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Aller-Weser-Klinik Aktuell
2022

26Aug

150 Jahre Krankenhaus Achim: Ein Blick in die Pflege

Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik über die Herausforderungen im Krankenhausalltag

 

Achim, 26. August 2022 – ‚Ärzte und Pflegepersonal sind Mangelware‘ titelte das Achimer Kreisblatt am 3.6.1972. Heute, rund 50 Jahre später, scheint der Artikel immer noch aktuell. Wir sprachen mit Pflegedirektorin Christine Schrader über die personelle Situation in der Pflege heute und speziell in der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK) im Krankenhaus Achim, welches derzeit sein 150-jähriges Jubiläum feiert.

 

Die Gesundheits- und Krankenpflege bildet in jeder Klinik das Rückgrat, trägt im hohen Maße zum Wohl der Patienten bei. Nachwuchs wird in diesem Bereich immer gesucht, fertig ausgebildete sowie erfahrene Pflegekräfte ebenso. Für Christine Schrader, eine Pflegedirektorin, die einst selbst die Ausbildung zur Krankenschwester durchlaufen hat, steht fest: Es ist und bleibt ein attraktiver Beruf mit Zukunft und Abwechslung.

 

Frau Schrader, warum haben Sie sich seinerzeit für eine Ausbildung zur Krankenschwester entschieden?

Ich hatte, wie viele auch heute noch, die Motivation in mir, eine sinnstiftende Tätigkeit durchführen zu wollen. In meiner Familie war zudem die Tätigkeit als Krankenschwester als sehr ehrbar und verantwortungsvoll betrachtet. Pflege ist Beziehungsarbeit. Diese Idee der Hilfestellung gab es daher in meiner Vorstellung in keinem der anderen Gesundheitsfachberufe in der Form. Die täglichen Herausforderungen sind immer wieder individuell von den Menschen abhängig, mit denen man es zu tun hat. Es ist eine ausfüllende Tätigkeit, die einem sehr viel zurückgibt.

 

Einst gab es die Ausbildung zur Krankenschwester bzw. zum Krankenpfleger, dann zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Mit der neuen Bezeichnung Pflegefachmann/Pflegefachfrau hat der Beruf auch ein erweitertes Spektrum an Aufgaben bekommen. Was hat sich verändert?

Neben Pflege und Medizin haben die Aspekte Edukation, Prävention und Management zunehmend an Gewicht gewonnen. Das Anforderungsprofil hat sich hier einfach stark gewandelt, ist auch wegen des immer höher werdenden Alters der Menschen zunehmend komplexer geworden. Die Verweildauer der Patienten ist aufgrund optimierter Heilmethoden deutlich kürzer als noch vor zehn Jahren. Das hat eine intensivere Pflege unmittelbar nach dem ärztlichen Eingriff zur Folge. Und dann kommt schon der nächste Fall. Die weniger arbeitsintensive Phase der Erholung findet in der Regel nicht mehr im Krankenhaus statt, so dass die aufwändige akute Betreuung heute in deutlich kürzeren Intervallen das Personal in Anspruch nimmt. Daher sollten in allen Bereichen der nachstationären Versorgung Personen arbeiten, die eine gemeinsame grundständige Ausbildung der gleichen Art absolviert haben mit jeweiligen fachlichen Vertiefungen in den eigenen Bereichen. Also unsere Auszubildenden in der AWK haben eine Vertiefung in der Akutpflege. Die Option die Bereiche zu wechseln wird so einfacher. Die Spezialisierung findet dann nach der Ausbildung statt.

 

Sie haben in der AWK mehrere berufliche Stationen durchlaufen…

Das stimmt. Auszubildende, Krankenschwester, Stationsleitung und seit 2008 Pflegedirektorin sowohl für den Standort Achim als auch Verden. In der AWK gibt es hervorragende Möglichkeiten der individuellen Aus- und Weiterbildung. Es wird geschaut, wer wo in seinem Berufsfeld richtig eingesetzt werden kann und wer sich wann und wo weiterbilden möchte.

 

Sehen Sie Aus- und Weiterbildung als Maßnahme, um dem immer größer werdenden Personalmangel in der Pflege entgegenzusteuern?

Es geht uns als Arbeitgeber grundsätzlich darum, dass sich unsere Mitarbeitenden wohl in der AWK fühlen, dass sie gerne in unseren Häusern arbeiten. Natürlich zählt dazu auch ein fundiertes Aus- und Weiterbildungsangebot.
Unsere 550 Pflegenden arbeiten nach hohen Standards, die regelmäßig evaluiert und bei Bedarf angepasst werden. Wir kennen jeden Mitarbeitenden persönlich, es gibt regelmäßige Mitarbeitergespräche. Durch unsere beiden Standorte und die Anzahl an Fachbereichen ist auch eine qualifizierte Weiterentwicklung im Haus möglich. Hierzu kooperieren wir mit den meisten Fachweiterbildungsstätten in Norddeutschland. Auch kooperieren wir mit fast allen Hochschulen und runden so unser breites Spektrum mit weiterführenden Pflegestudiengängen ab.

 

Was wird sich Ihrer Meinung nach in Zukunft noch im Bereich der Pflege in der AWK ändern?

Zunächst einmal sehe ich da die elektronische Patientenakte, die jetzt sukzessive in der AWK eingeführt wird. Damit verbunden sind zwei Ziele: Sie dient dem Wohl der Patienten, die noch persönlicher und mit noch besserer Qualität betreut werden können.
Pflege wird in Zukunft… der Manager rund um den Patienten sein. Zumindest im Krankenhaus. Sie wird sich auch noch weiter spezialisieren, vorbehaltende Aufgaben übernehmen und öffentlich beschreiben müssen, was Pflege macht. Sie hat einen enormen Auftrag in der Beratung, Prävention und hat eigene pflegerische Therapien.
Doch nicht nur das Berufsfeld der Pflege verändert sich, auch die Bewerber kommen mit anderen Forderungen und Bedürfnissen zu uns.

 

Wie genau stellt sich dieses dar?

Ein wichtiger Punkt ist sicher das Schlagwort ‚Work-Life-Balance‘. Freizeit ist vielen Bewerbern sehr wichtig. Aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht ganz vorne.
Als Arbeitgeber ist es wichtig, hier zu handeln und bisher gefestigte Prozesse zu überdenken und auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und Bewerber anzupassen. In der AWK bieten wir daher verlässliche Arbeitszeiten und eine gemeinsame Gestaltung des Dienstplans, damit sich Arbeits- und Privatleben gut miteinander vereinbaren lassen.

 

Seit einigen Jahren bildet die AWK wieder aus. Sichern Sie sich so Ihren Nachwuchs?

Es ist zumindest ein enormer Gewinn. Wir lieben diese Dynamik, die unsere Jugend in unsere Häuser bringt. Und wir können hier wirklich toll ausbilden – in fast allen Gesundheitsfachberufen.
Wohl kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich und attraktiv, wie der des Pflegefachmanns/der Pflegefachfrau.
Voraussetzung für eine Ausbildung zum/r Pflegefachmann/Pflegefachfrau ist ein mittlerer Bildungsabschluss.

 

Abschließend beschreiben Sie bitte den Berufsalltag in der Pflege mit wenigen Worten.

Prävention, Therapie, Assistenz, Beziehungsarbeit

 

 

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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19Aug

Buntes Programm für Jung und Alt: Von der Teddysprechstunde bis zur Vitalzeichenmessung

Aller-Weser-Klinik bietet viele Aktionen auf dem Stadtfest anlässlich 50 Jahre Gebietsreform

 

 

Achim, 19.08.2022 – Gleich zwei besondere Jubiläen werden in diesem Jahr in der Stadt Achim gefeiert: 50 Jahre Gebietsreform und 150 Jahre Krankenhaus Achim. Gemeinsam mit den Bürgern im Landkreis soll am ersten Septemberwochenende gefeiert werden.

 

In den vergangenen Wochen hat das Achimer Krankenhaus mit seinen Mitarbeitenden das 150-jährige Bestehen des Krankenhauses gefeiert, auch Patienten und Besucher sind schon in den Genuss eines Jubiläumseises oder anderen kleinen Aufmerksamkeiten gekommen. Am Sonntag, 4. September in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr präsentiert sich die Aller-Weser-Klinik gGmbH nun auf dem Fest „50 Jahre Gebietsreform: Achim ohne Grenzen“ auf dem Baumplatz, denn gemeinsam lässt sich besser feiern.

 

„Ein 150. Geburtstag ist ein tolles Erbe, auf das wir stolz sind. Wir freuen uns, dass wir mit den Bürgern des Landkreises und allen Besuchern des Gebietsreformfestes jetzt feiern können“, so Geschäftsführerin Marianne Baehr, die gemeinsam mit ihrem Team ein abwechslungsreiches Programm geplant hat.

Beim Drehen am Glücksrad warten attraktive Preise auf die Teilnehmenden. Unter dem Motto „Prüfen – Rufen – Drücken“ können mit Hilfe einer Reanimationspuppe und fachkundiger Begleitung Erste-Hilfe-Kenntnisse aufgefrischt oder neu erworben werden. Medizinisches Fachpersonal führt gerne eine Vitalzeichenmessung durch und informiert über die Ergebnisse. Und wer sich für die Geschichte, die viele spannende Elemente enthält, interessiert, kann in einer Ausstellung Fotos und Fakten entdecken.

Ein besonderer Programmpunkt wartet auf die kleinen Gäste in Form einer Teddysprechstunde. „Gerne dürfen Kinder ihr eigenes Kuscheltier zu dieser besonderen Sprechstunde mitbringen“, erklärt Marianne Baehr. „Wir haben aber auch einen Teddy vor Ort.“ Gemeinsam mit einem Arzt wird geschaut, unter welcher Erkrankung das Stofftier leidet und dann heißt es für Kinder und Arzt Wunden verarzten, Spritzen geben oder Verbände anlegen.

 

 

 

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12Aug

150 Jahre Krankenhaus Achim: Leidenschaft für die Medizin

Ärztlicher Direktor der Aller-Weser-Klinik gibt einen Einblick in den Beruf

 

Achim, 12. August 2022 – Er ist der Ärztliche Direktor sowie Leitender Arzt in einem Kollegialsystem der Anästhesiologie und operativen Intensivmedizin in der Aller-Weser-Klinik (AWK) in Achim: Dr. med. Stephan Sehrt. Seit 27 Jahren arbeitet er hier, 2013 wurde er durch die Geschäftsführung zum Ärztlichen Direktor für das Krankenhaus Achim berufen.

 

Wir sprachen mit dem 60-jährigen Mediziner über aktuelle Entwicklungen, Zukunftsperspektiven und seine Leidenschaft für den Job.

 

Wo liegen Ihre beruflichen Wurzeln?

Gebürtig stamme ich aus Halle in Sachsen-Anhalt. Mein Studium habe ich an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale absolviert, wobei mich dort mein erstes Praktikum im Bereich der Intensivmedizin im Hinblick auf meine spätere Fachrichtungswahl beruflich geprägt hat. Nach Ende des Studiums und der Facharztweiterbildung als Anästhesist an der Uni-Klinik wurde ich durch intern glückliche Umstände dort sehr zügig Oberarzt mit der organisatorischen Verantwortung für bis zu zwölf OP-Tische.

 

Auf welchem Wege sind Sie dann nach Achim gekommen?

Das hatte private Gründe. 1995 ergab sich für mich im Achimer Krankenhaus im Zusammenhang mit der Neueinrichtung der Fachabteilung für Urologie die Arbeitsmöglichkeit als Anästhesist, zunächst in Teilzeit. Parallel dazu habe ich mich in Akupunktur und Schmerztherapie weitergebildet. So begann meine Tätigkeit in der Aller-Weser-Klinik.

 

Seit 2013 sind Sie Ärztlicher Direktor. Was verbirgt sich hinter dieser Funktion?

Das muss parallel zu meinem Beruf als Leitender Arzt der Anästhesie betrachtet werden. Zum Ärztlichen Direktor wird man zusätzlich zur normalen Tätigkeit durch die Geschäftsführung berufen. In dieser Position bilde ich praktisch das Bindeglied zwischen Medizin und dem Management des Krankenhausbetriebs, bin dabei beratend in Steuerungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften sind lediglich die Bereiche Hygiene sowie ärztliche Fort- und Weiterbildung in Verantwortung des Ärztlichen Direktors beschrieben. In der AWK ist der Aufgabenbereich im Rahmen der Geschäftsordnung der Krankenhausleitung detaillierter beschrieben. So fällt mir auf allen medizinischen Feldern eine koordinierende, beratende und vermittelnde Rolle zu. Wichtig ist mir dabei ein effektives Qualitäts- und Risikomanagement sowie die interne und externe Kommunikation.

 

Und das leisten Sie über den normalen Job hinaus?

Ganz richtig. Als Anästhesist ist es meine Aufgabe, die perioperative Betreuung der ambulanten und stationären Patienten der AWK bei operativen oder diagnostischen Eingriffen sicherzustellen. Wobei ich auf diesem Feld natürlich kein Einzelkämpfer bin, sondern im Team agiere. Im Schnitt führen wir hier in der Achimer Klinik ca. 3.000 Narkosen in verschiedenen Formen und Medikamentenkombinationen durch: Voll- und Teilnarkosen oder ergänzende Behandlungen mittels ultraschallgestützter Regionalanästhesie. Im Fokus steht immer der Patient unter Betrachtung seines Alters, seiner körperlichen Beschaffenheit und der vorhandenen Krankheitsbilder.
Unser Team für Anästhesie und operative Intensivmedizin besteht aus fünf Fachärzten und neun Pflegekräften, die für derzeit maximal sechs Behandlungsplätze zuständig sind. Um es einfach auf den Punkt zu bringen: Wir tragen Sorge dafür, dass ein Patient die Operation möglichst schmerz- und stressfrei sowie bei guter Gesundheit übersteht. Unsere Aufgabe ist es zudem, dem operierenden Arzt während der OP soweit den Rücken freizuhalten, dass er sich ausschließlich auf den Eingriff konzentrieren kann. Ein weiterer großer und wichtiger Aufgabenbereich ist die unmittelbar postoperative Schmerztherapie sowie die Mitwirkung bei der Patientenversorgung nach großen Operationen auf der Intensivstation.

 

War der Wechsel von der Uni-Klinik nach Achim damals ein beruflicher Rückschritt für Sie?

Zu Anfang war es vergleichsweise ungewohnt. Ein kleines Krankenhaus wie hier in Achim bedeutet aber nicht gleichzeitig auch kleine Medizin. Fachlich, technisch und personell sind wir hier äußerst leistungsfähig und flexibel aufgestellt. Kurze Wege und verlässliche erfahrene Kollegen, wenige Beteiligte, um effektive Organisationsregeln umzusetzen sowie eine familiäre Atmosphäre, das sind die Stärken der kleineren Krankenhäuser. In den letzten Jahren wurden unter Federführung von Verwaltung und Gesellschaftern der Klinik zahlreiche Entwicklungen eingeleitet, um die AWK zukunftssicherer zu machen. Im Speziellen ist hier in Achim die Erweiterung und Modernisierung der Geriatrie zu nennen.

 

Warum stärkt die Klinik gerade diesen Bereich?

Ganz einfach: Weil der Bedarf konkret da ist und in der Zukunft noch größer werden wird. In den vergangenen fünf Jahrzehnten ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen hier in Mitteleuropa um zwölf Jahre gestiegen. So einen Sprung gab es noch nie in der Geschichte und er ist in weiten Teilen auch der Medizin geschuldet. Das bedeutet, dass die Patienten immer älter werden und mit ausgeprägten, teils multiplen Krankheitsbildern zu uns kommen. Darauf haben wir uns nicht nur mit der Erweiterung unserer Geriatrie eingestellt, es ist ein prägnanter Kompetenzschwerpunkt des Achimer Krankenhauses. Im Hinblick auf unser operatives Leistungsspektrum können wir mit einer leistungsfähigen Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Hand- und Fußchirurgie als auch urologischen Operationen punkten.

 

Wie ist das Krankenhaus auf komplexe und selten auftretende Krankheitsfälle vorbereitet?

Für den Fall, dass die bei uns im Haus vorhandenen Möglichkeiten nicht ausreichen, arbeiten wir mit leistungsfähigen Partnern zusammen. Neben unserer Schwesterklinik in Verden mit zusätzlichen Kompetenzen in den Bereichen Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Innere- sowie Allgemein-, Viszeral-
und minimalinvasive Chirurgie und dem Herzkatheterlabor stehen wir in engem Kontakt zu den Krankenhäusern in Bremen und in Rotenburg. Bei Bedarf verlegen wir unsere Patienten nach Absprache in deren Fachabteilungen.

 

Vielerorts klagen die Notaufnahmen der Krankenhäuser über permanente Überlastungen. Wie ist die Situation in Achim?

Das ist in der Tat auch bei uns ein Problem. Hier sind wir mit kontinuierlich stark steigenden Patientenzahlen konfrontiert. Aktuell sind es etwa 5.650 Notfallpatienten, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Ursächlich dafür ist einerseits die Tatsache, dass sich Krankheiten nicht nach den Öffnungszeiten von Arztpraxen richten, andererseits führt neben der rückläufigen Zahl der Praxen von Allgemeinmedizinern auch eine geänderte Inanspruchnahme der Patienten zu dieser Situation. Unsere Notaufnahme soll und darf die Funktion einer regelhaften nichtdringlichen ambulanten Versorgung nicht übernehmen. Natürlich sind wir zur Hilfeleistung verpflichtet und tun das auch gern – 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr lückenlos mit qualifiziertem Personal. Aber diese ungesunde und für uns auch wirtschaftlich schädliche Entwicklung bindet natürlich Ressourcen. Kontinuierlich arbeitet man bei uns in der Klinik an Konzepten, um die Patientenströme besser koordinieren zu können.

 

Wie sind Sie zeitlich durch Ihren Beruf in Anspruch genommen?

Durch meine Doppelfunktion sind feste Arbeitszeiten eher die Ausnahme, hinzu kommen die regelmäßigen Bereitschaftsdienste, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die letzten Jahre und Monate und die Zeit der Pandemie haben uns einiges abverlangt im Krankenhaus. Wir mussten und müssen weiterhin schnell reagieren. Leider wird es durch die Herausforderungen, vor die uns die Politik der Landes- als auch Bundesregierung stellt, nicht einfacher im Gesundheitswesen.

 

Seit über 30 Jahren sind Sie Mediziner. Was macht für Sie den Reiz an dieser Arbeit aus?

Das ganze Spektrum! Die Möglichkeit, ganz konkret für meine Mitmenschen da zu sein, etwas für sie zu tun – Leben zu erhalten, Lebensqualitäten zu verbessern oder auch die Selbstbestimmung der Patienten am Lebensende zu unterstützen. Es ist die immense Vielfalt: die hohe Verantwortung für Patienten und für unser gesamtes Team, die stets neuen Herausforderungen und manchmal auch die Erkenntnis, an die eigenen Grenzen gestoßen zu sein. Kurz: Nach 30 Jahren Medizin macht mir mein Job immer noch großen Spaß.

 

 

 

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29Jul

Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik spricht über Herausforderungen im Klinikalltag

150 Jahre Krankenhaus Achim: Nah am Patienten

 

Achim, 29.07.2022 – Seit 150 Jahren ist das Krankenhaus in Achim eine Institution für die Menschen, die hier leben. Geprägt ist das Haus von einer steten Weiterentwicklung. In seiner langen Geschichte hat es Höhen und Tiefen durchmessen, ist dabei immer mit der Zeit gegangen.

 

Wir sprachen mit Marianne Baehr, der Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik gGmbH (AWK), über das Jetzt und Heute sowie die Zukunftsperspektiven.

Was macht den Charakter des im Vergleich zu Maximalversorgern kleinen Krankenhauses in Achim aus?

Größe ist nicht automatisch mit Qualität gleichzusetzen. Unsere klar und überschaubar strukturierte Klinik ist in allen Bereichen äußerst leistungsfähig und flexibel. Hier bilden Menschen ein Team, die eine Leidenschaft für das Haus, ihren Beruf und vor allem für die Patienten haben. Und da beziehe ich unsere kapitalgebenden Gesellschafter ausdrücklich mit ein. Gemeinsam ist es uns in den vergangenen Jahren, die von Existenzsorgen geprägt waren, geglückt, dem Krankenhaus Achim ein individuelles Gesicht zu geben, sein Profil zu schärfen und bedarfsorientierte Alleinstellungsmerkmale zu bilden. Wir sind ein kleines Krankenhaus, aber wir machen keine „kleine Medizin“! Wir setzten auf Qualität. Wichtig ist uns, unsere Behandlungsgrenzen zu kennen.

Wie ausgeprägt ist die Verbindung zu den Menschen, die hier in der Region leben?

Einerseits natürlich intensiv. Wir sind das Krankenhaus vor Ort, darum nutzen die Patienten in der Regel das hiesige medizinische Spektrum. Andererseits gibt es mit den Kliniken in Bremen durchaus Wettbewerber und Alternativen. Natürlich sind wir bemüht, insbesondere die Menschen aus Achim und umzu und im Verbund mit dem Krankenhaus Verden ein umfänglich kompetenter Partner zu sein. Auch in Zusammenarbeit z.B. mit dem Krankenhaus in Rotenburg.

 

Aber die Klinik hat nicht nur gute Zeiten gesehen …

Das ist in der Tat so. Natürlich hat es in den vergangenen 150 Jahren immer mal wieder Sorgen und Nöte gegeben. Man denke da an die beiden Kriege. Wirtschaftliche und auch bauliche Problemphasen haben für Unruhe gesorgt und waren, wie die Historie es zeigt, letztendlich in den Griff zu bekommen.

 

Als sie 2011 als AWK-Geschäftsführerin die Leitung der Krankenhäuser in Achim und Verden übernahmen, war die Lage alles andere als rosig.

Das war wahrlich eine Ära der existentiellen Bedrohung. Lange Zeit sah es nach einem Aus für die Klinik aus. Wie viele kleine Krankenhäuser in Deutschland hatten und haben wir mit mangelnder Kostendeckung zu kämpfen. Das brachte Reibungen und Blessuren mit sich. Ziel war und ist es, wegzukommen von externer finanzieller Unterstützung, hin zu positiven Bilanzen. Diese Herausforderung haben die beiden Kliniken angenommen und arbeiten gemeinsam an einer langfristigen Kostendeckung. Das Tal haben wir durchschritten der Gipfel ist aber längst noch nicht erklommen. Ohne die positive Unterstützung unserer Gesellschafter in Stadt und Landkreis wäre uns dies sicher nicht gelungen!

 

Wie hat man die damalige Krise gemeistert?

Das war ein gemeinsamer Kraftakt aller Beteiligten. Erträge rauf und Kosten runter, so die ganz simple kaufmännische Grundformel. Da auf der Ausgabenseite kaum etwas einzusparen war, lag die Stellschraube auf der Einnahmenseite. Mehr Patienten gleich höhere Erträge. Um ein Plus bei der Auslastung zu generieren, mussten wir unsere Attraktivität vor allem in Form des medizinischen Leistungsprofils optimieren. Und das ist in der Vergangenheit gelungen. Von 2011 bis heute stieg die Zahl der pro Jahr stationär behandelten Patienten, ebenso die ambulanten Fälle. Allein die sich fast jährlich ändernden Finanzierungsbedingungen für Krankenhäuser machen es weiterhin sehr schwer, kostendeckend zu arbeiten. Und natürlich hat Corona uns auf unserem Weg große Steine in den Weg gelegt.

 

Welches Leistungsspektrum bietet das Achimer Krankenhaus?

Unserer Kernaufgabenstellung ist die Grund- und Regelversorgung der Menschen der hiesigen Region. Dazu gesellen sich sogenannte „Spezialitäten“, die von unseren medizinischen Experten hervorragend behandelt werden. Zudem koordinieren wir im Auftrag des Landkreises die Notärzte für den Rettungsdienst.

 

Stellt das Krankenhaus Verden eine Konkurrenz zu Achim dar?

Nein, ganz im Gegenteil, sie ergänzen sich. Zwischen den AWK-Schwesterkliniken gibt es abseits der Regelversorgung seit einigen Jahren eine stärkere fachliche Abgrenzung. Hier im Krankenhaus Achim ist man spezialisiert in der Geriatrie, der Orthopädie, der Urologie sowie der plastischen, Hand- und Fuß-Chirurgie. In Verden sind dagegen Schwerpunkte in den Bereichen Geburtshilfe und Gynäkologie, Bauchchirurgie mit dem Schwerpunkt der „Schlüssellochchirurgie“ sowie der Kardiologie und Gastroenterologie gebildet worden. Damit vermeiden wir interne Konkurrenzsituationen und partizipieren gleichzeitig von unseren jeweiligen Stärken. Beide Kliniken behandeln Patienten mit Erkrankungen im Bereich der Allgemeinen Inneren Medizin und der Unfallchirurgie. Selbstverständlich steht den Patienten die Notfallmedizin in beiden Kliniken 24 Stunden, sieben Tage pro Woche zur Verfügung.

 

Muss sich die Medizin in der Achimer Klinik dem wirtschaftlichen Druck unterordnen?

Diese Frage sollte man differenziert betrachten: Natürlich bewegen sich unsere medizinischen Abteilungen innerhalb verbindlicher Budgets und Haushaltsrichtlinien. Ein Füllhorn gibt es bei uns nicht. Für unsere Arbeit sind wir modern ausgestattet. Die Träger und das Management des Krankenhauses halten den Ärzten wann immer es möglich ist den Rücken frei. Mir ist es wichtig, dass z.B. unsere Chirurgen nicht um jeden Preis operieren. Unnötige Maßnahmen nur des Ertrags wegen durchzuführen, ist allein aus ethischen Gründen an den Kliniken in Achim und Verden undenkbar. Das Patientenwohl und das in den individuellen Fällen medizinisch Sinnvolle genießen absolute Priorität.

 

Investitionen sind bei Ihnen ein permanenter Prozess …

… den man hier in Achim unschwer wahrnehmen kann. Das bringt die technische Entwicklung in der Medizin ebenso mit sich wie Veränderungen und Modernisierungen im baulichen Bereich. Aktuell planen wir die Modernisierung der Station 1b, zuvor wurde mit großem Aufwand unsere Geriatrie geschaffen. Auch sehe ich die abgeschlossene Neustrukturierung der Küche als ein Aushängeschild an. Hier in Achim wird seit einigen Jahren wieder für beide Krankenhäuser täglich morgens, mittags und abends das Essen frisch zubereitet und portioniert. Die verschiedenen Gerichte können Patienten am Buffetwagen auf den Stationen täglich zu den Mahlzeiten individuell zusammenstellen. Vieles wird hinter den Kulissen investiert, beispielsweise in umweltschonende und energieeffiziente Haustechnik. Dafür wurde die Klinik auch schon mehrfach ausgezeichnet.

 

Wo liegen die Stärken der Klinik?

Ganz klar in der hohen Qualität von Pflege und Medizin, was auf die hohe Motivation und das Engagement sowie den guten Ausbildungsstand der hier tätigen Mitarbeiter zurückzuführen ist. Und auf die Ausbildung des Nachwuchses, der durch erfahrene Praxisanleiter in beiden Krankenhäusern in Achim und Verden erfolgt. Die Identifikation mit der Klinik, das Wir-Gefühl ist bei uns allen sehr stark ausgeprägt. Umso mehr vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die wir alle gemeinsam bewältigt haben. Das hat uns einmal mehr zusammengeschweißt. Als kleines Haus sind wir einerseits sehr flexibel, andererseits durch kurze Wege und flache Hierarchien äußerst effektiv in der Arbeit. Ein Fundament für unser Motto ,Nah am Patienten‘, auf dem sich weiter hervorragend aufbauen lässt.

 

Was verbinden Sie ganz persönlich mit dem Jubiläum der Achimer Klinik?

Ein solcher Geburtstag ist natürlich ein tolles Erbe und gleichzeitig eine Verpflichtung gegenüber der langen Tradition des Krankenhauses. Er beinhaltet ganz konkret den Auftrag an alle Beteiligten, weiterhin klug und vorausschauend zu agieren, um auch zukünftig gute Arbeit zum Wohle der Patienten und für die Region leisten zu können. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, diese gute Arbeit unseres AWK-Teams nach außen sichtbar zu machen.

 

Das Interview führte Ulf Kaack.

 

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15Jul

Das Krankenhaus Achim feiert 150-jähriges Jubiläum

150 Jahre Krankenhaus Achim

 

Aller-Weser-Klinik läutet Jubiläumsjahr ein

 

Achim, 15.07.2022 – In diesem Jahr feiert die Aller-Weser-Klinik gGmbH das 150-jährige Bestehen des Krankenhauses Achim. Es war ein kleines Haus in der Buesstraße, das im Jahre 1872 zur Gründung des ersten Gemeindekrankenhauses führte. Es umfasste Betten für zwei weibliche und fünf männliche Patienten. So begann die Geschichte des Achimer Krankenhauses, heute eine moderne Klinik mit allen wichtigen Fachbereichen, die die Grund- und Regelversorgung für Achim und das Umland sicherstellt.

 

Jährlich vertrauen rund 6.400 stationäre und 16.200 ambulante Patienten auf die medizinischen Leistungen. Heute gehört das Krankenhaus Achim dem Klinikverbund Aller-Weser-Klinik gGmbH an, welcher ebenfalls das Krankenhaus in Verden betreibt. Für Geschäftsführerin Marianne Baehr ist das besondere Jubiläum ein Grund zum Feiern und auf die letzten 150 Jahre zurückzublicken. Geplant sind sowohl Veranstaltungen für Mitarbeitende der Aller-Weser-Klinik als auch für die Bevölkerung. Baehr möchte das Jubiläum nutzen, um die Geschichte des Krankenhauses im Landkreis bekannter werden zu lassen, zu zeigen, wie es zu dem heutigen Bau gekommen ist und wie es im Inneren des Hauses abläuft, welche Menschen im Achimer Krankenhaus arbeiten, was das Team und die Medizin auszeichnen.
„Wir freuen uns, dass wir nach all den Monaten, in denen keine Besucher ins Krankenhaus kommen durften, keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden konnten und auch unsere Mitarbeitenden sich nicht zusammen in Pausenräumen aufhalten durften, einen Weg gefunden haben, das Jubiläum zu feiern. Die Planungen laufen auf Hochtouren, das Programm werden wir im Sommer, kurz vor den Veranstaltungen veröffentlichen,“ so Baehr. Eine frühere Bekanntgabe des Programms ist – in Zeiten der Pandemie – aus Sicht der Klinikleitung zu unsicher, da im Gesundheitswesen weiterhin täglich mit Änderungen und Einschränkungen gerechnet werden muss.

Doch wie ging es im vorletzten Jahrhundert mit dem Gemeindekrankenhaus weiter?
Ende des 19. Jahrhunderts grassierte die Seuche Cholera in Norddeutschland und erreichte 1892 auch Achim. Nicht weit entfernt vom heutigen Standort des Krankenhauses, wurde eine hölzerne Baracke für die Infizierten errichtet. Nach Abklingen der Seuche wurde die Baracke abgerissen.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs richtete man im Gebäude des heutigen Achimer Rathauses ein Lazarett für verwundete Soldaten der kaiserlichen Armee ein, das nach Ende der Kampfhandlungen wieder aufgelöst wurde.

Die Qualität und Art der Unterbringung im Gemeindekrankenhaus stand vielfach in öffentlicher Kritik, so dass es Mitte der 30er-Jahre aufgelöst wurde. Eröffnet wurde eine Krankenwagenstation durch den Landkreis, um erkrankte Personen mit einem Ambulanzfahrzeug in die Umlandkliniken zu transportieren. Doch auch diese Lösung war nicht von Dauer. Im Zweiten Weltkrieg diente dann das Amtsgericht am Markt als Luftschutzgebäude, in dem zwölf Betten für bettlägerige kranke Personen bereitgestellt wurden. Trotz Drängen der Justizbehörde, das Gebäude vom Amtsgericht wieder voll zu übernehmen, bleibt ein Raum vorerst als Krankenraum erhalten.

Eine Lösung des Krankenhausproblems wurde gefunden: Eine 1936 gebaute Ausbildungswerkstatt für Handwerker in Achim-Bierden stand leer, welche die Gemeinde Achim 1947 pachtete und für den Krankenhausbetrieb umbauen lies. Ausgestattet mit 50 Betten und einer chirurgischen Abteilung ging das Krankenhaus am 6. April 1948 in Betrieb. Wenige Jahre später erwarb die Stadt Achim die gesamte Immobilie, es zog die Innere Abteilung ein.

Von nun an ging es mit zügigen Schritten voran. Zu Beginn der 60er-Jahre stieg die Bettenzahl auf etwa 108 und damit auch der Personalbedarf. Ein Schwesternheim wurde gebaut und die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe nahm den Betrieb auf. Da ein Großteil der Patienten aus dem Umland in die Achimer Klinik kam, beteiligte sich der Landkreis Verden an den Kosten.
Doch die Kapazitäten des Stadtkrankenhauses Achim sollten schon bald, aufgrund der sprunghaft angestiegenen Bevölkerungszahl, nicht mehr ausreichen. Im Dezember 1969 legten die Architekten Inge und Martin Düker aus Hannover den Entwurf für einen Neubau vor. Im Juni 1975 konnte mit dem Bau des neuen Krankenhauses, so wie man es heute kennt, begonnen werden. Knapp vier Jahre dauerte es bis zur Eröffnung des 192 Bettenhauses.

Ärzte und Pflegepersonal waren nun endlich in der Lage, in adäquaten Räumen auf hohem medizinischen Niveau zu arbeiten. Bis heute ist die Klinik von einem permanenten Prozess der Modernisierung und der Anpassung der Kapazitäten geprägt: Funktionsbereiche wurden auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, Stationen modernisiert und Abläufe optimiert. Heute bietet das Krankenhaus in Achim durch den Einsatz moderner Diagnostik und Therapie eine medizinische und pflegerische Versorgung auf hohem Niveau.
Was den Standort Achim darüber hinaus auszeichnet, ist seine überschaubare Größe und seine Nähe zum Patienten. So sichert die Aller-Weser-Klinik – auch mit Blick auf eine zunehmend älter werdende Bevölkerung – die qualifizierte und moderne Versorgung von Patienten im Landkreis Verden.
Im Jahre 2001 fusionieren die Krankenhäuser Achim und Verden zur Aller-Weser-Klinik GmbH.

Einen kleinen Einblick in die Vergangenheit gibt es bereits jetzt im Erdgeschoss des Krankenhauses: Eine Fotoausstellung, die mit Unterstützung des Heimatvereins Achim e.V. entstanden ist, zeigt den Wandel des Hauses. Die Ausstellung ist für Patienten und deren Besucher frei zugänglich.

 

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16Jun

Zusätzliche Fördermittel in Höhe von 5 Mio. Euro für die Aller-Weser-Klinik gGmbH

Die Aller-Weser-Klinik gGmbH ist erfreut, dass sich der Krankenhausplanungsausschuss in Hannover in seiner aktuellen Sitzung für zusätzliche Fördermittel in Höhe von 5 Mio. Euro für die laufende Baumaßnahme Bettenhausneubau in Verden ausgesprochen hat.

Weiterhin soll eine vorrangige baufachliche Prüfung der Modernisierung des Altbaus in Verden durchgeführt werden.

Das heißt, dass die Aller-Weser-Klinik jetzt die Planung des Umbaus und die Sanierung des Altbaus in Verden mit dem Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL) beginnen darf.
Dies ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg der Altbausanierung in Verden.

 

17Mai

Internationaler Tag der Pflege

Pflegequalität braucht Investitionen

 

Verden, 12. Mai 2022 – Zu Ehren der britischen Krankenpflegerin Florence Nightingale findet jedes Jahr am 12. Mai der internationale Tag der Pflege statt. Nightingale revolutionierte im 19. Jahrhundert die Krankenpflege durch einzigartiges Engagement und innovatives Denken. Das Motto des Tages der Pflegenden lautet in diesem Jahr: „Nurses: A voice to lead. In die Pflege investieren – Rechte respektieren für globale Gesundheit“.

Das dritte Jahr in Folge steht der Tag der Pflege am 12. Mai 2022 im besonderen Licht der Corona-Pandemie. Die anhaltende Pandemie hat den ohnehin seit vielen Jahren herrschenden Pflegenotstand für die Gesellschaft noch sichtbarer gemacht.
„Ausnahmesituationen verhelfen oftmals zu höherer Aufmerksamkeit und Anerkennung; wichtig ist dabei, dass die zu bearbeitenden Themen dann auch im Fokus bleiben, auch wenn die Lage sich ändert“, so Christine Schrader, Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik.
„Eine gute Pflegequalität bedarf der Investitionen. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Menschen immer älter werden, muss der Berufsstand der Pflegenden gestärkt werden – mit guten Arbeitsbedingungen sowie der gesamtgesellschaftlichen Wertschätzung“, appelliert Schrader weiter.

In der Aller-Weser-Klinik gGmbH mit ihren Krankenhäusern in Achim und in Verden sind rund 500 professionelle Pflegekräfte und knapp 50 Auszubildende für die Menschen der Region im Einsatz.
Die Pflegedirektion nimmt den Tag der Pflege ebenso wie den Tag der Hebammen am 5. Mai zum Anlass, den Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz und ihre kompetente Arbeit zu danken.

„Wir sind zwar jeden Tag dankbar, doch es ist schön, dass es diese beiden Aktionstage gibt, an denen man diese Dankbarkeit und die wichtige Rolle der Pflegenden im Gesundheitssystem auch zelebrieren und sichtbar machen kann, berichtet Martina Langemeier, Referentin Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich Pflegedirektion.

Neben der Übergabe einer Dankes-Blume an das pflegerische Personal gab es in diesem Jahr auch für die Patientinnen und Patienten eine Möglichkeit, ein paar freundliche Worte an die Pflegenden zu richten. „Wir haben eine Postkarte in Herzform mit dem Frühstückstablett auf die Zimmer geschickt, auf der ein paar kurze Dankesworte verschriftlicht werden können, so Sarah von Larcher, Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit. „Die herzlichen Grußworte werden im Dienstzimmer gesammelt und sollen der Pflege zwischendurch ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, so von Larcher weiter.

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
Leitung Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                           
Eitzer Straße 20                                    
27283 Verden (Aller)                                      
Tel. 04231 103-7305                                     
Fax. 04231 103-507
s.v.larcher@aller-weser-klinik.de

12Apr

Förderkreis übergibt Reanimationspuppe

Förderkreis Aller-Weser-Klinik Verden e.V. übergibt Reanimationspuppe an Verdener Krankenhaus

 

Verden, 06. April 2022 – Der Vorstand des Förderkreises der Aller-Weser-Klinik gGmbH übergibt mit heutigem Tag die Reanimationspuppe an die Chefärzte der AWK Verden. An der neuen Simulationseinheit kann das ärztliche und pflegerische Personal das Reanimationstraining realitätsnah trainieren.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne der Pressemitteilung des Förderkreises:  Pressemitteilung_Reanimationspuppe_070422

 

 

 

Kontakt:
Sarah von Larcher                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Leitung Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Aller-Weser-Klinik gGmbH
Klinik Verden                                      Klinik Achim
Eitzer Straße 20                                  Bierdener Mühle 2
27283 Verden (Aller)                         28832 Achim
Tel. 04231 103-7305                          Tel. 04202 998-301
Fax. 04231 103-507

E-Mail: s.v.larcher@aller-weser-klinik.de
Internet: www.aller-weser-klinik.de

 

 

 

24Mrz

Aller-Weser-Klinik goes Social Media

Aller-Weser-Klinik nun auch auf Facebook und Instagram aktiv

 

Achim/Verden, 23. März 2022 – Die Aller-Weser-Klinik gGmbH präsentiert sich von nun an auch auf den Social Media Kanälen Facebook und Instagram. Der Klinikverbund berichtet aus seinem Klinikalltag und zu Themen rund um die Gesundheit und medizinische Versorgung.

Das Social Media Team der Kommunikationsabteilung freut sich darauf, nun auch digital über Neuigkeiten, Veranstaltungen und vieles mehr berichten zu können. Auch bieten die Plattformen eine schöne Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Krankenhäuser in Achim und Verden zu werfen und den Fortschritt des Bettenhausneubaus zu verfolgen.
Alle Interessierten sind eingeladen, den Präsenzen zu folgen, zu liken und zu kommentieren.

Facebook: https://www.facebook.com/Aller-Weser-Klinik-106312298666633
Instagram: @allerweserklinik

 

 

Kontakt:
Sarah von Larcher                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Referentin Öffentlichkeitsarbeit

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10Feb

Azubi-Speed-Dating mit der AWK

Du bist auf der Suche nach einem tollen Ausbildungsplatz mit Zukunft? Dann mach mit beim Azubi-Speed-Dating und sicher dir jetzt einen Platz bei der Aller-Weser-Klinik gGmbH in Achim oder Verden.
Frau Langemeier und das gesamte Team der AWK freuen sich auf euch!

  • Datum: Donnerstag, 24. Februar
  • Uhrzeit: ab 14:30 Uhr
  • Ort: online
  • Anmeldung: Jugendliche können sich bis zum 18. Februar bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur Verden anmelden (berufsberatung-verden@arbeitsagentur.de oder telefonisch unter 4231 809 333 (Mo – Fr von 10:00 bis 15:00 Uhr))

Die Idee

Da persönliche Kontaktaufnahmen in größerer Runde weiterhin nur eingeschränkt möglich sind, möchten wir einen kleinen Ersatz für die verschobene Ausbildungsplatzbörse an der BBS Verden anbieten und haben das Speeddating erneut ins „Netz“ verlegt. Als Bewerber (m/w/d) hast du 10 Minuten Zeit, um von Dir überzeugen – nur werden diese Gespräche nicht persönlich, sondern telefonisch oder per Videocall geführt.

Die technischen Voraussetzungen 

Es reicht ein Telefon. Sofern das Unternehmen und du dieselben Videocall-Apps (z. B. WhatsApp, FaceTime usw.) nutzen, kann die Kontaktaufnahme auch über Videoanruf erfolgen.

Durch den Einsatz vorhandener und auf beiden Seiten bekannter Techniken soll verhindert werden, dass wertvolle Gesprächszeit verrinnt, bevor der Kontakt „steht“.

Der Ablauf

Wenn du am Speeddating teilnehmen möchtest, dann melde dich bis zum 18. Februar bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur Verden an. Details dazu findest Du unten. Dein Berufsberater spricht alles Weitere mit Dir ab. Schau Dir die Liste mit den teilnehmenden Unternehmen an und überlege bei welchem Unternehmen Du Dich für einen Ausbildungsberuf interessierst. Nach Abschluss der Anmeldephase werden entsprechend der angemeldeten Gesprächswünsche für alle Beteiligten individuelle Terminpläne für den 24.02.22 erstellt. Das Unternehmen ruft dann zu der festgelegten Uhrzeit bei Dir an.

 

27Jan

Erweitertes Testangebot

Ab sofort auch PCR Tests in den tegeler-Testzentren auf dem Klinikgelände der AWK

 

Neben den üblichen Antigen-Schnelltests werden ab sofort auch PCR-Tests in den Testcontainern an beiden Klinikstandorten angeboten. Die Betreiber der Testzentren beraten gern zu Fragen, wer Anspruch auf kostenlose PCR-Tests hat. Kostenpflichtige Tests werden für 69 Euro angeboten.

An den Wochenenden gelten neue Öffnungszeiten. Diese sind nun von 08:00 bis 20:00 Uhr.

Eine Anmeldung zum Testen erfolgt online für den Standort Achim unter www.anmeldung.tz-achim.de und für den Standort Verden unter www.anmeldung.tz-verden.de.

 

Die Pressemitteilung der tegeler-Gruppe können Sie hier lesen: Pressemeldung_Testzentren_27-01-22

 

 

Kontakt:
Sarah von Larcher
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

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Klinik Verden                                                   Klinik Achim
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20Jan

Besuchsverbot in der Aller-Weser-Klinik


Hohe Inzidenzen auch in Aller-Weser-Klinik angekommen   

 

Aller-Weser-Klinik muss drastischere Maßnahmen ergreifen

 

 

Achim/Verden, 19.01.2022 – Aufgrund des Auftretens von vermehrten Covid-19-Fällen bei Patienten und Mitarbeitenden der Aller-Weser-Klinik muss der Klinikverbund des Landkreises Verden den Krankenhausbetrieb umgestalten, um weiterhin handlungsfähig zu sein.

 

Die ohnehin schon angespannte Personallage hat sich durch gesteigerte positive Covid-Fallzahlen bei Patienten und Mitarbeitenden der Aller-Weser-Klinik gGmbH deutlich verschlechtert. Um den Betrieb weitestgehend aufrecht zu erhalten und zudem Notfälle versorgen zu können, müssen womöglich elektive Operationen verschoben werden. Die Überprüfung der Notwendigkeit dieser Maßnahme wird täglich neu geprüft.

Die Covid-Stationen müssen nun angesichts der neuen Fälle deutlich vergrößert werden.

Die veränderte Situation hat eine Erhöhung der Schutzmaßnahmen zur Folge, weshalb die AWK die Besuchsoption wieder einschränken muss.
Ausgenommen vom Besuchsverbot sind Angehörige, die einen Patienten besuchen, der lebensbedrohlich erkrankt ist. Aber auch Angehörige von Palliativpatienten oder stark Demenzerkrankten gehören zu den Ausnahmefällen, die nach vorheriger Rücksprache mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt ins Krankenhaus kommen können.

 

 

Die aktuellen Besuchsregelungen, die regelmäßig angepasst werden, sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

 

 

 

 

 

 

 

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12Jan

Kein Besuchsverbot in der Aller-Weser-Klinik


Einschränkungen ja, jedoch kein Besuchsverbot

 

Aller-Weser-Klinik hält an Besuchsmöglichkeit fest



Achim/Verden, 12. Januar 2022 – Im November letzten Jahres musste die Besuchs- und Zutrittsregelung zur Aller-Weser-Klinik gGmbH aufgrund rasant steigender Corona-Infektionszahlen und der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen geändert werden. Eingeführt wurde die 2 G Plus Regelung. An dieser hält der Klinikverbund für seine Häuser in Achim und Verden fest.

 

Die Krankenhausleitung des Klinikverbundes ist sich einig: das hohe Sicherheitskonzept, welches man in den vergangenen Monaten erarbeitet hat und Ende November nochmal verschärfte, erlaubt eine Fortführung der eingeschränkten Besuchsmöglichkeit. „Der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter steht nach wie vor an erster Stelle“, so der Ärztliche Direktor der Verdener Klinik, Dr. Peter Ahrens. „Dies bedeutet, ein Zutritt zu unseren Häusern ist nur nach dem 2 G Plus-Prinzip möglich und es ist täglich nur eine vorangemeldete Besuchsperson pro Patient zulässig, wenn der Patient länger als drei Tage auf der Station ist“, so Dr. Ahrens weiter.

Einzige Ausnahme von dieser Regelung bilden die Angehörigen von palliativen und sterbenden Patienten, von Intensivpatienten sowie von schwer Demenzerkrankten. Auch für ungeimpfte Begleitpersonen während der Geburt gibt es eine gesonderte Regelung.
Für diese Besuchergruppen gilt das 3G Plus-Modell.

Die Ärztlichen Direktoren der Aller-Weser-Klinik, Dr. Peter Ahrens und Dr. Stephan Sehrt, sind nicht erfreut über die eingeschränkten Besuchs- und Zutrittsregelungen. „Doch besser, eine eingeschränkte Besuchsmöglichkeit, als gar keine“, so Dr. Sehrt. „Wir wissen, wie wichtig persönliche Begegnungen mit Angehörigen für den Genesungsprozess unserer Patienten sind und halten deshalb an diesem Konzept fest“, führt Dr. Sehrt weiter aus.

Von großem Vorteil für eine schnelle und unkomplizierte Testung der Bürgerinnen und Bürger sind die im Dezember 2021 installierten Testzentren an beiden Krankenhausstandorten durch die tegeler-Gruppe.
Getestet wird dort Montags bis Sonntags inkl. Feiertagen von 6 – 18 Uhr. Die Anmeldung erfolgt online unter www.tz-achim.de und www.tz-verden.de.

Die aktuellen Besuchsregelungen, die regelmäßig angepasst werden, sind auf der Website des Klinikverbundes hinterlegt: www.aller-weser-klinik.de.

 

 

 

 

 

 

 

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4Jan

Rührende Aktion für die Patienten

Geschenke für Patienten

 

Rührende Aktion von Kita-Kindern für die Patienten der Aller-Weser-Klinik

 

Achim/Verden, 23. Dezember 2021 – Die benachbarten Kitas der Aller-Weser-Klinik in Achim und in Verden haben für die Patientinnen und Patienten mit großem Engagement Weihnachtsgeschenke gebastelt, um es diesen so besinnlich wie möglich über die Festtage im Krankenhaus zu machen.

 

Ein geschäftiges Treiben ist in den letzten Stunden vor dem großen Fest zu spüren, die letzten Einkäufe werden erledigt, Geschenke verpackt und der Tannenbaum geschmückt. Doch manch einer muss an diesen Tagen im Krankenhaus verbringen und auch über die Feiertage bleiben. Damit es diesen Patienten etwas wärmer ums Herz wird und sie dennoch ein klein wenig Besinnlichkeit ans Krankenbett bekommen, hat sich der Kindergarten der Lebenshilfe in Achim und der Kindergarten St- Josef in Verden etwas Besonderes einfallen lassen. Die Kinder bastelten, was das Zeug hält.

Martina Langemeier, Assistentin der Pflegedirektion, war sichtlich gerührt bei den Übergaben von selbst gestalteten Teelichtgläsern und Sternanhängern. Dick eingehüllt in ihre Winterkleidung überreichten die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Regina Busch und Kristin Voßmeier ihre Anhänger. „Das muss doch total doof sein, wenn man Weihnachten im Krankenhaus ist“, entfährt es da dem kleinen Jungen mit Bommelmütze. „Dann können die ja gar keine Geschenke unterm Baum auspacken“, so stellt er weiter fest.
Aus diesem Grund kamen die beiden Kitas auf die rührende Aktion, den Patienten eine besondere Weihnachtsfreude zu bereiten. „Wie waren sofort hin und weg von dem Vorschlag, unseren Patienten diese Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, erzählt Pflegedirektorin Christine Schrader. „An diesen Tagen im Krankenhaus zu verweilen, kann deprimierend sein. Die wundervollen Geschenke der Kinder sollen dem entgegenwirken“, so Schrader weiter.

Abgerundet wurde die Geschenkübergabe des Kindergartens St. Josef in Verden durch eine Gesangsvorführung auf der Wiese hinter dem Altbau. „Wir mussten darauf achten, dass eine Vorführung nur im Freien und unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen stattfinden durfte“, berichtet Sarah von Larcher, Referentin Öffentlichkeitsarbeit. Die Kinder gaben Kling, Glöckchen, klingelingeling, Stille Nacht und einiges mehr vor den Fenstern der Patientenzimmer zum Besten. Einige der Patienten und Pflegekräfte traten freudestrahlend an die Fenster heran, wischten sich Tränen beiseite und winkten den kleinen Gästen zu.

„Eine rührende Aktion, die wieder einmal zeigt, dass es mitunter nicht viel mehr braucht als eine schöne mitmenschliche Geste“, resümiert Langemeier. „Unser Dank gilt den Kindern und ihren Erzieherinnen und Erziehern für die vielen wunderschönen Gaben“, so von Larcher.

 

Kontakt:

Sarah von Larcher
Referentin Öffentlichkeitsarbeit

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