessenten können ihre Post bis zum 20. Dezember an die Aller-Weser-Klinik gGmbH, Stichwort: Weihnachtspost für Patienten, Bierdener Mühle 2, 28832 Achim oder Eitzer Straße20, 27283 Verden senden. Die Möglichkeiten der Gestaltung sind vielfältig: Ein gemaltes Bild, ein paar nette Zeilen, ein Gedicht, jeder kann seinen Gruß so gestalten, wie er möchte. „Die Aktion ist besonders für die Patienten gedacht, die wenig oder keinen Kontakt mit Angehörigen oder Freunden haben. Selbstverständlich geben wir keine Namen raus, sondern bitten die Kartenschreiber um eine neutrale Anrede,“ so Tretzmüller. Wichtig sei, dass keine Lebensmittel mitgeschickt werden, da diese aus hygienischen Gründen nicht weitergereicht werden dürfen.

 

Gemeinsam hoffen Baehr und Tretzmüller auf einen gefüllten Postkasten, damit die Patienten ein Stück mehr von der festlichen Stimmung verspüren.

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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4Okt

Trauerfeier für Sternenkinder

 

Verden, 4. Oktober 2021 – Die Klinikseelsorge der Aller-Weser-Klinik und die Domgemeinde laden Eltern, die während der Schwangerschaft den Verlust eines Kindes erleben mussten, zu einer Trauerfeier in die Kapelle des Waldfriedhofes an der Lindhooper Straße 91 ein.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. Oktober um 14.30 Uhr statt. Gestaltet wird sie vom Bestattungsinstitut Horizont Bestattungen aus Schwarme. Alle Kinder, die im vergangenen halben Jahr im Verdener Krankenhaus tot geboren und nicht individuell bestattet wurden, werden nach der Andacht bei dem Gedenkstein für Sternenkinder auf dem Waldfriedhof beigesetzt. Eltern, Angehörige und Freunde haben Gelegenheit, Abschied zu nehmen und der Kinder zu gedenken. Auch Eltern, deren Verlust schon länger zurückliegt sowie alle, die den kleinen Wesen das letzte Geleit geben möchten, sind herzlich eingeladen.

Die Bestattungen finden zweimal jährlich- im Frühjahr und im Herbst- statt und werden zusammen mit Bestattern, die im Kirchenkreis Verden tätig sind, ausgerichtet.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Corinna Schäfer
Krankenhausseelsorge an der Aller-Weser-Klinik gGmbH
Tel. 0170-5512334

 

Foto: Abschied Bestattungen

27Okt

Erweiterung der Herzkatheteranlage der Aller-Weser-Klinik

 

Mikrovaskuläre Dysfunktion: So lässt sich die Erkrankung erkennen

 

Herzkatheterlabor in Verden erhält Messgerät zur Diagnose von Mikrozirkulationsstörungen

 

Verden, 27. Oktober 2021 – Um eine Fehlfunktion der kleinen Blutgfäße im Herzmuskel sicher diagnostizieren zu können, hat die Aller-Weser-Klinik gGmbH in ihrem Herzkatheterlabor in Verden ab sofort die neueste Technik zur Verfügung gestellt bekommen. Dem Förderkreis des Klinikverbunds unter dem Vorsitz von Wolfgang Reichelt ist die Erweiterung der Herzkatheteranlage eine Herzensangelegenheit und finanzierte die Anschaffung einer hochmodernen mobilen Ergänzung.

 

Schmerzen in der Brust und Atemnot – bei diesen Symptomen denkt man als Erstes an die weit verbreitete koronare Herzerkrankung, kurz KHK. Doch was, wenn sich mittels einer Herzkatheteruntersuchung keine Verengung der Herzkranzgefäße zeigt? Die KHK wird ausgeschlossen und es wird davon ausgegangen, dass die Patienten eine Funktionsstörung der Mikrozirkulation haben.

„Problematisch daran ist, dass wir es hier nicht mit einer gesicherten Diagnose zu tun haben, sondern lediglich um eine Annahme“, so Chefarzt Ralf Weßel, Internist und Kardiologe an der AWK Verden. Dies habe zur Folge, dass eine Medikamentöse Therapie eingeleitet werde, die mehr oder weniger anschlägt. „Gegen eine gemutmaßte Erkrankung lebenslang Tabletten zu schlucken, ist nicht mehr zeitgemäß“, führt Chefarzt Weßel weiter aus. „Dieses Vorgehen belastet auf der einen Seite die Patienten, durch die Tabletteneinnahme und möglicher Nebenwirkungen, andererseits das Gesundheitssystem durch Kosten für die Therapie und erneute Diagnostiken, falls die Diagnose inkorrekt ist.“

Das Herzkatheterlabor (HKL), welches 2017 mit modernster Technik am Verdener Krankenhaus eröffnet wurde, konnte nun um einen Baustein erweitert werden. Die Ausstattung des HKL mit neuester Messtechnik ermöglicht eine sehr differenzierte Diagnostik zur Abklärung von Patienten mit Angina pectoris Beschwerden und der Abwesenheit von relevanten Verengungen der Herzkranzgefäße.

„Durch die Modifizierung der Messmethode lassen sich nun die Parameter bestimmen, die eine Mikrozirkulationsstörung beschreiben“, erklärt Oberarzt Ahmed Nasef. „Das Verfahren ist einfach, sicher und in der Routine bei anderen Fragestellungen etabliert“, so Oberarzt Nasef weiter.

Nur wenigen Kliniken steht dieses spezielle Diagnostikverfahren zur Verfügung, um jederzeit entsprechende Messungen durchführen und sichere Diagnosen stellen zu können.
„Umso erfreulicher, dass der Förderkreis der Aller-Weser-Klinik die Anschaffung des Gerätes zur optimalen Versorgung unserer Patienten möglich gemacht hat und das Herzkatheterlabor einmal mehr zeigt, auf welch hohem technischen Stand es ist“, berichtet der Ärztliche Direktor der Verdener Klinik, Chefarzt Dr. Peter Ahrens.

 

Infokasten
Was ist eine Herzkatheter-Untersuchung?
Bei dieser Untersuchung lassen sich die für die koronare Herzkrankheit typischen Engstellen in den Herzkranzgefäßen sichtbar machen und auch behandeln. Für diese Untersuchung wird von der Leiste oder vom Handgelenk durch ein Blutgefäß (Arterie) ein dünner Schlauch zum Herz geschoben. Über diesen Schlauch wird ein Röntgenkontrastmittel in die Herzkranzgefäße gegeben. Auf einem Röntgenschirm lässt sich verfolgen, ob das Kontrastmittel überall ungestört weiterfließt oder ob irgendwo Engstellen (Stenosen) vorhanden sind.

 

 

 

 

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
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30Sep

Mit Vollgas in die Ausbildung: 31 Auszubildende starten in der Aller-Weser-Klinik

Teamgeist, Theorie und Praxis vom ersten Tag an

 

Achim/Verden, 30. September 2021 – Jahr für Jahr steigt die Anzahl der neuen Auszubildenden in der Aller-Weser-Klinik gGmbH. Nachwuchsförderung wird großgeschrieben, nicht nur in Zeiten von Fachkräftemangel. Vor den 31 neuen Teammitgliedern liegen drei abwechslungsreiche Jahre, in denen sie stets eng von ihren Praxisanleitern begleitet werden, die unterschiedlichsten Bereiche kennenlernen und in einem vielseitigen Team arbeiten.

 

Leuchtende Augen blicken in eine spannende Zukunft in den Krankenhäusern in Achim und Verden. Sie gehören den 31 Auszubildenden, die ein großes Interesse an der Medizin und Pflege sowie Einfühlungsvermögen eint. Fortan sind sie Teil eines interdisziplinär arbeitenden Teams, das über zwei Standorte verteilt, rund um die Uhr für seine Patienten da ist. Die Berufsgruppen sind vielfältig, so auch das Ausbildungsangebot. So werden in diesem Jahr 16 Pflegefachfrauen und -männer, neun Pflegeassistenten, zwei Operationstechnische Assistenten, zwei Medizinische Fachangestellte sowie zwei Hebammen im Dualen Studium ausgebildet.

 

Pflegedirektorin Christine Schrader freut sich über jeden der neuen Mitarbeiter und heißt diese mit Sonnenblumen und einem kleinen Präsent willkommen. Die Auszubildenden der unterschiedlichen Berufszweige erwartet eine abwechslungsreiche Zeit. Profitieren können sie von der überschaubaren Größe der beiden Standorte, an denen eine intensive und individuelle Betreuung durch die Praxisanleiter geboten wird. Auch wird das bereits erlernte Wissen der Azubis der höheren Ausbildungsjahrgänge bestimmt an der ein oder anderen Stelle nützlich sein.

 

Viel habe die Pflege in den letzten Jahren gelitten, doch sei ein deutlicher Aufschwung zu merken: Immer mehr junge Leute interessieren sich für eine Ausbildung im medizinischen und pflegerischen Bereich, so Jörg Masemann, Leiter Bereich Personal in der Aller-Weser-Klinik. In den Bewerbungsgesprächen sei immer wieder von wertschöpfender Tätigkeit oder Sinnhaftigkeit seitens der neuen Auszubildenden die Rede. „Ein positiver Trend, den wir in unseren Krankenhäusern bereits leben und weiter stärken wollen“, so Schrader. Jährlich steigt die Anzahl der neuen Auszubildenden, alle Stellen konnten auch in diesem Jahr besetzt werden.

Für das kommende Jahr stehen noch freie Ausbildungsplätze zur Verfügung. Nähere Auskunft erteilt Christine Schrader, Tel. 04231-103-7304. Wer in die Arbeitswelt in einem Krankenhaus einmal reinschnuppern möchte, der kann sich für den Bundesfreiwilligendienst oder für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewerben.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                           
Eitzer Straße 20                                    
27283 Verden (Aller)                                      
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20Sep

Achimer Krankenhaus leuchtet orange

 

Achim, 18. September 2021 – Mit Einbruch der Dämmerung strahlte am 17. September der Eingang des Achimer Krankenhauses im knalligen Orange. Anlass war der von der WHO und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. ins Leben gerufene „Welttag der Patientensicherheit“. Mit dieser Signalfarbe wurden weltweit leuchtende Bekenntnisse zur Patientensicherheit geschaffen , um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen.

 

 

Zum Hintergrund:

Alljährlich am 17. September begeht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 2019 den Welttag der Patientensicherheit. Ausgangspunkt für die WHO-Initiative sind die vom Aktionsbündnis Patientensicherheit seit 2015 ausgerufenen internationalen Aktionstage zur Patientensicherheit. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert die Aktivitäten des Aktionsbündnis Patientensicherheit zum Welttag der Patientensicherheit.

 

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.tag-der-patientensicherheit.de.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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14Sep

Aller-Weser-Klinik macht sich stark für Patientensicherheit

Aktion zum Welttag der Patientensicherheit 2021

Achim/Verden, 13. September 2021 – Am 17. September findet alljährlich der von der WHO und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. ins Leben gerufene „Welttag der Patientensicherheit“ statt, an dem sich die Aller-Weser-Klinik gGmbH auch in diesem Jahr wieder beteiligt.

 

Unter dem Motto „Mach Dich stark für Patientensicherheit: Sicher vom ersten Atemzug an.“ nimmt das Aktionsbündnis Bezug auf das Motto der WHO „Act now for safe and respectful childbirth!”. Mit dem deutschen Leitmotiv für den Aktionstag soll eine Brücke geschlagen werden von der hohen Bedeutung, die Patientensicherheit bei der Betreuung von Schwangeren unter beziehungsweise nach der Geburt hat, bis hin zur sicheren Versorgung in jedem Lebensalter.

Ein Motto, was die Aller-Weser-Klinik mit ihren Krankenhäusern in Achim und Verden im Klinikalltag täglich lebt. So befindet sich beispielsweise die Klinik für Geburtshilfe ebenso unter dem Dach des Klinikverbundes wie eine Geriatrie. „Seit Jahrzehnten engagieren wir uns in allen Belangen rund um das Thema ‚Patientensicherheit‘ für das Wohl unserer Patienten“, so der Ärztliche Direktor des Achimer Krankenhauses, Dr. Stephan Sehrt. „Unsere Patienten sollen wissen, dass wir uns um ihre Sicherheit kümmern.“ Spürbar gelebt wird dies an 365 Tagen im Jahr, deutlich nach außen sichtbar wird dies einmal mehr am Tag der Patientensicherheit.

„Patientensicherheit darf zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden, weder für Patienten noch für Mitarbeitende unserer Krankenhäuser. Patientensicherheit ist eine tägliche Herausforderung und Aufgabe für alle“, so Dr. Sehrt weiter.

 

Ein sichtbares Zeichen nach Außen wird das Achimer Krankenhaus direkt am 17. September bei Einbruch der Dämmerung setzen. So wird der Eingangsbereich orange leuchten. Mit dieser Signalfarbe sollen weltweit leuchtende Bekenntnisse zur Patientensicherheit geschaffen werden, um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen.

Auch erhalten Patienten, Interessierte und Mitarbeitende an diesem Tag sowohl in Verden als auch in Achim Informationsmaterial, das laienverständlich Aufklärung bieten soll. „Wir haben nach einem Weg gesucht, diesen Tag pandemiekonform zu begehen“, so Katharina Tretzmüller, Leiterin Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Der Klinikverbund möchte die Landkreisbewohner informieren, ihnen zeigen, wie hoch die Sicherheitsstandards innerhalb der Krankenhäuser in Achim und Verden seien und auch die Mitarbeitenden weiter sensibilisieren, so Tretzmüller weiter.

Für Außenstehende nicht sichtbar seien hingegen die Prozesse, die permanent im Hintergrund rund um das Thema Patientensicherheit laufen, erklärt Dr. Sehrt. Hierbei seien seiner Meinung nach vier Bereiche besonders hervorzuheben: CIRS, Fallanalysen, M und M-Konferenzen sowie Risikoaudits. Der Ärztliche Direktor setzt sich dafür ein, diese Prozesse Patienten transparenter zu machen.

Die CIRS-Gruppen der Aller-Weser-Klinik arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich. CIRS, dahinter verbirgt sich ein Berichts- und Lernsystem und bietet die Möglichkeit, Beinahefehler frühzeitig zu erkennen, daraus zu lernen und so die Sicherheit der Patienten maßgeblich zu verbessern.

Anonymität wird hier großgeschrieben, damit die Mitarbeiter ohne Bedenken Fälle den CIRS-Gruppen melden.

Ein weiteres Medium zur Verbesserung der Patientensicherheit ist die sogenannte Fallanalyse. Diese ist – anders als ein CIRS-Fall – nicht anonym. Existieren unterschiedliche Auffassungen, wie bei einem Patienten zu handeln sei, wird der Fall minutiös aufgearbeitet und analysiert, um fehlerhafte Vorgänge herauszuarbeiten und für die Zukunft zu verändern.

Stark ärztlich geprägt sind die M und M-Konferenzen, in der Behandlungsverfahren reflektiert werden.

Ergänzt werden diese drei Möglichkeiten von der vierten Methode, den Risikoaudits, auch als Patentensicherheitsaudits bekannt. Hier werden die Prozesse und Strukturen im Gesamten im Hinblick auf Gefahrenpotential von einer externen Fachkraft angeschaut.

Die Erkenntnisse aus all diesen Methoden werden aufgearbeitet und den Mitarbeitenden transparent gemacht mit einem Ziel: Die Prozesse ständig zu überprüfen und ggf. zu verbessern.

Für einen reibungslosen Ablauf werden die Aller-Weser-Klinik-Mitarbeitenden regelmäßig geschult und somit sensibilisiert. Die Kontrolle von relevanten Abläufen und Verantwortlichkeiten erfolgt regelmäßig durch das Qualitäts- und Risikomanagement. Dabei werden die Empfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit mitberücksichtigt.

 

 

 

Zum Hintergrund:

Alljährlich am 17. September begeht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 2019 den Welttag der Patientensicherheit. Ausgangspunkt für die WHO-Initiative sind die vom Aktionsbündnis Patientensicherheit seit 2015 ausgerufenen internationalen Aktionstage zur Patientensicherheit. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert die Aktivitäten des Aktionsbündnis Patientensicherheit zum Welttag der Patientensicherheit.

 

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.tag-der-patientensicherheit.de.

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
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1Sep

Expertise und Entschlossenheit

Florian Podlech übernimmt Funktion des Verwaltungsdirektors in der Aller-Weser-Klinik

 

Achim/Verden, 1. September 2021 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH mit ihren Krankenhäusern in Achim und Verden hat einen neuen Verwaltungsdirektor. Florian Podlech hat zum 1. September 2021 die Nachfolge von Daniela Aevermann angetreten. Zuletzt war er als Leitung für den Bereich Finanzen im Klinikverbund tätig.

 

Viel Zeit zum Einfinden in die neue Position bleibt ihm am ersten Arbeitstag nicht, schon warten Termine und eilige Themen auf das neue Mitglied der Krankenhausspitze. Florian Podlech, 42 Jahre, zuhause im Heidekreis, trägt dies mit Fassung: Er freut sich auf seine neue Verantwortung in dem traditionsreichen und auf die Grund- und Regelversorgung spezialisierten Klinikverbund.

 

Geschäftsführerin Marianne Baehr heißt den Kaufmann in seiner neuen Funktion willkommen: „Ich freue mich, dass wir mit Florian Podlech einen so versierten Kollegen aus den eigenen Reihen für die Verwaltungsleitung unserer gut aufgestellten Aller-Weser-Klinik gewinnen konnten. Mit seiner Expertise werden wir den Klinikverbund weiter in eine erfolgreiche Zukunft führen.“ Podlech habe sich in der Vergangenheit als Leiter des Bereiches Finanzen bewährt, seine Stärken gezeigt, so Baehr weiter. „Seine Erfahrung aus der freien Wirtschaft wird neue Impulse geben und helfen, den Blick zu weiten.“

 

Um die Weiterentwicklung der Aller-Weser-Klinik voranzutreiben, möchte Florian Podlech vor allem die Kommunikation zwischen den medizinischen und kaufmännischen Bereichen stärken, die Digitalisierung sowie das Finanzcontrolling ausbauen. „Mir ist es wichtig, ein modernes und attraktives Umfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen,“ so der frisch gebackene Verwaltungsdirektor. Hierzu wird er in den nächsten Wochen verstärkt in die Bereiche schauen, um diese noch besser kennenzulernen, mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen und sich tiefer in die Themen einzuarbeiten.

 

„Die Kliniken genießen einen hervorragenden Ruf, der über den Landkreis hinausgeht. Ich freue mich, als Verwaltungsdirektor nun ein Teil dieses hochengagierten Teams sein zu dürfen und die Aller-Weser-Klinik weiter auszubauen“, erklärt Podlech.

 

Er tritt die Nachfolge von Daniela Aevermann an, die die Position der Verwaltungsdirektorin die letzten sechs Jahre bekleidete und ab 1. September 2021 in die Funktion der Geschäftsführerin bei der Stader Klinik Dr. Hancken GmbH wechselt.

 

 

 

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31Aug

Aktuelles Wissen im Notfall sicher abrufen

Kreissparkasse Verden unterstützt mit ihrer Spende die Ausbildung an der Aller-Weser-Klinik

 

Verden, 31. August 2021 – Die Reanimation von Patienten gehört zum Alltag im Krankenhaus. Damit im Bedarfsfall jeder Handgriff sitzt, trainiert das medizinische Fachpersonal der Aller-Weser-Klinik gGmbH regelmäßig mit Hilfe einer Reanimationspuppe. Sie unterstützt bei der Ausbildung der Mitarbeitenden, damit so realistisch wie möglich trainiert werden kann.

 

Nun wird der Einsatz der Reanimationspuppe in Form eines hochmodernen EKG-Simulators ergänzt, so dass verschiedene Herzrhythmusstörungen auf einen Bildschirm übertragen werden können. Möglich wurde diese Neuanschaffung dank der Kreissparkasse Verden, die eine Zuwendung des Sparkassenverbundes lokal weiterreichen wollte. Stephan Hildebrandt, Direktor Firmenkunden bei der Verdener Kreissparkasse erklärt, warum die Wahl auf die Aller-Weser-Klinik fiel: „Unser Ziel war es, dass die Zuwendung einen Nutzen für möglichst viele Menschen entfaltet. Deshalb haben wir uns bewusst für das Krankenhaus unseres Landkreises entschieden. So hilft das Geld im ersten Schritt direkt der Klinik, aber die eigentlichen Profiteure sind die Menschen in unserer Region.“

 

Auch Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik, Marianne Baehr, sowie Chefarzt Andreas Vagt freuen sich über diese Spende. Schon länger stand das Simulationsgerät auf der Wunschliste des Verdener Krankenhauses, um die Ausbildungsqualität der Mitarbeitenden noch weiter zu steigern. „Es war uns eine Freude, dem Team des Krankenhauses diesen wichtigen Wusch zu erfüllen,“ betont Hildebrandt.

Vagt, weiß, wie wichtig ein regelmäßiges Reanimationstraining für Fachpersonal ist. „Die Fähigkeit des Krankenhauspersonals im Falle eines Herz-Kreislaufstillstandes schnell handeln zu können, ist für Patienten überlebenswichtig. Je fester Theorie und Praxis bei den Mitarbeitenden verankert sind, desto leichter lässt sich das Wissen im Ernstfall abrufen“, so Vagt. Viele Herzrhythmusstörungen, die bei Herzkreislaufproblemen auftauchen können, lassen sich dank des Gerätes simulieren. Differenziert können Situationen eingespielt werden, so dass die Kollegen während der Schulung schnell reagieren müssen. Ihr gelerntes Wissen können sie so praktisch anwenden und verinnerlichen dieses, damit sie es in Stresssituationen routiniert und leitliniengerecht anwenden können.

„Uns ist es wichtig, dass die Menschen überall in unserer Klinik gut und sicher aufgehoben sind“, betont Geschäftsführerin Marianne Baehr. „Von dem Wissen, welches unsere Mitarbeitenden durch das neue Gerät erlangen, profitieren fortan auch unsere Patienten.“

 

Doch nicht nur für medizinisches Fachpersonal sei ein regelmäßiges Reanimationstraining wichtig, so Vagt, für den jenes Training eine Herzensangelegenheit ist. Eine sofortige Herzdruckmassage verdoppelt bis verdreifacht die Überlebenschancen bei einem Herzstillstand, weiß der Mediziner. Leider trauten sich seiner Meinung nach nur wenige Menschen Wiederbelebungsmaßnahmen zu. Gemeinsam mit Anästhesisten in ganz Deutschland setzen sich daher die Chefärzte der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin seit vielen Jahren dafür ein, die auch für Laien einfache Reanimation Bürgern nahe zu bringen.
Und so nutzte Vagt die Spendenübergabe gleich dazu, Hildebrandt einen kleinen Auffrischungskurs in Punkto Wiederbelebung zu geben und in diesem Zuge gemeinsam das neue Simulationsgerät zu testen.

 

 

 

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24Aug

Willkommen zurück

Sonnenblumendamen und Grüne Damen sind in der Aller-Weser-Klinik wieder im Einsatz

 

Achim/Verden, 24. August 2021 – Um Patienten ihren Krankenhaus-Aufenthalt zu erleichtern, engagieren sich in den Krankenhäusern der Aller-Weser-Klinik gGmbH zahlreiche Ehrenamtliche. In Achim nennt sich das Team Sonnenblumendamen, in Verden Grüne Damen und Herren. Die Ehrenamtlichen nehmen sich Zeit, den Patienten zuzuhören und sind ansprechbar für persönliche Bedürfnisse und Nöte.

 

Coronabedingt durften sie lange nicht für die Patienten da sein, seit August hat diese zwangsläufige Auszeit ein Ende. Die Grünen Damen und Herren sowie Sonnenblumendamen haben ihren Dienst in der Aller-Weser-Klinik wieder aufgenommen.

„Der Kontakt zu den Patienten hat mir sehr gefehlt“, so Silke Strothmann, eine der Grünen Damen im Verdener Krankenhaus. „Für unser Team fühlt es sich wie ein kleiner Neuanfang an, nach den Monaten ohne unseren Besuchsdienst.“ Hermann Cordes, der als Grüner Herr im Besuchsdienst tätig ist, fügt schmunzelnd hinzu: „Wir waren tatsächlich alle schon ein wenig ungeduldig.“

 

Die Aufgaben der Sonnenblumendamen sowie Grünen Damen und Herren sind vielfältig. Das Gespräch mit den Patienten steht im Vordergrund des Dienstes, aber auch kleine Dienstleistungen erledigen sie gern. Bei Lesebedarf halten sie für die Patienten eine Bücherei bereit.

 

Im Laufe der letzten drei Wochen sind alle Ehrenamtlichen nach und nach wieder in ihren Dienst zurückgekehrt. Sie alle sind mittlerweile geimpft und halten sich an die strengen Hygienerichtlinien. Nicht nur die Patienten freuen sich, dass die fleißigen Helfer wieder im Krankenhausalltag präsent sind. Auch Geschäftsführerin Marianne Baehr ist erleichtert: „In den vergangenen Monaten fehlte etwas. Für unsere Patienten und Pflegekräfte sind die Grünen Damen und Herren sowie die Sonnenblumendamen wichtige Begleiter. Gerade in dieser schweren Zeit der Pandemie wäre ihre Unterstützung in Form von Worten, Zeit und Nähe sehr hilfreich gewesen. Doch die Sicherheit aller geht natürlich vor“, so Baehr und fügt mit einem freudigen Lächeln in Richtung der Ehrenamtlichen hinzu: „Schön, dass Sie wieder zurück sind. Sie haben uns allen sehr gefehlt.“

 

In den Gesprächen der letzten Tage sei deutlich geworden, wie dankbar die Patienten über ihren Besuch sind. Vielleicht noch stärker, als vor der Pandemie. Die Patienten haben weniger Besuch, vielen fehlt die Nähe zu ihren Familien, trotz der gelockerten Besuchsregelungen. Strothmann, Cordes und Kollegen unterstützen durch ihre Besuche und spüren dabei, wie wichtig ihr Ehrenamt ist.

 

Die Ehrenamtlichen freuen sich über Verstärkung ihrer Teams, sowohl in Achim als auch in Verden. Geboten wird eine mehrwöchige individuelle Einarbeitung, Fortbildungen, gegebenenfalls Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz sowie Arbeitskleidung. „Der Zeitaufwand ist überschaubar: Zwei bis drei Stunden wöchentlich sind wünschenswert. Je größer das Team ist, desto besser lassen sich die Zeiten aufteilen“, so die Einsatzleitung in Verden, Brigitte Breitlow. Einmal im Monat trifft sich das Team zur Supervision.

 

Ansprechpartnerin im Krankenhaus Verden ist Brigitte Breitlow, Telefon 04234 1310, in Achim Dorothea Ulbricht, Telefon 04202 61556.

 

 

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14Jun

Nach 22 Jahren: Aller-Weser-Klinik gGmbH verabschiedet Dr. med. Hubertus Petermann in den Ruhestand

 

Zum 30. Juni 2021 scheidet Dr. med. Hubertus Petermann, Chefarzt der Anästhesie in der Aller-Weser-Klinik in Verden, aus seinem Dienst aus.

Verden, 11. Juni 2021. Mit einer Feier, die pandemiebedingt im kleinen Rahmen stattfinden musste, wurde Dr. Petermann im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen am Standort Verden verabschiedet. Der Aller-Weser-Klinik blieb Dr. Petermann 22 Jahre lang treu, über drei Jahrzehnte ärztliche Laufbahn liegen hinter ihm. Nun freut sich der Anästhesist mit Leib und Seele auf die Zeit nach dem Arbeitsleben.

Der gebürtige Westfale begann seine medizinische Laufbahn an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit an der Klinik für Anästhesiologie der Uniklinik Erlangen konnte Dr. Petermann sich ein umfangreiches Praxiswissen aneignen. So entwickelte er eine besondere Leidenschaft für die Intensiv- und Notfallmedizin.

Die Reiterstadt an der Aller wurde für Dr. Petermann und seine Familie im Jahr 1999 zur Wahlheimat und er Teil des Anästhesieteams am Krankenhaus Verden. „Dank seiner herausragenden Expertise und seines Engagements konnte der Bereich erfolgreich umgebaut und ein moderner Standard verwirklicht werden,“ so sein Chefarzt-Kollege Vagt.
Dr. Petermann war häufig erster Ansprechpartner für die Patienten gewesen, da er auch die Prämedikationsgespräche vor einer Operation führte.
Neben dem ärztlichen Handwerk in einem eingespielten Team war auch die Nähe zum Patienten, das familiäre Miteinander der AWK-Kolleginnen und Kollegen ganz entscheidend, dass er 22 Jahre mit dem Standort Verden so verbunden sei, resümiert Dr. Petermann. „Und außerdem sei da ja noch die Nähe zum Wasser“, erzählt der passionierte Segler.

AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr weiß, dass Dr. Petermann mit seiner bescheidenen Art kein großes Aufsehen um seinen Abschied machen wollte. „Doch diesem Wunsch konnten und wollten wir nicht nachgehen“, gesteht sie mit einem Schmunzeln im Gesicht. „Nach 22 Dienstjahren an unserem Krankenhaus, wollten wir ihn doch noch einmal in den Mittelpunkt stellen. Ich danke Dr. Petermann für seine gute Arbeit, die er in unserem Haus geleistet hat. Wir werden ihn vermissen.“

Die Kolleginnen und Kollegen hatten für den ausscheidenden Arzt ein Video mit persönlichen Abschiedsworten erstellt, welches im Rahmen der kleinen Feier vorgestellt wurde.

Auch sein Kollege Dr. Meyer-Barner bezeichnet seinen langjährigen Kollegen als „Fels in der Brandung“. Er sei ein „sehr erfahrener, verlässlicher Kollege.“ „Und auch wenn in Stresssituationen mal die Stimmung litt, dann konnte man sich sicher sein, dass man eine halbe Stunde später wieder zusammen lachen kann. Das ist ein ungemein wichtiger, toller Charakterzug, den ich sehr schätze,“ so Dr. Meyer-Barner weiter.

Dr. Petermann war sichtlich erfreut über die Abschiedszeremonie und auch wenn er mit einem weinenden Auge geht, so freut er sich auf ein paar Dinge ganz besonders: viel Zeit zum Segeln und zum Reisen zu haben.

Kontakt:

Sarah von Larcher
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

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23Jun

buten un binnen zu Gast in der Aller-Weser-Klinik

Radio Bremen dreht Beitrag im Krankenhaus Achim

Aufmerksame buten un binnen-Zuschauer haben ihn vielleicht gesehen, den Beitrag über die Kältesauna in der AWK in Achim, der am Sonntag, 20. Mai ausgestrahlt wurde.

Wer ihn verpasst haben sollte, dem empfehlen wir, sich 3:25 Minuten Zeit zu nehmen und im Rahmen der Serie „Panne bei…“  einmal Freddy Radeke und seinem Kameramann zuzuschauen, wie Sie bei Dr. Neckritz zu Gast sind.

Vorgestellt wird die Kältekammer, die Dr. Neckritz als „ein Gewinn für die Therapie unterschiedlichster Symptome“ bezeichnet. Gerade bei rheumatischen Erkrankungen oder chronischen Schmerzzuständen kann die sogenannte Kryotherapie (Therapie mit Kälte; von griechisch -kryo, was kalt bedeutet) Linderung verschaffen.

zum Beitrag:

www.butenunbinnen.de

Weitere Informationen zu der Kältekammer im Achimer Krankenhaus erhalten Sie hier:

Kältesauna (aller-weser-klinik.de)

 

 

Kontakt:

Katharina Tretzmüller
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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Klinik Verden                                                  Klinik Achim
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9Jun

AWK unterstützt internationales Kammermusikfest „Maiklänge“

PCR-Tests für ausländische Musiker

Verden, 09. Juni 2021 – Die diesjährige Auflage der Maiklänge war wieder mit Publikum und Künstlern aus dem Ausland möglich. Es galten jedoch strenge Hygieneauflagen, insbesondere für die Künstler Zvi Plesser, Chen Halevi, Gilbert Audin, Marcelo Nisinman und Jose Gallardo, die aus Tel Aviv, Paris, Basel oder Amsterdam angereist waren bzw. dorthin weiterreisen mussten. Während die Ein- und Ausreise aus Israel mit einem gültigen PCR-Test unbegrenzt möglich war, durften die Künstler aus Frankreich und der Schweiz nur für eine kurze Zeit zur Berufsausübung einreisen. Auch dafür waren PCR-Testungen notwendig, die von der Aller-Weser-Klinik gGmbH im Vorfeld geplant und durchgeführt wurden. Die Ergebnisse wurden den Künstlern dann rechtzeitig zu den Abflügen übermittelt. „Wir unterstützen dieses internationale Festival gerne“, so Dr. Peter Ahrens, ärztlicher Direktor im Krankenhaus Verden. Vom Verein Musik und Kultur am Domgymnasium Verden e.V. wusste der stellvertretende Vorsitzende Michael Spöring dieses Angebot zu schätzen: „Die kurzen Wege sowie die freundliche und unkomplizierte Probenentnahme haben die Integration in den straffen Proben- und Konzertplan sehr erleichtert.“ Die für Natalia Lomeiko geplanten Testungen mussten hingegen leider abgesagt werden, da sie aus Großbritannien kommend nicht einreisen durfte.

 

Text und Bild: Musik und Kultur am Domgymnasium Verden e.V.

 

 

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